Wirtschaftsnachrichten - Aktuelle Nachrichten Wirtschaft – 7 deutsche Unternehmen unter den Top 100 an den Weltbörsen – DAPD
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Aktuelle Nachrichten – Wirtschaft

7 deutsche Unternehmen unter den Top 100 an den Weltbörsen

DAPD

07.01.2008

Stuttgart – Angeführt von E.ON und Siemens haben es 7 deutsche Konzerne in die Top 100 der teuersten Firmen der Welt geschafft. Wie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in Stuttgart berichtet, waren dabei Volkswagen, Daimler und RWE die 3 deutschen Neulinge in der illustren Runde. Die Zahl der chinesischen Unternehmen sei 2007 von 7 auf 10 gestiegen. Ihr Börsenwert legte sogar um 123 Prozent zu. Nummer 1 blieben die USA, die mit 32 Konzernen vertreten sind, vor Großbritannien (11).

In diesem Ranking schoben sich Europäer insgesamt mit nun 46 Unternehmen vor die Vereinigten Staaten. Chinesische Unternehmen werden an den Weltbörsen in den kommenden Jahren noch weiter an Bedeutung zulegen. Ernst & Young-Vorstandsmitglied Hendrik Hollweg sagte am Montag auf AP-Anfrage: „China ist eindeutig einer der Top-Player der Zukunft.“

Gleich vier chinesische Unternehmen schafften es in die Top 10 – an der Spitze die mit Abstand teuerste Firma der Welt, PetroChina, mit einer Marktkapitalisierung von 724 Milliarden Dollar zum Jahresende. Es folgen Exxon Mobil (512 Milliarden Dollar) und General Electric (375 Milliarden Dollar). E.ON und Siemens verbesserten sich um jeweils 13 Plätze auf Rang 45 (148 Milliarden Dollar) beziehungsweise 50 (146 Milliarden Dollar).

Den größten Sprung legte Volkswagen hin: Eine Verdoppelung der Marktkapitalisation auf 82 Milliarden Dollar bedeutete Platz 94 nach Rang 203 im Vorjahr. Vor den Wolfsburgern liegen noch Daimler (69), die Allianz (76) und die Deutsche Telekom (79), knapp dahinter RWE (97).

Deutschland kletterte damit im Länderranking der Top 100 vom siebten auf den fünften Rang – hinter den USA, Großbritannien, China und Frankreich. Viele deutsche Konzerne hätten in den vergangenen Jahren Kosten gesenkt, neue Märkte erschlossen und ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert, erklärte Ernst & Young-Vorstand Hollweg. Das werde von den Investoren honoriert. Auch habe der starke Euro Auswirkungen auf die Marktkapitalisierung.

Hollweg sagte: „Deutsche und europäische Unternehmen sind international hervorragend aufgestellt und werden weiter im Konzert der weltweit größten Unternehmen mitspielen.“ Man rechne damit, dass sie sich etwa auf dem derzeitigen Niveau im Ranking dieser Unternehmen werden halten könnten.

Die Entwicklung der amerikanischen Unternehmen hänge stark von den weiteren Auswirkungen der US-Immobilienkrise und der daraus resultierenden Kreditklemme sowie der Entwicklung des Dollarkurses ab. „Mittelfristig gehen wir davon aus, dass wir weniger US-Unternehmen in der Liste der größten 100 Unternehmen sehen werden.“ Anders die Schwellenländer: Hier seien einige große Börsengänge in der Pipeline, so dass die Bedeutung der Schwellenländer im Ranking definitiv weiter steigen werde.

http://www.de.ey.com (AP)

 

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