Bukarest – Unter reger Anteilnahme der Gläubigen ist am Freitag in Bukarest der orthodoxe Patriarch von Rumänien, Teoctist I., beigesetzt worden. Rund 2.000 Menschen gaben ihm das letzte Geleit. Die Liturgie leitete Bartholomäus I., das Oberhaupt der orthodoxen Christen. Teoctist starb am Montag im Alter von 92 Jahren. Mit seiner Einladung am Papst Johannes Paul II. trug er maßgeblich zur Versöhnung zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche bei.
Rund 150 Geistliche aus allen Ländern des orthodoxen Christentums nahmen ebenso an der Beisetzung teil wie katholische und protestantische Kirchenvertreter. Auch Präsident Traian Basescu reihte sich in die Trauergemeinde ein – die Regierung hatte den Freitag zu einem Tag der nationalen Trauer erklärt. Mit 21 Schuss Salut wurde der Patriarch schließlich zu Grabe getragen. Als zeitweiliger Nachfolger wurde Metropolit Daniel ernannt. Ein neuer Patriarch wird nach dem Ende der 40-tägigen Trauerzeit gewählt. (AP)
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