Kopenhagen – Bis zu 100.000 Demonstranten haben am Samstag in Kopenhagen bei einem weitgehend friedlich verlaufenen Protestmarsch am Rande des Weltklimagipfels eine entschlossene Bekämpfung der globalen Erwärmung gefordert. Am Ende der Kundgebung ging die dänische Polizei nach eigenen Angaben vorbeugend gegen eine Gruppe schwarz gekleideter Jugendlicher vor und nahm knapp 1.000 Personen vorübergehend fest.
Die Bereitschaftspolizisten in voller Montur schritten gegen eine Gruppe am Schluss des Protestzugs ein, als vermummte Aktivisten Steine auf die Gebäude der früheren Börse und des Außenministeriums warfen. Ein Polizist wurde von einem Stein getroffen und leicht verletzt, wie die Behörden mitteilten. Ein Demonstrant wurde durch einem Feuerwerkskörper verletzt. Bereits am frühen Nachmittag hatte die Polizei 19 Menschen wegen Verstößen gegen das Waffenrecht oder das Vermummungsverbot zeitweise festgenommen.
An dem Protestmarsch in Kopenhagen nahmen nach Angaben der Organisatoren rund 100.000 Menschen teil. Die Polizei sprach dagegen von 40.000 Demonstranten. (AP)
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