Was bedeutet die Digitalisierung für die Modebranche?

Innovative Produkte hielten in den vergangenen Jahren in nahezu all unseren Lebensbereichen Einzug. Selbst in der Modebrache reagieren die Designer auf die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des multimedialen Wandels. In den …

Innovative Produkte hielten in den vergangenen Jahren in nahezu all unseren Lebensbereichen Einzug. Selbst in der Modebrache reagieren die Designer auf die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten des multimedialen Wandels. In den schöpferischen Industrien verbreitet sich mehr und mehr die Annahme, man müsse dem digitalen Wandel entsprechen und die bestehenden Systeme, Geschäftsmodelle und Prozesse rasch „zukunftsfähig“ gestalten.

Der Wandel der Modegeschäftswelt hat vor allem mit dem mobilen Web zu tun. Viele Kunden kaufen ihre Kleidung online – und das nicht nur bei großen Modeketten. Dabei sitzen die Kunden nicht mehr ausschließlich vor den heimischen Rechnern, sondern surfen mit den mobilen Endgeräten auf großen Onlineshops oder bei Stylefindern wie Stylaholic, um neue Kleidung zu kaufen. Für viele Menschen ist diese Entwicklung bequemer und einfacher, da sie die Ware zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort der Welt kaufen können. Auch an den Umsatzzahlen lässt sich der digitale Trend ablesen. Laut einschlägigen Statistiken macht der Anteil der verkauften Modeartikel im Internet bereits 20 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Das Kölner Institut für Handelsforschung sagt voraus, dass der Anteil der Artikel, welche die Kunden online kaufen, in den kommenden Jahren um 30 Prozent wachsen könnte – und somit die Hälfte aller Umsätze ausmache.

Überschätzen die Modegurus die digitalen Wünsche der Kunden?

Es gibt auch andere Stimmen, die der Digitalisierung der Mode keine so hohe Bedeutung beimessen. Diese Experten weisen der Digitalisierung eine unterstützende Rolle in der Bekleidungs- und Textilindustrie zu. Zwar erlauben die digitalen Prozesse schnellere und effizientere Reaktionen, die Kundenanliegen würden sich allerdings nicht wesentlich ändern, was in der Natur der Mode begründet liegt: Bestellen die Kunden in einem Online-Shop, können sie zwar weltweit auf einfachste Weise auf all ihre Lieblingsprodukte zugreifen, aber kein „reales Shoppingerlebnis“ genießen. Ein wesentlicher, entscheidender Faktor, der viele Kunden zum Kauf bewegt, fehlt in den Online-Shops, denn diese können trotz der digitalen Fortschritte die Haptik eines Kleidungsstückes nicht über eine Breitbandverbindung transportieren. Nur in einem „realen“ Geschäft kann der Kunde den Stoff haptisch wahrnehmen und Größe, Kontur und Maße erfassen.

Neue E-Commerce-Systeme etablieren sich im Mode-Sektor

Experten gehen davon aus, dass das digitale Zeitalter der Mode gerade erst beginnt und in den nächsten Jahren weiter voranschreitet – nicht zuletzt dank der neuen E-Commerce-Systeme, die eine Wechselwirkung zwischen Online- und Offline Kanälen erzeugen. Ein einfaches Beispiel hierfür bilden Millionen Kunden, die sich online zu einem Produkt belesen und dieses Produkt anschließend in einem lokalen Geschäft anprobieren und kaufen. Hier liegt eine der zentralen Herausforderungen, die es für Unternehmen zu bewältigen gilt: Sie müssen den Spagat zwischen Online- und Offlinemarkt meistern und die Kunden auf allen Kanälen von dem Produkt überzeugen. Im Idealfall gelingt es, die Kunden nach dem Kauf eines Produktes langfristig an sich zu binden.

Vor welchen weiteren Hürden steht die Mode des 21. Jahrhunderts?

  • Die Branche muss den Begriff der „Digitalisierung“ neu erfinden und definieren. Dieser Prozess geht weit über die Existenz eines Online-Shops hinaus.

  • Die Branche steht vor der Aufgabe, mit anderen Bereichen zu verschmelzen und in eine Art symbiotische Beziehung zu treten. Dies trifft vor allem auf technische und elektronische Themenfelder zu.

  • Die Geschäftsmodelle der Modewelt könnten innovativer sein. Damit einher geht die Personalfrage, denn Veränderungen benötigen fundierte Experten, die sich in der modischen Umgebung und mit artverwandten Branchen auskennen.

Folgende Fehler gilt es, zu vermeiden:

  • Zusatzleistungen außer Acht lassen: Es ist eine gewinnbringende Option, neue und dauerhafte Kollektionen mit attraktiven Benefits für Kunden zu verknüpfen.

  • Digitalisierung als Trend bewerten: Sie ist viel mehr als das, nämlich die Gesellschaft von morgen.

  • Kooperationen vernachlässigen: Zuverlässige Geschäftspartner sind unverzichtbar, um die eigene Philosophie zukunftssicher, multimedial und international auszurichten.

Digitalisierung verbindet Handel und Medien miteinander

Einen erheblichen Anteil an der neuen Ausrichtung haben die Medien, die sich in den letzten Jahren zunehmend mit dem Handel vernetzten. Den Anfang machten die Blogger, die sich bewusst als eine Art Gegenpol der großen, massentauglichen Modelabel verstanden und neue (modische) Werte wie Emotionalität, Subjektivität und Unabhängigkeit in ihrer Kreativität entfalteten. Heute sind Blogger ein fester Bestandteil der Modebranche und setzen eigene Trends. Immer mehr Marken und Label schwören auf eine Zusammenarbeit mit sogenannten „Influencern“. Die privaten Blogger sind breit vernetzt und erreichen auf ihren Facebook- oder Instagram- Accounts viele Menschen auf der ganzen Welt.

Welche spektakulären Entwicklungen gab es in den letzten Jahren?

Die kreativen und selbstbewussten Modeblogger waren nicht das einzige Phänomenen, das es in den letzten Jahren zu beobachten gab. Neue technische Fortschritte kamen in der Modewelt auf und sorgen einerseits für Begeisterung, andererseits für Kopfschütteln. Dazu gehören die sogenannten „Smart Textiles“. Das sind passive, textile Strukturen, die fähig sind, auf äußere Reize der Umgebung, beispielsweise Druck, Licht, Temperatur oder Niederspannungsstrom zu reagieren. Diese Art der Textilien sei laut Experten funktional und aktiv gegenüber äußeren Umweltbedingungen. Die pfiffigen Textilien haben sich als umsatzstarke Innovationen in vielen Bereichen etabliert – so auch in der Medizin, da die Bandbreite hier von antibakterieller Kleidung bis hin zu „heilenden“ Verbänden reicht, die bei einem Hautkontakt medizinische Arzneien in bestimmten festgelegten Dosierungen freisetzen.

Zu den neuen Spielwiesen der modischen Kreativität gehört auch der 3D-Druck. Renommierte Designer gingen bereits dazu über, ihre Kollektionen mittels 3D-Drucker herzustellen. Der bekannte Sportartikelhersteller Adidas hat das Ziel, künftig hochwertige sportliche Treter mit solch einem 3D- Verfahren anzufertigen, mit dem Ziel, „regionaler und nachhaltiger arbeiten zu können“ und die Konkurrenz aus China auf Abstand zu halten. Zu den weiteren zukunftsträchtigen Entwicklungen gehören die bekannten „Wearables“, smarte Uhren und Fitnessarmbänder, sowie futuristisch orientierte Kleidung mit LED-Elementen. Karl Lagerfeld, der berühmte Modedesigner, stellte solch eine Handtasche jüngst auf der Pariser Modewoche zur Schau.

Welche Gefahren entstehen durch den digitalen Wandel der Mode?

Die Neuerungen der Mode sind nicht immer nur positiv zu werten. Das Angebot war zwar selten so umfangreich und groß wie heute, doch besteht die Gefahr, dass die Kleidung zunehmend einheitlicher aussieht und die Kreativität verloren geht, da die individuellen Modelabel, welche nicht für die Massen produzieren, sondern auf kleine Kollektionen setzen, mehr unter Zeit- und Konkurrenzdruck stehen. Prominente Botschafter, welche die Ware vermarkten, sprechen die Menschen heutzutage eher an als die Kollektion selbst. Die Digitalisierung legt sich damit ihre eigenen Ketten an und das kann verhängnisvoll sein, wie eine große Modekette kürzlich feststellen musste, die online jüngst einen echten Skandal auslöste und nun einen Imageverlust zu verkraften hat. (mz)

Schlafstörungen machen krank – Tipps für einen erholsamen Schlaf

Dass Schlafstörungen an die Reserven gehen, ist eine bekannte Tatsache. Auf Dauer können sie sogar krankmachen. Dabei gibt es zwei verschiedene Probleme: Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Etwa 25 Prozent der Deutschen …

Dass Schlafstörungen an die Reserven gehen, ist eine bekannte Tatsache. Auf Dauer können sie sogar krankmachen. Dabei gibt es zwei verschiedene Probleme: Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Etwa 25 Prozent der Deutschen leiden unter einem der beiden Probleme. Sie können entweder gar nicht erst einschlafen oder wachen morgens viel zu früh auf und finden nicht wieder in den Schlaf.

Schlaf ist jedoch wichtig für die Gesundheit, für die Erholung des Körpers, für Stressabbau. Während der Nacht sinken Stresshormone wie Kortisol ab, während Wachstumshormone im Körper aktiv werden und geschädigtes Gewebe reparieren und den Körperzellen dabei helfen, sich zu regenerieren. Ausreichend zu schlafen, ist zudem wichtig für das Immunsystem, denn nachts bilden sich vermehrt natürliche Abwehrzellen.

Außerdem fördert gesunder Schlaf die Verdauung und den Stoffwechsel. Bestimmte Hormone, die nachts aktiv sind, regulieren den Appetit. Wer zu wenig schläft, produziert zu wenig dieser Hormone, was ein vermindertes Sättigungsgefühl zur Folge haben kann. Schlafmangel macht also auch noch dick. Eine wichtige Aufgabe des Schlafes findet im Gehirn statt: Dort verarbeitet das Unterbewusstsein die Erlebnisse des Tages und ordnet sie im Gehirn ein.

Äußere Bedingungen für einen gesunden Schlaf

Einer der wichtigsten Steuerungsfaktoren für Wachsein und Schlafen ist das Licht. Licht hält wach, Licht macht wach. Der Schlaf-Wach-Rhythmus hat sich über Hunderttausende von Jahren entwickelt und ist hauptsächlich durch Licht gesteuert. Setzt Dunkelheit ein, produziert der menschliche Körper Melatonin, ein schlafförderndes Hormon. Das stimmt den gesamten Körper auf Nacht und auf Schlafen ein. Wer am Tag viel im Sonnenlicht ist, dessen Körper produziert viel Serotonin, das ein wichtiger Botenstoff im Körper ist und für gute Stimmung und Antrieb sorgt. Es heißt auch das Glückshormon. Sonnenlicht reduziert die Ausschüttung von Melatonin. Wenn es am Abend dunkel wird, reduziert sich langsam die Serotonin-Produktion und der Körper produziert Melatonin, was den Körper müde macht. Um ausreichend Melatonin produzieren zu können, braucht der Körper tagsüber ausreichend Sonnenlicht und abends und während der Nacht Dunkelheit.

Bei Schlafproblemen ist das Schlaf- oder Bettsystem ebenfalls von großer Bedeutung. Boxspringbetten bieten einen unvergleichlichen Schlafkomfort. Durch seinen besonderen Aufbau tut die Matratze den Gelenken gut und hilft der Muskulatur zu entspannen. Im richtigen Härtegrad sind die Betten rückenschonend. Wer sich ohnehin eine neue Matratze kaufen möchte, kann sich bei XXXLutz ausführlich über Boxspringbetten informieren.

Schlafhygiene für einen gesunden Schlaf

Schlafgewohnheiten, auch Schlafhygiene genannt, können dabei helfen, äußere Störfaktoren, die sehr häufig die Ursache für Schlafstörungen sind, auszuschalten. Dabei sind ein paar grundlegende Regeln für gesunden Schlaf zu beachten.

  • Sport ist gut für den Körper. Regelmäßiger Sport, allerdings nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen, fördert einen gesunden Schlaf. Grundsätzlich sind körperlich anstrengende Tätigkeiten wenige Stunden vor dem Schlafengehen zu vermeiden.

  • Stimulierende Getränke sind für den Tag vorbehalten. Wer ohnehin nicht richtig schlafen kann, sollte circa vier Stunden vor dem Schlafengehen keine solchen Getränke, wie Kaffee, Cola, schwarzen Tee oder Energiedrinks, mehr zu sich nehmen.

  • Zigaretten sind ebenfalls ein Stimulanz, das wachhält. Daher ist das Rauchen circa drei Stunden vor der Zubettgehzeit einzustellen. So ist es leichter einzuschlafen.

  • Hunger kann den Schlaf rauben, daher niemals hungrig zu Bett gehen. Allerdings sollte die letzte Mahlzeit auch nicht zu schwer sein. Der Abstand zwischen letzter Mahlzeit und Schlafenszeit sollte etwa drei Stunden betragen. Wie die Ernährung den Schlaf beeinflusst, zeigt ein Ratgeber des NDR.

  • Für viele ist Alkohol eine Hilfe beim Einschlafen. Er sorgt jedoch für nächtliches Aufwachen. Daher ist es ratsam, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder am besten ganz darauf zu verzichten.

  • Die Temperatur im Schlafzimmer liegt im Idealfall zwischen 16 und 19 °C.

  • Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte das Bett ausschließlich zum Schlafen nutzen. Arbeiten gehören an den Schreibtisch.

  • Der Fernseher kann mit seiner Geräuschkulisse ebenfalls den Schlaf stören. Hinzu kommt das Flimmern des Fernsehers, das zusätzlich Schlafstörungen fördern kann.

  • Wer unter Einschlafstörungen leidet, sollte immer zur selben Zeit schlafen gehen, auch am Wochenende. Dadurch kann der Körper einen ausgeglichenen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln.

  • Wer nicht wirklich müde ist, sollte nicht ins Bett gehen. Das führt nur zu nervigem Herumwälzen.

  • Tagesereignisse können sehr belastend sein. Wer am Abend noch immer mit den Tagesereignissen beschäftigt ist, sollte den Tag mit geschlossenen Augen auf der Couch Revue passieren lassen.

  • Entspannungsfördernde Schlafrituale können dabei helfen, leichter einzuschlafen. Das kann ein Entspannungsbad sein, eine kaltwarme Wechseldusche oder eine Entspannungstechnik, wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.

  • Wer wach im Bett liegt und vergeblich auf den Schlaf wartet, sollte wieder aufstehen und sich nicht ärgern. Wenn die Müdigkeit einsetzt, ist der richtige Zeitpunkt sich wieder hinzulegen.

  • Tagsüber genug zu trinken ist wichtig, um nachts nicht von Durstgefühl geweckt zu werden. Genauso ist es wichtig, kurz vor dem Schlafengehen nicht mehr zu viel zu trinken. Sonst meldet sich die gefüllte Blase während der Nacht.

  • Nachts auf die Uhr zu schauen kann sehr frustrierend sein, deshalb sollte sich keine Uhr in unmittelbarer Nähe des Bettes befinden.

Die Uni Münster stellt „10 Regeln für einen gesunden Schlaf“ zum Download bereit.

Schlechter Schlaf macht noch keine Schlafstörung

Jeder kennt das: Nach einem stressigen Tag mit beruflichem oder privatem Ärger ist es manchmal schwierig zu entspannen und einzuschlafen. Auch die Vorfreude auf ein besonderes Ereignis kann mal den Schlaf rauben. Das heißt noch nicht, dass hier Schlafstörungen vorliegen. Manchmal ist der Grund für schlechten Schlaf auch einfach eine alte Matratze oder eine Erkrankung. Sobald diese Ursachen beseitigt sind, finden die meisten wieder in einen gesunden Schlaf. Erst wenn die Schlafstörung länger anhält, sollten die Betroffenen darüber nachdenken, einen Arzt aufzusuchen. Manchmal stecken seelische oder körperliche Erkrankungen hinter den Schlafstörungen, die ein Arzt erkennen und in den meisten Fällen behandeln kann. Welche Ursachen hinter starken Schlafstörungen stecken können, hat die Apotheken Umschau näher beleuchtet. (red)

6 geniale Tricks, um Ihre Lebensmittel länger haltbar zu machen!

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Sie Früchte und Gemüse länger haltbar machen können? Hier stellen wir Ihnen sechs geniale Tricks vor, die ganz einfach umzusetzen sind.

Banane
Wickeln Sie den Stiel in Frischhaltefolie ein um die Reifung der Bananen zu verlangsamen. Sie können Bananen auch in den Kühlschrank legen. Die Bananenschale wird sich durch die Kälte zwar schwarz färben, das macht aber nichts, das Innere bleibt frisch!

Tomate
Wussten Sie, dass die Tomaten durch den Stiel Feuchtigkeit verlieren? Die beste Art und Weise, Tomaten zu lagern, besteht daher darin, den Stiel abzuziehen, sie umzudrehen (Stielseite nach unten) und auf einen mit Wasser angefüllten Teller zu legen. Bitte stellen Sie den Teller nicht in den Kühlschrank!

Lauchzwiebel
Schneiden Sie so viel ab, wie Sie brauchen, und lassen Sie den Rest weiter nachwachsen! Achten Sie darauf, dass Sie nur so viel Wasser in das Glas füllen, dass die Wurzeln bedeckt sind. Stellen Sie die Zwiebelpflanze an einen Ort mit reichlich Sonne.

Erdbeere
Wenn Sie einen Karton mit diesen rubinfarbenen Schmuckstücken mit nach Hause nehmen, schauen Sie sich zu Hause den gesamten Inhalt des Kartons genau an und sortieren sie die bereits matschigen Erdbeeren aus, wenn es welche gibt.

Mischen Sie 1 Teil weißen Essig und 8 Teile Wasser, um die Beeren mit dieser Lösung sanft abzuspülen. Der Essig hilft, Bakterien und Schimmelpilzsporen auf den Erdbeeren zu zerstören. Dadurch bleiben sie länger frisch.

Zum Schluss die Erdbeeren mit klarem kalten Wasser abspülen, sanft trocknen und im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter zusammen mit einem Papiertuch als Unterlage aufbewahren.

Spargel
Schneiden Sie die Enden Ihrer Spargelbündel ab und stellen Sie sie in einen Becher oder ein Einmachglas, das mit Wasser gefüllt ist. Wickeln Sie das obere Ende des Spargelbundes mit einem feuchten Papiertuch ein und bewahren sie den Behälter im Kühlschrank auf.

Kartoffel, Zwiebel, Knoblauch
Wenn dieses Gemüse zusammen aufbewahrt wird, verdirbt es schneller. Am besten lagern Sie es separat an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort in Ihrer Küche.

Quelle: 6 Ways to Make Your Groceries Last Longer

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Erster Schneealarm in Tokio seit vier Jahren

Japans Hauptstadt Tokio ist von den heftigsten Schneefällen seit Jahren getroffen worden. „Mindestens 67 Menschen wurden bei schneebedingten Unfällen verletzt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Japans Hauptstadt Tokio ist am Montag von den heftigsten Schneefällen seit Jahren getroffen worden. „Mindestens 67 Menschen wurden bei schneebedingten Unfällen verletzt“, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Angesichts anhaltender Notrufe sei von einer weiter steigenden Verletztenzahl auszugehen. Hunderte Flüge von und nach Tokio wurden gestrichen.

Wegen der Schneefälle gab der japanische Wetterdienst eine Unwetterwarnung aus. Die heftigsten Schneefälle gab es während des abendlichen Berufsverkehrs. Pendler waren zuvor aufgefordert worden, früher nach Hause zu fahren, um Chaos im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden.

Am verkehrsreichen Bahnhof Shinjuku gab es am Abend eine große Menschenansammlung, viele kämpften sich durch den Schnee. Im Kurzbotschaftendienst Twitter beschwerte sich ein Nutzer, der Bahnhof sei so voll, man könne sich nicht bewegen. Auf Fernsehbildern waren zudem lange Schlangen an Bushaltestellen im Bezirk Shibuya zu sehen.

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden mehr als 330 Inlandsflüge in der Region Tokio gestrichen. Auch Regionalzüge fielen demnach aus.

Der japanische Wetterdienst hatte zuletzt im Februar 2014 Schneealarm für Tokio ausgelöst. Damals waren 27 Zentimeter Neuschnee gefallen. Schneewarnungen werden üblicherweise nur dann ausgegeben, wenn mit Sachschäden oder Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

Sakiki Nishioka vom Wetterdienst sagte AFP, in Tokio werde eine Schneewarnung auch dann ausgegeben, wenn damit zu rechnen sei, dass binnen zwölf Stunden mehr als zehn Zentimeter Schnee fallen.

Während es in Japans Norden häufiger zu schweren Schneefällen kommt, ist in Tokio solches Wetter eher selten. In den nördlichen Regionen liegt die Schwelle für eine Unwetterwarnung infolge von Schnee höher als in der Hauptstadt.

In sozialen Netzwerken im Internet machten sich einige Nutzer über die Lage in Tokio lustig. „Der öffentliche Nahverkehr ist in Tokio durch so wenig Schnee lahmgelegt, und eine Masse an Leuten kann nicht nach Hause“, schrieb ein Nutzer. In Asahikawa auf Hokkaido dagegen lebten die Menschen, „als wenn der Schnee gar nicht existiert“. (afp)

Russisches Gericht ordnet Schließung von Nawalnys Stiftung an

Die Alexej Nawalny-Stiftung soll geschlossen werden. Nawalny darf nicht zu den russischen Präsidentschaftswahlen antreten, da er vor einiger Zeit zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe wegen Unterschlagung verurteilt wurde.

Ein russisches Gericht hat am Montag die Schließung der Alexej Nawalny-Stiftung angeordnet und damit im Prinzip dessen Wahlkampffinanzierung gestoppt. Das zuständige Bezirksgericht in Moskau habe ein entsprechendes Urteil nach einer Aufforderung durch das Justizministerium gefällt, sagte eine Sprecherin. Grund für die Schließung der Stiftung sollen demnach verschiedene Unregelmäßigkeiten gewesen sein.

Der 41-jährige Anwalt und Blogger Nawalny ist ein Kritiker von Präsident Wladimir Putin. Bei der Präsidentschaftswahl am 18. März darf er nicht gegen den Amtsinhaber antreten.

Die russische Wahlkommission begründete den Ausschluss mit einer Verurteilung Nawalnys zu einer fünfjährigen Bewährungsstrafe wegen Unterschlagung. Der Oppositionspolitiker spricht von einem politisch motivierten Urteil. Er kündigte an, mit allen Mitteln einen Boykott der Präsidentschaftswahl erreichen zu wollen.

Ein Sprecher von Nawalnys Wahlkampfteam, Ruslan Schaweddinow, sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Team werde das Urteil vom Montag anfechten.

„Auch wenn der Fonds geschlossen wird, wird nichts zu Ende sein“, sagte er. „Der Wahlkampf geht weiter.“ Das Team werde sich weiterhin für einen Boykott durch die Wähler stark machen. Für Sonntag hat Nawalny zu einem großangelegten Protest aufgerufen. (afp)

Ölkatastrophen auf See

In den vergangenen 50 Jahren gab es mehr als ein Dutzend verheerender Ölkatastrophen auf See. Nun kommt vor der chinesische Küste das des iranischen Tankers hinzu.

Eine Woche nach dem Untergang des iranischen Tankers „Sanchi“ vor der chinesischen Küste ist das verseuchte Seegebiet bereits auf eine Fläche angewachsen, die der Größe des Stadtgebiets von Dresden entspricht.

Insgesamt mehr als 300 Quadratkilometer umfassen die drei Ölteppiche. In den vergangenen 50 Jahren gab es mehr als ein Dutzend verheerender Ölkatastrophen auf See.

– März 1967:  Mehr als 121.000 Tonnen ergießen sich ins Meer, als der Tanker „Torrey Canyon“ vor Cornwall auf ein Riff fährt. Das Unglück ging als erste Öltanker-Katastrophe in die Geschichte ein.

– März 1978: Durch die Havarie des unter liberianischer Flagge fahrenden Supertankers „Amoco Cadiz“ werden rund 400 Kilometer französischer Küste verseucht. Rund 227.000 Tonnen Öl gelangen vor der Bretagne ins Meer.

– Juni 1979: Bei der Explorationsbohrung Ixtoc I im Golf von Mexiko gelangt über Monate eine gigantische Menge Rohöl ins Meer. Das Bohrloch kann erst mehr als neun Monate nach dem Unglück geschlossen werden.

– Juli 1979: Die beiden Tanker „Atlantic Empress“ und „Aegean Captain“ stoßen vor Tobago zusammen und geraten in Brand. Insgesamt gelangen 287.000 Tonnen Öl ins Meer, 30 Seeleute sterben bei dem Unglück.

– August 1983: Der unter spanischer Flagge fahrende Tanker „Castillo de Bellver“ mit rund 250.000 Tonnen Öl an Bord fängt vor der südafrikanischen Küste Feuer und bricht in zwei Teile. Der hintere Teil sinkt mit zehntausenden Tonnen Öl an Bord, das Vorschiff wird abgeschleppt und versenkt.

– November 1988: Die „Odyssey“ bricht im Atlantik mit 132.000 Tonnen Öl an Bord auseinander und sinkt rund 1300 Kilometer vor der kanadischen Küste. Die 27 Mann Besatzung überleben das Unglück nicht.

– Januar 1991: Im Persischen Golf kommt es als Folge des zweiten Golfkriegs zu einer Ölpest. Mehr als eine Million Tonnen Öl fließen aus Erdölanlagen nach Zerstörungen durch die irakischen Streitkräfte in das Gewässer. Rund 560 Kilometer Küste werden verseucht.

– April 1991: Der unter zyprischer Flagge fahrende Öltanker „Haven“ explodiert. Das mit 144.000 Tonnen Öl beladene Schiff sinkt wenige Tage später im Golf von Genua. Zuvor verbrennt ein Großteil der Ladung. Mehrere zehntausend Tonnen gelangen ins Meer und verschmutzen die Küsten Liguriens und der Provence.

– Mai 1991: Rund 1300 Kilometer vor der Küste Angolas gerät die unter liberianischer Flagge fahrende „ABT Summer“ in Brand und explodiert. Drei Tage brennt das Schiff, bevor es mit einem Teil seiner 260.000 Tonnen Ladung untergeht.

– April 2010: Bei der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ des BP-Konzerns sterben elf Menschen, rund 600.000 Tonnen Öl gelangen ins Meer.

Mehrere weitere Tanker-Unglücke verursachen immense Umweltschäden, obwohl die Ladungen jeweils deutlich geringer waren: dazu zählen die „Exxon Valdez“ vor Alaska (1989), die „Sea Empress“ vor Wales (1996) und die „Erika“ vor der französischen Küste (1999) sowie die „Prestige“ vor Spanien (2002).

(afp)

Geheime Manipulationstricks der Medien

Der Nationalstaat hat die Macht längst an die EU abgegeben. Mehr als achtzig Prozent aller Gesetze kommen aus Brüssel, so Altbundespräsident Herzog. Doch Brüssel ist angewiesen auf die Medien und ihren massiven Einfluß auf die Meinungsbildung. Ein Artikel von Heiko Schrang.

Derzeit ist das Top-Thema die Fortsetzung der großen Koalition. Mediengerecht werden die Kandidaten wieder in Szene gesetzt, um so den Anschein in der Bevölkerung zu erwecken, dass Merkel und Co. wirklich etwas bewegen können.

Wie tatsächlich die Machtverhältnisse aussehen, wusste Ex-Bundespräsident Roman Herzog sehr genau: Der Nationalstaat hat die Macht längst an die Europäische Union abgegeben. Mehr als achtzig Prozent aller Gesetze, so Altbundespräsident Herzog, kommen nämlich aus Brüssel.

Aber selbst Brüssel ist nicht das Zentrum der Macht, sondern angewiesen auf den „Goodwill“ der großen Medienkonzerne, die wie Caesar im alten Rom, mit ihrem gehobenen oder gesenkten Daumen für Aufstieg und Fall von Politikern sorgen.

Dies gelingt ihnen, indem sie massiven Einfluss auf die Meinungsbildung in der Bevölkerung ausüben. Genauer betrachtet, ist das nichts anderes, als eine Showveranstaltung, die uns von den wirklich wichtigen Dingen im Leben abhält. Dazu gehören Zufriedenheit, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und tief empfundene Freude.

Woher kommen „meine“ Gedanken?

Letztendlich läuft so seitens der Medien eine Beeinflussung unserer Gedankenwelt auf Hochtouren ab. Ein Großteil der über 60.000 Gedanken, die uns Menschen tagtäglich durch den Kopf schwirren, wurden von anderen bewusst in Umlauf gebracht.

Dennoch sind davon überzeugt, dass all diese von uns selbst erschaffen wurden. Mehr noch, wir sind so sehr von unserer Gedankenwelt eingenommen, dass wir anfangen, mit anderen darüber zu streiten, nach dem Motto: Mein Gedanke ist der richtige und deiner der falsche.

Mit der Vorstellung jedoch, dass die Mehrheit der Gedanken aus uns selbst kommt, sind wir einem riesigen Irrglauben aufgesessen und das zu unseren eigenen Schaden.

Video: Geheime Manipulationstricks der Medien

 

Bei näherer Betrachtung kann man sogar feststellen, dass die meisten Menschen ein Produkt der Gedanken sind, die andere für sie gedacht haben. In Wirklichkeit sind unsere Gedanken wie Dias, die von anderen in einen Projektor eingeschoben werden und die wir dann auf einer Art inneren Leinwand sehen.

Diese Bilder lösen dann in uns Emotionen, wie beispielsweise Wut, Freude, Hass, Trauer usw. aus. Wir identifizieren uns mit diesen Bildern, die eigentlich nichts mit uns zu tun haben. Besonders an politischen Ereignissen, die mit Emotionen verbunden sind, wie Terroranschlägen, bei denen unschuldige Menschen ums Leben kommen, sieht man sehr schön, wie das funktioniert.

Die Dias, die uns beispielsweise nach den Anschlägen von Charlie Hebdo eingeschoben wurden, waren:

  • Wir alle sind Charlie.
  • Trauerzug mit Millionen Teilnehmern wird (angeblich) von den Staatschefs angeführt.
  • Um mit den Franzosen mitzutrauern, wurden Millionen Facebook-Profilfotos von den Nutzern mit der französischen Flagge unterlegt.

Nach dem blutigen Terroranschlag vom 19. Dezember 2016 in Berlin fragten sich manche Skeptiker:

  • Warum gab es keine Rufe „Wir sind Berlin“?
  • Warum gab es keinen Trauerzug mit den wichtigsten Staatschefs?
  • Wo waren die Millionen Facebook-Nutzer, die mit unterlegter Deutschlandfahne ihre Trauer zeigten?

(Auszug aus dem Bestseller „Im Zeichen der Wahrheit“, der seit heute in den Top 100 gelistet ist.)

Das ist nur ein Beispiel. So wurden jetzt aktuell aus den über 4000 friedlichen Demonstranten in Cottbus eine „rechte Demo“ mit einigen hundert Teilnehmern.

Jetzt aber ist die Zeit gekommen, durch Achtsamkeit zum Beobachter der Gedanken zu werden. Dann werden wir feststellen, dass die meist angstvollen Gedanken durch die Medien verursacht wurden.

Sie sind es, die uns ihre Dias in den Kopf einschieben, mit denen sie unser Denken bestimmen. Die Meisterschaft besteht jedoch darin, die Gedanken wie Wolken am Himmel anzusehen.

Dabei ist es wichtig, die Leere zwischen den Wolken zu finden und nicht jedem neuen Gedanken (Dia) nachzuhängen. Erkennen – erwachen – verändern

Euer Heiko Schrang

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Der Artikel erschien zuerst bei macht-steuer-wissen.de.

Kleinhausen und Großhausen – Globalisierung einfach erklärt

In Kleinhausen leben die Bürger ein friedliches Miteinander. Es gibt dort einen Schuster, einen Schneider und den Lebensmittelladen “Lunchy“ und jeder kaufte bei jedem ein. Doch dann …

In Kleinhausen leben die Bürger ein friedliches Miteinander. Es gibt dort einen Schuster, einen Schneider und den Lebensmittelladen “Lunchy“.

Der Schuster kauft beim Schneider seine Bekleidung und bei Lunchy seine Mahlzeiten ein. Der Schneider und der Lebensmittelhändler kaufen beim Schuster Ihre Schuhe. Jeder kauft im Dorf ein und alle verfügen über ausreichend Wohlstand.

Ein paar Kilometer von Kleinhausen entfernt wurde die Stadt Großhausen mit einem riesigen Einkaufszentrum gebaut. Der Schneider stellt fest, dass dort die Schuhe günstiger als in Kleinhausen sind und kauft dort ein.

Nun fehlen dem Schuster im Dorf die Einnahmen und er muss sich einschränken. Er kauft weniger beim Schneider und auch weniger bei Lunchy ein. Somit sind die beiden gezwungen, sich nach günstigeren Angeboten in Großhausen umzusehen.

Es führt dazu, dass in Kleinhausen alle weniger zum Leben haben und sich mit Existenzsorgen beschäftigen müssen.

Deutschland lässt das Ausland produzieren

Jetzt übertragen wir diese Geschichte auf die Bundesrepublik Deutschland. In den deutschen Geschäften, insbesondere Bekleidung und Elektronik, sind überwiegend Produkte mit dem Label „Made in China“ zu finden.

Vielen Waren werden nicht mehr in Deutschland, sondern im Ausland produziert. Die führt zu einer zunehmenden Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik. Ähnlich wie in Kleinhausen haben die heimischen Bürger immer weniger Geld im Portemonnaie.

In China herrschen oft sehr schlechte Arbeitsbedingungen, was dem Land ermöglicht, so billig zu produzieren. Teilweise kommen die Produkte auch aus chinesischen Arbeitslagern.

Wer also „Made in China“ kauft, schadet nicht nur dem regionalen Markt, sondern fördert noch die Ausbeutung der chinesischen Bevölkerung.

Bei einem Land wie Deutschland mit über 80 Millionen Einwohnern sind die Konsequenzen nicht so schnell zu spüren wie in Kleinhausen. Der Schaden für die heimische Volkswirtschaft ist erst nach mehreren Jahren oder Jahrzehnten zu erkennen.

Die Geschichte von Kleinhausen und Großhausen ist zwar erfunden, die zunehmende Abhängigkeit der Bundesrepublik vom chinesischen Markt und der Schaden am eigenen Bruttosozialprodukt sind jedoch real. (ra)

82 Prozent des Gewinnes von 2017 gingen an Reiche, 3,7 Mrd. Menschen gingen leer aus

Oxfam-Bericht: Das wohlhabendste Prozent der Weltbevölkerung sicherte sich im Jahr 2017 rund 82 Prozent des neu geschaffenen Reichtums. Und: Neun von zehn Dollar-Milliardären sind männlich.

Das Ungleichgewicht nimmt einer Oxfam-Studie zufolge in den meisten Ländern der Welt weiter zu.

Mehr als vier Fünftel des im Jahr 2017 weltweit erwirtschafteten Vermögens kam demnach allein dem einen Prozent der Reichsten zugute – die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3,7 Milliarden Menschen, profitierte dagegen überhaupt nicht vom Vermögenswachstum. Die Entwicklungsorganisation forderte die Regierungen daher am Montag vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos auf, die Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen zu stoppen.

Oxfam beruft sich bei den Berechnungen auf Daten der Schweizer Großbank Credit Suisse und auf die Forbes-Milliardärsliste vom März 2017. Demnach besitzen 42 Menschen insgesamt so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, und das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr Vermögen als die unteren 99 Prozent zusammen. Im Jahr 2002 lag der Anteil am Gesamtvermögen des reichsten Prozents demnach erst bei 43 Prozent.

Konzerne und Superreiche erhöhen ihre Gewinne

Im Oxfam-Bericht „Reward Work, not Wealth“ (Arbeit belohnen, nicht Reichtum) heißt es, der Graben zwischen Reich und Arm habe sich weltweit weiter vertieft. Konzerne und Superreiche erhöhten ihre Gewinne, indem sie Löhne drückten und Steuern vermieden.

Entwicklungsländern entgehen der Oxfam-Studie zufolge durch solche Steuervermeidungen mindestens 170 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen pro Jahr. Das sei mehr als die gesamte weltweite Entwicklungshilfe, die Oxfam mit 145 Milliarden Dollar pro Jahr angab.

Neun von zehn Dollar-Milliardäre sind männlich

Die Konzentration an der Spitze der Vermögenspyramide zeigt sich laut Oxfam auch an der Zunahme von Dollar-Milliardären. Neun von zehn von ihnen seien männlich. Die Anzahl wuchs zwischen 2016 und 2017 auf insgesamt 2043 – zusammen haben sie demnach ein Vermögen von 762 Milliarden Dollar.

„Der Milliardärs-Boom ist kein Zeichen einer florierenden Wirtschaft, sondern ein Symbol für das Scheitern der Wirtschaftsordnung“, kritisierte Oxfam-Direktorin Winnie Byanyima. Der Kampagnenleiter von Oxfam Deutschland, Jörg Kalinski, kritisierte: „Die massive soziale Ungleichheit ist ein Krankheitssymptom unseres Wirtschaftssystems.“

Zudem fuße das derzeitige Wirtschaftssystem auf der „konsequenten Ausbeutung von Frauen“, erklärte Kalinski. Sie würden weltweit geringer bezahlt als Männer und seien überproportional häufig in schlecht bezahlten Berufen und in unsicheren Arbeitsverhältnissen vertreten.

Regierungen sollen helfen

Abhilfe müssen laut Oxfam die jeweiligen Regierungen schaffen. Die Entwicklungsorganisation forderte die künftige Bundesregierung auf, ihren Beitrag zum Abbau von Ungleichheit zu leisten. Insbesondere müsse die Regierung Steueroasen durch schwarze Listen und Sanktionen austrocknen.

Weltweite Mindeststeuersätze würden dafür sorgen, dass Konzerne ihren fairen Beitrag zum Gemeinwohl leisten, und durch öffentliche länderbezogene Berichterstattung über Gewinne und darauf gezahlte Steuern würde der Prozess transparent und nachvollziehbar“, erläuterte Kalinski.

Um faire Einkommen und gleiche Chancen für Frauen und Männer durchzusetzen, solle die Bundesregierung Unternehmen gesetzlich verpflichten, entlang ihrer gesamten Lieferkette für faire Einkommen und Löhne zu sorgen, Arbeits- und Menschenrechte einzuhalten und gegen Diskriminierung vorzugehen.

„Strukturelle Barrieren“ wie etwa das Ehegattensplitting in Deutschland und die Belastung durch unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit müssten abgebaut werden.

Investieren soll die Regierung laut Oxfam in Bildung und Gesundheit für alle: Die Bundesregierung müsse in Deutschland selbst und als wesentlicher Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit den Auf- und Ausbau hochwertiger und gebührenfreier öffentlicher Systeme für Bildung und Gesundheitsversorgung fördern. (afp)

Generalsekretär des Europarats mahnt russische Beitragszahlungen an

Die Zahlungen seien beim Europarat keine „Option“, sondern eine „traditionelle Verpflichtung“, sagte der Generalsekretär des Europarates. Russland hatte die Zahlen im letzten Juni eingestellt, als den russischen Abgeordneten das Stimmrecht entzogen wurden. Seither boykottiert Russland den Europarat.

Der Generalsekretär des Europarats, Thorbjörn Jagland, hat Russland aufgefordert, seine Beitragszahlungen an die paneuropäische Länderorganisation wieder aufzunehmen. Die Zahlungen seien beim Europarat keine „Option“, sondern eine „traditionelle Verpflichtung“, sagte der Norweger am Montag in Straßburg vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Die Regel sei: „Erst zahlen, dann mitmachen“. Der Europarat könne nicht akzeptieren, dass ein Mitgliedstaat „halb drinnen und halb draußen ist“.

Die Mitgliedstaaten müssten sich um eine Lösung bemühen, sagte Jagland weiter. Sie seien verantwortlich für die Finanzierung der Organisation.

Die russische Regierung hatte im vergangenen Juni die Zahlungen an den Europarat eingestellt. Sie reagierte damit auf den Beschluss der Parlamentarier-Versammlung vom April 2014, den 18 russischen Abgeordneten wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland das Stimmrecht zu entziehen. Aufgrund dieses Beschlusses boykottieren die russischen Abgeordneten seither die Sitzungen der Versammlung.

Der russische Mitgliedsbeitrag an den Europarat beträgt rund 33 Millionen Euro pro Jahr – dies sind nach Angaben eines Sprechers knapp zehn Prozent des Gesamthaushalts der Organisation. Anfang 2017 hatte Moskau die erste Rate in Höhe von 11 Millionen Euro überwiesen. Die restlichen 22 Millionen stehen noch aus.

Verschärft wird die Finanzkrise beim Europarat noch durch den Beschluss der Türkei, seinen Status eines „großen Beitragszahlers“ zu suspendieren. Damit reduziert sich der türkische Beitrag im laufenden Jahr um rund 20 Millionen Euro.

Das Ministerkomitee, in dem die 47 Europaratsländer vertreten sind, hat Jagland nach Angaben eines Diplomaten aufgefordert, nun rasch Vorschläge für eine Kürzung des Etats vorzulegen. Dabei solle die Reduzierung des türkischen Beitrags ausgeglichen werden, erläuterte der Diplomat. Diese sei zwar sehr kurzfristig angekündigt worden, aber sie sei legitim. Den Zahlungsboykott Russlands werde das Ministerkomitee hingegen nicht hinnehmen. Moskau müsse seine Beitragszahlungen wieder aufnehmen und den ausstehenden Betrag für 2017 nachzahlen – „einschließlich Zinsen.“ (afp)

Mehr als hundert Hütten in französischem Skiort wegen Lawinengefahr evakuiert

Wegen hoher Lawinengefahr sind im bekannten französischen Skiort Chamonix beim Mont Blanc mehr als hundert Hütten evakuiert worden. Hunderte Menschen wurden zudem angewiesen, drinnen zu bleiben, wie die Behörden mitteilten.

Wegen hoher Lawinengefahr sind im bekannten französischen Skiort Chamonix beim Mont Blanc mehr als hundert Hütten evakuiert worden. Hunderte Menschen wurden zudem angewiesen, drinnen zu bleiben, wie die Behörden am Montag mitteilten.

„Die Situation ist außergewöhnlich: Wir hatten so viel Niederschlag in nur 45 Tagen wie sonst in fünf Monaten“, sagte der Bürgermeister von Chamonix, Eric Fournier, der Nachrichtenagentur AFP. Derart viel Schnee gebe es „nur einmal in 15 Jahren“.

Bis Montagmittag seien mehr als tausend Menschen benachrichtigt worden, sagte Fournier. „Wir haben sie aufgefordert, drinnen zu bleiben und die Fensterläden an den exponierten Seiten zu schließen“, sagte er mit Blick auf mögliche Lawinenabgänge.

Die meisten Straßen von Chamonix in Richtung Schweiz wurden für den Verkehr gesperrt. Einige Dörfer wurden dadurch von der Außenwelt abgeschnitten, Skilifte wurden gestoppt.

Es ist bereits das zweite Mal in diesem Winter, dass die Lawinengefahr im Mont-Blanc-Massiv mit der höchsten Warnstufe fünf angegeben wird. Auch in den Alpengebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz herrscht erhöhte Lawinengefahr. (afp)

Günther fordert Modernisierungsplan für Deutschland

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident, Daniel Günther (CDU), fordert von Union und SPD im Bund einen zukunftsgewandten Koalitionsvertrag.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident, Daniel Günther (CDU), fordert von Union und SPD im Bund einen zukunftsgewandten Koalitionsvertrag. „Wir haben bereits gut mit der SPD verhandelt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir Zukunftsthemen in den Mittelpunkt stellen können“, sagte Günther dem „Handelsblatt“.

Dazu gehörten aus seiner Sicht beschleunigte Planungsverfahren bei Investitionen in die Straßen, bei der Digitalisierung und der Erarbeitung eines Zuwanderungsgesetzes zur Lösung des Fachkräftemangels.

„Es geht um die Modernisierung unseres Landes“, sagte Günther. Zugleich gelte es, eine Antwort auf den Wahlerfolg der AfD zu geben. „Es geht neben der Modernisierung um die Frage, wie wir die gesellschaftliche Spaltung auflösen können.“

Dazu gebe das Sondierungspapier von Union und SPD erste Antworten. Dies sollten die Parteien jetzt „klug weiterentwickeln“. Günther regiert mit Grünen und FDP in Kiel und hätte sich ein Jamaika-Bündnis auch im Bund gewünscht. „Aber wir sind hier nicht bei Wünsch-dir-was“, sagte Günther.

„Die Entscheidungen sind getroffen, jetzt sollten wir seriös zu Ende verhandeln, damit ein Bündnis zustande kommt. Neuwahlen wären eine ganz, ganz schlechte Antwort.“ Die nachträglichen Forderungen der SPD lehnte er ab.

Zugleich mahnte er die CSU, deren Spitzenpersonal in den vergangenen Tagen hart mit der SPD ins Gericht gegangen war. „Wir müssen respektvoll miteinander umgehen“, so Günther. „Da hat sich unsere Schwesterpartei nicht immer sensibel gezeigt, gerade in den Tagen vor dem Parteitag.“ (dts)

Ende der Haushaltssperre in den USA in Sicht

Die US-Haushaltssperre scheint ein baldiges Ende zu haben. Der Chef der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte, er habe sich mit der Republikanerführung auf einen Kompromiss geeinigt.

Die Haushaltssperre für die US-Regierung wird voraussichtlich bald wieder aufgehoben. Der Chef der oppositionellen Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte am Montag in Washington, er habe sich mit der Republikanerführung in der Kongresskammer auf einen Kompromiss zur vorübergehenden Beilegung des Haushaltsstreits und zur Aufhebung der Sperre geeinigt.

Über die Übergangslösung sollte im Anschluss an seine Rede in der Kongresskammer abgestimmt werden.

Der Kompromiss sieht nach Angaben Schumers vor, dass bis zum 8. Februar im Zusammenhang mit dem Haushalt über eine Regelung von Einwanderungsfragen im Senat verhandelt wird. Die Demokraten wollen erreichen, dass rund 700.000 Einwanderer, die als Minderjährige illegal ins Land kamen, ein dauerhaftes Bleiberecht bekommen. Zuletzt hatte es einen sogenannten „Shutdown“ 2013 unter Barack Obama gegeben, der 17 Tage andauerte.

Die Haushaltssperre war in der Nacht zum Samstag in Kraft getreten, nachdem im Senat nicht die nötige Mehrheit für einen Übergangshaushalt zustande gekommen war. Die Republikaner verfügen über 51 der 100 Sitze in der Kongresskammer. Für die Annahme des Haushalts sind mindestens 60 Stimmen erforderlich. (afp)

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Euro-Minister geben grundsätzlich grünes Licht für neue Hilfsmilliarden an Athen

Die Finanzminister der Eurozone sind bereit zur Zahlung von weiteren 5,7 Milliarden Euro an Griechenland.

Die Finanzminister der Eurozone haben grundsätzlich grünes Licht für die Auszahlung weiterer Hilfsmilliarden an Griechenland gegeben. Im Februar sollten weitere 5,7 Milliarden Euro an das hoch verschuldete Land gehen, wenn noch einige ausstehende Reformforderungen der Gläubiger erfüllt seien, teilte die Eurogruppe am Montagabend nach einem Treffen in Brüssel mit. Im Frühjahr könne dann die Auszahlung einer weiteren Milliarde folgen.

Vor dem Treffen hatten sich mehrere Vertreter der Eurozone positiv zu den Reformbemühungen Athens geäußert. Demnach wurden rund 100 von 110 verlangten Maßnahmen umgesetzt. Für den Rest forderte die Eurogruppe die griechische Regierung auf, diese „dringlich“ zu verabschieden.

Das mehrfach vor dem Staatsbankrott gerettete Griechenland hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. 2015 vereinbarte Athen mit den Euro-Partnern ein drittes Hilfspaket über bis zu 86 Milliarden Euro.

Die schrittweise Auszahlung ist an Bedingungen geknüpft. Bisher hat Griechenland 40,2 Milliarden Euro erhalten. Das Hilfsprogramm endet im August. (afp)

Zu viel Schnee: Keine Demonstrationen in Davos 2018

Wegen „außergewöhnlicher Schnee- und Platzverhältnisse“ wurden alle Anträge auf Demonstrationen durch den Davoser Kleinen Landrat abgelehnt.

In Davos gibt es derzeit neben dem Weltwirtschaftsforum etwas viel Schnee. Auf den Gipfeln beträgt die Schneehöhe 300 cm, in den letzten 24 Stunden gab es 47 cm Neuschnee. Überall im Ort wird Schnee geschippt, verladen und außerorts gebracht.

Wegen der „außergewöhnliche Schnee- und Platzverhältnisse“ hat nun der Davoser Kleine Landrat entschieden, alle bei der Gemeinde eingegangenen Anträge auf Demonstrationen abzulehnen. Der „Blick.ch“ berichtete.

Betroffen sind auch Veranstaltungen der Jusos Schweiz, der SP Graubünden und der Grünen von Davos, die das „Komitee gegen den Trumpismus“ bilden.

Auf den Plätzen türmen sich meterhohe Schneeberge, Nebenstrassen sind teilweise überhaupt nicht oder nur noch einspurig befahrbar“, so Landammann Tarzius Caviezel.

Der Kleine Landrat erklärt gleichzeitig, dass ihm die Demonstrations- und Meinungsäußerungsrechte wichtig seien, in den letzten Jahren seien auch ausnahmslos alle Kundgebungen bewilligt worden. Doch dieses Jahr gehe nichts.

Auch Demonstrationen gegen Donald Trump betroffen

Die SP Graubünden, die gegen die Politik von Donald Trump demonstrieren wollte, will nun an der in Zürich stattfindenden Anti-Trump-Demo teilnehmen.

Sie finden es „sehr erstaunlich, dass jährlich Millionen von Steuerfranken für Sicherheitskosten am WEF investiert werden“. Dabei werde für Staats- und Konzernchefs der Weg freigeschaufelt. „Gleichzeitig soll es nicht möglich sein den zentralen Postplatz für die Einheimischen und die Kundgebung zu räumen. Diese Begründung des Kleinen Landrates ist reichlich unglaubwürdig und wirkt vorgeschoben.“

„Wir demonstrieren gegen den Trumpismus, gegen die fortschrittsfeindliche Politik des US-Präsidenten“, sagte der Parteisekretär der Bündner Sozialdemokraten, Lukas Horrer (26) im „blick.ch“.

(ks)

Poker um Aubameyang: BVB und Arsenal vor Einigung

Der Wechsel von BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal wird immer wahrscheinlicher. Zwar haben beide Clubs noch unterschiedliche Auffassungen über die Transfermodalitäten, nähern sich aber offenbar an.

Der Transferpoker um Pierre-Emerick Aubameyang zwischen Borussia Dortmund und dem FC Arsenal geht in die entscheidende Phase.

Nach einem Bericht des französischen Radiosenders „RMC Sport“ sind sich der Stürmer und der Londoner Club über einen Wechsel nach London bereits einig. Der Vater des Gabuners soll demnach bereits zu Gesprächen in der britischen Hauptstadt gewesen sein. Es gebe aber noch keinen endgültigen Abschluss zwischen den beiden Clubs. Das könnte nach verschiedenen Quellen, die der Sender zitiert, in zwei oder drei Tage der Fall sein.

Borussia Dortmund wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. „Wir kommentieren keine Mediengerüchte“, sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Britische Medien berichteten unterdessen, dass sich eine Arsenal-Delegation, zu der auch der ehemalige BVB-Scout Sven Mislintat gehört, weiter zu Verhandlungen in Dortmund aufhält.

Eine Delegation des englischen Clubs hatte am Sonntag in der Revierstadt die Gespräche mit dem Fußball-Bundesligisten aufgenommen. Zu Details des rund 90-minütigen Gesprächs wollten sich weder BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke noch Sportdirektor Michael Zorc äußern. Dem Vernehmen nach konnten beide Seiten jedoch noch keine Einigung erzielen – im Gegensatz offenbar zum exzentrischem Fußball-Profi und Arsenal.

Nach Medienberichten haben die Gunners ihr ursprüngliches Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro um knapp zehn Millionen Euro aufgestockt. Das liegt jedoch noch immer deutlich unter den 70 Millionen Euro, die der BVB beim Verkauf des Bundesliga-Torschützenkönigs der vergangenen Saison erlösen möchte.

Viel könnte davon abhängen, ob Arsenal-Reservist Olivier Giroud ein Teil eines Tauschgeschäftes wird. Angeblich will der BVB den 31 Jahre alten französischen Angreifer bis zum Saisonende ausleihen.

Am Montag deutete wenig auf einen schnellen Wechsel hin. Aubameyang erschien am Nachmittag pünktlich zum Training. Trainer Peter Stöger hatte bereits zwei Tage zuvor angedeutet, dass der wechselwillige Star durchaus ein Kandidat für den BVB-Kader sein könnte, der am Samstag gegen den SC Freiburg für den ersten Rückrundensieg sorgen soll.

Die Wechselgerüchte um Aubameyang wirken sich offenbar auch auf den Prozess um den Bombenanschlag auf die Mannschaft im April 2017 aus. Am dritten Verhandlungstag vor dem Dortmunder Landgericht regte der Vorsitzende Richter Peter Windgätter am Montag an, sowohl den Stürmer als auch den ebenfalls wechselwilligen Abwehrspieler Marc Bartra möglichst schon am 29. Januar als Zeugen zu laden. Bei einem Wechsel ins Ausland könnte es ansonsten Schwierigkeiten mit der Erreichbarkeit der Fußballprofis geben, hieß es. (dpa)

US-Außenminister Tillerson besichtigt neue US-Botschaft in London

US-Außenminister Rex Tillerson hat am Montag der neuen US-Botschaft in London einen Besuch abgestattet. Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Neubau fiel der Besuch des Chefdiplomaten sehr diskret aus.

US-Außenminister Rex Tillerson hat am Montag der neuen US-Botschaft in London einen Besuch abgestattet. Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Neubau fiel der Besuch des Chefdiplomaten sehr diskret und weitgehend unter Ausschluss der Medien aus. Entgegen der Tradition gab es keinen offiziellen Empfang. Anschließend traf Tillerson mit der britischen Premierministerin Theresa May und Außenminister Boris Johnson zusammen.

Offiziell begründet wurde die Zurückhaltung mit der Haushaltssperre in den USA, die eine weitgehende Schließung von Bundesbehörden zur Folge hat. Doch das Außenministerium in Washington hatte den Botschaftsbesuch Tillersons schon zuvor heruntergespielt und erklärt, die Bauarbeiten seien noch nicht abgeschlossen.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, mit dem London-Besuch Tillersons solle die Bedeutung der transatlantischen Allianz unterstrichen werden. Mit seinem ersten Stopp in Großbritannien wolle Tillerson die „besondere Beziehung“ zwischen den USA und Großbritannien bekräftigen.

Die US-Botschaft in London war am Dienstag vergangener Woche ohne großen Pomp eröffnet worden, nachdem Trump seinen Unmut über den knapp 820 Millionen Euro teuren Bau geäußert und angekündigt hatte, nicht an der offiziellen Einweihungszeremonie im Februar teilzunehmen.

Kritiker des US-Präsidenten hatten Proteste für einen Besuch Trumps zu der Botschaftseröffnung angekündigt. Trump begründete seine Absage indes mit seiner Unzufriedenheit über den abgelegenen Standort der neuen Botschaft im Südwesten von London. (afp)

SPD sackt in neuer Forsa-Umfrage auf nur noch 17 Prozent ab

Laut dem aktuellen Trendbarometer sackt die SPD auf 17 Prozent der Wählerstimmen ab. Die CDU liegt darüber mit 34 Prozent, dahinter folgen in der Reihenfolge AfD, Grünen, Linke und FDP.

Die SPD ist laut einer Forsa-Umfrage in der Wählergunst weiter abgesackt. Dem am Montag veröffentlichten RTL/n-tv-„Trendbarometer“ zufolge erreichten die Sozialdemokraten nur noch 17 Prozent.

Die Entscheidung des SPD-Parteitags vom Sonntag, Koalitionsverhandlungen mit der Union aufzunehmen, wurde demnach aber von 59 Prozent der Befragten begrüßt. Bei den SPD-Wählern waren es sogar 65 Prozent.

In der sogenannten Sonntagsfrage erreichte die CDU/CSU der Umfrage zufolge 34 Prozent. Die AfD kam auf 13 Prozent und die Grünen auf zwölf Prozent. Für die Linkspartei würden sich demnach elf Prozent der Befragten entscheiden, für die FDP acht Prozent.

Forsa befragte im Auftrag der RTL-Mediengruppe an diesem Montag insgesamt 1282 Bürger. Die Fehlertoleranz wurde mit plus/minus drei Prozentpunkten angegeben. (afp)