Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
20.10.2008
Peking – Melamin-verseuchtes Futter hat im Nordosten Chinas rund 1.500 Hunde getötet. Die Marderhunde, die in Ostasien wegen ihres Fells gezüchtet werden, hätten Nierensteine bekommen, erklärte der Veterinär Zhang Wenkui von der Universität Shenyang am Montag. Alle Hunde stammten aus einem einzigen Dorf.
Zhang untersuchte die Tiere nach deren Tod. Er äußerte sich nicht dazu, wann die Marderhunde, die in ihrer Gestalt eher Mardern als Hunden ähneln, verendeten. Die Zeitung „Southern Metropolis Daily“ berichtete, die Todesfälle seien in den vergangenen zwei Monaten registriert worden.
Im vergangenen Jahr war mit Melamin verseuchtes Tierfutter in Nordamerika aufgetaucht. Dutzende Hunde und Katzen sollen daran gestorben sein. (AP)
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