Chinesische Philosophie – Verwöhnen ist so schlimm wie töten – Epoch Times Deutschland
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Weisheiten aus dem alten China Verwöhnen ist so schlimm wie töten

Epoch Times Deutschland

01.10.2009

Es waren einmal zwei Brüder, der ältere hieß Zhang Eryou und der Jüngere wurde Zhang Sanchen genannt. Als Eryou verstarb, ließ er ein Kind zurück. Sanchen kümmerte sich um den Jungen und liebte ihn sehr. Später hat Sanchen Land für ihn gekauft und half ihm, eine Familie zu gründen. Dafür hat Sanchen fast sein ganzes Geld verbraucht.

Aber weil er so sehr verwöhnt wurde, ist sein Neffe sehr arrogant geworden. Er hatte an vielen Orten Beziehungen zu Frauen und vergnügte sich mit ihnen. Schließlich bekam er eine fremdartige Krankheit, an der er starb.

Diese Ereignisse bewegten Sanchen tief, obwohl seine Nachbarn ihn lobten, dass er richtig gehandelt hätte. Als Sanchen einmal krank war, fiel er ins Koma und hatte eine Vision. Nachdem er sich erholt hatte, sagte er zu sich:

„Es ist sehr seltsam. Mein Bruder Eryou wollte mich verklagen. Er behauptet, ich hätte seinen Sohn getötet. Das ist doch wirklich unfair!“

Ein paar Tage später besserte sich Sanchens Befinden. Sein Geist wurde klarer, und er sagte zu seiner Familie: „Es ist tatsächlich meine Schuld. Mein Neffe war nicht jemand, der keine Zukunft hatte. Aber ich habe ihm nur materielle Hilfe geleistet und ihn nicht erzogen. Das Ergebnis davon war, dass er viele Affären mit Frauen hatte und an einer schlimmen Krankheit starb. Wenn ich es dann nicht war, der ihn getötet hat, wer sonst könnte ihn getötet haben?“

Sanchen war voller Reue und starb bald darauf.

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