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Fraktionen sind sich einig: Atommüll muss aus Asse geborgen werden
Berlin – Seltene Harmonie der Bundestagsfraktionen: Der Atommüll aus der maroden Asse solle möglichst schnell geborgen werden. "Wir sind uns einig", sagte die CDU-Abgeordnete Maria Flachsbarth bei der Vorstellung eines entsprechenden Gesetzentwurfs am Mittwoch in Berlin. Zum politischen Schlagabtausch sei das Thema nicht geeignet. Die...
12.12.2012
Atommüll soll schneller aus der maroden Asse geholt werden
Berlin – Der im ehemaligen Salzbergwerk Asse im niedersächsischen Landkreis Wolfenbüttel befindliche Atommüll soll schneller aus dem maroden Schacht herausgeholt werden. Das Bundeskabinett beschloss am Donnerstag in Berlin einen Gesetzentwurf, um die Rückholung des Mülls zu beschleunigen. Unter anderem muss für die Aktion kein...
06.12.2012
Künftige Generationen schützen
Atomkraftgegner: Rückholung von Atommüll ins Asse-Gesetz schreiben
Wolfenbüttel – Atomkraftgegner sehen die Bergung der radioaktiven Abfälle aus der Asse durch eine überhastete Novellierung des Atomgesetzes gefährdet. Wenn das Gesetz in Kürze für die Schließung des Bergwerks geändert werde, müsse darin die Rückholung des Atommülls als Ziel eindeutig festgeschrieben werden, erklärte der...
23.11.2012
Atommülllager
Altmaier will Asse-Abfälle möglichst zurückholen
Braunschweig/Remlingen – Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) setzt weiter auf eine Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen. "Ich bin für die Rückholung, wenn sie möglich ist", sagte Altmaier der "Braunschweiger Zeitung". "Und ich werde alles versuchen, damit sie möglich wird. Dazu stehe...
25.09.2012
Asse-Ausschuss verschiebt Abschluss-Sitzung
Hannover – Die Beratungen im Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags über einen gemeinsamen Abschlussbericht gestalten sich offenbar schwierig. Die ursprünglich für diesen Donnerstag geplante letzte Sitzung des Gremiums sei auf den November verschoben worden, sagte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel am Dienstag der...
11.09.2012
Wasserproblem in Asse laut Bundesamt nicht nur durch Pumpen zu lösen
Remlingen – Im Streit um die sogenannten Notfallmaßnahmen im Atommülllager Asse hat der Betreiber den Forderungen von Umweltschützern nach dem Einbau von mehr und stärkeren Pumpen teilweise widersprochen. Große Wassereinbrüche im Bergwerk ließen sich nicht alleine durch eine höhere Pumpkapazität beherrschen, sagte am Dienstag ein...
11.07.2012
Fässer ins Trockene
Chemiker regt Umlagerung der Asse-Abfälle an
Göttingen – Nach dem Besuch von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) im Atommülllager Asse gewinnt die Diskussion auch über technische Aspekte der Räumung des Bergwerks an Fahrt. Der emeritierte Chemie-Professor Rolf Bertram schlug vor, die radioaktiven Abfälle zunächst aus den vom Einstürzen und Volllaufen bedrohten Kammern in stabile und...
04.06.2012
Asse und der St. Nimmerleinstag
Altmaier kritisiert Strahlenschutzamt für Verzögerungen bei der Asse
Berlin - Nach einem vorläufigen Terminplan des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ist mit einem Beginn der Räumung aus dem Atommüll-Lager Asse nicht vor Ende 2036 zu rechnen, sofern das Verfahren nicht beschleunigt wird. Erst 2029 soll demnach entschieden werden, ob der Atommüll überhaupt aus dem Bergwerk herausgeholt werden kann. Die...
30.05.2012
Wer trägt strafrechtliche Verantwortung
Röttgen am Atommülllager Asse eingetroffen
Remlingen – Unter dem lautstarken Protest von etwa 80 Atomkraftgegnern ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Montag am Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel eingetroffen. Röttgen setzte sich an einen symbolischen runden Tisch, um mit den Demonstranten zu diskutieren. Mit Blick auf das japanische Fukushima wollten die...
12.03.2012
Risiken und Gefahren
Umweltschützer fordern konkrete Ergebnisse bei Asse-Expertentagung
Braunschweig – Kurz vor Beginn einer Fachklausur zur Sanierung des Atommülllagers Asse haben Umweltschützer noch einmal nachdrücklich die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk gefordert. Der Asse 2-Koordinationskreis erklärte am Dienstag, die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veranstaltete Tagung dürfe nicht mit...
17.01.2012
Umweltschützer beziehen Stellung
Chancen für Bergung des Asse-Mülls sinken weiter
Remlingen/Hannover – Die Chancen für eine Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse sind weiter gesunken. Nach Ansicht von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) gibt es kaum noch Chancen für eine Rückholung des Mülls aus dem Bergwerk. Nach Bekanntwerden eines kritischen Vermerks aus dem...
26.12.2011
Atommülllager Asse
Umweltschützer demonstrieren Silvester an der Asse
Remlingen – Mit einer Silvester-Demonstration wollen Umweltschützer ihrer Forderung nach Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem Atommülllager Asse Nachdruck verleihen. Bei der Kundgebung am Bergwerk werde es Redebeiträge, Essen und Trinken sowie "Überraschungen" geben, kündigte die "Bürgeraktion Sichere Asse" am Samstag an. Die...
24.12.2011
Offene Punkte
Regierung legt sich noch nicht auf Bergung des Asse-Mülls fest
Remlingen – Die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen ist noch keine ausgemachte Sache. Bei der Schließung des vom Vollaufen und Einstürzen bedrohten Bergwerks will sich die Bundesregierung vorerst nicht auf diese Option festlegen. Es gebe "noch offene Punkte, die die Realisierbarkeit...
05.10.2011
radioaktive Lauge
Öffnung von Atommüllkammern in der Asse wird erlaubt
Das niedersächsische Umweltministerium will Grünes Licht für erste Schritte zur Bergung radioaktiver Abfälle aus dem Atommülllager Asse geben. Die Genehmigung zum Anbohren der ersten zwei Atommüllkammern in dem ehemaligen Salzbergwerk werde aller Voraussicht nach kommende Woche erteilt, sagte Ministeriumssprecherin Jutta Kremer-Heye am...
16.04.2011
Strahlenschutz und Gesundheit
Kein Strahlenkrebs bei Asse-Beschäftigten feststellbar
Salzgitter – Die Strahlenbelastung im Atommülllager Asse ist nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz zu gering, um bei den Beschäftigten "nach dem Stand von Wissenschaft und Technik" nachweisbar eine Krebserkrankung auszulösen. Das sagte Thomas Jung vom BfS-Fachbereich Strahlenschutz und Gesundheit am Donnerstag in Salzgitter....
10.02.2011
Wissenschaftler behauptet
Doch hochradioaktiver Müll in der Asse
Remlingen – In dem maroden Atommülllager Asse lagern nach Angaben des Chemieprofessors Rolf Bertram entgegen bisheriger Darstellung doch hochradioaktive Abfälle. Der Wissenschaftler beruft sich bei seiner Behauptung auf einen Atommüll-Lieferschein vom Januar 1977. Der Liste zufolge, die dapd vorliegt, wurden damals 49 Fässer mit radioaktivem...
28.10.2010
Rückholung erschwert
In die Asse wurde mehr mittelradioaktiver Atommüll eingelagert
Hannover – In das einsturzgefährdete Atommülllager Asse ist nach einem neuen Inventarbericht zehnmal mehr mittelradioaktiver Müll eingelagert worden als bislang angenommen. In das ehemalige Salzbergwerk bei Wolfenbüttel seien auch zahlreiche Atommüllfässer mit einer zusätzlichen Abschirmung im Innern deponiert worden, sagte die Sprecherin...
10.09.2010
Aussage vor Untersuchungsausschuss
Hannover (apn) Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags Versäumnisse beim Betrieb des Atommülllagers eingeräumt. „Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik ist klar, dass man ein bereits ausgebeutetes Salzbergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen...
14.01.2010
Flutung weiter möglich
Schavan sieht Fehler beim Atommülllager Asse
Hannover (apn) Bundesforschungsministerin Anette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages Fehler im Umgang mit dem Atommülllager eingeräumt. „Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik ist klar, dass man ein ausgedientes Bergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen kann“, sagte die...
14.01.2010
Aussage von Sander verzögert
Heftiger Akten-Streit im Asse-Untersuchungsausschuss
Hannover – Im Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages ist es zum offenen Streit um angeblich von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) vorenthaltene Akten gekommen. Die SPD forderte am Donnerstag Sanders Rücktritt und erneuerte den Vorwurf, der FDP-Politiker halte Akten zurück, die den eigenen Umgang mit dem...
03.12.2009
Unsicheres Atommüll-Lager
Salzgitter – In dem als Atommüll-Lager umstrittenen früheren Salzbergwerk Asse ist eine Decke eingestürzt. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Donnerstag in Salzgitter mit. Die Decke befand sich demnach zwischen zwei 15 Meter hohen Hohlkammern, die bereits größtenteils mit Salz gefüllt sind und in denen keine radioaktiven...
08.10.2009
Atommülllager Asse
Gabriels Kampf mit alten Entsorgungssünden
Remlingen – Die von Salzstaub bedeckte Fräsmaschine arbeitet sich in dem alten Stollen des Atommülllagers Asse langsam voran. Schichtweise trägt das blaue, lärmende Ungetüm in 700 Meter Tiefe das Salz ab, mit dem der Stollen einst gefüllt wurde. Doch die Arbeit geht nur langsam voran. Man habe in den Stollen auch Betriebsabfälle...
03.09.2009
Übertragungsfehler?
Offenbar drei Mal so viel Plutonium in Asse wie bisher angenommen
Berlin – Im Atommülllager Asse befindet sich offenbar drei Mal so viel hochgiftiges Plutonium wie bisher angenommen. Wie das Bundesumweltministerium am Samstag in Berlin mitteilte, ist eine Untersuchung des ehemaligen Asse-Betreibers Helmholtz Zentrum München zu dem Ergebnis gekommen, dass 28 Kilogramm in der Schachtanlage lagern. Bislang sei...
29.08.2009
Strahlende Altlast
Das dicke Ende der Billigentsorgung
Hannover – Die Karlsruher Wiederaufarbeitungsanlage hat nicht nur 60.000 Liter hochradioaktive Abfälle hinterlassen, die nun endlich in Glas eingeschmolzen und abtransportiert werden sollen. Auch die strahlende Altlast im Atommülllager Asse geht größtenteils auf das Karlsruher Pilotprojekt zurück: 60.000 der 120.000 Fässer, die in dem...
12.07.2009
Billigstrom - nicht für den Steuerzahler
Gabriel: Asse-Sanierung kostet bis vier Milliarden
Wolfenbüttel – Für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse muss der Steuerzahler nach Angaben von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bis zu vier Milliarden Euro aufbringen. „Die Asse kostet jetzt den Steuerzahler bei der Sanierung zwei, drei vielleicht auch vier Milliarden Euro“, sagte der SPD-Politiker am Freitagabend in...
10.07.2009
Strahlenschutzordnung vorläufig in Kraft
Vorsorge für Wassereinbruch im Atommülllager Asse
Salzgitter – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will in der Asse Vorkehrungen gegen ein unkontrolliertes Volllaufen einsturzgefährdeten Atommülllagers treffen. In dem ehemaligen Salzbergwerk werden größere Pumpen installiert, neue Zwischenspeicher für Lauge errichtet und in vier Atommüllkammern Rohre für eine Notverfüllung mit Beton...
05.07.2009
Atomlager Asse II
In Asse angeblich schon 1967 radioaktive Lauge festgestellt
Berlin – Im maroden Atomlager Asse II soll nach Informationen von Greenpeace bereits 1967 erstmals radioaktive Lauge entdeckt worden sein und nicht erst 2008. Dies meldete die Umweltorganisation am Sonntag unter Berufung auf einen Bericht der ehemaligen Gesellschaft für Strahlenforschung – des heutigen Helmholtz Zentrums – von 1994. Eine...
07.06.2009
Umweltskandal in Deutschland
Landtagsausschuss überprüft Atommülllager Asse
Hannover – Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss nimmt das skandalträchtige Atommülllager Asse unter die Lupe. Im niedersächsischen Landtag beantragten die Oppositionsfraktionen von SPD, Grünen und Linken am Donnerstag in Hannover die Einsetzung des Gremiums. Es soll im Juni seine Arbeit aufnehmen. SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner...
14.05.2009
Atommülllager Asse
Bericht: Bund übernimmt Kosten für Atommülllager Asse
Berlin – Die Kosten für das einsturzgefährdete Atommülllager im niedersächsischen Asse müssen laut einem Zeitungsbericht die Steuerzahler anstelle der Energiekonzerne übernehmen. „Die Kosten für den Weiterbetrieb und die Stilllegung trägt der Bund“, zitiert die „Berliner Zeitung“ aus einem ihr vorliegenden Koalitionsantrag zur...
26.01.2009
Strahlenschutz
Gabriel übernimmt Atomlager Asse von Schavan
Berlin – Das marode Atomlager Asse in Niedersachsen geht in die Verantwortung des Bundesamts für Strahlenschutz über. Der neue Betreiber soll nun schnellstmöglich ein Konzept zur sicheren Schließung des baufälligen ehemaligen Kalibergwerks vorantreiben. Dies teilte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag nach einem...
04.09.2008