Aktuelle Nachrichten – Deutschland
04.09.2012
Foto: ddp images / dapd/dapd
Wilhelmshaven – Der schwer beschädigte Frachter "MSC Flaminia" wird nach Angaben des Havariekommandos in der Nacht zu Samstag deutsche Hoheitsgewässer erreichen. "Alles läuft planmäßig", sagte der Chef der Behörde, Hans-Werner Monsees, am Dienstag in Wilhelmshaven. Alle 2.876 Container an Bord seien überprüft worden. Derzeit befinde sich der Frachter bei Le Havre in französischen Gewässern und komme mit einer Geschwindigkeit von vier Knoten voran.
In deutschen Gewässern soll die "Flaminia" von einem Spezialistenteam des Bundes in Empfang genommen und genau untersucht werden. Erst dann falle die Entscheidung, wie lange der Havarist auf Tiefwasserreede gelegt und wann er zum Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven geschleppt wird, fügte Monsees an.
Rund um das Schiff soll eine Sicherheitszone von einer Seemeile eingerichtet und der Luftraum gesperrt werden. Der Aufenthalt in Wilhelmshaven wird nach Monsees Angaben "mehrere Wochen" dauern.
dapd
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