Städtereisen - Kulturreisen - Kurztripps – Fluchtpunkt Dubrovnik: Die „Perle der Adria“ in neuem Glanz – Bernd Kregel / Gastautor
The Epoch Times - Deutschland

Aktuelle Nachrichten – Städtereisen & Kulturreisen

Lieblingsplätze Fluchtpunkt Dubrovnik: Die „Perle der Adria“ in neuem Glanz

Bernd Kregel / Gastautor

02.10.2009

Von Mauern umgeben: wehrhafte Altstadt von Dubrovnik. (Bernd Kregel)
Von Mauern umgeben: wehrhafte Altstadt von Dubrovnik. (Bernd Kregel)
Orte, an denen die Seele baumelt

Hart hatte es gegen Ende des letzten Jahrhunderts die „Perle der Adria" getroffen, als in einem unseligen Balkan-Krieg die Truppen von Serbien und Montenegro Dubrovnik beschossen und weitgehend in Trümmer legten. Doch wie Phönix aus der Asche erhob sich die Stadt innerhalb kurzer Zeit, und schon bald war ein großer Teil der Belagerungsschäden behoben. Nicht zuletzt auch wegen der mit der neuen Staatlichkeit Kroatiens einhergehenden Aufbruchstimmung, die sich natürlich auch auf die Hafenstadt an der Adria übertrug.

Malerisch der in alter Pracht neu erstrahlende Hafenbereich, von dem aus - geschützt durch wehrhafte Mauern - ein buntes Gewimmel von Booten ausläuft zu den benachbarten Inseln. Schön anzusehen auch die vom Hafen ausgehende Flaniermeile, der Stradun, der die geschäftige Altstadt von Dubrovnik in zwei nahezu symmetrische Hälften unterteilt. Sein ausgetretenes Marmorpflaster ist der beste Beweis dafür, wohin es die Besucher der Stadt vor allem zieht,  besonders all jene, die von den zahlreichen Kreuzfahrtschiffen aus der Stadt ihre Aufwartung machen.

Von der Stadtmauer aus betrachtet: die Ziegeldächer der Altstadt. (Bernd Kregel)
Von der Stadtmauer aus betrachtet: die Ziegeldächer der Altstadt. (Bernd Kregel)

Der am meisten geeignete Ort jedoch, von dem aus sich die Schönheit der Stadt am besten entfaltet, ist die alte Stadtmauer. Ohne Unterbrechung verläuft sie rund um die Altstadt und gibt aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven den Blick frei über das gesamte Areal mit seinen roten Ziegeldächern oder über eines seiner Viertel: über die Kirchen und Paläste, die Gassen und Höfe. Und natürlich über das Meer, das in donnernden Wogen gegen die mächtigen Felsen anbrandet, auf die die Befestigungsanlage sich stützt.

Hier möchte ich verweilen und die Stadt,  entsprechend dem unterschiedlichen Stand der Sonne, am liebsten gleich mehrfach umrunden. Doch spätestens am frühen Abend üben die aus den Gässchen der Stadt empor steigenden kulinarischen Düfte ihre eigene Anziehungskraft aus. Offensichtlich hat die in den Jahrhunderten entwickelte Lebenskunst der Bewohner trotz der neuerlichen Belagerungsschäden  der Stadt nicht gelitten.

 

Nicht alle touristischen Ziele sind in der Erinnerung gleichrangig. Besonders bleiben die Orte in der Erinnerung haften, die auf irgendeine Weise auch die Seele des Reisenden erreicht haben - Orte des Wohlfühlens und des persönlichen Erlebens.

In der Reihe Lieblingsplätze - Orte, an denen die Seele baumelt - stellt unser Autor Bernd Kregel in lockerer Folge solche Orte des positiven Erinnerns vor.

01.   Piazza San Marco, Venedig / Italien

02.   Kathedralenplatz, Santiago de Compostela / Spanien

03.   Montmartre, Paris / Frankreich

04.   Münsterkreuzgang, Bonn / Nordrhein-Westfalen

05.   Ohlsdorfer Parkfriedhof, Hamburg

06.   Suomenlinna, Helsinki / Finnland

07.   Askona, Lago Maggiore / Italien

08.   Oriental, Bangkok / Thailand

09.   Santorin, Ägäis / Griechenland

10.   Piazza Navona, Rom / Italien 11.   Four Seasons Hotel, Amman /Jordanien 12.   Puente la Reina, Navarra / Spanien 13.   Dubrovnik, Adria / Kroatien 14.   Aleppo / Syrien
 
Anzeige
Anzeige
Anzeige