Wirtschaftsnachrichten - Aktuelle Nachrichten Wirtschaft – ASEAN will weltweit größte Wirtschafts-Gemeinschaft bilden – DAPD
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ASEAN will weltweit größte Wirtschafts-Gemeinschaft bilden

DAPD

13.01.2007

Die Vertreter der Mitgliedsländer der ASEAN (Association of South-East Asian Nations) beim Gruppenbild. Von links: Sultan Hassanal Bolkiah (Brunei), Hun Sen (Kambodscha), Susilo Bambang Yudhoyono (Indonesien), Bouasone Bouphavanh (Laos), Abdullah Ahmad Badawi (Malaysia), Gloria Macapagal Arroyo (Philippinen), Lee Hsien Loong (Singapur), Lt. Gen. Soe Win (Myanmar), Surayud Chulanont (Thailand) and Nguyen Tan Dung (Vietnam).      AP Photo/Dita Alangkara
Die Vertreter der Mitgliedsländer der ASEAN (Association of South-East Asian Nations) beim Gruppenbild. Von links: Sultan Hassanal Bolkiah (Brunei), Hun Sen (Kambodscha), Susilo Bambang Yudhoyono (Indonesien), Bouasone Bouphavanh (Laos), Abdullah Ahmad Badawi (Malaysia), Gloria Macapagal Arroyo (Philippinen), Lee Hsien Loong (Singapur), Lt. Gen. Soe Win (Myanmar), Surayud Chulanont (Thailand) and Nguyen Tan Dung (Vietnam). AP Photo/Dita Alangkara

Cebu/Philippinen – Die Staats- und Regierungschefs der Südostasiatischen Staatengemeinschaft (ASEAN) sind am Samstag zu einem Gipfeltreffen auf den Philippinen zusammengekommen. Die gastgebende Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo sagte zum Auftakt der Konferenz in Cebu: „Die ASEAN sieht sich in der Pflicht, zum größten Handelsforum der Welt zu werden.“

Nach dem Entwurf für die Abschlusserklärung des Gipfels wollen die zehn ASEAN-Staaten bis 2015 einen engen Wirtschaftsverbund nach dem Vorbild der EU bilden. Dazu soll zunächst eine gemeinsame Charta erstellt werden. Die geplante „ASEAN-Wirtschaftsgemeinschaft“ soll eine Freihandelszone sowie einen gemeinsamen Binnenmarkt für den freien Fluss von Gütern, Dienstleistungen, Investitionen und Kapital einschließen. Geplant ist ferner der gemeinsame Kampf gegen Aids, Terrorismus und grenzüberschreitende Kriminalität, der Schutz von Wanderarbeitern, Maßnahmen gegen die Armut und die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger.

Zu den Beratungen des zweiten Konferenztags am Sonntag werden auch weitere Staaten der Region wie China und Japan erwartet. Zur Sicherung des Gipfels vor möglichen Terroranschlägen waren in Cebu mehr als 8.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz.

(AP)

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