Aktuelle Nachrichten – Gesellschaft
14.02.2010
Foto: Wason Wanichakorn/AP Photo
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Frankfurt/Main (apn) Am 14. Februar ist Valentinstag, der Tag der Liebenden. Vor allem in Großbritannien und den USA schicken Verliebte einander Grußkarten oder schenken Blumen. In England und Frankreich wurde der Tag seit dem späten 14. Jahrhundert als Fest der Jugend und der jungen Liebenden begangen.
Der heilige Valentin von Terni wird als Patron der Liebespaare verehrt. Der Bischof soll am 14. Februar des Jahres 269 wegen seines christlichen Glaubens hingerichtet worden sein. Der Überlieferung nach hat er Soldaten trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. getraut.
Aber es gibt auch noch andere Erklärungen für die Verbindung zwischen Valentinstag und Liebe. Man vermutet, dass der Ursprung in einem alten römischen Fest liegt, bei dem die jungen Männer ein Los mit dem Namen des Mädchens zogen, mit dem sie ein Frühlingsfest feierten.
Eine weitere Theorie besagt, dass der Valentinstag auf den mittelalterlichen Glauben zurückgeht, dass die wilden Vögel am 14. Februar mit der Paarung beginnen. In Frankreich und England sollen darüber hinaus im 14. Jahrhundert junge Paare durch das Los als „Valentin und Valentine“ füreinander bestimmt worden sein und konnten so angeblich für ein Jahr wie Verlobte leben.
Spaß hatten viele Generationen an der Prophezeiung, dass der erste Mann, den ein Mädchen am Valentinstag vor ihrem Haus erblickt, auch ihr zukünftiger Ehemann sei – weswegen der Tag auch Vielliebchentag genannt wird. In England wurden zudem alle möglichen Liebesorakel befragt: Junge Männer und Frauen zogen die Namen ihrer Zukünftigen. Im Mittelalter war der 14. Februar auch Tag der großen Festmahlzeiten von Seefahrern, Gilden, Zünften und Bruderschaften. (AP)
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