Aktuelle Nachrichten – Fitness
01.01.2010
Frankfurt/Main (APD) Körperliche Aktivität und Sport senken nicht nur das Risiko für bestimmte Krebsformen, sondern fördern auch Wohlbefinden und Selbstvertrauen während einer Krebstherapie. Studien belegen, dass Bewegung sowohl die direkt tumorbedingten Symptome lindert als auch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie.
Beginnen sollte eine Bewegungstherapie schon im Krankenhaus nach der Akutphase der Behandlung, raten Sportmediziner der Universität Frankfurt am Main. Dies könne bei vielen Patienten den Abbau der Leistungsfähigkeit mindern und den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Zudem könne leichtes körperliches Training die Nebenwirkungen einer Chemotherapie schon nach vier Wochen günstig beeinflussen. Gleichzeitig steigt nach Angaben der Universität die Lebensqualität.
Gewöhnlich entscheiden Onkologen und Sportmediziner, ob medizinische Gründe gegen das Training sprechen. Eine medizinische Untersuchung steckt dann den Rahmen für das individuelle Programm ab. Empfohlen werden meist Trainingseinheiten von 30 Minuten an drei Tagen pro Woche. In den ersten 24 Stunden nach einer Chemotherapie sollte man sich aber körperlich allenfalls leicht betätigen. Dagegen kann während einer Chemotherapie, die aus mehreren Zyklen besteht, an den behandlungsfreien Tagen trainiert werden. Zudem sollten Patienten auch nach der Therapie langfristig aktiv bleiben, um das Risiko eines Rückfalls zu senken. (AP)
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