Aktuelle Nachrichten – Deutschland
18.02.2013
Bei der Bundeswehr hat es in den vergangenen 15 Jahren 2.087 Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund gegeben. Wie die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Bundesverteidigungsministeriums berichtet, ist die Zahl der Vorfälle im vergangenen Jahr erstmals seit 2009 sogar wieder leicht gestiegen. Danach registrierte die Bundeswehr im Jahr 2012 insgesamt 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund.
Das waren vier Fälle mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt ist die Zahl der Meldungen seit 1998 mit damals 319 Meldungen in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken. Wie die "Bild-Zeitung" weiter berichtet, waren in die Zwischenfälle 2085 Soldaten verwickelt. Dabei handelte es sich um 1756 Mannschaftsdienstgrade, 294 Unteroffiziere und sogar 35 Offiziere.
(dts Nachrichtenagentur)
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