Aktuelle Nachrichten – China - Wirtschaft
23.02.2010
Taipeh (apn) Einer der führenden taiwanischen Notebook-Hersteller befürchtet, dass es wegen eines Arbeitskräftemangels in einigen chinesischen Standorten zu Produktionsengpässen kommen könnte. Ray Chen, Präsident von Compal Electronics, erklärte, diese Situation könne auch dazu führen, dass einige Komponenten wie Memory-Chips oder Festplatten knapp werden könnten, wenn nach der Krise die Nachfrage wieder anziehe, sagte er der Zeitung „Economic Daily News“.
Vor einem Jahr war Millionen chinesischen Wanderarbeiter erklärt worden, dass sie nach dem Neujahrsfest zuhause bleiben sollten, da es in Städten in Südchina wie Guangzhou wegen der weltweiten Krise wohl nicht genug Arbeit gebe. Als dann Mitte des Jahres die Nachfrage wieder anzog, fehlten Arbeiter. Viele Unternehmer befürchten, dass es in diesem Jahr noch schlimmer kommen könnte, da inzwischen auch die ärmeren inneren chinesischen Provinzen aufblühen und auch dort Arbeiter gesucht werden.
Compal und das ebenfalls in Taiwan ansässige Unternehmen Quanta sind die weltgrößten Auftragshersteller für Notebooks. Taiwanische Firmen produzieren mehr als 80 Prozent der Notebooks weltweit. (AP)
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