Energie – Stichwort: Subventionen für Solarstrom – DAPD
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Photovoltaik Stichwort: Subventionen für Solarstrom

DAPD

04.02.2010

Berlin (apn) Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Nutzung von Solarstrom ausbauen, die Einspeisetarife aber deutlich kürzen. Derzeit beträgt die Förderung für kleine Dachanlagen 39 Cent pro ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde. An der Börse wird Solarstrom aber mit rund 5 Cent pro Kilowattstunde gehandelt. Die Mehrkosten zahlt der Verbraucher über seine Stromrechnung mit.

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vermindern sich die Subventionen um neun Prozent jährlich. Röttgen plant jetzt, die Einspeisetarife um zusätzliche 15 Prozent kürzen, für Freiflächenanlagen auf Äckern sogar um 25 Prozent. Die Regelung soll für Dachanlagen zum 1. April in Kraft treten, für Freiflächenanlagen zum 1. Juli.

Der Eigenverbrauch von Solarstrom soll nach den Plänen des Umweltministers gestärkt werden. Für jede Kilowattstunde, die nicht eingespeist wird, soll es künftig 5,0 statt bisher 3,5 Cent geben.

Röttgens Konzept sieht Fördermittel für 3.000 Megawatt Solarstrom vor. Das entspricht in etwa der Jahresproduktion 2009 in Deutschland oder einem Prozent der Energieproduktion.

Wird der Zielkorridor überschritten, wird ab 3.500 Megawatt die Förderung pro 1.000 Megawatt um weitere 2,5 Prozent gekürzt. Wird die Schwelle unterschritten, gibt es ab 2.000 Megawatt 2,5 Prozent mehr (in 500-Megawatt-Schritten).

Bis 2020 will Röttgen mit der Photovoltaik einen Anteil von 5,0 Prozent an der Stromproduktion erreichen. (AP)

 

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