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Guter Start Tipps gegen den Kater an Neujahr

DAPD

30.12.2009

Wer ohne Kater ins neue Jahr starten möchte, kann auf die Tipps der Krankenkassen zurückgreifen, oder alkoholfreie Cocktails genießen. Foto: Betty/www.pixelio.de
Wer ohne Kater ins neue Jahr starten möchte, kann auf die Tipps der Krankenkassen zurückgreifen, oder alkoholfreie Cocktails genießen.

Foto: Betty/Pixelio

Frankfurt/Main (APD) Je mehr Alkohol an Silvester fließt, desto härter ist der Neujahrsmorgen. Damit der Kater ausbleibt oder sich zumindest in Grenzen hält, gibt es einige Tipps, zu denen Ernährungswissenschaftler raten.

- Am besten ist es natürlich, nichts oder möglichst wenig Alkoholisches zu trinken. „Für Partystimmung, die sich nicht am nächsten Morgen mit einem Kater rächt, empfehlen sich alkoholfreie Cocktails“, rät Alexandra Krotz von der Techniker Krankenkasse. „Sie schmecken nicht nur lecker und sehen toll aus, sondern enthalten auch wertvolle Vitamine.“

- Wer trotzdem auf Sekt, Bowle, Bier und andere berauschende Getränke nicht verzichten möchte, sollte wissen, wo der Kater herkommt. Er wird unter anderem durch die Stoffwechselprozesse beim Alkoholabbau hervorgerufen, wie die Krankenkasse DKV informiert. So ist etwa das dabei entstehende Acetaldehyd für den Brummschädel verantwortlich. In diese Substanz verwandelt der Körper den Trinkalkohol.

- Alkohol wirkt außerdem harntreibend und kann somit zu Flüssigkeitsverlust und Mineralstoffmangel führen. Daher sollte man laut DKV zu Sekt und Bier sowie später vor dem Schlafengehen reichlich Mineralwasser trinken. Auch eine gute Nahrungsgrundlage sowie salz- und fetthaltige Snacks sind hilfreich. Dadurch werden ausgeschwemmte Salze ersetzt. Zudem verzögert das Fett den Übergang des Alkohols ins Blut.

- Besondere Vorsicht gilt zum einen bei kohlensäurehaltigen Getränken wie Sekt und zum anderen bei warmen Alkoholika wie Glühwein. Sie werden besonders schnell vom Körper aufgenommen, was die Wirkung zeitweise verstärkt.

- Die Einnahme von Kopfschmerztabletten vor dem Schlafengehen gilt zwar immer noch als Geheimtipp gegen den Kater. Doch Experten warnen: Die Einnahme kann zu gefährlichen Wechselwirkungen führen. Am besten hilft allerdings in den meisten Fällen ein klassisches Gegenmittel: Bewegung an der frischen Luft. Dabei werden die Körperzellen gut durchblutet und somit wieder richtig mit Sauerstoff versorgt. Das lässt in aller Regel die Schmerzen rasch verschwinden und sorgt für einen klaren Kopf. (AP)

 

 
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