China News - Medien – Journalisten-Föderation beklagt Pressezensur in China – DAPD
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Pressefreiheit Journalisten-Föderation beklagt Pressezensur in China

DAPD

01.02.2010

Peking (apn) Die Pressezensur in China ist nach Angaben der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ) im vergangenen Jahr verschärft worden. Die Organisation listete 62 Anordnungen auf, die zwischen Januar und November 2009 an Redaktionen von Zeitungen und elektronischen Medien in China ergingen. Unter anderem wurde verboten, über den 20. Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens oder über die Unruhen in der westchinesischen Provinz Xinjiang zu berichten.

Ein Jahr nach dem Erdbeben in der Provinz Sichuan, das rund 90.000 Menschen das Leben gekostet hatte, durften laut IFJ keine Korrespondenten ins Katastrophengebiet reisen. Zu den Unruhen in Xinjiang sollten die Medien auf die Meldungen der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zurückgreifen. Auch zum Besuch von US-Präsident Barack Obama waren eigene Korrespondentenberichte unerwünscht. (AP)

 

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