Foto: www.Rudis-Fotoseite.de/Pixelio
Frankfurt (apn) Wer eine eine Vliestapete kauft, holt sich nach Einschätzung des Magazins „Ökotest“ unter Umständen einen dekorativen Luftverpester ins Haus. Die bei Heimwerkern beliebten Tapeten seien zum Teil mit einem problematischen Kunststoff belastet, erklärt Chefredakteur Jürgen Stellpflug. Viele Produkte werden demnach mit PVC aufgeschäumt. Zudem enthielten sie große Mengen an Phthalatweichmachern. Diese wirkten sich negativ aufs Hormonsystem aus und könnten Leber sowie Nieren schädigen.
Die Schadstoffe verbreiten sich nach den Angaben des Magazins über den Hausstaub in der Wohnung und werden so vom Körper aufgenommen. Die von „Ökotest“ beauftragten Labore stellten außerdem fest, dass einige Vliese und Vliestapeten zu viele flüchtige organische Verbindungen ausgasen. Bei sensiblen Menschen könne dies zu einer Reizung der Augen und Schleimhäute führen. Das Verbrauchermagazin rät Heimwerkern, mit PVC aufgeschäumte Tapeten, besser im Regal liegen zu lassen. Man solle lieber geprägte Tapeten, glatte Vliese oder Raufaser wählen. (AP)
Schlagworte
(04.01.2010)
(04.09.2009)
Beim Renovieren zu den richtigen Materialien greifen
(04.12.2007)