Aktuelle Nachrichten – Panorama
26.02.2010
Foto: AP Photo/Hybrid Productions
Los Angeles (apn) Die im Dezember verstorbene Hollywood-Schauspielerin Brittany Murphy hat an starker Anämie gelitten. Diese Blutarmut habe die 32-Jährige geschwächt und anfällig für Infektionen gemacht, heißt es in dem am Donnerstag in Los Angeles veröffentlichten Autopsiebericht. Außerdem habe Murphy verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente gegen eine Atemwegsentzündung eingenommen, deren Wirkung durch die Anämie verstärkt worden sei. Die Schauspielerin starb an einer Lungenentzündung.
Die Autopsie ergab keine Hinweise auf Drogenmissbrauch. Murphys Mutter und ihr Ehemann hatten erklärt, die Schauspielerin habe in den Tagen vor ihrem Tod an grippeähnlichen Symptomen gelitten. Außerdem klagte sie über Unterleibsschmerzen. Die Familie führte dies auf starke Menstruationsbeschwerden zurück, unter denen sie häufig litt. Die Gerichtsmedizin hatte ihren Tod bereits zuvor als Unfall eingestuft und erklärt, er sei vermutlich vermeidbar gewesen.
Murphy feierte 1995 ihren Durchbruch mit dem Kinohit „Clueless – Was sonst!“ und stieg mit „Durchgeknallt“ und „8 Mile“ zum Star auf. In den vergangenen Jahren lieh sie auch Figuren in Zeichentrickfilmen ihre Stimme. (AP)
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