Aktuelle Nachrichten – China - Politik
04.06.2008
Dujiangyan/China – Die chinesische Polizei hat am Mittwoch den Zugang zu mehreren Schulen versperrt, die bei dem Erdbeben im Mai eingestürzt sind. Vor der Schule von Juyuan, wo mehr als 270 Kinder und Jugendliche ums Leben kamen, wurden Journalisten und Bewohner von Polizisten zurückgewiesen.
In der Nachbarschaft der Schule von Xiange, wo 300 Schüler ihr Leben verloren, sagte ein Mann, die Behörden hätten allen Anwohnern gesagt, sie sollten keine Probleme machen. Am Dienstag hatten Eltern vor dem Gerichtsgebäude der Stadt Dujiangyan demonstriert und bauliche Mängel für den Einsturz der Schulen und den Tod ihrer Kinder verantwortlich gemacht.
Bei dem Erdbeben vom 12. Mai kamen nach offiziellen Angaben vom Mittwoch 69.122 Menschen ums Leben. Ein Sprecher des Staatsrats, Lu Guangjin, sagte, zurzeit werde die Sicherheit der noch bestehenden Schulgebäude in der Region untersucht, um die Wiederaufnahme des Unterrichts zu ermöglichen. (AP)
(04.06.2008)
(04.06.2008)
Menschenrechtler fordern Freilassung der Tiananmen-Häftlinge
(04.06.2008)
Trauernde Eltern protestieren gegen Baumängel in eingestürzten Schulen
(03.06.2008)
Polizei geht gegen Elternproteste in China vor
(03.06.2008)
Leichen von Kindern füllten drei Basketballfelder
(19.05.2008)
Blogger aus Sichuan: Hu Jintao, wir bitten Sie!
(19.05.2008)