Foto: AP Photo/Muhammed Muheisen
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UNICEF zieht zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention eine kritische Bilanz zur weltweiten Lage der Kinder. Bis heute werden nach Einschätzung von UNICEF Millionen Kindern elementare Rechte auf Überleben, Bildung, Schutz und Beteiligung vorenthalten. So fehlen jedem zweiten Kind auf der Welt grundlegende Dinge zum Überleben und zu ihrer Entwicklung wie ausreichende Nahrung, Schulbildung oder sauberes Wasser. Viele dieser Kinder sind auch besonders von den Folgen der globalen Finanzkrise, von Unterernährung, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätzen bedroht.
Die UN-Kinderrechtskonvention hat weltweit das Bewusstsein für Kinderrechtsverletzungen geschärft und Gesetzesänderungen ausgelöst. Sie hat auch dazu beigetragen, dass Kinder heute ernster genommen werden. Doch bis heute ist die Verpflichtung der Regierungen, das Wohl von Kindern bei allen sie betreffenden Entscheidungen vorrangig zu behandeln, nicht eingelöst. Dabei erfordern gerade die aktuellen Herausforderungen entschlossenes Handeln für die Kinder. (unicef.de)