Umwelt – Bundeskredit für dringliche Schutzmassnahmen an der Rhone genehmigt – DAPD
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Waadt und Wallis einig Bundeskredit für dringliche Schutzmassnahmen an der Rhone genehmigt

DAPD

13.05.2009

Bern/Lausanne/Sitten – Der Bund will für die dringlichen Hochwasserschutzarbeiten für die dritte Rhonekorrektion 169 Millionen Franken aufwenden. Der Bundesrat hat am Mittwoch einen entsprechenden Rahmenkredit genehmigt. Die Kantone Waadt und Wallis beschlossen ein gemeinsames Vorgehen.

Im Rahmen der dritten Rhonekorrektion soll der gesamte Flusslauf von Gletsch bis zum Genfersee auf einer Länge von 160 Kilometern saniert werden. Für die erste Bauetappe bis 2014 hat der Bundesrat zuhanden des Parlaments einen Rahmenkredit von 169 Millionen Franken verabschiedet. Insgesamt kosten die prioritären Hochwasserschutzmassnahmen 350 Millionen Franken. Dadurch sollen potenzielle Schäden in der Höhe von rund sechs Milliarden Franken verhindert werden, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilte.

Gleichentags gaben die Kantone Waadt und Wallis bekannt, dass sie die im Rahmen der Vernehmlassung zur dritten Rhonekorrektion im Chablais eingegangenen rund 100 Anmerkungen gemeinsam behandeln werden, um die Zusammenarbeit und die gemeinsame Sicht zu festigen. Das Vorprojekt soll unter Berücksichtigung der eingegangenen Bemerkungen optimiert werden, insbesondere werden für die Verbreiterungen anstelle der landwirtschaftlichen eher Forstflächen beansprucht. Die ersten dringlichen Arbeiten werden mit der Unterstützung der Kantone an beiden Ufern rasch umgesetzt. Es handelt sich dabei um punktuelle Dammverstärkungsarbeiten hauptsächlich in direkter Nähe von bebauten Gebieten in den Abschnitten Aigle und Bex, sowie Massongex, Monthey, Collombey, Vouvry und Port-Valais. Damit werden in den nächsten Jahren acht Kilometer Dämme verstärkt. (AP)

 

 
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