New York – Asthma geht bei Kindern häufig mit psychosozialen Problemen einher. Dazu zählen die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Depressionen oder Lernschwierigkeiten, wie eine amerikanische Studie zeigt. Die Forscher der Universität von Virginia in Charlottesville fordern, diese Probleme in der Therapie stärker zu berücksichtigen.
Die Experten werteten eine landesweite Umfrage der US-Behörden aus, in der die Daten von mehr als 100.000 Asthmapatienten im Alter bis 17 Jahren aufgeführt waren: Mehr als zehn Prozent hatten demnach psychische Probleme, die länger als ein Jahr andauerten und behandlungsbedürftig waren. Dazu zählten Depressionen, Angst, Verhaltenstörungen und Lernschwierigkeiten, wie die Mediziner im „Journal of Development and Behavioral Pediatrics“ berichten. Zudem versäumten die Kinder krankheitsbedingt oft den Schulunterricht und hatten dadurch Nachteile in der Ausbildung. Der Grad dieser Probleme stieg mit der Schwere der Atemwegserkrankung.
(Quelle: „Journal of Development and Behavioral Pediatrics“, Vol. 28, S. 92-99) (AP)
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