Aktuelle Nachrichten – Verbraucher
30.08.2009
Frankfurt/Main – Die Post braucht laut „Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung“ oft länger als einen Tag, um Briefe zu transportieren. Die Zeitung hat aufgrund der vielfachen Klagen über die „Deutsche Bummel-Post“ einen Test gestartet und 99 Briefe innerhalb Deutschlands versendet. Ergebnis: Nur 60 Schreiben und damit 61 Prozent erreichten ihr Ziel pünktlich. Die Post gibt indes an, dass mehr als 95 Prozent der innerhalb Deutschlands verschickten Briefe am nächsten Werktag ihr Ziel erreichten.
„Insbesondere montags kam der Briefträger oft mit leeren Taschen“, schrieb die „FAS“. Von 33 am Samstag eingeworfenen Briefen hätten es nur drei geschafft, am Montag beim Adressaten zu sein. Auch sei eine kurze Strecke keine Garantie für eine prompte Zustellung: „Die Strecke Frankfurt-Frankfurt ist für die Post offenbar nicht von Samstag auf Montag zu überwinden, womit sie sich den Titel Deutsche Schneckenpost redlich verdient hat.“
Unter der Woche sei die Post zwar schneller, habe aber auch dort ihr Versprechen nicht einhalten können. 86 Prozent der am Montag und Dienstag losgeschickten Briefe seien einen Tag später angekommen. Der Bereichsvorstand Brief bei der Post, Uwe Brinks, sagte der Zeitung dazu: „Ich bin bestürzt über Ihr Ergebnis.“ Untersuchungen im Auftrag der Post ergäben ein völlig anderes Bild. „Wir konnten nicht feststellen, dass in den Sommermonaten Sendungen stecken geblieben sind.“ (AP)
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