Das war er, der bereits fünfte Karneval der Kulturen in Hamburg – ein Fest aus Farben, Tänzen und fröhlichen Menschen, die sich im Austausch der Kulturen treffen. Ausgelassenheit allerorts bei den mehr als 100.000 Besuchern entlang der drei Kilometer langen Umzugsstrecke.
„Wir haben in diesem Jahr 43 Gruppen gehabt gegenüber 20 im ersten Jahr“, sagte die Veranstalterin Sabine Kulau. „Am wichtigsten ist mir, dass diese vielen Kulturen aus ihren Ecken rauskommen“ Integration könne nur dann passieren, wenn man sich kennen lernt. Sie findet es wichtig, dass die Leute über ein fröhliches Ereignis zusammenkommen können. Diesem Wunsch folgten etwa 1.500 Teilnehmer aus über 80 Nationen, die den kühlen Temperaturen von knapp über 15 Grad und starkem Wind trotzten.Als Gewinner des Jury-Preises ging die Gruppe „Malca e.V.“ mit ihrer Panflötenmusik hervor.
Dissonanzen musikalischer Natur gab es nicht, doch als die Gruppe „Falun Dafa“ vor dem chinesischen Markt am Jungfernstieg zwei Banner einrollen musste, die ihre Verfolgung in China thematisierten waren einige Zuschauer und Mitglieder der Paraden-Truppe empört.
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