Aktuelle Nachrichten – Panorama
01.03.2010
Foto: AP Photo/Morry Gash
Washington/Vancouver (apn) Der 3:2-Triumpf Kanadas gegen die USA im Eishockey-Traumfinale der Olympischen Winterspiele kostet US-Präsident Barack Obama eine Kiste Bier. Obama hatte vor dem Anpfiff mit dem kanadischen Premierminister Stephen Harper gewettet. Der US-Präsident ist nun eine Kiste Yuengling schuldig, einem Gebräu aus dem ältesten Brauhaus der USA in Pennsylvania. Wann und wo die Kiste ausgetauscht werden soll, gab das Weiße Haus zunächst nicht bekannt.
Durch den Sieg gegen die USA baute Kanada seinen Vorsprung im Medaillenspiegel noch einmal aus und steht zum Ende der Spiele mit 14 Goldmedaillen vor Deutschland (zehn Goldmedaillen) und den USA (neun). Dabei ist die letzte Goldmedaille zugleich die wichtigste für das eishockeybegeisterte Land. Nach dem Sieg in der Verlängerung verwandelte sich Vancouver in eine ausgelassene Partyzone: „Wenn man im Eishockey gewinnt, gewinnt man die ganzen Spiele“, jubelte Dan Copeland, ein 28-jähriger Feuerwehrmann aus Vancouver. „Das ist einfach das Sahnehäubchen auf all den anderen Medaillen.“
Für Tony Sam, der eine Stunde aus Chilliwack nach Vancouver angereist war, ist der Eishockeytriumpf „vielleicht das aufregendste Ereignis, das je in Kanada stattgefunden hat“. (AP)
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