Heiligendamm – Die G-8 sind am letzten Tag ihres Gipfeltreffens in Heiligendamm am Freitag auch mit den Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Schwellenländer zusammengekommen. Die acht Industriestaaten wollen mit China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika einen Dialog über Themen wie Energieeffizienz, Investitionen und die soziale Dimension der Globalisierung in den kommenden zwei Jahren vereinbaren. Bei der Arbeitssitzung am Vormittag soll die als „Heiligendamm-Prozess“ bezeichnete Zusammenarbeit offiziell beschlossen werden.
„Das ist etwas qualitativ Neues“, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel als amtierende G-8-Vorsitzende bereits am Vortag erklärt. Einer Erweiterung der G-8 erteilte Merkel allerdings eine Absage.
Vor dem Treffen mit den Schwellenländern waren die G-8 am Freitag mit Staatschefs aus fünf afrikanischen Staaten zusammengekommen. Bei der Arbeitssitzung mit den Präsidenten aus Ägypten, Algerien, Senegal, Ghana und Nigeria ging es um die bereits zugesagte Aufstockung der Entwicklungshilfe. Merkel sagte nach dem Treffen zu, die vor zwei Jahren gemachten Zusagen zur Aufstockung der Entwicklungshilfe einzuhalten. Die G-8 stünden in der Pflicht, ihre Versprechen einzulösen, sagte die Kanzlerin. (AP)
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