Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
31.08.2008
Peking – Bei einem Erdbeben der Stärke 6,1 in der südwestchinesischen Provinz Sichuan sind nach Behördenangaben mindestens 22 Menschen getötet worden. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua sprach am Sonntag von 25 Toten. Unklar sei, wie viele Menschen verschüttet wurden. Das Zentrum des Bebens vom Samstag lag rund 50 Kilometer von der Stadt Panzhihua entfernt im Südwesten der Provinz.
Die chinesische Erdbebenbehörde erklärte, 17 Menschen seien bei dem Beben vom Samstag in Sichuan ums Leben gekommen, fünf in der benachbarten Provinz Yunnan. Weitere 361 Menschen seien verletzt worden. In Panzhihua wurden rund 400 Häuser zerstört, in der nahe gelegenen Ortschaft Liangshan stürzten 1.000 Häuser ein.
Rettungsmannschaften waren auf dem Weg in das Gebiet, ihr Einsatz wurde von heftigem Regen und unwegsamem Gelände behindert. Die Behörden von Yunnan und die Rotkreuzgesellschaft der Provinz entsandten laut Xinhua 3.400 Zelte und 2.000 Decken in die betroffene Region. Eine Mitarbeiterin des seismologischen Büros in Sichuan sagte, in dem Gebiet seien am Sonntagmorgen etwa 300 Nachbeben registriert worden.
Am 12. Mai hatte ein Beben der Stärke 6,1 Sichuan heimgesucht. Dabei kamen fast 70.000 Menschen ums Leben, fünf Millionen wurden obdachlos. (AP)
(25.08.2008)
Protestierende Eltern in China festgenommen
(16.07.2008)
Regierung leugnet Baumängel an Schulgebäuden
(13.07.2008)
Die Ablenkungsmanöver von Chinas KP
(13.07.2008)
Erdbeben-Epizentrum erneut unter Quarantäne
(08.07.2008)
Chinas Krisenmanagement beim Erdbeben: Neue Flasche – alter Wein
(27.06.2008)
(26.06.2008)