Aktuelle Nachrichten – Gesundheit
25.12.2009
Foto: Rudolf Ortner/Pixelio
Köln (APD) Schon bei Temperaturen unter zehn Grad können Kinder Kälteschäden erleiden. „Kinder sind stärker kälteempfindlich als Erwachsene, denn sie besitzen eine dünnere Haut und verlieren dadurch schneller Körperwärme“, sagt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Kälteschäden seien zwar heutzutage selten, doch sollten Eltern Warnzeichen wie weiße undurchblutete Flecken erkennen. Die Kinder klagten dann, dass die Haut brennt oder gefühllos ist.
Zur Vorbeugung sollten Eltern insbesondere bei hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Wind auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei ihren Kinder achten, damit Ohren, Hände und Füße gut durchblutet sind und die Gefahr von Erfrierungen sinkt. Zu eng anliegende Kleidung und zu kleine Schuhe können die Durchblutung ebenso behindern. Mehrere lockere, lufthaltige Lagen – innen Funktionswäsche und außen Nässeschutz – sind die ideale Winterausstattung. Auch Kopf, Nacken und Hände müssen warm bleiben.
„Darüber hinaus kann kalte Luft die ungeschützte Haut schnell austrocknen. Tobt ein Kind im Schnee herum, kühlen über die vermehrte Atemarbeit die Schleimhäute aus und geben viel Feuchtigkeit ab. Im Vergleich zu Erwachsenen haben Kinder geringere Wasserreserven“, warnt Fegeler. Eine fette Hautcreme schützt das Gesicht vor Feuchtigkeitsverlust. Metallteile wie Reißverschlüsse sollten keinen direkten Hautkontakt haben, denn Metall ist ein guter Temperaturleiter und wird schnell kalt. (AP)
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