Foto: ddp/Insa Korth
Bonn – Die Rote Liste gefährdeter Pflanzen und Tiere Deutschlands existiert seit 35 Jahren. Bei einigen Arten habe mithilfe der Roten Liste "eine erfreuliche Verbesserung ihrer Situation" erreicht werden können, sagte Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, anlässlich des Jubiläums am Mittwoch (31. Oktober).
Durch die Maßnahmen der vergangenen Jahre habe sich etwa die Situation bei Schwarzstörchen, Uhus, Fischottern und Seehunden verbessert. Jessel warnt zugleich vor einem "Verlust der Artenvielfalt". Die aktuelle Liste zeige, dass nach wie vor Arten vom Aussterben bedroht seien, vor allem Reptilienarten.
Die "Rote Liste" ist ein allgemein anerkanntes Fachgutachten und wird etwa alle zehn Jahre von dem Bundesamt für Naturschutz und ehrenamtlichen Experten erstellt.
dapd
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