Frankfurt/Main – Schwangere Frauen sollten aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr nicht in öffentlichen Whirlpools baden. „In dem warmen Wasser und der relativ kleinen Wassermenge von Whirlpools können sich Keime rasch vermehren und ein Infektionsrisiko darstellen“, erklärt der zweite Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte, Klaus König. Weil werdende Mütter ohnehin gefährdeter für Pilz- und andere Scheideninfektionen seien, sollten sie daher solche Bäder vermeiden.
Genitalinfektionen während der Schwangerschaft – beispielsweise durch Chlamydien – könnten beim Ungeborenen zu Erkrankungen der Augen oder der Lunge führen. Zudem bestehe das Risiko einer vorzeitigen Geburt, warnt König. Bei der Nutzung von öffentlichen Hallen- und Freibädern besteht hingegen kein erhöhtes Risiko. „Hier wird die Wasserqualität streng überwacht und Erreger können sich nicht so rasch vermehren“, sagt der Gynäkologe. Auf dieses Vergnügen müssten Schwangere also nicht verzichten.
http://www.frauenaerzte-im-netz.de (AP)
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