Psyche – Wechseljahre beginnen mit Schlafstörungen und Gereiztheit – DAPD
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Frauenkrankheit Wechseljahre beginnen mit Schlafstörungen und Gereiztheit

DAPD

15.02.2008

Haste Nerven!    (Clarissa Schwarz/Pixelio.de)
Haste Nerven! (Clarissa Schwarz/Pixelio)

Frankfurt/Main – Ungewohnte Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen können bei Frauen schon zu Beginn des vierten Lebensjahrzehnts die Vorboten der Wechseljahre sein. „Mit Anfang 40 zeigen sich bereits bei vielen Frauen erste Symptome der Jahre später einsetzenden Menopause, wie beispielsweise eine wechselnde Gemütslage, Schlafprobleme oder Zyklusunregelmäßigkeiten“, erklärt Klaus König vom Vorstand des Berufsverbandes der Frauenärzte.

Dieses sogenannte Klimakterium gehe aber in der Regel noch nicht mit körperlichen Beeinträchtigungen oder behandlungsbedürftigen Beschwerden einher. In den allermeisten Fällen komme es lediglich zu unterschwelligen Erscheinungen hormoneller Schwankungen. „Verursachen die Symptome jedoch ernsthafte Beschwerden, sollten diese unbedingt mit dem Frauenarzt besprochen werden“, rät der Gynäkologe.

Der unfruchtbare Lebensabschnitt von Frauen tritt nicht schlagartig ein, sondern in Schüben. Der Zeitpunkt der letzten spontanen Regelblutung wird als Menopause bezeichnet. Dabei schwanken die Spiegel an Östrogen, Progesteron und anderen Hormonen sehr stark. Zyklusunregelmäßigkeiten und veränderliche Periodenblutungen sind häufige Begleiterscheinungen des Klimakteriums.

„Wir empfehlen Frauen, in dieser Phase möglicht viel körperliche Bewegung und Sport zu treiben. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige Aktivität Beschwerden lindern kann und die Lebensqualität verbessert“, erklärt König. Zudem helfe Sport dabei, das Gewicht zu halten und Muskeln aufzubauen, was wiederum eine wichtige Vorbeugung von Osteoporose im Alter sei.

Ob eine Frau sich tatsächlich schon in den Wechseljahren befindet, lässt sich nach Angaben des Arztes mit Hilfe mehrere zeitlich versetzter Hormontests bestimmen. In Deutschland kommen Frauen im Durchschnitt im Alter von 52 Jahren in die Wechseljahre. Die ersten Anzeichen der nachlassenden Eierstockfunktion zeigen sich etwa fünf bis zehn Jahre vorher.

http://www.frauenaerzte-im-netz.de (AP)

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