Koroljow/Russland – Die erste Südkoreanerin im All und ihre beiden russischen Begleiter haben am Donnerstag problemlos die Internationale Raumstation (ISS) erreicht. Ihre Raumkapsel „Sojus TMA-12“ dockte automatisch an dem Orbitalkomplex an, teilte die russische Flugkontrolle in Koroljow mit. Mehrere Stunden nach dem Andocken war die Verbindung zwischen der Kapsel und der ISS gesichert und die Kosmonauten konnten in die Raumstation schweben.
An Bord der „Sojus TMA-12“ sind allesamt Kosmonauten auf ihrem ersten Raumflug: Die 29-jährige Yi So Yeon und die beiden russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Sergej Wolkow. „Unsere Kosmonauten hatten keine Erfahrung, aber, wie Sie gesehen haben, verlief alles erfolgreich“, sagte ein Vertreter der russischen Raumfahrtbehörde.
Yi bleibt bis zum 19. April in der ISS. Sie kehrt dann mit der US-Astronautin Peggy Whitson und dem russischen Kosmonauten Juri Malentschenko zur Erde zurück.
Wolkow und Kononenko bleiben ein halbes Jahr im All. Wolkow ist der Sohn des hochdekorierten sowjetischen Kosmonauten Alexander Wolkow, und auch dies ist eine Premiere: Zum ersten Mal flog nach dem Vater auch der Sohn ins All. (AP)
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