Rom - Bei der Überfahrt von Libyen nach Italien sind 13 Menschen nach Angaben weiterer Insassen im selben Flüchtlingsboot ums Leben gekommen. Sie seien an Entkräftung gestorben und ins Mittelmeer geworfen worden, teilten die 14 Überlebenden den italienischen Behörden mit. Die völlig erschöpften und unterernährten Flüchtlinge wurden vor der Küste Siziliens von der italienischen Marine gerettet und am Sonntag nach Palermo gebracht. Etwa die Hälfte von ihnen wurde dort ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Besatzung eines Fischerbootes hatte das weitgehend seeuntüchtige Flüchtlingsschiff am Samstag entdeckt und die Behörden informiert. Der Zustand der Insassen wurde als so kritisch angesehen, dass die Marine sie sofort an Land brachte. «Sie sind alle im totalen Schockzustand», sagte ein Sprecher der Klinik in Palermo über die Eingelieferten. In den vergangenen Tagen habe abermals hunderte Menschen versucht, von Afrika aus illegal auf der italienischen Insel Lampedusa südlich von Sizilien zu landen.
(AP)
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