Bob-Pilot Friedrich nun Doppel-Olympiasieger

Francesco Friedrich hat auch den olympischen Viererbob-Wettbewerb gewonnen und Deutschland das 14. Gold in Pyeongchang beschert.Nach seinem Erfolg im Zweierbob setzte sich Friedrich mit seinen Anschiebern Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten…

Francesco Friedrich hat auch den olympischen Viererbob-Wettbewerb gewonnen und Deutschland das 14. Gold in Pyeongchang beschert.

Nach seinem Erfolg im Zweierbob setzte sich Friedrich mit seinen Anschiebern Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis durch und siegte vor seinem Teamkollegen Nico Walther, der sich zeitgleich mit Südkorea Silber sicherte. (dpa)

Golfstar Woods vor Finalrunde in Florida auf Rang elf

Superstar Tiger Woods hat beim Golfturnier in Palm Beach Gardens gute Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung.Der 42-Jährige aus den USA spielte am dritten Tag des PGA-Turniers in Florida eine 69er-Runde und verbesserte sich mit insgesamt 210 Schlä…

Superstar Tiger Woods hat beim Golfturnier in Palm Beach Gardens gute Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung.

Der 42-Jährige aus den USA spielte am dritten Tag des PGA-Turniers in Florida eine 69er-Runde und verbesserte sich mit insgesamt 210 Schlägen auf den geteilten elften Rang. Zum 80. Sieg auf der US-Tour wird es aller Voraussicht aber nicht reichen. Vor der Finalrunde beträgt der Rückstand des 14-fachen Major-Siegers auf seinen führenden US-Landsmann Luke List (203) bereits sieben Schläge. Für Woods ist es erst das dritte Turnier auf der PGA-Tour seit seiner vierten Rückenoperation im April des vergangenen Jahres.

Der deutsche Golfprofi Alex Cejka liegt vor der Schlussrunde mit 215 Schlägen auf dem geteilten 46. Rang. Zuvor war Stephan Jäger bereits nach zwei Tagen am Cut gescheitert und vorzeitig ausgeschieden. Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hatte bei dem mit 6,6 Millionen US-Dollar dotierte Turnier noch mehr Pech: Der 33-Jährige aus Mettmann musste schon nach der ersten Runde wegen einer Handgelenksverletzung aufgeben. (dpa)

Friedrich auch im Viererbob vor Olympiasieg

Zweierbob-Olympiasieger Francesco Friedrich steht vor dem olympischen Double-Gewinn. Nach drei von vier Läufen im Viererbob führt der Oberbärenburger im Olympic Sliding Centre in Pyeongchang mit 0,42 Sekunden vor dem Südkoreaner Won Yunjong…

Zweierbob-Olympiasieger Francesco Friedrich steht vor dem olympischen Double-Gewinn. Nach drei von vier Läufen im Viererbob führt der Oberbärenburger im Olympic Sliding Centre in Pyeongchang mit 0,42 Sekunden vor dem Südkoreaner Won Yunjong.

Friedrichs Vereinskollege Nico Walther liegt weiter auf Rang drei und hat nur sieben Hundertstelsekunden Rückstand auf den Lokalmatadoren. Der mit Friedrich im Vorjahr zeitgleiche Viererbob-Weltmeister Johannes Lochner aus Berchtesgaden hatte erneut Probleme und fiel auf Rang sieben zurück. (dpa)

Friedrich hofft auf Gold – Eishockey-Team Außenseiter

Am Sonntag gehen die Olympischen Winterspiele in Südkorea zu Ende. Eine Medaille am Abschlusstag hat das deutsche Team bereits sicher, eine weitere – womöglich aus Gold – könnte es im Eiskanal geben.

Am letzten Wettkampftag bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang ist für die deutsche Mannschaft ein goldener Abschluss möglich. Francesco Friedrich führt zur Halbzeit des Viererbob-Wettbewerbs.

Außerdem hat das Eishockey-Nationalteam gegen die vermeintlich übermächtigen Olympischen Athleten aus Russland am Sonntag die Chance auf den Olympiasieg.

HOFFEN AUF DAS WUNDER: Eigentlich hat das deutsche Eishockey-Team gegen den Topfavorit aus Russland keine Chance. Doch nach den Siegen gegen Weltmeister Schweden und Sotschi-Olympiasieger Kanada scheint für das Team von Bundestrainer Marco Sturm alles möglich. Das Erreichen des Endspiels (5.10 Uhr MEZ) ist schon jetzt der größte Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys, Silber ist sicher.

ZUM GREIFEN NAH: Zwei gute Läufe fehlen Zweierbob-Olympiasieger Francesco Friedrich noch, um auch im Viererbob zu triumphieren. Zur Halbzeit liegt der Sachse mit seiner Crew Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis mit 0,29 Sekunden vor dem Südkoreaner Won Yunjong auf Platz eins. Friedrichs Vereinskollege Nico Walther hat als Dritter ebenfalls gute Chancen auf eine Medaille.

PARTY ZUM ABSCHLUSS: Mit Popklängen, einer Lichtschau und neuen Botschaften für den Frieden will sich Südkorea als Gastgeber der Olympischen Winterspiele verabschieden. Um 12.00 Uhr MEZ startet die Abschlussfeier im Olympiastadion. Zu den Ehrengästen zählen unter anderen die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka Trump, und eine Delegation hochrangiger nordkoreanischer Funktionäre. Ob die russischen Sportler weiterhin nur als neutrale Athleten auftreten dürfen, wird das Internationale Olympische Komitee zuvor entscheiden.

WAS SONST NOCH PASSIERT: Keine Medaillenchancen haben die deutschen Langläuferinnen im abschließenden Rennen über 30 Kilometer, in das die Norwegerin Marit Björgen als Favoritin geht. Stefanie Böhler (Ibach), Katharina Hennig (Oberwiesenthal) und Victoria Carl (Zella-Mehlis) sind für den DSV dabei. Im Curling-Endspiel der Frauen greift Gastgeber Südkorea gegen Schweden nach Gold. (dpa)

Tennisprofi Gojowczyk in Delray Beach im Finale

Tennisprofi Peter Gojowczyk hat beim Turnier in Delray Beach das Endspiel erreicht. Der deutsche Davis-Cup-Spieler besiegte im Halbfinale den US-Amerikaner Steve Johnson mit 7:6 (7:3), 6:3.Im Finale des mit 622.675 US-Dollar dotierten…

Tennisprofi Peter Gojowczyk hat beim Turnier in Delray Beach das Endspiel erreicht. Der deutsche Davis-Cup-Spieler besiegte im Halbfinale den US-Amerikaner Steve Johnson mit 7:6 (7:3), 6:3.

Im Finale des mit 622.675 US-Dollar dotierten Hartplatzturniers trifft der 28 Jahre alte Münchner auf den Kanadier Denis Shapovalov oder Frances Tiafoe aus den USA. Bislang konnte Gojowczyk auf der ATP-Tour ein Turnier gewinnen. 2017 siegte er in Metz. Gojowczyk steht derzeit auf Platz 64 der Weltrangliste. (dpa)

Cottbus: Friedliche Samstags-Demonstration von „Zukunft Heimat“

In Cottbus demonstrierten am 24. Februar erneut bis zu 5.000 Teilnehmer unter dem Motto „Merkel muss weg“.

In Cottbus gab es am 24. Februar 2018 erneut eine Demonstration des Vereins „Zukunft Heimat“ unter dem Motto „Merkel muss weg“. Die „Lausitzer Rundschau“ berichtete von 2.500 bis 3.000 Teilnehmern. Auf dem Altmarkt wurden verschiedenen Reden gehalten, die Demonstranten zogen friedlich durch die Innenstadt.

Es traten verschiedene, überregional bekannte, Redner auf. Darunter Götz Kubitschek, der auch bei Pegida in Dresden sprach.

Ein anderer Redner war der parlamentarische Geschäftsführer der AfD im Bundestag, Hansjörg Müller. Er sagte: „Wir müssen es wieder so machen wie 1989 und das Schicksal in die eigenen Hände nehmen“. Für ihn sind Bürgerbewegungen eine perfekte Ergänzung zur parlamentarischen Art.

Eine Cottbuser Rednerin berichtete außerdem von der Lage ihrer Kinder, die in der Schule verbalen und tätlichen Angriffen durch Flüchtlinge ausgesetzt sind und warf dem Schulleiter vor, nicht gut genug hinzusehen.

Video: Cottbus Demo Zukunft Heimat 24.02.2018 – mit Götz Kubitschek

(ks)

Die Welt steht auf mit euch – Rainer Maria Rilke + Video

Aus der Reihe Epoch Times Poesie – Gedichte und Poesie für Liebhaber

Die Welt steht auf mit euch

Jetzt wär es Zeit, dass Götter träten aus

bewohnten Dingen …

Und dass sie jede Wand in meinem Haus

umschlügen. Neue Seite. Nur der Wind,

den solches Blatt im Wenden würfe, reichte hin,

die Luft, wie eine Scholle, umzuschaufeln:

ein neues Atemfeld. Oh Götter, Götter!

Ihr oftgekommenen, Schläfer in den Dingen,

die heiter aufstehn, die sich an den Brunnen,

die wir vermuten, Hals und Antlitz waschen

und die ihr Ausgeruhtsein leicht hinzutun

zu dem, was voll scheint, unserm vollen Leben.

Noch einmal sei es euer Morgen, Götter.

Wir wiederholen. Ihr allein seid Ursprung.

Die Welt steht auf mit euch, und Anfang glänzt

an allen Bruchstellen unseres Misslingens….

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

 

„There is a crack, a crack in everything – that’s where the light gets in …”

„Dort ist ein Riss in allem – dort kommt das Licht herein …“

Superstar Pitbull Hulk und der Welpen-Schwimmkurs

Umwerfend, wie die süßen Mini-Hulks ihre ersten Wasser-Erfahrungen machen.

Der weltberühmte Pitbull-Riese „Hulk“ ist Papa von einem Wurf kleiner Welpen geworden.

Vier und eine halbe Woche nach ihrer Geburt ist es an der Zeit für die kleinen zukünftigen Wach- und Sicherheitshunde mit dem nassen Element vertraut zu werden. Am Ende ist Hulk mitgenommener als seine Babys. Hat er sich Sorgen gemacht?

Als erstes geht es unter den Wasserhahn zum Eingewöhnen. Ahhh ….

Nun wird es ernst (keine Angst, alles wird gut). Über das Benetzen der Pfoten erfolgt vorsichtig die Anregung  des angeborenen Schwimmreflexes. Hier der Kleine rudert schon mit den Pfoten.

Ihr Züchter möchte, dass sich seine Hunde im Wasser wohlfühlen. Im Alter von drei Monaten sollen sie schon perfekte Schwimmer sein. Noch heute wird  schon eine Bahn (in der Badewanne) geschwommen. Dieser Welpe erledigt das bereits mit Bravour!

Nach dem ersten Schwimmunterricht geht es dem Kleinen hier gut.

Doch irgendwann wirds doch kalt … „Pudel“-nass werden die kleinen behutsam abgetrocknet … und dann ab zu Pappi ins Warme.

Und obwohl Hulk selbst am wenigsten getan hat, scheint der Papa am meisten mitgenommen.

Klar, Hulk hat sich um seine Kleinen gesorgt …

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Mit acht Gliedmaßen geboren – Junge kann nach erfolgreicher Operation unbeschwert spielen

Deepak Kumar Paswan ist ein energisches und verspieltes Kind wie jeder andere Junge in seinem Alter. Aber was Deepak zu einem öffentlichen Mittelpunkt machte, waren die vier zusätzlichen Gliedmaßen, die aus seinem Magen heraus hingen.

Deepak Kumar Paswan wurde in einem der rückständigsten Dörfer im indischen Bundesstaat Bihar mit einem parasitären Zwilling im Magen geboren. Dies ist eine der seltensten Zustände und tritt einmal bei einer Million Menschen auf. Während der Schwangerschaft litt seine Mutter sehr unter diesen Schmerzen.

Trotz der Bedingung war er ein glücklicher kleiner Junge und er machte, was jeder andere kleine Junge am besten kann, mit seinen Freunden spielen.

2010 fühlten sich seine Eltern unwohl angesichts der Aufmerksamkeit, die sie auf sich zogen. Die Eltern betrachteten ihren Sohn als Inkarnation des indischen Gottes und appellierten an die Öffentlichkeit, bei seiner Operation zu helfen, seine vier zusätzlichen Glieder zu entfernen. Die Operation war ein Risiko, das seine Eltern eingehen mussten, da die Möglichkeit, dass Deepak möglicherweise nicht überlebt, höher war als die Operation selbst. Die Operation war eine sehr kostspielige Angelegenheit, die sich die Familie nicht leisten konnte.

Ein Team von Ärzten des Fortis Hospital in Bangalore entschied sich, dem kleinen Jungen zu helfen und bot an, die Operation kostenlos durchzuführen. Die 4-stündige Operation war ein Wunder für Deepaks Familie. Sie entfernten den parasitären Zwilling, der an seinem Körper befestigt war und somit begann für Deepak ein neuer Lebensabschnitt. Laut einem Bericht von Life Death Prizes, sagte Deepak:“Ich kann schneller rennen als meine beiden älteren Brüder – zuvor konnte ich nie mithalten. Ich mag meinen neuen Körper. Es macht viel mehr Spaß. Ich bin sehr glücklich.“

Das bedeutet auch, dass er die Schule besuchen kann, ohne Angst zu haben, anders behandelt zu werden.

Diese 180-Grad-Wendung lässt den Jungen das Leben genießen wie jedes andere normale Kind in seinem Alter.

Quelle: Born with eight limbs this child can now play carefree after a successful surgery

 

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Mission Impossible? Mit 100 Heliumballons an einem Stuhl über Johannesburg

Es erscheint wie ein bekanntes und zugleich surreales Szenario aus einem Film oder einem Comic – Heliumballons, in einem großen Bündel und an Schnüren verknotet, sind eigentlich nicht dafür bestimmt, irgendjemand abheben zu lassen …

Manche, auch wenn es vielleicht im Kindesalter war, haben sich bestimmt schon mal gefragt, wie viele Heliumballons man wohl bräuchte, um einfach davon zu fliegen. Wobei die Vorstellung an sich, an einem Bündel einfacher Ballons hinfort geweht zu werden, durchaus etwas Beängstigendes hat.

Tom Morgen, Mitglied einer Gruppe namens „The Adventurists“ (Die Abenteurer), hat das Szenario mit einfachen Ballons abzuheben, wahr werden lassen. Er flog am Freitag, den 20. Oktober, mit einem Campingstuhl, der an 100 Heliumballons befestigt war über Johannesburg.

Der Mann aus Bristol erreichte dabei eine Höhe von 2.438 Metern und legte bei einer Flugzeit von 2 Stunden eine Strecke von rund 24 Kilometern zurück. Das Gefühl im Moment des Abhebens beschrieb er gegenüber BBC News mit „unglaublich cool“ und „etwas zwischen beängstigt und beschwingt“.

Tom Morgan hebt ab

Nachdem die Umsetzung des Abenteuers zuvor in Botswana mehrfach scheiterte, sind Tom Morgan und sein Team weiter nach Südafrika gezogen. Mit gerade noch ausreichend Helium für einen letzten Versuch verbrachte der 38 jährige zwei Tage lang damit die Ballons zu füllen.

„Das Problem bestand darin, ein gutes Wetterfenster zu finden. Zudem war es schwierig die Ballons zu schützen, da sie immer wieder platzen“, sagte Morgan.

Tom Morgan musste „cool“ bleiben

Tom Morgan berichtete, dass er seine Nerven zusammenhalten musste, als sich die Geschwindigkeit des Flugs aufgrund von ansteigenden Temperaturen in der Inversionsschicht der Atmosphäre rapide erhöhte. Er sagte: „Ich musste ruhig bleiben und langsam anfangen, die Ballons abzuschneiden.“

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Skandal: Ungarische Stadt als Kulturhauptstadt abgelehnt wegen „Propagandafilm des weißen, christlichen Europas …“

Als Kulturhauptstadt 2023 abgelehnt: Im Bewerbungsfilm von Székesfehérvár gäbe es zu viele weiße Menschen, zu viele Kirchen – und zu wenig Migranten und Arme. Dazu erklärte der Bürgermeister: „Wir fühlten uns eher wie vor dem Erschießungskommando unserer Kultur“.

Ungarn bewarb sich neben anderen Städten auch mit seiner neuntgrößten Stadt Székesfehérvár als „Kulturhauptstadt Europas 2023“. Jedoch wurde diese „angeblich in einem EU-Vorauswahlverfahren abgelehnt, da das Präsentationsvideo der Stadt zu viele lächelnde, tanzende und weiße Menschen zeigt.“ Wie der Bürgermeister der 100.000 Einwohner großen Stadt erklärt, zeige der Film der EU zufolge zu viele Kirchen und nicht genug Migranten“,  berichtete „RT Deutsch“.

Demnach habe Ungarn ein kurzes Video über die Stadt eingereicht, das „junge Paare, Mütter, Babys, Sportler, Volkstänzer und ältere Personen, die Schach spielen“ zeigt –  der EU-Kulturausschuss habe jedoch den Eindruck gehabt, es seien “ zu viele fröhliche weiße Menschen und nicht genug Zuwanderer gezeigt“ worden, wie der Bürgermeister der Stadt, András Cser-Palkovics, erklärte. (Quelle: „RT Deutsch“)

Unsere Epoch Times Ungarn-Spezialistin fragte nach, was geschehen war und was gesagt wurde. So gratulierte der Bürgermeister zuerst einmal den drei ungarischen Städten, die nach der ersten Vorstellung beim EU-Kulturausschuss weitergekommen sind:

„Ich möchte allen drei Städten [Debrecen, Győr, Veszprém] gratulieren und festhalten, dass, egal welche Stadt den Wettbewerb zur Kulturhauptstadt 2023 gewinnt, alle hätten es verdient. Ich bin mir sicher, dass jede von ihnen die Nation, die Kultur und die Werte der Nation mit Stolz repräsentieren werden“, beginnt András Cser-Palkovics, Bürgermeister von Székesfehérvár auf der Webseite der Stadt.

„Das ist der Propagandafilm des weißen, christlichen Europas …“

„Ich denke aber, dass es wichtig ist zu erwähnen, an was für einer Anhörung die Städte teilgenommen haben“, schreibt der Bürgermeister weiter. Und:

„Diese sogenannte ‚Fachausschuss‘-Sitzung war alles andere, nur nicht fachmäßig, sondern eine Sitzung, die sich mit tagespolitischen und ideologischen Fragen auseinandergesetzt hat. Heute hat es der Vorsitzende des Ausschusses so formuliert, dass er sich wie bei einer Kultur-Olympiade gefühlt hat.“ Doch:

Wir fühlten uns eher wie vor dem Erschießungskommando unserer Kultur.“

Denn: „Wir haben unseren Kurzfilm „Tele Élettel“ [Voll mit Leben] gezeigt und einer der ‚Experten‘ sagte dazu: ‚das ist der Propagandafilm des weißen, christlichen Europas, alle sind weiß, happy und sie tanzen auf der Straße‘.“

Video: Székesfehérvár – Tele Élettel!

Der Bürgermeister von Fehérvár fügte noch hinzu: „Die Experten haben die Armen und die Migranten [im Film] vermisst, sie fanden, dass zu viele Kreuze und Kirchen zu sehen waren, bzw. dass wir auf diese zu viel Wert gelegt haben. 

Ein Mitglied des Ausschusses – ein belgischer Politiker – bemängelte, dass wir die Identität der Bewerbung auf den griechischen, römischen und christlich-jüdischen Kulturkreis gründeten.

Meiner Meinung nach zeigen diese paar Sätze schon ganz gut, was gestern unter dem Deckmantel ‚Experten-Anhörung‘ passiert ist.

Bezüglich der Bewerbungen wurde fast nichts gesagt, nichts über die Nachhaltigkeit, die Finanzierung, sie haben sich nicht mit dem Programm oder Investitionen beschäftigt, sie haben uns nur mit tagespolitischen und ideologischen Punkten angeklagt.

Und das nur, weil wir unsere kulturelle Werte mit Stolz tragen. Das Kreuz ist nicht nur ein religiöser Wert, sondern auch ein kultureller; es gibt uns die Vielfältigkeit, auf die wir in Europa stolz sind.

Die Anhörung war nicht europäisch, weder in ihrem Stil noch in ihrem Inhalt und es ging dabei nicht um die Vielfältigkeit, wie es am Anfang hieß.“

Sein Fazit: „Wir lieben unsere Stadt mit unseren Kirchen und Kreuzen. Wir lieben, dass sie sicher und ruhig ist und dass die Menschen hier ihre eigene Werte demokratisch wählen können.“

Übersetzung: Szilvia Akbar

Werner Sinn warnt vor Macrons Plänen für Euro-Zone

„Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht“, sagte Werner Sinn. „Das ist das Gegenteil von Wachstumspolitik; es ist eine Politik der Vernichtung von echten ökonomischen Ressourcen …“

Der Ökonom und ehemalige Chef des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, hat die kommende Bundesregierung davor gewarnt, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei der Reform der Euro-Zone zu weit entgegenzukommen.

„Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht“, sagte Sinn der „Welt am Sonntag“. „Würden die Ideen von Macron umgesetzt, würde das die Euro-Zone kurzfristig stabilisieren, aber langfristig destabilisieren.“

Langfristig führt Macrons Idee zu einer Schulden-Krise

Zunächst würde eine vertiefte Währungsunion zwar die Banken und andere Großanleger beruhigen, insbesondere die französischen Institute, die hohe Kredite an die Euro-Krisenländer gegeben haben. Langfristig aber würden die vorgeschlagenen Reformen die Grundlage für eine neue Schulden-Krise legen, warnte Sinn in der „Welt am Sonntag“.

„Wenn Deutschland für die Schulden der Euro-Partner bürgt, können sich die Länder Südeuropas munter weiterverschulden. All die Probleme, die sie und ihre französischen Gläubiger haben, lösen sich zunächst in Luft auf“, sagte Sinn.

Doch würde dadurch eine neue Verschuldungswelle losgetreten, die langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Kontinents schwächen würde.“

Eine Vertiefung der Euro-Zone, wie Frankreich sie anstrebt, würde die Fehler der Vergangenheit wiederholen und den Währungsraum weiter in Richtung einer Haftungs- und Transferunion treiben, sagte der Finanzwissenschaftler zur „Welt am Sonntag“.

Das ist das Gegenteil vor Wachstumspolitik

„Das ist das Gegenteil von Wachstumspolitik; es ist eine Politik der Vernichtung von echten ökonomischen Ressourcen“, sagte Sinn.

Diese Politik reißt uns in einen neuen Schuldensumpf, pustet eine weitere Schuldenblase auf und verspielt die Ersparnisse der Bürger, die eigentlich zur Finanzierung der Renten gedacht waren.“

Macrons Reformvorschläge für die Euro-Zone sehen unter anderem einen gemeinsamen Finanzminister vor, eine europäische Arbeitslosenversicherung und ein eigenes Steuerbudget für die Euro-Zone.

Besonders die SPD befürwortet diese Ideen. Das erste Sondierungspapier von Union und SPD hatte die Vorschläge von Macron noch aufgegriffen, in der aktuellen Koalitionsvereinbarung tauchen sie allerdings nur noch teilweise auf. Davon dürfe man sich aber nicht täuschen lassen, sagte Sinn der „Welt am Sonntag“. 7

„Hinter den Kulissen hört man, dass Union und SPD bereit seien, darauf weitgehend einzugehen.“

Viel Lob hat Sinn für den SPD-Politiker Olaf Scholz übrig. Der Erste Bürgermeister von Hamburg gilt als gesetzt für den Posten des Bundesfinanzministers in einer neuen Großen Koalition. „Scholz ist sehr pragmatisch und keine schlechte Wahl“, sagte Sinn der Zeitung. „Er hat in der Krise 2008 das Kurzarbeitergeld durchgefochten, und das war damals genau das Richtige.“ (dts)

Willy Wimmer: Merkwürdige Einheitsfront des „schlechten Gewissens“ im Bundestag – gegen die AfD

Die ehemals Schlafenden treten jetzt gemeinsam gegen eine neue Partei im Bundestag auf – eine merkwürdige Einheitsfront des manifesten „schlechten Gewissens“. Willy Wimmer (CDU), der selbst 33 Jahre im Bundestag saß, zu den neuesten Entwicklungen in Berlin.

Die Wogen gehen hoch im Deutschen Bundestag. Das konnte man in der letzten Woche bei den massiven Auseinandersetzungen im Plenum sehr gut feststellen. Den Betrachter beschleicht dabei ein mulmiges Gefühl. Hier treten sie jetzt gemeinsam gegen eine neue Partei im Bundestag auf. Es sind diejenigen, die in den letzten Jahren den Deutschen Bundestag eingeschläfert und zum willenlosen Instrument der Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, gemacht haben.

Es ist eine merkwürdige Einheitsfront des manifesten „schlechten Gewissens“.

Da werfen sich mehr oder weniger prominente Vertreter der Berliner Kriegsparteien zu Herolden des Rechtsstaates und des politischen Anstandes auf, die in Zusammenhang mit der einsamen Entscheidung der deutschen Bundeskanzlerin über die brandgefährliche Öffnung der deutschen und europäischen Grenzen den Zustand in Deutschland herbeigeführt haben, den der designierte Bundesheimatminister und demnächst ehemalige bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer als „Unrechtsstaat“ bezeichnen konnte.

Diesen von ihm so bezeichneten deutschen Staat kann das Multitalent Horst Seehofer demnächst an zentraler Stelle verwalten. Wenn da mal keine Freude aufkommt?

Frau Kramp-Karrenbauer will die CDU nicht nach „rechts“ rücken …

… als ob das die Frage sein könnte. Die CDU ist in den letzten Jahren unter der Parteivorsitzenden, Frau Dr. Merkel, so konturenlos geworden, daß eine Verortung im überkommenen politischen System unseres Landes niemandem gelingen dürfte.

Man kann jetzt den Katalog der nach den Kadergesichtspunkten einer nach staatssozialistischen Partei geführten CDU in den Jahren der Parteivorsitzenden Merkel aufmachen. Zwei Elemente stechen allerdings in übelster Weise hervor. Das scheint bei dieser Parteivorsitzenden kein Zufall, sondern bewußte Absicht gewesen zu sein.

Zum Leipziger Parteitag des Jahres 2002 fiel der Parteivorsitzenden Merkel die verräterische Formulierung von der Entwicklung Deutschlands zu einer „marktgerechten Demokratie“ ein.

Im Nachhinein war das der Merkel´ Sache Flankenschutz für Gerhard Schröders „Agenda 2010“ zwecks Beseitigung der „Sozialen Marktwirtschaft“.

War noch 1989 und 1990 die Aufnahme der ehemaligen DDR in die Bundesrepublik Deutschland unter anderem mit den Vorzügen des „Rechtsstaates“ begründet worden, hat die aus dem Osten Deutschlands stammende Bundeskanzlerin diesem „Rechtsstaat“ eine Art von Todesstoß versetzt, als sie an dem Grundgesetz und den Gesetzen unseres Landes sowie der Europäischen Union vorbei die Grenzen öffnete.

Diejenigen, die die AfD anblafften, haben die Probleme mitverursacht

Diejenigen, die in der letzten Woche im Plenum des Deutschen Bundestages in einer konzertierten Aktion die Abgeordneten der AfD angeblafft haben, waren zum großen Teil bei dem damaligen Tun mit von der Partie. Auch die mögliche neue Generalsekretärin der CDU mit Namen Kramp-Karrenbauer.

Was soll die Dame denn richten mit ihrem neuen Job?

Die vernichtenden Schläge, die von der derzeitigen Parteivorsitzenden dem Land zugefügt worden sind? Es kommt derzeit nicht darauf an, nach den Grundsätzen der politischen Geographie die Dinge in das Schema von“links“ oder „rechts“ einzuordnen. Es kommt darauf an, die Probleme, vor die unser Land gestellt ist, zu lösen.

Merkel fragmentiert die EU

Das ist mit einer im Amt verbleibenden Bundeskanzlerin Merkel völlig unmöglich. Mit ihren Vorstellungen zur künftigen Finanzierung EU-Europas geht sie sogar hin und stößt unsere östlichen Nachbarn in einer Weise vor den Kopf, daß von der Europäischen Union nur noch Fragmente übrig bleiben werden.

Selbst Jean-Claude Juncker muß den Abschied von den Gründungsprinzipien des westeuropäischen Zusammenschlusses in Rechnung stellen. Seine Klagen und Warnungen sind nicht zu überhören. Auch das Elend in Syrien wird am Rednerpult im Plenum des Deutschen Bundestages verhöhnt und instrumentalisiert.

Wer erobert Syrien?

Diese Woche im Deutschen Bundestag hatte es wirklich „in sich“. Da durfte Syrien natürlich nicht fehlen. Wo waren denn die Worte der Bundeskanzlerin, als unsere merkwürdigen Verbündeten vor mehr als sechs Jahren das Elend und den Mord in Syrien losgetreten haben? Man kann es nicht mehr hören, in welcher Weise jedes Opfer dazu  benutzt wird, dem eigentlichen Gegner etwas in die Schuhe zu schieben.

Der bekannte deutsche Schriftsteller und Publizist Dr. Wolfgang Bittner hat in seiner brandaktuellen Auseinandersetzung mit der Entwicklung auf unserem Kontinent „die Eroberung Europas durch die USA“ auf das Grundthema der heutigen Politik aufmerksam gemacht.

Das bezieht in den imperialen Anspruch der USA natürlich Syrien mit ein. Diese Politik wird durch die Aussagen und das aktuelle Briefeschreiben durch die Bundeskanzlerin mit einem deutschen Flankenschutz versehen. Damit verhöhnt man nicht nur die Opfer in einem Land, das nicht mehr wiederzuerkennen ist.

Es wirft ganz andere Fragen auf.

Kanzler der Alliierten? Kanzlerin für Deutschland? Für was und für wen?

In einer der ersten Sitzungen des Deutschen Bundestages in Bonn 1949 schleuderte der sozialdemokratische Parteivorsitzende Kurt Schumacher dem damaligen Bundeskanzler das Wort vom „Kanzler der Alliierten“ entgegen.

Bei heutigen Stellungnahmen der Bundeskanzlerin zu Syrien, der Ukraine, Nordkorea und vor allem Rußland muß man sich fragen, welche Agenda die Bundeskanzlerin eigentlich vertritt.

Wenn man mit den Menschen im Lande spricht, sind es jedenfalls nicht die Vorstellungen, die man draußen hört. „Kanzlerin für was und für wen?“

Willy Wimmer ist deutscher Politiker der CDU, der 33 Jahre dem Bundestag angehörte. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung der Epoch Times oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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Willy Wimmer: Das deutsche Volk kocht

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Jobcenter kürzte Hartz IV – weil der Kühlschrank leer war

Am 2. Januar kam die Außendienstmitarbeiterin des Jobcenters – und im Kühlschrank war zu wenig. Das wurde zum Verhängnis.

Daniel Nitsch (31) war am 2. Januar nicht einkaufen, im Kühlschrank steht zu wenig. Er ist auf Hartz IV angewiesen und kann wegen epileptischer Anfälle nicht arbeiten gehen, seine Mutter ist seine offizielle Betreuerin. Bisher zahlte das Jobcenter seine Wohnung in Berlin-Spandau anstandslos, berichtet die B.Z.

Am 2. Januar besuchte ihn eine Außendienstmitarbeiterin, die sehen wollte, ob tatsächlich jemand in der Wohnung lebt. Seine Betreuerin erklärt:

„Die Mitarbeiterin wollte den Inhalt des Kühlschranks sehen“. Doch da waren nur Ketchup, Dressings und Butter – dass ist zu wenig für das Jobcenter.

Einen Monat später schreibt ihm das Jobcenter, dass die Miete von 356,60 Euro nicht mehr übernommen wird. Die Begründung heißt: „Es gab Hinweise, dass die Wohnung leer stehen würde“.

Warum war der Kühlschrank leer? Weil Herr Nietsch über die Feiertage bei seiner Mutter war: „Daniel war zwischen den Jahren bei mir, hat Weihnachten und Silvester gefeiert“, so Mutter Karin. Deshalb habe der Sohn am ersten Werktag des Jahres noch nicht eingekauft.

Zusätzlich gab es durch den Hausverwalter einen Verdacht, dass er illegal die Wohnung weitervermiete. Herr Nietsch erklärt, dass seine Nichten und Neffen ihn oft besuchen würden, vor allen in den Ferien und am Wochenende. Dabei übernachten sie auch bei ihm. (er/ks)

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Berlinale: Goldener Bär für «Touch Me Not»

19 Filme konkurrierten im Wettbewerb, darunter vier aus Deutschland. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.

Die internationale Jury des Filmfestivals Berlinale hat die rumänisch-deutsche Koproduktion „Touch me not“ mit dem Goldenen Bären als besten Film ausgezeichnet.

„Das haben wir nicht erwartet“, sagte die Regisseurin Adina Pintilie am Samstagabend bei der Preisverleihung im Berlinale Filmpalast. Der unkonventionelle Film begleitet drei Menschen auf der Suche nach verschiedenen Formen von Intimität.

Der Silberne Bär für die beste Schauspielerin ging an Ana Brun für ihre Hauptrolle im paraguayischen Film „The Heiresses“ („Die Erbinnen“).

Der Franzose Anthony Bajon wurde mit dem Silbernen Bären für den Besten Schauspieler für seine Rolle in „La Prière“ („Das Gebet“) ausgezeichnet.

Den Silbernen Bären für den Besten Regisseur erhielt Wes Anderson für seinen Animationsfilm „Isle of dogs – Ataris Reise“.

Freiburger Mord geschah bei Vollmond: Hussein legte noch atmende Maria zum Sterben ins Wasser

16. Oktober 2016, nur der helle Mond war Zeuge des Mordes an der Dreisam bei Freiburg: Maria, 19 Jahre, hätte den Missbrauch durch Hussein K. sogar überlebt. Doch dann legte der Afghane die Bewusstlose ins Wasser und ließ sie einfach sterben …

Der 20. Prozesstag gegen den Freiburger Mädchenmörder Hussein K. aus Afghanistan hatte es noch einmal in sich. Rechtsmediziner Stefan Pollak sagte vor Gericht zum Ergebnis der Obduktion der Leiche der 19-jährigen Maria L. aus.

Nach Auswertung der Handydaten des Angeklagten wurde dessen Aussage widerlegt, dass er seinem Opfer nur zufällig begegnet sei. Mehr noch er war über eineinhalb Stunden am Tatort nahe der Jugendherberge und lauerte dort vermutlich auf ein nächtlich heimkehrendes Opfer. Der Angriff auf Maria und all das Folgende geschahen vermutlich zwischen 2.55 Uhr und 4.15 Uhr, wie die Handydaten des Täters beweisen.

Bis zur Ohnmacht gewürgt

Der 68-jährige Gutachter ist Leiter der Freiburger Rechtsmedizin und geht davon aus, dass das Mädchen während der Vergewaltigung bereits ohnmächtig war, berichtet die „Badische Zeitung“. Es habe keine Hinweise dafür gegeben, dass das Opfer während der Sexual-Tat noch einmal zu Bewusstsein gekommen war.

An Marias Hals fanden sich Einblutungen, Male und blutunterlaufene Quetschungen durch Husseins würgende Hände. Der zusätzliche Einsatz eines weichen Schals zur Drosselung des Opfers wird als möglich aber nicht zwingend angenommen. Hussein K. selbst sagte aus, dass er dem Mädchen den Mund zugehalten und sie mit dem Arm gewürgt habe. Dr. Pollak hält dies für stimmig.

Die Richterin fragte den Experten danach, wie lange Hussein K. die 19-Jährige wohl gewürgt hatte, bis diese bewusstlos zusammenbrach. Dazu gab Dr. Pollak zu bedenken, dass dies vom Kräfteverhältnis der beteiligten Personen abhänge und auch, wie erfolgreich die Atemwege oder die Halsschlagader in einem solchen Fall komprimiert werde.

Im kürzesten Fall würgte Hussein das Mädchen also eine Minute, bis dieses ohnmächtig wurde. Drei bis fünf Minuten ununterbrochenes Würgen könnten, dem Experten zufolge, zum Tode führen. Doch meist dauere es länger, da sich die Opfer wehren würden. Jedes Opfer versuche alles daran zu setzen, den Angriff erfolglos zu machen.

Laut Husseins Aussage hatte er das Mädchen bis zum Tode gewürgt und die tote Studentin dann, mit dem Gesicht nach unten, in den Fluss Dreisam gelegt, wie „Bild“ berichtet.

Doch dies sollte sich als eine Lüge herausstellen.

Maria hätte überleben können, wenn …

Laut dem Gutachter wurde in Marias Atemwegen Schaum gefunden, eine für Ertrinken typische Erscheinung. Jedoch:

Ein Ertrinkungsvorgang eines Erwachsenen in einem Gewässer, das so seicht ist, wie es die Dreisam war, ist nur bei einer Aufhebung des Bewusstseins vorstellbar.“

(Prof. Dr. Dr. Stefan Pollak, Direktor Rechtsmedizin Freiburg)

Das Gericht fragte bei Dr. Pollack nach, ob eine bewusstlose Person so flach atmen kann, dass ein medizinischer Laie dies übersieht. Doch der Mediziner schloss das in diesem Fall aus, da die späteren Befunde des Ertrinkens auf eine volle Atemtätigkeit hingedeutet hatten.

Wie „Bild“ weiter berichtet, habe Dr. Pollak ausgesagt, dass, wäre der Kopf der Studentin aus dem Wasser gezogen worden, sie überlebt hätte. „Die Atembewegung war erkennbar.“

Die Tatnacht: 16. Oktober 2016, Vollmond

Bereits am 11. Verhandlungstag berichtete die „Badische Zeitung“ vom Ablauf des Angriffs, den der bekannte Freiburger Gutachter Ulrich Löhle, ein Physiker, vor Gericht rekonstruierte.

In jener Nacht auf den 16. Oktober herrschte Vollmond, sogar ein sogenannter „Supermond“, es war heller als sonst, der Mond thronte groß am sternenklaren Firmament. Zudem waren die Straßenlaternen eingeschaltet. Maria, das Mädchen vom dritten Semester Medizin, war auf dem Nachhauseweg von einer großen Party in der Unimensa.

Offenbar war Hussein K. von der Dreisam her gegen 2.40 Uhr auf den Radweg am Ufer auf Maria zugetreten. Bei diesem Licht konnte er das Mädchen laut Gutachten mindestens eine halbe Minute lang beim Heranfahren gesehen und gut zwölf Meter oder drei Sekunden bis Kontakt als Mädchen mit langen Haaren erkannt haben. Doch für Maria war der offensichtlich am Wegrand stehende Täter nicht zu sehen, wie Versuche am Tatort ergaben.

Die 19-Jährige versuchte noch auszuweichen, weswegen es erst auf dem Grasstreifen rechts vom Weg zum Kontakt kam, als Hussein ihr in den Lenker griff. Das Mädchen wurde mit seinem Rad durch die Geschwindigkeit von rund 15 Kilometern pro Stunde gegen den Maschendrahtzaun gedrückt, der Lenker klemmte sich offenbar fest und das Vorderrad verdrehte sich dabei um 55 Grad. Für den Experten die wahrscheinlichste Variante: „Da passt einfach alles.“

Hussein K. versuchte dem Gericht weiszumachen, dass er am Boden gesessen sei und gegen das vorbeifahrende Rad getreten habe, ohne zu erkennen, wer dies gefahren habe, eine Frage, die eine Mitbedeutung für die rechtliche Wertung als Mord haben könnte. Gutachter Löhle konnte dies zwar nicht gänzlich ausschließen, hielt es aber für sehr unwahrscheinlich: „Ich brauche in der Summe viele Zufälle, um erklären zu können, dass sowohl das Fahrrad als auch die stürzende Person nichts haben“, so der Physiker.

Nachdem Hussein das Mädchen vom Fahrrad gezerrt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt hatte, machte er sich über die nun wehrlose junge Frau her. Die Obduktion ergab je eine Bisswunde an der Wange und am Unterbauch, die Oberarme wiesen Merkmale des Packens durch Hände auf. Hussein K. vergewaltigte die 19-Jährige auf verschiedene Weise am Unterkörper mit der Hand, wie die Verletzungen belegen.

Dann zerrte er sein immer noch ohnmächtiges Opfer zum Fluss hinunter, offenbar durch eine Brombeerhecke, was die zahlreichen Langen Kratzer am Körper des Mädchens verursachte. Die Ermittler fanden auch eine entsprechende Schneise in dem Gebüsch. Dr. Pollak hielt es auch für möglich, dass „ein Teil des Kampfes“ in dem Dornengestrüpp stattgefunden haben könnte.

Urteil nicht vor März

Für Dienstag, 27. Februar, ist der nächste Prozesstag mit weiteren Zeugen geplant, ein weiterer Termin, ein psychiatrisches Gutachten, steht für Freitag, den 2. März an. Am 9. oder auch 12. März sollen die Plädoyers gehalten werden. Dazu wird die Öffentlichkeit wahrscheinlich ausgeschlossen sein. Spätestens zehn Tage danach muss das Urteil fallen.

Siehe auch:

Freiburg, Mordfall Maria: Pflegeeltern und Jugendamt betrogen, Flüchtlingsjunge in Griechenland vergewaltigt

Freiburger Frauenmord: Die Spur des „Wolfes“ – Was geschah in Griechenland? (Video)

Freiburger Mord erschüttert „Willkommenskultur“ – Eisernes Schweigen bei Hochschulgruppen der Grünen und Juso’s

Glücklicher Sieg: Werder bezwingt den HSV mit 1:0

Mit einem glücklichen Sieg im 108. Nordderby hat Werder Bremen die Krise beim Hamburger SV dramatisch verschärft.Die Bremer gewannen mit 1:0 (0:0) und vergrößerten damit den Abstand auf den hanseatischen Erzrivalen auf neun Punkte. Der HSV…

Mit einem glücklichen Sieg im 108. Nordderby hat Werder Bremen die Krise beim Hamburger SV dramatisch verschärft.

Die Bremer gewannen mit 1:0 (0:0) und vergrößerten damit den Abstand auf den hanseatischen Erzrivalen auf neun Punkte. Der HSV wartet damit unter Trainer Bernd Hollerbach weiter auf den ersten Sieg und hat nun bereits sieben Zähler Rückstand auf den FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz. Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion erzielte der Hamburger Rick van Drongelen per Eigentor in der 86. Minute den Siegtreffer für die Bremer. Die insgesamt schwache Partie musste zweimal unterbrochen werden, weil HSV-Anhänger Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Vor dem als Hochrisikospiel eingestuften Nachbarschaftsduell war es rund um das Weserstadion nach Angaben der Polizei noch ruhig geblieben. Im Stadion fielen einige HSV-Anhänger dann aber aus der Reihe. Weil sie unmittelbar nach dem Anpfiff Bengalos und Feuerwerkskörper zündeten, unterbrach Schiedsrichter Felix Zwayer die Begegnung für rund eine Minute. Danach blieb es beim Vergleich der beiden Erzrivalen auf den Rängen erst einmal ruhig.

Doch auch auf dem Rasen passierte lange Zeit rein gar nichts. Die Bremer agierten vor heimischer Kulisse erstaunlich passiv, konnten sich gegen die dicht gestaffelte Hamburger Defensive kaum in Szene setzen. Ein Schuss von Maximilian Eggestein nach einer Viertelstunde – das war alles, was die Grün-Weißen zustande brachten. Werder-Coach Florian Kohfeldt fuchtelte an der Seitenlinie immer wieder wild mit den Armen. Emotionalität und Körpersprache seines Teams gefielen dem Bremer Trainer überhaupt nicht.

Der HSV, der auf Albin Ekdal und Lewis Holtby verzichten musste, zeigte sich im Vergleich zu den Vorwochen dagegen verbessert und erarbeitete sich vor der Pause phasenweise sogar ein leichtes Übergewicht. Doch richtig zwingend wurde der wankende Bundesliga-Dino auch nicht. Die beste Gelegenheit vergaben André Hahn und Gideon Jung in der 24. Minute, als sie den Ball im Werder-Strafraum verstolperten.

Unruhig wurde es danach erst wieder kurz vor der Pause, als Zwayer die Partie erneut unterbrechen musste, weil aus dem HSV-Block Feuerwerkskörper abgeschossen wurden. Auf dem Platz passierte dagegen nichts mehr, beide Teams zeigten eindrucksvoll, warum das Derby anders als so oft in der Vergangenheit dieses Mal nicht an der Tabellenspitze, sondern im Abstiegskampf stattfand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Bremer deutlich schwungvoller aus der Kabine. Nun bauten die Gastgeber jenen Druck auf, den sich Kohfeldt von Anfang an erhofft hatte. Doch der Elan verpuffte schnell wieder. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und rieben sich in unzähligen Zweikämpfen auf. Hochkarätige Chancen gab es dagegen kaum, ehe nach einer Hereingabe von Aron Johannsonn van Drongelen und Beldodil im Strafraum gemeinsam zum Ball gingen und der Hamburger den Ball zum glücklichen Werder-Sieg ins Tor lenkte. (dpa)

Glücklicher Sieg im Abstiegskampf: Werder bezwingt den HSV

Mit einem glücklichen Sieg im 108. Nordderby hat Werder Bremen die Krise beim Hamburger SV dramatisch verschärft.Die Bremer gewannen mit 1:0 (0:0) und vergrößerten damit den Abstand auf den hanseatischen Erzrivalen auf neun Punkte. Der HSV…

Mit einem glücklichen Sieg im 108. Nordderby hat Werder Bremen die Krise beim Hamburger SV dramatisch verschärft.

Die Bremer gewannen mit 1:0 (0:0) und vergrößerten damit den Abstand auf den hanseatischen Erzrivalen auf neun Punkte. Der HSV wartet damit unter Trainer Bernd Hollerbach weiter auf den ersten Sieg und hat nun bereits sieben Zähler Rückstand auf den FSV Mainz 05 auf dem Relegationsplatz. Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion erzielte der Hamburger Rick van Drongelen per Eigentor in der 86. Minute den Siegtreffer für die Bremer.

Die insgesamt schwache Partie musste zweimal unterbrochen werden, weil HSV-Anhänger Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Vor dem als Hochrisikospiel eingestuften Nachbarschaftsduell war es rund um das Weserstadion nach Angaben der Polizei noch ruhig geblieben. Im Stadion fielen einige HSV-Anhänger dann aber aus der Reihe. Weil sie unmittelbar nach dem Anpfiff Bengalos und Feuerwerkskörper zündeten, unterbrach Schiedsrichter Felix Zwayer die Begegnung für rund eine Minute. Danach blieb es beim Vergleich der beiden Erzrivalen auf den Rängen erst einmal ruhig.

Doch auch auf dem Rasen passierte lange Zeit rein gar nichts. Die Bremer agierten vor heimischer Kulisse erstaunlich passiv, konnten sich gegen die dicht gestaffelte Hamburger Defensive kaum in Szene setzen. Ein Schuss von Maximilian Eggestein nach einer Viertelstunde – das war alles, was die Grün-Weißen zustande brachten. Werder-Coach Florian Kohfeldt fuchtelte an der Seitenlinie immer wieder wild mit den Armen. Emotionalität und Körpersprache seines Teams gefielen dem Bremer Trainer überhaupt nicht.

Der HSV, der auf Albin Ekdal und Lewis Holtby verzichten musste, zeigte sich im Vergleich zu den Vorwochen dagegen verbessert und erarbeitete sich vor der Pause phasenweise sogar ein leichtes Übergewicht. Doch richtig zwingend wurde der wankende Bundesliga-Dino auch nicht. Die beste Gelegenheit vergaben André Hahn und Gideon Jung in der 24. Minute, als sie den Ball im Werder-Strafraum verstolperten.

Unruhig wurde es danach erst wieder kurz vor der Pause, als Zwayer die Partie erneut unterbrechen musste, weil aus dem HSV-Block Feuerwerkskörper abgeschossen wurden. Auf dem Platz passierte dagegen nichts mehr, beide Teams zeigten eindrucksvoll, warum das Derby anders als so oft in der Vergangenheit dieses Mal nicht an der Tabellenspitze, sondern im Abstiegskampf stattfand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Bremer deutlich schwungvoller aus der Kabine. Nun bauten die Gastgeber jenen Druck auf, den sich Kohfeldt von Anfang an erhofft hatte. Doch der Elan verpuffte schnell wieder. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und rieben sich in unzähligen Zweikämpfen auf. Hochkarätige Chancen gab es dagegen kaum, ehe Belfodil kurz vor Schluss nach Vorlage von Aron Johannsson doch noch zum glücklichen Sieg für die Gastgeber traf. (dpa)

1. Bundesliga: Bremen gewinnt Kellerduell gegen Hamburg

In der Samstagabendpartie des 24. Spieltages hat Bremen das Kellerduell gegen Hamburg mit 1:0 gewonnen. Bremen klettert damit auf den 14. Tabellenplatz, Hamburg dagegen rutscht immer tiefer in die Krise. …

In der Samstagabendpartie des 24. Spieltages hat Bremen das Kellerduell gegen Hamburg mit 1:0 gewonnen. Bremen klettert damit auf den 14. Tabellenplatz, Hamburg dagegen rutscht immer tiefer in die Krise. Der HSV bleibt auf dem vorletzten Tabellenrang und hat jetzt sieben Punkte Abstand zum Relegationsplatz.

Hamburg war die meiste Zeit klar überlegen, aber Bremens Aron Jóhannsson schoss in der 86. Minute den entscheidenden Treffer. Der war nicht unumstritten: Die Hamburger vermuteten eine Abseits-Position – dafür wurde aber nicht einmal der Video-Beweis bemüht. (dts)

Neue US-Steuergesetzgebung bringt Warren Buffett 29 Milliarden Steuerersparnis

Die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump, die Unternehmen entlastet, kam auch Warren Buffett zugute: mit 29 Milliarden Dollar (23,6 Milliarden Euro) Steuerersparnis.

Die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump, die vor allem Unternehmen entlastet, ist auch der Holding Berkshire Hathaway des Investors Warren Buffett zugute gekommen.

Wie der Multimilliardär jetzt in seinem Jahresschreiben an die Aktionäre mitteilte, bekam er im vergangenen Jahr von der Regierung einen Scheck in Höhe von 29 Milliarden Dollar (23,6 Milliarden Euro). Den Nettogewinn aller Beteiligungen seines Unternehmens im Jahr 2017 gab Buffett mit 65,3 Milliarden Dollar an.

Ein großer Teil davon entstamme allerdings nicht aus den Aktivitäten seiner Holding, schrieb Buffett. „Nur 36 Milliarden Dollar stammen aus Berkshire-Operationen.“

Die übrigen 29 Milliarden Dollar seien die Rückerstattungen des US-Fiskus nach der Zustimmung des US-Kongresses zur Steuerreform im Dezember. Das entsprechende Gesetz senkte die Unternehmenssteuer von 35 auf 21 Prozent.

Berkshire Hathaway hält unter anderem bedeutende Anteile an dem Getränkeriesen Coca Cola, dem Computerkonzern Apple, dem Finanzdienstleister Wells Fargo, Delta Airlines, American Express und an der Bank of America. Die Nettoeinnahmen stiegen von 24,07 Milliarden Dollar im Jahr 2016 auf 44,94 Milliarden Dollar im Jahr 2017.

Zugleich schwoll das Vermögen des Unternehmens weiter an. Ende 2017 verfügte es über 116 Milliarden Dollar in bar und in US-Schatzpapieren. Buffett will damit nach eigenen Angaben bedeutende neue Anschaffungen tätigen. (afp)