Niemand kam zur Hilfe – nur streunende Hunde bewachten stundenlang dieses verlassene Baby!

Der Hund sind seit eh und je als der beste Freund des Menschen bekannt. Unsere lieben Vierbeiner haben ihre Loyalität und ihr Mitgefühl immer wieder unter Beweis gestellt. Ein solcher Fall ereignete sich auch in der U-Bahn Station Howrah in Kalkutta, Indien, wo sich streunende Hunde um ein verlassenes Baby kümmerten.

Der Vorfall geschah im Juli dieses Jahres an einem ganz normalen, aber ungewöhnlichen Tag in einer U-Bahn Station.

Ein Baby lag weinend auf dem Boden der Station. Neben sich eine halb gefüllte Milchflasche und eine Tüte Windeln.

Niemand ging hin, um zu sehen, ob es dem Säugling gut ging – bis auf eine Gruppe streunender Hunde.

Die Hunde bewegten sich um das Baby herum, wie wenn sie es bewachen. Die Vierbeiner erregten damit die Aufmerksamkeit eines Wachsmannes. Dieser war sehr überrascht, als er sah, dass die Tiere das kleine Kind beaufsichtigten. Er eilte zur Sicherheitszentrale und informierte weitere Kollegen.

Das sechs Monate alte Baby wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht, um zu sehen, ob es ihm gut geht. Mihir Das, der Verantwortliche des Falles, übergab das Kind an die Hilfsorganisation Childline. Er sagte in einem Bericht des Indian Express, dass es vermutlich eine geplante Tat war, das Baby auszusetzen.

Quelle: Stray dogs guarded this abandoned baby in Howrah station for hours when no one came forward to help!

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Obdachloser schreibt 35 Jahre lang Gedichte, aber niemand erkannte sein Talent – bis eine Frau ihn anspricht

Die meisten von uns haben Obdachlose auf der Straße gesehen, aber wie viele von uns würden – abgesehen davon, dass wir ihnen ein paar Münzen geben – stehen bleiben und mit ihnen reden? Eine Frau in Brasilien beschloss, sich mit einem Obdachlosen anzufreunden – Mit einem unglaublichen Ergebnis.

Shalla Montiero aus Sao Paolo, Brasilien, entschied sich im April 2011, mit dem Obdachlosen zu sprechen, den sie so oft gesehen hatte. Sie entdeckte bald, dass hinter seinem gebeugten Rücken, zerfledderten Klamotten und ungepflegten Haaren ein Dichter steckt, der seit 35 Jahren auf der Straße seine Gedichte niederschreibt.

Dieser Mann ist Raimundo Arruda Sorbinho. Obwohl er niemanden hat mit dem er seine Schriften teilen kann, schreibt er weiterhin fleißig. Er will auch ein Buch veröffentlichen.

Als sie das hörte, begann Shalla in Aktion zu treten und richtete eine Facebook-Seite für ihn ein, indem sie seine unglaublichen Schriften online stellte, um sie mit der Welt zu teilen. Bald schon fingen die Einheimischen an, auf ihn aufmerksam zu machen und sogar mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Dann erhielt Shalla eine unerwartete Nachricht von jemandem. Raimundos Bruder hatte die Facebook-Seite gefunden und sah seinen eigenen Bruder, nach dem er 50 Jahre lang gesucht hat!

„Meine Brüder sind noch am Leben. Sie sind alle am Leben. Er war derjenige, der die Leere, die wir hatten, nicht füllen konnten. Er ist kein Gast, er ist Teil der Familie. Mit meinen Kindern und meiner Frau ist er ein fester Bestandteil“, fügte er hinzu.

Er bat Raimundo, mit ihnen zusammenzuleben, und die Familie war endlich vereint. Raimundo, jetzt 78 Jahre alt, konnte sich endlich auch duschen, frisieren und ordentlich rasieren. Bald sah er aus wie ein neuer Mann.

Raimundo mit Shalla Montiero im Jahr 2014

Sein Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen, konnte er schließlich auch erfüllen. Im Dezember 2015 erschien das Buch „#Incondicional“ in Zusammenarbeit mit seiner Retterin.

Was für eine Geschichte! Kannst du dir vorstellen, dass jahrzehntelang niemand wusste, wie talentiert dieser Mann war? Mehr über Raimundo hier im Video!

Quelle: For 35 years homeless man was writing something on paper, until kind lady noticed him

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MERICS-Studie: Chinas Internetuser nennen Merkel „Baizuo“ – „Arrogante Westler, die sich für die Retter halten“

Laut dem China-Institut der Mercator-Stiftung „Merics“ haben Chinesische Internetnutzer seit dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in Berlin für Angela Merkel einen Beinamen gefunden – sie nennen sie „Baizuo“ (白左), was so viel bedeutet wie „weiße Linke“ oder „naive, gebildete Menschen“.

Traut man den Mitteilungen des „Merics“-Instituts, wird Deutschland von Teilen der chinesischen Bevölkerung nur mehr noch mitleidig belächelt. Vor allem seit dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen hält man die deutschen Politiker offenbar für „naive, gebildete Menschen“, deren „liberales Demokratiemodell“ längst ausgedient hat.

Chinesische Internetnutzer haben seit dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen in Berlin für Angela Merkel einen Beinamen gefunden – sie nennen sie „Baizuo“ (白左), was so viel bedeutet wie „weiße Linke“ oder „naive, gebildete Menschen“. Der eindeutig abwertende Begriff soll vor allem auf Menschen gemünzt sein, die sich für „Gerechtigkeit, Gleichheit, Umwelt und Frieden“ einsetzen.

Das China-Institut der Mercator-Stiftung „Merics“, dass diese Informationen veröffentlicht hat, schreibt zugleich, dass China das Scheitern der Verhandlungen als Anlass für eine grundlegende Kritik am liberalen Demokratiemodell benutzt habe.

„Merkels Ende und Deutschlands traurige Zukunft“

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua soll in diesem Zusammenhang von „Merkels Ende und Deutschlands trauriger Zukunft“ gesprochen haben, heißt es weiter. Das staatliche Fernsehen CCTV analysierte das politische Ereignis und kam zu dem Schluss, dass dies mit den „großen Umwälzungen in Deutschlands Wirtschaft und Gesellschaft“ zu tun habe. Diese erschwerten es, „die Stabilität in der Gesellschaft zu bewahren“. Im politischen Alltag zeige sich, dass die Stabilität „ziemlich fragil“ sei und die soziale Ordnung leicht „zerbrechen“ könne. 

„Arrogante Westler, die sich für die Retter halten“

Im „Urban Dictionary“ wird der Begriff „Baizuo“ auch so erklärt: „Die Chinesen betrachten Baizuo als unwissende und arrogante Westler, die den Rest der Welt bemitleiden und sich für die Retter halten.“ Laut Merics wird „naiven Weißen“ vorgehalten, aus Gründen der politischen Korrektheit Multikulti und den Einzug „rückständiger islamischer Werte zu erlauben“.

Wie Merics weiter schreibt, sei Chinas Propaganda-Apparat darin geübt, „Nachrichten aus dem Ausland zu nutzen, um Kritik an liberalen Demokratien zu äußern und gleichzeitig für Chinas politisches System zu werben.“

Offenbar sehen die Chinesen sich selbst als die „Größten Demokraten der Welt“. Das gehe aus der politischen Zeitschrift „Qiushi“ hervor, erklärt das Portal Merics. Demnach würden westliche Demokratien eine „geldorientierte Politik und Populismus“ hervorbringen, wie es zu anderen Ländern nicht passen würde.

Warum begeht der Westen im 21. Jahrhundert permanent primitive Fehler?

In diesem Zusammenhang sei auch auf den Artikel von Marcel Zhu auf Tichys Einblick hingewiesen, in dem er berichtet, wie chinesische Intellektuelle in ihrer Parteizeitung „Qiushi“ die Lage Europas glasklar analysieren.

Einleitend dazu heißt es: „Noch vor wenigen Jahren galt Deutschland beim Großteil der chinesischen Intelligenz als ein Vorbild. Heute rätselt ein wachsender Teil der Eliten in China über eine bemerkenswerte Naivität und Weltfremdheit, die sie in Deutschland als an den Tag gelegt sehen.“

Im Hinblick auf die „Flüchtlingskrise, die Schuldenkrise, die massiven Terrorangriffe, den Geburtenrückgang der traditionellen ethnischen Gruppen, die schrumpfende Mittelschicht sowie den Aufstieg des Populismus“ werden die Ursachen hier auf das westliche politische System zurückgeführt, auch wenn es so aussehen würde, als seien es Entscheidungsfehler von Regierungschefs.

„Der Westen hat die Welt 500 Jahre dominiert und verfügt über umfangreiche Erfahrungen der Regierungsführung. Doch warum begeht der Westen im 21. Jahrhundert permanent derartige primitive Fehler? Warum sind Entscheidungen von westlichen politischen Führern derart verblüffend?“, fragt Zhu.

(mcd)

Trump: Der Krieg im Mittleren-Osten ist für die USA „solch ein Fehler – in Leben und 6 Billionen-Dollar“

US-Präsident Donald Trump hat nach türkischen Angaben zugesagt, die Waffenlieferungen an die syrischen Kurden einzustellen. Er sagte auch, dass es für die USA ein schwerer Fehler war im Mittleren-Osten überhaupt Krieg zu führen.

US-Präsident Donald Trump hat nach türkischen Angaben zugesagt, die Waffenlieferungen an die syrischen Kurden einzustellen.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Freitag laut Medienberichten, Trump habe in einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan versprochen, künftig keine Waffen mehr an die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) zu liefern.

Die Türkei fordert seit langem von den USA, die Militärhilfe für die kurdischen Einheiten in Nordsyrien einzustellen. Ankara betrachtet die YPG wegen ihrer Nähe zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation. Washington schätzt die kurdischen Kämpfer dagegen als schlagkräftigen Verbündeten im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und unterstützt sie mit Waffen und Spezialkräften.

Cavusoglu sagte nach dem Telefonat laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu, die Türkei wolle nun sehen, dass die Entscheidung Trumps auch umgesetzt werde. Bei den Kurden besteht schon länger die Sorge, dass Washington sie fallen lässt, sobald die IS-Miliz besiegt ist. Die sunnitische Extremistengruppe hat kürzlich ihre letzte Stadt in Syrien verloren und steht auch im Irak vor dem Verlust ihrer letzten Gebiete.

Erdogan sprach nach dem Gespräch mit Trump auf dem Kurzmitteilungsdienst Twitter von einem „produktiven Telefongespräch“, wie Anadolu weiter berichtete. Trump hatte zuvor angekündigt, mit Erdogan über eine Lösung sprechen zu wollen „für das Durcheinander, das ich im Mittleren Osten geerbt habe“.

Ich werde das alles hinkriegen, doch welcher Fehler, in Leben und Dollar (6 Billionen), überhaupt dort zu sein!“, schrieb Trump demnach auf Twitter.

Das Telefonat erfolgte zwei Tage nach einem Syrien-Gipfel von Russlands Staatschef Wladimir Putin, dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani und Erdogan in Sotschi. Bei dem Treffen sprachen sich die drei Staatsführer für einen „Kongress des nationalen Dialogs“ zwischen syrischer Regierung und Opposition aus. Erdogan beharrte dabei aber darauf, dass die syrischen Kurden nicht eingeladen werden.

Wie die Zeitungen „Hürriyet“ und „Milliyet“ am Freitag berichteten, erzählte Erdogan auf dem Rückflug aus Sotschi, Putin habe ihm gesagt, dass auch der syrische Präsident Baschar al-Assad gegen eine Teilnahme der YPG an den Friedensgesprächen sei. Putin hatte Assad am Montagabend überraschend in Sotschi empfangen. Die syrische Regierung ist bisher nicht militärisch gegen die Kurden vorgegangen. (afp)

AfD wertet Scheitern der Sondierungsgespräche als eigenen Erfolg – „Merkel soll die politische Bühne verlassen“

Dass die Sondierungsgespräche gescheitert sind bedeute für die AfD, „dass wir ein Stück weit erreicht haben, dass Frau Merkel auf dem absteigenden Ast ist,“ sagt Fraktionschef Alexander Gauland.

Die AfD wertet das Scheitern des ersten Anlaufs für eine Regierungsbildung auch als eigenen Erfolg.

„Das ist auch eine Bestätigung für uns“, sagte Fraktionschef Alexander Gauland im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. „Es bedeutet, dass wir ein Stück weit erreicht haben, dass Frau Merkel auf dem absteigenden Ast ist.“ Gauland bekräftigte die Position seiner Partei zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): „Ihre Zeit ist abgelaufen, wir sind dafür, dass sie die politische Bühne verlässt.“

Zurückhaltend äußerte sich Gauland mit Blick auf mögliche Neuwahlen. „Wir bestimmen nicht über die Neuwahlen und fordern sie nicht, aber wir sind darauf eingestellt“, sagte er. „Keiner bei uns wünscht sich das mit großer Begeisterung, aber wir würden wahrscheinlich dabei gewinnen.“ Es gebe vermutlich auch bei den anderen Parteien „eine Menge Leute, die sagen, das wollen wir jetzt nicht haben“, fügte er mit Blick auf den Aufwand hinzu, binnen kürzester Zeit einen kompletten Wahlkampf neu zu organisieren.

Die Grundlagen für einen weiteren Wahlerfolg der AfD sind nach Ansicht Gaulands unverändert vorhanden. „Wir haben immer gesagt, wir geben der Angst der Menschen Ausdruck“, sagte er. „Wir wollen nicht, dass sich das Land in einer Weise verändert, die man nicht zurückdrehen kann.“

Profitieren könne seine Partei auch von Maßnahmen wie dem geplanten Stellenabbau bei Siemens unter anderem in der strukturschwachen Region im Osten Sachsens. „Das hilft wahrscheinlich der AfD“, sagte er. „Es ist jedenfalls nicht sehr klug kommuniziert, wenn man einen riesigen Gewinn einstreicht und im selben Moment Menschen entlässt.“ Die AfD war bei der Bundestagswahl am 24. September mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft geworden.

Eine Gefahr durch die Übernahme von AfD-Positionen etwa durch die FDP sieht Gauland nicht. Die FDP sei für die AfD eine Konkurrenz wie andere Parteien, aber keine Gefahr. „Ich bin skeptisch, ob Herr Lindner seine Position durchhält“, sagte er mit Blick auf die von FDP-Chef Christian Lindner in den Sondierungsgesprächen vertretene Absage an einen Familiennachzug in der Flüchtlingspolitik. „Und dann gibt es den alten Streit, wer ist das Original und wer ist die Nachahmung.“ Gauland fügte hinzu: „Wenn sich die FDP in unsere Richtung bewegt, kann ich das nicht für völlig falsch halten.“

Gauland ließ offen, ob er im Fall von Neuwahlen erneut mit Alice Weidel als Spitzenteam antreten würde. „Das muss die Parteibasis entscheiden.“ Zugleich fügte er mit Blick auf das Wahlergebnis hinzu: „Ich glaube, wir haben es nicht ganz falsch gemacht.“

Große Verluste durch den Abgang der früheren Parteivorsitzenden Frauke Petry nach der Bundestagswahl befürchtet Gauland nicht. Er verwies darauf, dass mit ihr nur ein Abgeordneter die Fraktion verlassen habe. „In ihrem Wahlkreis in Sachsen gibt es viele, die enttäuscht von Frau Petry sind“, sagte er. „Was die nun wählen, weiß ich nicht.“ Die Menschen wählten die AfD aber weniger wegen bestimmter Personen, sondern vor allem „aus Protest gegen das, was geschieht“. (afp)

Ein Reisebericht aus Damaskus – Hauptstadt Syriens – Oktober 2017

Im Oktober 2017 hatte ich das Glück, ein 10-tägiges Touristenvisum für Syrien zu erhalten. Freunde und Familie warfen mir vor, ich müsse verrückt sein, Syrien 2017 besuchen zu wollen. Sie fragten mich, ob ich einen Todeswunsch hätte. Jeder weiß, dass dort ein grausamer Krieg geführt wird, der in sein siebtes Jahr geht. Die Leute, denen ich von meinen Plänen erzählte, sagten alle, dass die Chance Syrien zu betreten gleich 0 wäre. Sollte ich es doch schaffen hineinzugelangen, würde ich höchstwahrscheinlich sterben oder entführt werden …

Um ein Visum für Syrien in diesen Tagen zu erhalten, müssen Sie eine Empfehlung von jemandem mit Kontakten innerhalb des Landes erhalten, einige Formulare ausfüllen, etwa 9-10 Wochen warten und beten, dass Sie akzeptiert werden. Die meisten Leute erhalten noch nicht einmal eine Antwort.

Als es mir schließlich gelang, ein Touristenvisum für Syrien zu bekommen, buchte ich den ersten möglichen Flug nach Beirut, der Hauptstadt des Libanon, da es derzeit keine Flüge nach Syrien gibt. Während der 10 Tage reiste ich durch Syrien – ich besuchte Damaskus, Aleppo, Homs mit seiner Landschaft und die Mittelmeerküste, bevor ich zurück in den Libanon fuhr, um meinen Rückflug nach Europa anzutreten.

Ich ging aufgeschlossen und ohne jeglichen politischen Absichten nach Syrien.

Ich verließ mein Hotel in Beirut am Nachmittag mit einem Sammeltaxi in Richtung Damaskus und würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht begeistert von meiner Reise nach Syrien war. Die Strecke zwischen den beiden Hauptstädten ist nicht länger als 120 km. Eine Reise, die früher vor dem Krieg einschließlich Einwanderungsverfahren nur etwa 2 Stunden dauerte. Unter den derzeitigen Umständen freue ich mich, überhaupt über die Grenze und nach Syrien zu gelangen.

Beirut zu verlassen, erwies sich als der zeitaufwendigste Abschnitt meiner Reise nach Damaskus, da ich beim Verlassen des Stadtzentrums im berüchtigten Beiruter Verkehr stecken blieb. Als ich das Immigrationsbüro auf der libanesischen Seite der Grenze betrat, bemerkte ich schon früh, dass ich selbst und die 5 anderen Westler, mit denen ich unterwegs war, nicht die einzigen Ausländer waren, die die Grenze überquerten. Es gab weitere 9 Europäer zusammen mit den Dutzenden von Einheimischen, die den Libanon zur gleichen Zeit wie ich verließen (die Grenze ist rund um die Uhr geöffnet). Das Verlassen des Libanon dauerte nur wenige Minuten.

Hier ein kleines Video von meiner Reise nach Syrien, gefilmt mit einer GoPro:

Das erste, was mir beim Betreten der syrischen Seite der Grenze auffiel, war, wie organisiert und ruhig alles war. Die Leute stehen Schlange. Es gibt keine Soldaten in der Nähe und nur wenige freundliche Grenzsoldaten. Um es kurz zu machen, die Einwanderung auf syrischer Seite dauerte nur etwa 20 Minuten, bevor ich ins Land gestempelt wurde und bereit war zu gehen. Ich bin gerade rechtzeitig in Syrien eingetroffen, um den Aufruf der Moscheen zum Gebet aus der Ferne zu hören.

Wenn man die Grenze verlässt, um Richtung Damaskus zu fahren, gibt es einige militärische Kontrollpunkte, die man passieren muss. Keiner von ihnen war ein Problem und jeder einzelne Soldat begrüßte mich und meine Freunde mit einem breiten Lächeln, einem Händedruck und einem „Welcome to Syria My Friend“.

Das Erste, was man bei der Ankunft in Damaskus bemerkt, ist das Leben auf der Straße – Händchen haltende Paare, überall geöffnete Geschäfte und Schawarma-Stände neben Tee- und Kaffeestuben. Die Straßen sind im Allgemeinen wie in jedem anderen Land voller Menschen. Es gibt keine Anzeichen für einen Krieg, außer den wenigen entspannten Soldaten, die hier und da an einer Straßenecke sitzen.

Ich ging nur für ein schnelles Abendessen und ein Bier in ein traditionelles Restaurant voller Leute, bevor ich ins Bett ging. Ich wollte ausgeruht und früh aufstehen, um am nächsten Morgen die Straßen von Damaskus zu erkunden. Nachdem ich früh aufwachte, um durch die älteste Stadt der Welt zu spazieren, verließ ich mein Hotel in der Altstadt und merkte schnell den Geruch von frischem Brot. Der Milchmann ist mit dem Fahrrad unterwegs, um Milch durch die alten engen Gassen zu bringen, und die Obst- und Gemüsestände sind voll von frischem Obst und Gemüse.

Damaskus wurde zwischen 10.000 und 8.000 v. Chr. gegründet und gilt als die älteste kontinuierlich bewohnte Stadt der Welt.

Wenn man durch die Altstadt spaziert, fragt man sich, ob es überhaupt einen Krieg gibt. Es gibt absolut kein Schaden hier. Alle Geschäfte sind geöffnet und die Straßen sind voller Leben. Es gibt ein paar militärische Stützpunkte hier und da, aber man bemerkt sie nicht wirklich. Auch hier sind die Soldaten froh, Touristen zu sehen. Die Ladenbesitzer sind überglücklich, wenn sie sehen, dass es wieder Touristen in der Stadt gibt.

Es steht Ihnen völlig frei, Damaskus auf eigene Faust zu bereisen. Sie können alles fotografieren, was Sie wollen, außer militärische Stützpunkte und Regierungsgebäude. Man vergisst schnell in einem vom Krieg verwüsteten Land zu sein, wenn man Damaskus besucht, aber dann hören Sie plötzlich, wie eine Rakete den von Terroristen heimgesuchten Jobar Distrikt trifft, der nur zwei Kilometer in einer geraden Linie von dort entfernt ist, wo ich wohne und das Leben genieße. Zwischen 10 – 30 Raketen konnte ich jeden Tag hören.

Wie auch vor dem Krieg gibt es in Alt-Damaskus viel zu sehen – beim Besuch der Umayyaden-Moschee, dem 4. heiligste Ort im Islam, beim Spaziergang um den Souq al-Hamidiyya (alter Markt), der Besichtigung der Damaskus-Zitadelle oder einfach nur in seinen engen Gassen, die ein Jahrhundert nach dem anderen mit Geschichte gefüllt sind.

Wenn Sie es leid sind, durch die Straßen zu laufen, gehen Sie einfach in eine Kunstgalerie, um einen Blick auf die moderne Kunst Syriens zu werfen, oder entspannen sich in einem lokalen Wasserpfeifencafé, während Sie sich das geschäftige Straßenleben anschauen und einem lokalen Geschichtenerzähler zuhören. Hier ist alles so, wie es vor 2011 war.

Aber wie schon vor 2011, so ist die Altstadt von Damaskus der Ort, an dem man sich aufhält, um zu erkunden. Der einzige wirkliche Grund, sich in den modernen Teil von Damaskus zu begeben, ist, wenn man in einem Einkaufszentrum im westlichen Stil einkaufen oder einen Supermarkt besuchen muss, der genauso gut bestückt ist wie jeder Supermarkt in Europa oder Amerika. Alles ist hier verfügbar.

Insgesamt gesehen ist Damaskus ziemlich genau das Gegenteil von dem, was uns die Medien in den letzten 7 Jahren erzählt haben. Ich frage mich also, ob die Journalisten selbst schon einmal hier waren.

Christliche Kirchen befinden sich Tür an Tür zu Moscheen. Beide sind voller Menschen. Sogar die jüdische Synagoge in der Altstadt von Damaskus ist noch immer geöffnet. Man sieht christliche Hochzeiten in der Stadt und Priester, die in der Öffentlichkeit herumlaufen.

Am Nachmittag füllen sich die Bars und Pubs mit Einheimischen, die ein paar Biere und Getränke genießen und den europäischen Fußball auf Großbildschirmen verfolgen. Und alle heißen Sie als Tourist herzlich willkommen. Ich ging mit den Einheimischen bis 2 Uhr morgens trinken, bevor ich alleine zu meinem Hotel zurückging.

Ich hatte das Glück, 3 Tage lang durch Damaskus zu laufen und es zu erkunden. Niemals habe ich feindliche oder unfreundliche Menschen erlebt.

Alle waren so glücklich wieder Touristen in der Stadt zu sehen. Damaskus im Jahr 2017 als Tourist zu besuchen, fühlt sich an wie in Barcelona oder irgendeiner anderen großen westlichen Stadt spazieren zu gehen. Damaskus ist sicher und bereit, Touristen wieder willkommen zu heißen.

Nach drei friedlichen Tagen in Damaskus war es an der Zeit, die Hauptstadt zu verlassen und nach Aleppo im Norden zu fahren.

Reisebericht und Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christian Lindgren AS TOURIST IN DAMASCUS, THE CAPITAL OF SYRIA IN 2017 

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Biathleten hoffen zum Saisonauftakt auf zwei Podestplätze

Fünffach-Weltmeisterin Laura Dahlmeier ist erkältet zu Hause geblieben. Sie wird ihren Teamkollegen beim Start in den Biathlon-Winter die Daumen vor dem Fernseher drücken. Auch ohne sie wollen die Deutschen mit ordentlichen Ergebnissen in die Olympia-Saison starten.

Auch ohne ihre erkrankt fehlende Ausnahmekönnerin Laura Dahlmeier und den geschonten Massenstart-Weltmeister Simon Schempp gibt es für die deutschen Biathleten beim Saisonstart nur ein Ziel: Zwei Podestplätze.

Den ersten wollen am Sonntag im schwedischen Östersund Vanessa Hinz und Erik Lesser in der Single-Mixed holen, dann wollen Sprint-Weltmeister Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Maren Hammerschmidt und Franziska Preuß in der Mixed-Staffel nachziehen. In der Vorsaison waren die Deutschen mit einem zweiten und einem dritten Platz gestartet.

„Ich freue mich auf den Start. Die Mixed-Staffel ist immer schon eine gute Möglichkeit der Standortbestimmung“, sagte Doll. Standortbestimmung ist das vorherrschende Wort derzeit bei den Skijägern. Denn bei den Testwettkämpfen in Norwegen war der Wettkampfmodus noch nicht zu 100 Prozent erreicht. „Aber dazu dienen die Rennen in Östersund. Dort wollen wir in den Rennalltag und zu den nötigen Automatismen zurückfinden“, sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Er und sein Herren-Kollege Mark Kirchner hoffen natürlich gleich zu Saisonbeginn auf „möglichst gute Ergebnisse. Das ist auch wichtig für das Selbstvertrauen. Wir wissen aber auch, dass es erst los geht und noch genügend Zeit ist, die Form Richtung Saisonhöhepunkt aufzubauen“, sagte der dreimalige Olympiasieger.

Denn in diesem Winter überstrahlt Olympia alles. Das Fernziel heißt nicht nur für die Skijäger: Winterspiele in Pyeongchang. Deshalb geht die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier auch kein Risiko ein. Die Verteidigung des Gesamtweltcups hat keine Priorität, dafür Olympia-Gold in Südkorea. „Wichtig sind nicht die Rennen in Östersund, sondern in Pyeongchang. Darauf ist alles ausgerichtet“, sagt Dahlmeier, die in der Vorsaison insgesamt zehn Siege holte.

Spannend wird bei den Damen, wie Franziska Preuß zurückkommt. Wegen einer längeren Leidenszeit mit gesundheitlichen Problemen hatte sie in der Vorsaison vier Weltcups und die WM verpasst. „Ich bin schon etwas nervös. Nach der längeren Pause kann ich nicht abschätzen, wo ich mich im Vergleich mit den anderen bewegt“, sagte die 23-Jährige. Noch fühle sie sich nicht so fit, wie in den vergangenen Jahren. „Aber ich brauche auch immer ein paar Rennen, bis der Motor wieder richtig läuft. Insofern bin ich erst mal froh, jetzt wieder dabei zu sein“, gab sie zu.

Staffel-Weltmeisterin Franziska Hildebrand wird nach ihrer längeren Fußverletzung in der Saisonvorbereitung auch noch geschont. „Mit der intensiven Belastung müssen wir noch etwas aufpassen. Von daher wird sie erst in den Einzelrennen zum Einsatz kommen“, sagte Hönig.

Der erste Weltcup wird am kommenden Mittwoch mit dem Einzel der Frauen fortgesetzt, ehe tags darauf die Männer den Klassiker absolvieren. Zudem stehen bis Sonntag noch die Sprints und Verfolger auf dem Programm. (dpa)

Myanmar: Rohingya werden nach Rückkehr zunächst in Notcamps leben

Die seit August nach Bangladesch geflohenen Rohingya sollen nach ihrer Rückführung nach Myanmar zunächst in Notunterkünften nahe ihrer früheren Dörfer untergebracht werden.

Die Flüchtlinge der Rohingya-Minderheit sollen nach ihrer Rückkehr nach Myanmar nach Angaben aus Bangladesch vorerst in Aufnahmelagern leben.

„Sie werden für begrenzte Zeit in vorübergehenden Unterkünften oder Einrichtungen untergebracht“, sagte Bangladeschs Außenminister Abul Hassan Mahmood Ali am Samstag vor Journalisten in der Hauptstadt Dhaka.

Myanmar und Bangladesch hatten sich am Donnerstag nach wochenlangem Tauziehen darauf geeinigt, dass die Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen binnen zwei Monaten beginnen soll. Unklar blieb jedoch, wie viele der mehr als 620.000 Flüchtlinge nach Myanmar zurückkehren sollen.

Siehe: Menschenrechtler meinen, Gewalt gegen Rohingya in Myanmar ist „Völkermord“ – Doch, seit 1947 töten die Muslime Buddhisten

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR äußerte überdies Zweifel an einer „sicheren und dauerhaften“ Rückkehr der Rohingya und verwies darauf, dass Häuser und Dörfer der Rohingya in Myanmar zerstört worden seien.

Rund 620.000 Angehörige der muslimischen Minderheit aus Myanmar sind in den vergangenen Monaten ins Nachbarland Bangladesch geflüchtet, nachdem der seit Jahren andauernde Konflikt in Myanmar Ende August eskaliert war. Rohingya-Rebellen hatten Soldaten und Polizisten angegriffen und dutzende Sicherheitskräfte getötet. Das Militär reagierte mit Gegengewalt. Die UNO, die US-Regierung und Menschenrechtsorganisationen sprechen von „ethnischen Säuberungen“. (afp)

Wie schädlich sind Plastik- und Kunststoffverpackungen? – Teil 1 – Polyethylen (PET)

Wie kann man feststellen, aus welchem Kunststoff ein Verpackungsmaterial besteht und ob diese Kunststoff- oder Plastiksorte wirklich gesundheitsschädliche Substanzen enthält? Wir haben einen Überblick für Sie zusammengestellt.

Wie kann man feststellen, aus welchem Kunststoff ein Verpackungsmaterial besteht und ob diese Kunststoff- oder Plastiksorte wirklich gesundheitsschädliche Substanzen enthält?

Es gibt eine Möglichkeit Plastik und Kunststoff auf deren Giftpotenziale hin zu untersuchen. Dieses Verfahren sollte insbesondere bei Lebensmitteln und deren Verpackungen angewandt werden. Viele, aber nicht alle Kunststoffprodukte, weisen eine Nummer auf, den sogenannten „Harzidentifikationscode“, der von einem Pfeilsymbol umgeben und in – oder – auf dem Behälter, oft auf dem Boden, geformt oder eingestanzt ist. Die Verwendung des Wortes „Harz“ ist synonym mit „Polymer“ oder „Kunststoffart“.

Dieser Recycling-Code dient der Kennzeichnung von verschiedenen Materialien zwecks Rückführung in den Wiederverwertungskreislauf. Er besteht aus dem Recyclingsymbol mit drei (oft grünen) Pfeilen, die den Verwertungskreislauf widerspiegeln sollen und einer Nummer, die das Material kennzeichnet. Zumeist wird darunter auch noch ein Kürzel angegeben, das die Werkstoffgruppe angibt. Die Kürzel für Kunststoffe basieren auf den genormten Kurzzeichen für Kunststoffe.

Was Sie im Zusammenhang mit den Identifikationscodes beachten sollten:

• Der Identifikationscode wurde von der Kunststoffindustrie entwickelt, um das Recyclingverfahren zu erleichtern. Das Codierungssystem wurde 1988 von der in den USA ansässigen Society of the Plastics Industry entwickelt, um das Recycling von Plastik zu erleichtern. Der Code ist für Kunststoffhersteller freiwillig und bei weltweit verkauften Kunststoffprodukten allgemein zum Standard geworden.

• Die Codes garantieren keine Wiederverwertbarkeit. Obwohl dieses Codierungssystem das Recycling vereinfachen soll, bedeutet das Vorhandensein eines Codes auf einem Produkt NICHT, dass es recycelbar ist. Das ist der Trugschluss, dem der Verbraucher ausgesetzt ist. Weiter unten im Text geben wir Informationen über die geschätzte Recyclingrate jedes Kunststoffharzes an.

• Codes zeigen keine Toxizitäts- oder Sicherheitsgrenze an. Sie enthalten keine Informationen über die in den identifizierten Kunststoffen enthaltenen Toxine oder darüber, ob sie gesundheitsschädigend sind oder nicht. Der Code identifiziert einfach die Art des Kunstharzes.

Kunststoffhersteller müssen auch keine anderen Chemikalien angeben, die dem Kunststoff hinzugefügt wurden. Die meisten Kunststoffe enthalten zahlreiche synthetische, oft aus Erdöl gewonnene, Substanzen, die in hohem Maße gesundheitsschädlich sind.

Sechs identifizierte Plastiktypen: Informationen über die Toxizität und Sicherheit

Nur sechs Plastiktypen wurden explizit identifiziert. Die Codes Nr. 1 bis Nr. 6 identifizieren jeweils ein spezielles Kunststoffpolymer, das üblicherweise in Konsumgütern auf der ganzen Welt verwendet wird. Code Nr. 7 ist z. B. eine allgemeine Bezeichnung, die im Wesentlichen für jede andere Art von Kunststoff gilt.

Die sieben Kunstharz-Identifizierungscodes sind unten mit zusätzlichen Informationen versehen, die die Eigenschaften eines jeden Kunststoffs identifiziert, die im typischen Verwertungsprodukt vorkommen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung unserer Vorschläge für die Verwendung dieser Kunststoffe, insbesondere wenn sie z. B. als Verpackung bei Speisen und Getränke verwendet werden:

Die Nummern 2, 4 und 5 sind nur für begrenzte Verwendungen geeignet, sprich zum einmaligen Gebrauch! Diese Kunststoffsorten sollten nicht wieder verwendet werden. Sollte ihre Plastikflasche mit diesem Code versehen sein, sollten Sie die Flasche nicht wieder verwenden.

Vermeiden Sie hingegen unbedingt die Kunststoffsorten mit den Nummern: 1, 3, 6 und 7. Sie enthalten das giftige Polykarbonat.

Polyethylen terephthalat (PET oder PETE oder Polyester)

PET ist das bekannteste Mitglied der Polyesterfamilie der Kunststoffpolymere. Es wurde zunächst als „faltenfreie Faser“ allgemein als „Polyester“ bezeichnet. Es ist weit verbreitet und der Großteil seiner Produktion geht immer noch auf die Textilherstellung zurück.

In den 60er Jahren galt Polyester als der große Durchbruch, da es für viele Hausfrauen bedeutete, nicht mehr bügeln zu müssen. Hemden aus Polyester blieben knitterfrei und die teuren Seidenstrümpfe für Frauen wurden durch die Polyesterstrumpfhose abgelöst und konnten in Massen billig hergestellt werden. Es ist mittlerweile auch wegen seiner starken Fähigkeit, eine Flüssigkeits- und Gasbarriere zu bilden, extrem populär für Nahrungsmittel- und Getränkeverpackung geworden.

Durch Polyester kann kein Sauerstoff in die Nahrung gelangen. Das bedeutet, dass die Ware länger frisch bleibt. Auch das Kohlendioxid, das kohlensäurehaltige Getränke erzeugt, kann nicht heraustreten. Nur was nicht raus kann, bleibt automatisch drinnen, und dieser dadurch ausgelöste chemische Prozess entwickelt ebenfalls Toxine.

Typische Verwendungen von PET:

Plastikflaschen. (Wasser, Erfrischungsgetränk, Saft, Bier, Wein, Mundwasser, Salatdressing). Behälter für Erdnussbutter- und Marmeladengläser, sowie abgepackte und damit ofenfertige und mikrowellengeeignete Mahlzeiten, aber auch für Reinigungsmittel und Reinigungsmittelbehälter wird Polyester verwendet.
Folien werden für Kondensatoren, Isolierungen für Draht- und Isolierbänder und als gemeinsames Finish für Holzprodukte wie Gitarren, Klaviere und Fahrzeug- /Yacht-Innenräume verwendet.

PET-Gewebe (Polyester) wird häufig in Textilien (Stoff und Kleidung), Polsterung und Isolierung (für Kissen, Bettdecken, Polstermöbel), Teppichen und Formteilen verwendet. Auch für Reifenverstärkungen, Förderbänder, Sicherheitsgurte, beschichtete Gewebe und Plastikplanen.

Der Grad der Toxizität:

PET kann Antimon auslaugen (Antimontrioxid wird als Katalysator und Flammschutzmittel in PET verwendet) (PET1, PET2). Je länger eine Flüssigkeit in einem PET-Behälter verbleibt, desto größer ist die Gefahr des Freisetzungspotenzials genau dieser Toxine. Außerdem erhöhen warme Temperaturen in Autos, Garagen und geschlossenen Lagerbereichen die Freisetzung von Antimon in den Flüssigkeiten. Antimontrioxid gilt als mögliche Ursache für Krebs.

Arbeiter, die lange Zeit Antimontrioxid ausgesetzt waren, zeigten Atemwegsreizungen und Hautirritationen und bei weiblichen Arbeiterinnen wurde ein erhöhtes Vorkommen von Menstruationsproblemen und Fehlgeburten festgestellt. Die Weichmacher im Polyester sind besonders für Kleinkinder gefährlich. Mittlerweile rät man z. B. von Plastikschnuller ab, die Alternative hier: Kautschukschnuller. Plastikflaschen sollten generell vermieden werden.

Textilstoffe aus Polyester enthalten nicht selten Flammschutzmittel, das während des Herstellungsprozesses in diese eingearbeitet werden. Als solches wird Polyester oft als „inhärent flammhemmend“ beschrieben, aber es ist unklar, welche weiteren flammhemmenden Chemikalien dem Polyester während seiner Herstellung zugegeben werden. Von daher ist es schwierig zu wissen, wie gefährlich die Fasern letztendlich für den Menschen sind. Klar ist auf jeden Fall, dass diese Kunstfasern Gifte absondern, die in unsere Poren eindringen und damit in unser Kreislaufsystem gelangen.

Recycling: oft weist das recycelte Material eine geringere Qualität als das ursprüngliche PET auf. Meist wird dies in qualitativ minderwertigeren Produkten hergestellt, bis es irgendwann nicht mehr recycelt werden kann und höchstwahrscheinlich auf Mülldeponien entsorgt werden muss. Dieser Müll, insbesondere von Textilen, wird dann nach Indien verschifft, wo er auf Mülldeponien landet.

Alternativen:

Verwenden Sie eine wiederverwendbare Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl. Kaufen Sie möglichst auch ihre Marmeladen- und Honigprodukte in Glasbehältern. Einmachgläser sind unglaublich vielseitig. Wählen Sie bei ihrer Kleidung natürliche Stoffe (z. B. Bio-Baumwolle, Wolle, Hanf).

Unser Vorschlag:

Viele sehen PET als einen relativ sicheren Einwegkunststoff, aber angesichts der Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass es Antimon und Phthalate (Weichmacher) freisetzen kann, schlagen wir vor, all die Produkte zu vermeiden, die aus Polyester hergestellt werden. Wenn Sie es verwenden müssen, halten Sie es von Hitze und Kälte fern und verwenden Sie es nicht wieder.

Weitere Tipps und Neuigkeiten zu Kunststoff und Plastik im nächsten Artikel.

(Übersetzt und bearbeitet von Jacqueline Roussety)

Quelle: How can I tell what type of plastic something is made of, and if that plastic is safe?

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Kombinierer Rydzek mit realistischen Chancen

Die deutschen Nordischen Kombinierer sind beim Weltcup im finnischen Kuusamo auf Wiedergutmachung für den verpatzten Saisonstart aus.Nach dem Springen liegt Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek mit 50 Sekunden Rückstand hinter Sprungsieger Akito…

Die deutschen Nordischen Kombinierer sind beim Weltcup im finnischen Kuusamo auf Wiedergutmachung für den verpatzten Saisonstart aus.

Nach dem Springen liegt Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek mit 50 Sekunden Rückstand hinter Sprungsieger Akito Watabe auf Platz sieben. Der Japaner kam auf 142,5 Meter und geht 16 Sekunden vor dem Österreicher Wilhelm Denifl in den 10-Kilometer-Lauf am Nachmittag. Weitere vier Sekunden dahinter liegt der Franzose Maxime Laheurte.

Olympiasieger Eric Frenzel, der am Vortag ausgestiegen war und mit Startnummer zwei springen musste, hat als Elfter 1:20 Minuten gutzumachen. Vinzenz Geiger folgt fünf Sekunden später als Zwölfter. Auch Fabian Rießle als 18. mit 1:41 Minuten Rückstand hat Chancen, ganz weit nach vorn zu kommen. (dpa)

Erstes Hilfsflugzeug seit drei Wochen in Jemens Hauptstadt gelandet

Erstmals seit drei Wochen ist in Jemens Hauptstadt Sanaa wieder ein Flugzeug der Vereinten Nationen mit Hilfslieferungen an Bord gelandet. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hatte vor drei Wochen eine Blockade für den Jemen verhängt, die auch Hilfsgüter betraf. 

Erstmals seit drei Wochen ist in Jemens Hauptstadt Sanaa wieder ein Flugzeug der Vereinten Nationen mit Hilfslieferungen an Bord gelandet.

Auch drei weitere Maschinen mit UN-Helfern und Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz trafen am Samstag in Sanaa ein, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hatte vor drei Wochen eine Blockade für den Jemen verhängt, die auch Hilfsgüter betraf. Nach UN-Angaben benötigen mehr als 20 Millionen Menschen im Jemen Hilfe, sieben Millionen Menschen stehen demnach kurz vor einer Hungersnot.

In dem Land kämpfen seit 2014 schiitische Huthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Militäreinheiten des gestürzten Staatschefs Ali Abdullah Saleh gegen Truppen des sunnitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi. 2015 griff das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis zugunsten von Hadi in den Konflikt ein.

Das Militärbündnis wirft den Rebellen vor, über Hilfslieferungen Waffen zu schmuggeln. Sowohl der Hafen von Hodeida im Westen des Landes als auch die Hauptstadt Sanaa werden von den Huthi-Rebellen kontrolliert. Nach UN-Angaben werden Hilfslieferungen über den Hafen von Hodeida weiter blockiert. (afp)

Basketball-Bundestrainer Rödl feiert seine B-Auswahl

Ohne viele Stars gelingt der deutschen Basketball-Nationalmannschaft ein wichtiger Sieg in der WM-Qualifikation. Der Bundestrainer stellt die anwesenden Spieler in den Mittelpunkt.

Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl ist stolz auf seine B-Auswahl. Über die vielen fehlenden Stammkräfte wollte er nach dem 79:70-Auftaktsieg in der WM-Qualifikation gegen Georgien eigentlich nicht reden.

„Mir liegt es erst mal am Herzen, die Jungs zu feiern“, betonte der 48-Jährige mit Blick auf die anwesenden Spieler. Dennoch gab Rödl zu, dass der Ausfall einiger Topspieler ein Problem sei. „Das ist nicht gut für den Basketball“, sagte Rödl, für den es die erste Partie als DBB-Cheftrainer gewesen war. „Das muss gelöst werden.“

Georgiens Trainer Ilias Zouros war nach der Pleite deutlich angefressener als Rödl. „Es ist nicht korrekt, nicht mit seinen besten Spielern anzutreten“, klagte er und stellte eine simple Rechnung auf: „Bessere Spieler, besserer Basketball!“ Mit allen Stammkräften im Einsatz sei das Spiel für die Zuschauer sehenswerter, meinte der Grieche.

Das Duell in Chemnitz gewann Deutschland in der Schlussphase. Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie völlig offen gewesen. Gefehlt hatten auf beiden Seiten zahlreiche etablierte Spieler.

Rödls Team musste auf alle NBA-Stars wie etwa Dennis Schröder oder Daniel Theis verzichten. Auch sämtliche Spieler von Euroleague-Teams fehlten. Und das wird mindestens beim nächsten Länderspiel am Montag gegen Österreich so bleiben.

Grund dafür sind Terminkonflikte: Die europäische Königsklasse, an der als deutscher Vertreter Meister Brose Bamberg teilnimmt, und die NBA stoppen ihren jeweiligen Betrieb nicht, obwohl der Weltverband FIBA erstmals seit langem Länderspiele während der Saison veranstaltet. Zumindest zwischen FIBA und Euroleague wäre ein Kompromiss relativ leicht möglich, die Fronten sind aber verhärtet.

Für Rödl war es wichtig, das Positive der Situation herauszustellen. Er habe die Möglichkeit, Talenten eine Chance zu geben. Gleich drei Spieler – Dominic Lockhart (BG Göttingen), Andreas Obst (Oettinger Rockets) und Joshiko Saibou (ALBA Berlin) – liefen am Freitag erstmals für die Nationalmannschaft auf.

Ähnlich wie sein Trainer argumentierte auch Danilo Barthel vom FC Bayern München nach seinem 30. Länderspiel: „Man sieht, dass viele junge Spieler nachrücken und in näherer Zukunft auf diesem Niveau spielen werden und uns helfen können“, sagte der 26-Jährige. (dpa)

Baden-Württemberg: AfD-Abgeordneter Heinrich Fiechtner tritt aus Fraktion und Partei aus

Die AfD verliert bereits ihren dritten Abgeordneten im Stuttgarter Landtag. Der 57 Jahre alte Heinrich Fiechtner ist aus der Partei ausgetreten.

Die AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag verliert einen weiteren Abgeordneten. Der 57 Jahre alte Heinrich Fiechtner teilte am Freitag seinen Austritt aus Fraktion und Partei mit, wie er dem Portal „Faz.net“ sagte.

„Diese Fraktion befindet sich auf einer abschüssigen Bahn.“ Er begründete seinen Austritt mit den Versuchen einiger Fraktionsmitglieder, den antisemitischen Abgeordneten Wolfgang Gedeon wieder in die Fraktion aufzunehmen.

Fiechtner sprach von einer Verwahrlosung und machte hierfür auch den designierten Fraktionsvorsitzenden Bernd Gögel verantwortlich. Mit dem Austritt Fiechtners gehören der AfD-Fraktion noch 20 Abgeordnete an. Würde ein weiterer Abgeordneter die Fraktion verlassen, wäre die AfD nicht mehr stärkste Oppositionsfraktion. Der SPD-Landtagsfraktion gehören 19 Abgeordnete an.

Fiechtner kritisierte auch die Bundesführung der AfD: Er habe dem Bundesvorstand über die Zustände in der Landtagsfraktion berichtet, aber dafür habe sich dort niemand interessiert. Er habe weder von Alexander Gauland noch von Alice Weidel eine vernünftige Antwort erhalten.

Die Fraktion in Stuttgart hatte Fiechtner nach einer umstrittenen Rede zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge aus den Ausschüssen des Landtags abgezogen und ihm schon Ende 2016 ein Redeverbot erteilt. Obwohl das baden-württembergische Landesverfassungsgericht die Sanktionen vor allem aus Verfahrensfragen als verfassungswidrig gerügt hatte, wurde Fiechtner nicht wieder gestattet, sein freies Mandat in den Ausschüssen wahrzunehmen. (afp)

RFID-Chip für jeden?

Wer vor einigen Jahren noch öffentlich behaupteten, es werde einen Chip für jeden geben, wurde von den etablierten Medien als Spinner oder Verschwörungstheoretiker abgetan. Mittlerweile nehmen aber die Pläne ganz konkrete Formen an. Lesen Sie den zweiten Auszug aus „Im Zeichen der Wahrheit“ von Heiko Schrang.

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ Albert Einstein (Nobelpreisträger der Physik) (1879 – 1955)

Vor über zwanzig Jahren hatte mich bereits ein Insider darüber informiert, dass die Eliten langfristig vorhaben, jedem Menschen einen Chip zu implantieren. Diejenigen, die so etwas vor einigen Jahren noch öffentlich behaupteten, wurden von den etablierten Medien als Spinner oder Verschwörungstheoretiker abgetan. Mittlerweile nehmen aber die Pläne der Eliten ganz konkrete Formen an. Zur allerbesten Sendezeit wird den Menschen in den Mainstreammedien der sogenannte RFID-Chip schmackhaft gemacht. Dafür schickte das ZDF sogar seinen Vorzeige-Nachrichtensprecher Claus Kleber ins Rennen. In seiner Sendung „heute-journal“ vom 23.02.2016 präsentierte er den Fernsehzuschauern begeistert, wie sich Büroangestellte freiwillig einen Chip einpflanzen ließen.

Er hat nur die Größe eines Reiskorns und wird zwischen Daumen und Zeigefinger unter die Haut gepflanzt. Sobald die Hand in die Nähe eines geeigneten Lesegeräts oder Empfängers kommt, ist die Person identifiziert und kann beispielsweise bargeldlos zahlen. Dem Zuschauer wurden ausnahmslos nur die Vorteile, die eine Chip-Implantierung bietet, vorgeführt. Die Benutzer schwärmen von den Vorzügen und behaupten „Der Chip macht das Leben noch viel einfacher.“ Selbst das Flaggschiff des Springer-Konzerns Die Bildzeitung blies ins selbe Horn, indem sie titelte: „Neun Implantate, die wir bald im Körper tragen: Sie überwachen Blutzuckerwerte, Medikamenteneinnahme, Verhütung.“[i]

Was sich wie eine Horrorvision aus einem Science-Fiction-Film anhört, ist für eine kleine, aber rasch wachsende Gruppe in Schweden bereits Alltag. Die Zahl der Menschen, die sich dort einen RFID-Chip implantieren lassen, der mit der sogenannten Nahfeldkommunikationstechnik ausgerüstet ist, nimmt stetig zu.[ii]

Nach der alten Propaganda-Methode doppelt hält besser legten die ARD „Tagesthemen“ am 15.03.2016 noch einmal nach, damit sich der Fernsehzuschauer visuell an solch ein Implantat gewöhnen kann. Vor einem Millionenpublikum ließ sich ein Reporter live im Fernsehen einen RFID Chip implantieren.[iii] An der aggressiven Werbung „pro Chip“ lässt sich erkennen, dass die Mainstreammedien mittlerweile jegliche Schmerzgrenze bei der Verbreitung ihrer Propaganda verloren haben. Dabei wird selbst vor unseren Kindern nicht Halt gemacht.

An absolute Geschmacklosigkeit grenzend, sorgte im März 2016 die Sendung „ERDE AN ZUKUNFT – Cyborg – halb Mensch – halb Maschine“ im Kinderkanal (KIKA) für große Empörung in den alternativen Medien. In dieser Sendung wurde den Kindern der RFID Chip als cooles Implantat von zwei Jugendlichen präsentiert. Sie zeigten begeistert ihren Funk-Chip, den sie sich zwischen Daumen und Zeigefinger hatten implantieren lassen.[iv]

Neben den GEZ-Sendern verabreichen aber auch die Privaten die regelmäßige Dosis RFID-Propaganda. Am 26.09.2017 wurde auf Pro 7 in der Sendung „Galileo“ hierfür kräftig die Werbetrommel gerührt.[v]

Wie zu erwarten war es erneut das „Musterland“ der Neuen Weltordnung Schweden, das als „Vorbild“ herhalten musste. Davor war der Nachrichtensender N24 mit der RFID-Propaganda an der Reihe. Im Juni 2017 veröffentlichte man dort das Video: „Schweden: So erleichtern Chip-Implantate Bahnkunden das Reisen“. Hier wurde vorgeführt, wie „fortschrittlich“ das Bahnfahren in Schweden ist. Kommt der Schaffner, hält man einfach nur noch seine Hand unter den Scanner, der Chip wird eingelesen und niemand kann mehr seine Fahrkarte verlieren.[vi]

Was für diejenigen, die sich mit dem RFID-Chip auskennen, ein Albtraum ist, wäre für die globalen Eliten ein Traum, der endlich in Erfüllung geht. Somit wäre die von ihnen angestrebte totale Überwachung endlich verwirklicht. Selbst George Orwells Vision eines Überwachungsstaates, wie im Roman „1984“ beschrieben, verblasst dagegen fast vollständig. Neben all den durch die Medien angepriesenen Vorteilen wird aber nicht über die Nebenwirkungen für den Menschen gesprochen und diese stehen auch nicht in der „Verpackungsbeilage“. Dazu gehören beispielsweise:

  • Identifizierung politisch unliebsamer Personen.
  • Ortbarkeit jedes Menschen rund um die Uhr weltweit.
  • Einschränkung der Fruchtbarkeit durch Chips, die empfängnisverhütende Hormone abgeben.
  • Der Chip ist Sender und Empfänger und dadurch ist es mittels Informationsübertragung per Funk möglich, Einfluss auf Gesundheit, Verhalten und Gemütszustand zu nehmen.
  • Der Chip kann Elektroschocks auslösen, die sogar zur Handlungsunfähigkeit führen können.
  • Sogar die Tötung durch Knopfdruck bei Personen, die zu einer Gefahr werden könnten, ist möglich.[vii]
  • Der Chip ist Kurzwellenstrahlungsquelle im Körper und dadurch gesundheitsschädlich, ähnlich eines im Körper befindlichen Handys, was ständig strahlt.
  • Pauschale Besteuerung aller Geldtransfers.

Dass die Tötung per Knopfdruck bei gechipten Menschen tatsächlich funktionieren kann, bestätigte die Augsburger Zeitung aufgrund einer DPA-Meldung. Sie titelte: „Tötungs-Chip beschäftigt deutsches Patentamt“.[viii] Dort wurde berichtet, dass ein Patent für einen implantierbaren Chip zur Überwachung und Tötung von Menschen eingereicht wurde.

Der Antragsteller hatte einen Chip entwickelt, der über eine sogenannte „Strafkammer“ mit Gift verfüge. Das hochwirksame Gift sei „sicher eingekapselt, außer wenn wir diese Person aus Sicherheitsgründen eliminieren wollen“, heißt es in der Patentschrift.[ix] Dieses Mittel kann durch Fernsteuerung per Satellit freigesetzt werden. Laut Augsburger Zeitung hat das Patentamt aber den Antrag abgelehnt. Die Frage stellt sich, ob Rüstungskonzerne oder Geheimdienste, wenn sie im Besitz solch eines Tötungschips wären, überhaupt beim Patentamt vorstellig würden.

Was hat der RFID-Chip mit dem mysteriösen Flug MH370 zu tun?

Im Jahr 2014 ereignete sich ein Vorfall, der durchaus im Zusammenhang mit dem Kampf um die Vorherrschaft auf dem Welt-Chipmarkt stehen könnte. Die folgende Geschichte ist spannender als jeder Thriller, sollte sie so stattgefunden haben. Die Rede ist von dem verschwundenen Malaysia-Airlines-Flug 370 (MH-370). Dieser verschwand am 8. März 2014 um 1:21 Uhr Ortszeit auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Bildschirm der Flugverkehrskontrolle. Seitdem gilt das Flugzeug als vermisst.[x]

Die Epoch Times berichtete am 18. August 2014: „An Bord der verschwundenen Maschine der Malaysia Airlines befanden sich 20 Chinesen, die allesamt Mitarbeiter der US-Firma ”Freescale Semiconductor” sind. Vier dieser 20 Mitarbeiter besitzen die Rechte an einem US-amerikanischen Patent, nutzbar unter anderem für implantierbare Microchips (Stichwort: Chip statt Personalausweis)“, heißt es nach dem Verschwinden der Flugzeugs in verschiedenen Medien.[xi]

Russia Today wurde noch konkreter und behauptete, dass der Nutznießer am Tod der Inhaber des Halbleiter-Patents Jacob Rothschild sei. Das Magazin schrieb wörtlich:

„Das Verschwinden von vier Inhabern des Halbleiter-Patents, die mit der MH370 von Malaysia Airlines unterwegs waren, macht den berühmten Milliardär Jacob Rothschild zum alleinigen Besitzer des wichtigen Patents.“[xii]

Ob das tatsächlich zutrifft, wird möglicherweise nie herausgefunden werden…

Die Fortsetzung steht in meinem neuen Buch „Im Zeichen der Wahrheit!. Es erscheint am 14. Dezember. Siehe weiter unten.

[i] http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/medizin/9-implantate-die-wir-bald-im-koerper-tragen-38222252.bild.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[ii] http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/rfid-chip-bueroangestellte-schweden-13438675.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[iii] https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-4333.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[iv] http://www.kika.de/erde-an-zukunft/sendungen/videos/video7568.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[v] https://www.galileo.tv/sendungsinfo/themen-der-sendung-vom-26-09-2017/ (Aufgerufen am 9.10.2017)

[vi] https://www.youtube.com/watch?v=mEdGF7P_QMU (Aufgerufen am 9.10.2017)

[vii] http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Chip-fuer-Ueberwachung-und-Toetung-von-Menschen-id5775181.html (Aufgerufen am 1.9.2017)

[viii] http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Chip-fuer-Ueberwachung-und-Toetung-von-Menschen-id5775181.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[ix] http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Chip-fuer-Ueberwachung-und-Toetung-von-Menschen-id5775181.html (Aufgerufen am 14.7.2016)

[x] https://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Airlines-Flug_370 (Aufgerufen am 9.10.2017)

[xi] http://www.epochtimes.de/politik/welt/flug-mh370-jacob-rothschild-erhaelt-alle-patente-fuer-implantierbare-microchips-a1155306.html (Aufgerufen am 9.10.2017)

[xii] https://actualidad.rt.com/actualidad/view/123046-rothschild-hereda-patente-semiconductores-avion-malasio (Aufgerufen am 9.10.2017)

Teil 1: „Im Zeichen der Wahrheit“ – Die große Meisterschaft besteht im Loslassen statt Ankämpfen

Das neue Buch kann man vorbestellen:  HIER

Auslieferung ab dem 14. Dezember 2017

„Im Zeichen der Wahrheit“.

ISBN: 978-3-945780-41-1     

Hardcover, Auflage

Euro 24,90

Durchschaut in Berlin: Erwischte Taschendiebin (41) mimt Sex-Attacke durch Opfer (60)

Mit welchen Methoden manche Kriminelle arbeiten ist manchmal schon kurios.

Dienstagmorgens, 21. November, in Berlin-Pankow: Ein 60-jähriger Mann fährt mit seinem Fahrrad gegen 10 Uhr die Neumannstrasse entlang. An der Ecke Elsa-Brändström-Straße winkt ihn eine Frau heran.

Als der Radfahrer anhält, um zu sehen, was los ist, umarmt die Frau ihn unvermittelt und bietet ihm Sex an.

Er lehnt ab und fährt weiter.

Kurz darauf bemerkt er aber, dass seine Geldbörse verschwunden ist. Rasch dreht der 60-Jährige um, fährt zu der Stelle zurück, an der ihn die Frau umarmte. Dort angekommen entdeckt er die Frau wieder. Sie kramt gerade in seinem Geldbeutel herum.

Dann passiert das Unfassbare: Als er die Frau zur Rede stellt und sein Eigentum zurückfordert, schreit diese ihn an und zieht sich die Hose samt Unterhose herunter …

Der Vorfall wurde von Passanten beobachtet, die Polizei alarmiert. Kurz darauf nahmen die Beamten die alkoholisierte 41-Jährige fest und gaben dem eigentlichen Opfer seine Geldbörse zurück, berichtet der „Tagesspiegel“.

Siehe auch:

RFID-Chip für jeden?

IS-Syrer zu schlau für deutsche Behörden? – „Wir blamieren uns“ – Innenminister kritisiert Justiz nach gescheitertem Anti-Terror-Einsatz

„Wir haben die Schnauze voll“: Linke Bar setzt Asylbewerber vor die Tür

 

Erneut ein Bürgermeister in Mexiko ermordet

Im mexikanischen Bundesstaat Veracruz ist erneut ein Bürgermeister ermordet worden. Unter den Toten ist offenbar auch die Frau des Politikers.

Im mexikanischen Bundesstaat Veracruz ist erneut ein Bürgermeister ermordet worden. Víctor Manuel Espinoza, Bürgermeister von Ixhuatlán del Madero, und vier weitere Menschen seien bei dem Angriff am Freitag getötet worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Unter den Toten sei auch die Frau des Politikers. Die Morde wurden den Angaben zufolge auf einer unbefestigten Straße in einer Nachbargemeinde begangen. Weitere Details zu den Morden nannten die Behörden nicht.

Erst vor wenigen Tagen hatte eine Gruppe von mindestens 30 bewaffneten Männern den designierten Bürgermeister von Hidalgotitlán in Veracruz ermordet. Die Tat soll auf das Konto einer kriminellen Bande gehen, die mit gestohlenem Treibstoff handelt.

Im vergangenen Monat wurden in anderen mexikanischen Bundesstaaten drei weitere Bürgermeister ermordet, seit 2003 insgesamt knapp 50 Amtsträger, wie aus Zahlen des Nationalen Bürgermeisterverbands hervorgeht.

In Veracruz hat die Gewalt in diesem Jahr stark zugenommen. Von Januar bis Oktober wurden knapp 1400 Morde registriert, im gesamten Jahr 2016 waren es rund 1260. Die Regierung des Bundesstaates führt dies auf die Machtkämpfe zwischen den im Drogenschmuggel aktiven Banden, die illegale Einwanderung aus Mittelamerika sowie den Treibstoffdiebstahl aus Pipelines zurück. (afp)

Brexit schwächt britische Wirtschaft deutlich

Die wirtschaftlichen Folgen des britischen EU-Ausstiegs könnten weitaus drastischer sein, als es die jüngsten Wirtschaftszahlen aus London vermuten lassen. „Der Brexit schwächt also schon in Gegenwart und naher Zukunft die ehemals so starke britische Wirtschaft“, heißt es.

Die wirtschaftlichen Folgen des britischen EU-Ausstiegs könnten weitaus drastischer sein, als es die jüngsten Wirtschaftszahlen aus London vermuten lassen. Das geht aus einem Bericht des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) von dieser Woche hervor.

Der britische Finanzminister Philip Hammond hatte bei der Vorstellung des Haushalts Mitte der Woche leicht nach unten korrigierte Wachstumsprognosen für die nächsten Jahre vorgestellt.

Betrachtet man die Prognosen aber über einen längeren Zeitraum, zeigt sich ein anderes Bild: Dem IW-Bericht zufolge sind die Wachstumserwartungen für das britische Bruttoinlandsprodukt im Zeitraum 2016 bis 2020 inzwischen um fünf Prozentpunkte niedriger als vor dem Brexit-Wahlkampf.

Die Prognose für das Wachstum der Firmeninvestitionen für den gleichen Zeitraum ist sogar um 30 Prozentpunkte eingebrochen, das entspricht knapp drei Vierteln des erwarteten Wachstums.

Auch für die Konsumausgaben ergibt sich ein düsteres Bild – ihr erwarteter Anstieg verlangsamte sich ebenfalls um 5 Prozentpunkte. „Das ist zweifellos auch der Verunsicherung durch den Brexit zuzuschreiben“, heißt es in dem IW-Bericht.

Grundlage für diese Einschätzung sind Zahlen des Office for Budget Responsibility, einer unabhängigen britischen Behörde. Die IW-Experten nahmen Zahlen vom Herbst 2015 – aus der Zeit vor dem Referendumswahlkampf – zur Grundlage ihrer Berechnungen. Damals waren die Experten noch weit optimistischer, was die Entwicklung der britischen Wirtschaft angeht. Doch das hat sich seitdem geändert. Die Wachstumsperspektiven seien dem IW-Papier zufolge seitdem immer weiter zurückgenommen worden.

„Der Brexit schwächt also schon in Gegenwart und naher Zukunft die ehemals so starke britische Wirtschaft“, heißt es dort. Es ändere auch nichts, dass der Wachstumseinbruch für die unmittelbare Zeit nach dem Brexit-Votum geringer war als befürchtet. Befürworter eines britischen EU-Austritts hatten sich bereits in der Ansicht bestätigt gesehen, dass Warnungen vor den wirtschaftlichen Folgen des EU-Ausstiegs übertrieben gewesen seien. Stimmt nicht, sagen nun die IW-Experten. (dpa)

Kolumbiens Präsident räumt Probleme bei Friedensvertrag mit der Farc ein

Nach vierjährigen Verhandlungen in Kolumbien hatten die Farc und die Regierung vor einem Jahr einen Friedensvertrag unterzeichnet und damit einen Schlussstrich unter den über 50 Jahre dauernden Konflikt mit über 220 000 Toten gezogen.

Ein Jahr nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der linken Guerillaorganisation Farc und der kolumbianischen Regierung hat Präsident Juan Manuel Santos Probleme bei der Umsetzung des Vertrags eingeräumt.

Es gebe Verzögerungen, Schwierigkeiten und Fehler, sagte der Friedensnobelpreisträger bei einem Treffen mit dem früheren Farc-Kommandeur Rodrigo Londoño.

Die knapp 7000 ehemaligen Farc-Kämpfer haben die Waffen niedergelegt und der Gewalt abgeschworen. Künftig wollen sie als politische Partei für ihre Ziele wie eine gerechtere Landverteilung eintreten. Allerdings hängen die Gesetze über die vereinbarte Sonderjustiz derzeit im Parlament fest.

„Den Frieden aufzubauen, ist sehr viel mehr als nur die Angriffe, Attentate und Gefechte zu beenden. Es ist sehr viel schwieriger. Es erfordert Zeit und die Kolumbianer müssen sich zusammenschließen, um es zu erreichen“, sagte Santos. Es forderte die Parlamentarier auf, das Paket zur Übergangsjustiz rasch zu billigen. (dpa)

Umfrage: AfD profitiert am stärksten vom Jamaika-Aus – Mehrheit gegen Fortdauer der Kanzlerschaft Merkels

Mehr als ein Drittel der Deutschen glaubt, dass die AfD aus dem Abbruch der Verhandlungen zwischen Union, FDP und Grünen den größten Nutzen zieht.

Die AfD profitiert einer Umfrage zufolge am stärksten vom Scheitern der Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition. 35 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Partei den größten Nutzen daraus zieht.

Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 12 Prozent meinen, die SPD hätte den größten Vorteil. Bei der CDU vermuten dies 8 Prozent, 7 Prozent bei der FDP, 5 Prozent bei den Grünen, 2 Prozent bei der Linken und nur 1 Prozent bei der CSU. Umgekehrt schadet das Jamaika-Aus der FDP am meisten, vermuten 26 Prozent. 23 Prozent glauben dies von der CDU.

Grundsätzlich sehen die Bürger Neuwahlen nicht als problematisch an. Neuwahlen seien kein großes Problem und sollten in einer gefestigten Demokratie auch möglich sein – der Aussage stimmten 65 Prozent voll oder teilweise zu.

Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel Regierungschefin bleiben soll, da sind die Deutschen gespalten. 40 Prozent plädieren für eine Fortdauer der Kanzlerschaft der CDU-Chefin, 41 Prozent sind dagegen. Klarer ist das Votum in Bezug auf SPD-Chef Martin Schulz. Nur 23 Prozent wären dafür, dass er bei Neuwahlen erneut als Kanzlerkandidat antritt, 56 Prozent lehnen dies ab.

Sollte es zu Neuwahlen kommen, würden 59 Prozent der Befragten die gleiche Partei wie am 24. September wählen. 8 Prozent würden sich anders entscheiden. 7 Prozent der damaligen Nichtwähler würden nun zur Wahl gehen, 11 Prozent würden sich nicht erneut an der Wahl beteiligen. (dpa)

Islamabad: Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Islamisten

In Pakistans Hauptstadt haben sich islamistische Demonstranten Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Die Islamisten blockierten mit einer Sitzblockade seit Anfang November eine wichtige Hauptverkehrsstraße in Islamabad.

In Pakistans Hauptstadt Islamabad haben sich islamistische Demonstranten Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.

Rund 8500 Elitepolizisten und Paramilitärs gingen am Samstag mit Gummigeschossen und Tränengas gegen rund 2000 Teilnehmer eines Sitzstreiks vor. Wie AFP-Reporter berichteten, bewarfen Demonstranten Polizisten mit Steinen.

Die Islamisten blockierten mit einer Sitzblockade seit Anfang November eine wichtige Hauptverkehrsstraße in Islamabad. Mit der Aktion protestieren sie gegen eine von ihnen als Gotteslästerung bezeichnete Abmilderung des Eids, den Kandidaten für Wahlen leisten müssen. Die Demonstranten fordern den Rücktritt von Justizminister Zahid Hamid.

Die Sitzblockade der Islamisten hatte die pakistanische Hauptstadt praktisch lahmgelegt.

Die Behörden griffen zunächst nicht ein. Zur Begründung hieß es, es würden gewaltsame Szenen befürchtet, da die Islamisten angekündigt hatten, für ihre Sache zu sterben. Die wochenlange Untätigkeit der Regierung wurde von den Gerichten und Millionen Einwohnern Islamabads scharf kritisiert. (afp)