Houston – Die bisher längste Weltraummission eines US-Weltraumfähre neigt sich dem Ende zu: Am Mittwochabend (19.05 Uhr Ortszeit, 03.05 Uhr MEZ) sollte die „Endeavour“ nach 16 Tagen im All wieder auf der Erde landen. Die Landung ist in Cape Canaveral in Florida geplant. Die Wettervorhersage war gut, so dass mit einer planmäßigen Landung gerechnet wurde.
Die Astronauten der „Endeavour“ hatten während ihres Aufenthalts in der Internationalen Raumstation ISS den kanadischen Weltraumroboter „Dextre“ montiert und die Ankunft des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ vorbereit. Insgesamt absolvierten die Astronauten fünf Außenbordeinsätze, womit ein weiterer Rekord bei dieser Mission aufgestellt wurde.
Mit der „Endeavour“ kehrt auch der französische Astronaut Leopold Eyharts, der eineinhalb Monate in der ISS verbracht hat, zur Erde zurück. Abgelöst wurde er vom amerikanischen Astronauten Garrett Reisman.
Auf die dreiköpfige ISS-Besatzung kommt schon bald wieder neue Arbeit zu: Am 3. April wird erstmals das unbemannte europäische Raumschiff „Jules Verne“ andocken. Eine Woche später kommen wieder Astronauten mit einer russischen „Sojus“-Kapsel zur ISS. Als nächste Raumfähre wird dann die „Discovery“ Ende Mai mit dem japanischen Weltraumlabor „Kibo“ zur ISS fliegen.
http://spaceflight.nasa.gov (AP)
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