Internationale Atomenergiebehörde
Teheran ist laut IAEA zu Einigung im Atomstreit bereit
Wien – Im Streit um die Inspektionen iranischer Atomanlagen hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nach eigenen Angaben eine Einigung mit Teheran erzielt. Die Vereinbarung werde "sehr bald unterschrieben", sagte IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano am Dienstag in Wien. Details müssten noch geklärt werden, stünden aber einer...
22.05.2012
Streitpunkt Gorleben
Zähe Suche nach Atommüll-Endlager
Berlin – Die Suche nach einem Endlager für Atommüll kommt kaum vom Fleck. Teilnehmer eines Spitzengesprächs von Bund, Ländern und Parteien am Dienstagabend sagten, in den kommenden Wochen seien wenig Fortschritte zu erwarten. SPD-Chef Sigmar Gabriel und die Grünen-Spitze gingen schon vor dem Treffen in Berlin auf Gegenkurs zu...
24.04.2012
Ungeschütztes atomares Material
Kampf gegen nukleare Gefahren bei Nukleargipfel in Seoul
Staatschefs wollen radioaktives Material besser sichern – Obama: Gefahr durch nuklearem Terrorismus besteht weiter
27.03.2012
Haupttag morgen Dienstag
Gipfeltreffen zur Nuklearsicherheit in Seoul gestartet
Seoul – In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul hat am Montag ein internationales Gipfeltreffen zur Nuklearsicherheit begonnen. Vertreter von mehr als 50 Ländern – überwiegend Staats- und Regierungschefs – beraten bis Dienstag über Wege, um nukleares Material besser zu schützen und Atomterrorismus zu verhindern. Das Treffen startete mit...
26.03.2012
Wer trägt strafrechtliche Verantwortung
Röttgen am Atommülllager Asse eingetroffen
Remlingen – Unter dem lautstarken Protest von etwa 80 Atomkraftgegnern ist Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Montag am Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel eingetroffen. Röttgen setzte sich an einen symbolischen runden Tisch, um mit den Demonstranten zu diskutieren. Mit Blick auf das japanische Fukushima wollten die...
12.03.2012
Stromtarif-Rechner
Run auf Ökostrom nach Fukushima vorbei
Das Seebeben vor der Küste Japans, in dessen Folge es zur schwersten Atomkatastrophe seit der Nutzung der Kernenergie kam, jährt sich dieser Tage zum ersten Mal. Unmittelbar nach dem Unglück entbrannte in Deutschland eine grundlegende Debatte um die Zukunft der Kernenergie, die den Weg für eine umfassende Energiewende bereitete. Parallel stieg...
09.03.2012
Im Geiste des gegenseitigen Respekts
Nordkorea stimmt Stopp von Atomprogramm zu
Washington – Nordkorea ist bereit, sein Atom-Programm auf Eis zu legen und hat einer Unterbrechung aller Atom- und Langstreckenraketentests zugestimmt. Das erklärte US-Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses. Sie nannte den Stopp des nordkoreanischen Atom-Programms einen "bescheidenen ersten...
29.02.2012
Atom-Programm
Nordkorea und USA nehmen wieder Gespräche auf
Peking – Erstmals seit dem Tod von Machthaber Kim Jong Il führt Nordkorea mit den USA wieder direkte Gespräche über sein Atom-Programm. Unterhändler beider Seiten kamen am Donnerstag in der nordkoreanischen Botschaft in Peking zusammen, für den Nachmittag war ein weiteres Treffen in der US-Botschaft geplant. Das Außenministerium der USA in...
23.02.2012
Japan
Winter in Fukushima: Erneut Radioaktivität ausgetreten
Tokio – Am weitgehend zerstörten japanischen Atomkraftwerk in Fukushima ist erneut Radioaktivität ausgetreten. Die Betreibergesellschaft Tepco teilte am Freitag mit, dass an der Wasseraufbereitungsanlage ein Leck auftrat, durch das ausreichend Betastrahlung entweicht, um die Strahlenkrankheit auszulösen. Verletzt wurde nach Tepco-Angaben...
03.02.2012
Nach Fukushima
Protokolle zu den Fukushima-Atomgesprächen in Japan fehlen
Tokio – Die japanische Regierung hat es versäumt, über wichtige Besprechungen nach der Fukushima-Atomkatastrophe im vergangenen Jahr Protokoll zu führen. Das bestätigte der stellvertretende Ministerpräsident Katsuya Okada am Freitag auf einer Pressekonferenz in Tokio. Von zehn Treffen, bei denen über die Reaktion der Regierung auf die...
27.01.2012
Vergeltung für EU-Ölembargo
Iran droht erneut mit Schließung der Straße von Hormus
Teheran – Zwei Abgeordnete des Iran haben als Vergeltung für das Ölembargo der Europäischen Union Warnungen vor einer Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus bekräftigt. Ein solches Embargo hatten die EU-Außenminister zuvor mit dem Ziel beschlossen, Teheran im Atomstreit zum Einlenken zu bewegen. Der Abgeordnete Mohammed...
23.01.2012
Rückzieher
Laufzeitbegrenzung für Atomreaktoren in Japan mit Ausnahmen
Tokio – Japan rückt von einer erst in diesem Monat angekündigten Laufzeitbegrenzung von Atomreaktoren teilweise wieder ab. Statt wie geplant nach 40 Jahren abgeschaltet zu werden, könnten einige Anlagen mit einer Ausnahmegenehmigung bis zu 60 Jahre am Netz bleiben, erklärte die Regierung am Mittwoch. Ausnahmen sollten aber selten gewährt...
18.01.2012
Risiken und Gefahren
Umweltschützer fordern konkrete Ergebnisse bei Asse-Expertentagung
Braunschweig – Kurz vor Beginn einer Fachklausur zur Sanierung des Atommülllagers Asse haben Umweltschützer noch einmal nachdrücklich die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk gefordert. Der Asse 2-Koordinationskreis erklärte am Dienstag, die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veranstaltete Tagung dürfe nicht mit...
17.01.2012
US-Sanktionen
Japan reduziert Ölimporte aus dem Iran
Tokio – Japan unterstützt die amerikanischen Sanktionen gegen Teheran und reduziert seine Ölimporte aus dem Iran. Der japanische Finanzminister Jun Azumi erklärte nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Timothy Geithner am Donnerstag in Tokio, die Welt könne das Problem des iranischen Atomprogramms nicht ignorieren. Japan verstehe die...
12.01.2012
Verneint
USA bestreitet Beteiligung an Anschlag im Iran
Washington – US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Mittwoch jegliche Beteiligung der USA an einem Anschlag auf einen iranischen Atomwissenschaftler abgestritten. Die USA würden nach einer internationalen Verständigung mit dem Iran streben, die das iranische Urananreicherungsprogramm beendet. Eine Verwicklung in den Tod des...
11.01.2012
Attentäter
USA schweigen zu Bombenanschlag auf iranischen Atomwissenschaftler
Washington – Die USA haben sich nicht zu Vorwürfen einer möglichen Beteiligung an dem tödlichen Anschlag auf einen iranischen Atomwissenschaftler geäußert. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, erklärte, die Vereinigten Staaten verurteilten jeden Angriff auf Unschuldige. Auf die Fragen, ob Washington daran beteiligt...
11.01.2012
ausgestrahlt
Anti-Atom-Bewegung plant Großkundgebungen in fünf Orten
Hannover – Ein Jahr nach der Atomkatastrophe in Fukushima will die deutsche Anti-Atom-Bewegung ihre Forderung nach Abschaltung aller Kernkraftwerke erneut auf die Straße tragen. Am 11. März seien in fünf Orten Großdemonstrationen geplant, teilte die Organisation "ausgestrahlt" am Mittwoch mit. Kundgebungen gibt es demnach in Hannover sowie...
04.01.2012
Am Wendepunkt
Südkoreanischer Präsident offen für Atomgespräche mit dem Norden
Seoul – Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak hat sich am Montag offen für erneute Atomgespräche mit dem Norden gezeigt. Zugleich warnte er in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede, dass jegliche Provokation äußerst ernst genommen würde. Die koreanische Halbinsel befinde sich nun an einem Wendepunkt, sagte Lee. Demonstriere...
02.01.2012
Atomausstieg
Deutsche Umwelthilfe verlangt mehr Einsatz für Energiewende
Berlin – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert von der Bundesregierung mehr Anstrengungen bei der Umsetzung der Energiewende. Gebraucht werde "ein Projektmanagement mit dem klaren Auftrag, die Energiewende zum Erfolg zu führen", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake am Mittwoch in Berlin. Die Energiewende komme "nicht von allein". Als...
21.12.2011
Hilfe
USA planen offenbar Hilfslieferungen an Nordkorea
Washington – Nach monatelangen diplomatischen Verhandlungen hinter den Kulissen werden die USA in den kommenden Tagen offenbar eine große Hilfslieferung an Nordkorea bekannt geben. Pjöngjang könnte dann bereits kurz darauf einem Abkommen über die Aussetzung seines umstrittenen Programms zur Urananreicherung zustimmen. Dies erfuhr die...
18.12.2011
Japan
Kraftwerk Fukushima-Daiichi stabilisiert
Tokio – Der Katastrophenreaktor von Fukushima ist nach Angaben der japanischen Regierung stabilisiert. Eine sogenannte Kaltabschaltung ("cold shutdown") sei erzielt worden, erklärte Ministerpräsident Yoshihiko Nota am Freitag. Damit träten nicht länger beträchtliche Mengen an Radioaktivität in die Umgebung aus. Die Erklärung galt für...
16.12.2011
Gefährliche Ignoranz
Salzstock Gorleben liegt in aktiver Störungszone
Gorleben – Bei einem ergebnisoffenen Standortvergleich käme der Salzstock Gorleben nach einer neuen Untersuchung als Endlager für hochradioaktive Abfälle nicht in die engere Auswahl. Der Salzstock liege in einer aktiven Störungszone, unter ihm befänden sich "potentiell gasführende Schichten", schreibt der Verfasser der Studie, der Geologe...
12.12.2011
Kritik an Informationspolitik
Japan: Radioaktives Wasser aus Atomkraftwerk entwichen
Tokio, Japan – Bei einem Reaktor-Zwischenfall in einem südwestjapanischen Atomkraftwerk ist radioaktives Wasser entwichen. Nach Angaben der Regierung in Japan gelangte es aber nicht außerhalb der Reaktor-Anlage in die Umwelt. Ein Sprecher der Atomaufsichtsbehörde in Tokio, Testyuy Saito, teilte am Samstag mit, aus einer Pumpe im Reaktor 3 des...
11.12.2011
Kreditwürdigkeit
Polen: Atom-Einstieg von EU-Banken abhängig
Warschau – Die polnischen Pläne für den Bau eines ersten Atomkraftwerkes im Land stehen nach einem Bericht der Zeitung "Dziennik Gazeta Prawna" auf der Kippe. Demnach gibt es Probleme bei der Finanzierung des Projekts durch EU-Banken. Offiziell werden die mit der Euro-Krise begründet. Die Zeitung analysiert jedoch, in Wirklichkeit gehe es um...
05.12.2011
Atom
Nordkorea verkündet Fortschritte bei der Anreicherung von Uran
Seoul – Nordkorea macht nach eigenen Angaben große Fortschritte in seinem umstrittenen Atomprogramm. In einer Mitteilung des Außenministeriums in Pjöngjang hieß es am Mittwoch, die Arbeiten zur Anreicherung von Uran sowie der Bau eines Leichtwasserreaktors gingen zügig voran. Bereits vor einigen Wochen hatten staatliche Medien in Nordkorea...
30.11.2011
Boom
Elektroindustrie erwartet 2012 weiteres Rekordjahr
Berlin – Die deutsche Elektroindustrie erwartet 2012 ein weiteres Rekordjahr. Die Produktion werde der bisherigen Prognose zufolge im kommenden Jahr um fünf Prozent steigen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Verbandes ZVEI, Klaus Mittelbach, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd in Berlin. "Die Branche geht mit guter Stimmung...
30.11.2011
Gorleben
Tausende Castor-Gegner protestieren in Dannenberg
Dannenberg – Mehrere tausend Atomkraftgegner und Hunderte Bauern mit Traktoren haben sich am Samstagmittag in Dannenberg zu einer Protestkundgebung gegen den Castor-Transport nach Gorleben versammelt. In zwei Demonstrationszügen zogen zeitgleich weitere Castor-Gegner durch die Stadt zum Kundgebungsplatz. Dort bildeten Demonstranten ein großes...
26.11.2011
Proteste
Castor-Transport rollt durch Hessen
Hanau/Fulda – Der Castor-Transport mit seiner hoch radioaktiven Ladung hat am Samstagmorgen seinen Weg durch Hessen fortgesetzt. Nach der Fahrt durch Darmstadt und Hanau passierte der Atommüll Fulda. Dort waren vier Personen neben den Gleisen in Bäume geklettert. Sie hielten den Zugverkehr damit allerdings nicht auf. In Darmstadt musste der...
26.11.2011
Radioaktiv
Bundespolizei dementiert Strahlengefahr durch Castor-Transport
Neunkirchen – Vom Castor-Transport ins niedersächsische Gorleben geht nach Angaben der Bundespolizei keine erhöhte Strahlengefahr aus. Messungen am Freitag im saarländischen Neunkirchen hätten keine besorgniserregenden Werte ergeben, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Konkrete Zahlen zur Strahlenbelastung nannte er nicht. In Neunkirchen...
25.11.2011
Castor:
Polizei setzt Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen Umweltschützer ein
Metzingen – Die Proteste gegen den Castor-Transport sind am Donnerstagabend erstmals eskaliert. Die Polizei setzte gegen mehrere hundert Umweltschützer im Wendland Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Mehrere Demonstranten wurden dabei verletzt. Das berichtete ein Korrespondent der Nachrichtenagentur dapd vom Ort des Geschehens....
24.11.2011
Nahe der deutschen Grenze
Castor-Transport wechselt in Frankreich Lokomotiven und Polizisten
Metz – Der Castor-Zug nähert sich von Frankreich aus der deutschen Grenze. Der Zug stand am Donnerstagvormittag in der Gemeinde Rémilly bei Metz, wo die Lokomotiven und die begleitenden Polizisten ausgewechselt werden sollten, wie Kernkraftgegner berichteten. In Rémilly wird sich den Angaben zufolge entscheiden, ob der Transport nach Forbach...
24.11.2011
Kraftwerk Fessenheim
Deutsch-französischer Atomstreit in der Rheinebene
Fessenheim/Frankreich – Das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim leidet unter technischen Problemen. Erneut musste ein Reaktor des an der deutschen Grenze gelegenen Meilers still gelegt worden. Wie der französische Energiekonzern EDF am Dienstag mitteilte, wurde der Reaktor 1 bereits am vergangenen Sonntag vom Netz genommen, weil...
22.11.2011
Castor-Transporte
Atommüll für Gorleben per Castor
Gorleben/Berg – Wegen der möglicherweise früheren Abfahrt des Castor-Transports aus Frankreich haben Atomkraftgegner in Südwestdeutschland auch ihre Protestaktionen vorgezogen. Die sogenannte "Südblockade" solle bereits am Donnerstag und damit einen Tag früher als bislang geplant stattfinden, teilten Anti-Atom-Organisationen aus der Region...
21.11.2011
Atomenergiebehörde
Eine ungarische Firma vermutlich Ursache für erhöhte Radioaktivität in Europa
Budapest – Eine leicht erhöhte radioaktive Strahlung über Teilen Europas geht vermutlich auf einen Hersteller von nuklearmedizinischen Substanzen in Ungarn zurück. Das Budapester Unternehmen sei "höchstwahrscheinlich" die Quelle der Strahlung, erklärte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Donnerstag in Wien und berief sich auf...
17.11.2011
Keine Gewalt gegen Personen
19.000 Polizisten sollen Castor-Transport nach Gorleben schützen
Hannover – Polizei und Atomkraftgegner rüsten sich für einen Großeinsatz und für vielfältigen Protest beim bevorstehenden Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben. Die Einsatzleiter der Polizei kündigten am Mittwoch in Hannover an, dass der kommende Woche erwartete Atommülltransport von rund 19.000 Polizeibeamten geschützt werde....
16.11.2011
Höher als gewöhnlich
Laut IAEA weiter leicht erhöhte radioaktive Strahlung über Europa
Wien – Sieben europäische Länder, darunter Deutschland, haben nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die zweite Woche in Folge eine leicht erhöhte radioaktive Strahlung gemeldet. Die IAEA beschrieb die Belastung am Mittwoch als extrem niedrig, aber höher als gewöhnlich. Die sehr niedrigen Werte von Jod 131 in der...
16.11.2011
Verschärfte Strafmaßnahmen
Die UN-Sanktionen gegen den Iran
New York – Vor fünf Jahren hat der Weltsicherheitsrat erstmals Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm verhängt. Seither verschärfte das Gremium die Strafmaßnahmen wiederholt, um Teheran dazu zu bewegen, die Urananreicherung einzustellen und sich auf Verhandlungen einzulassen – doch vergebens. Im Dezember 2006 verbot der...
09.11.2011
Fukushima-Daiichi
Tokio – Die japanische Regierung will den angeschlagenen Kraftwerksbetreiber Tepco mit 900 Milliarden Yen (8,4 Milliarden Euro) unterstützen. Die Hilfe soll es dem Unternehmen insbesondere ermöglichen, die Kosten nach dem Reaktorunfall im AKW Fukushima-Daiichi im März zu decken, wie der Umweltminister und Leiter des Krisenstabs zur...
04.11.2011
Spontane Spaltung
Tepco bestreitet neue Gefahren im Atomkraftwerk Fukushima
Tokio – Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hat nach einem erneuten Vorfall in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Berichte über eine mögliche unkontrollierte Kettenreaktion zurückgewiesen. Das bei einer Messung festgestellte radioaktive Xenon sei auf eine "spontane Spaltung" zurückzuführen, wie sie in jedem stillgelegten...
03.11.2011
Null-Information
Erneut Kernspaltung in Fukushima?
Tokio – Aus dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist wieder ein Vorfall gemeldet worden. In einem der Reaktoren seien Hinweise auf eine erneute Kernspaltung entdeckt worden, teilte das Betreiberunternehmen Tepco am Dienstag mit. Vorsorglich sei über eine Kühlwasserleitung Borsäure in die Anlage geleitet worden, um eine...
02.11.2011
Kernschmelze
Stilllegung von Fukushima mindestens 30 Jahre
Tokio – Die Stilllegung des von Erdbeben, Tsunami und Kernschmelzen schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima wird nach Einschätzung eines Expertengremiums mindestens 30 Jahre dauern. Das schrieben die Fachleute in dem Entwurf für einen Bericht, der zum Ende des Jahres vorgelegt werden soll. In Fukushima fand in diesem Jahr die schwerste...
31.10.2011
In 57 Städten bundesweit
Atomkraftgegner starten Proteste gegen geplante Castor-Transporte
Gorleben – Mehrere tausend Atomkraftgegner haben am Samstag nach Angaben von Bürgerinitiativen bundesweit gegen den für Ende November erwarteten Castor-Transport nach Gorleben protestiert. In 57 Orten bundesweit habe es Demonstrationen, Mahnwachen, Straßentheater und Aktionen in Zügen gegeben, sagte Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation...
29.10.2011
Sprengkraft von neun Megatonnen
Größte Atombombe der USA zerstört
Amarillo/USA – Die USA haben die letzte ihrer mächtigen Atombomben aus der Zeit des Kalten Krieges zerstört. Die B53-Bombe aus dem Jahr 1962 wurde in einer Anlage in der Nähe von Amarillo im US-Staat Texas demontiert. Spezialisten trennten am Dienstag in Texas die rund 136 Kilogramm Sprengstoff vom radioaktiven Uran. Die Bombe hatte eine...
26.10.2011
Anklage
Anti-Atomkraft-Aktivist verklagt Lukaschenko
Minsk – Ein Atomkraftgegner aus Ostrowez im Westen Weißrusslands hat nach eigenen Angaben beim Oberen Gerichtshof in Minsk Klage gegen Staatspräsident Alexander Lukaschenko eingereicht. Mikalaj Ulasewitsch, der die Kampagne "Ein AKW in Ostrowez ist ein Verbrechen" koordiniert, sagte nach einem Bericht von Radio Free Europe, der geplante Bau...
11.10.2011
Taten verlangt
Atomkraftgegner lehnen "Gorleben-Dialog" ab
Gorleben – Die Atomkraftgegner im Wendland lehnen eine Teilnahme am "Gorleben-Dialog" des Bundesumweltministeriums weiter strikt ab. Das Angebot zur Bürgerbeteiligung spiegele Transparenz und Einflussmöglichkeiten für die Bevölkerung nur vor, heißt es in einer von Umweltschützern und Parteien unterzeichneten Erklärung vom Dienstag. Im...
11.10.2011
Keine Bedenken
Tschechische Regierung setzt voll auf Atomenergie
Dukovany/Tschechien – Kornfelder, Fahrradwege und ein Naturreservat umgeben die acht riesigen Kühltürme des tschechischen Atomkraftwerks Dukovany. Seit fast drei Jahrzehnten bestimmen die Betonkolosse das Landschaftsbild der Gegend nahe der Grenze zu Österreich, rund 120 Kilometer nördlich von Wien. Und nach dem Willen der tschechischen...
09.10.2011
Offene Punkte
Regierung legt sich noch nicht auf Bergung des Asse-Mülls fest
Remlingen – Die Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen ist noch keine ausgemachte Sache. Bei der Schließung des vom Vollaufen und Einstürzen bedrohten Bergwerks will sich die Bundesregierung vorerst nicht auf diese Option festlegen. Es gebe "noch offene Punkte, die die Realisierbarkeit...
05.10.2011
Endlager gesucht?
Gorleben – Umweltschützer prognostizieren trotz des angekündigten Atomausstiegs eine Zunahme des hochradioaktiven Mülls um rund 40 Prozent. Durch die Streckung der Laufzeiten für die verbleibenden AKW bis 2022 kämen zu den bislang vorhandenen 6.500 Tonnen noch einmal 4.500 Tonnen hinzu, erklärte die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz...
05.10.2011
Strahlenwerte innerhalb der Sicherheitsvorschriften
Japan hebt Evakuierungen um Fukushima teilweise auf
Tokio – Mehr als sechs Monate nach der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat die japanische Regierung zehntausenden Bewohnern die Rückkehr in die Nähe der Anlage erlaubt. Zwar bleibt eine 20-Kilometer-Zone rund um das Kraftwerk bestehen, die nicht betreten werden darf, allerdings dürfen die Bewohner aus fünf Kommunen im Umkreis...
30.09.2011
Jüngste Strahlenmessung
Atomkraftgegner kritisieren jüngste Gorleben-Messungen
Lüchow – Atomkraftgegner kritisieren die jüngsten Strahlenmessungen am Atommüllzwischenlager Gorleben. "Hier wird gemessen, damit der Castor kommt", sagte am Dienstag der Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) Wolfgang Ehmke. Im Kern seien die jetzt von Experten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB)...
27.09.2011
Strahlenwerte
Messergebnisse in Gorleben liegen unter dem Eingreifwert
Hannover – Die Strahlenwerte am Atommüllzwischenlager in Gorleben liegen nach jüngsten Messungen nicht in einem kritischen Bereich. Experten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig ermittelten jetzt einen Gesamtstrahlungswert von 0,212 Millisievert (mSv) pro Jahr, wie das niedersächsische Umweltministerium am Montag...
26.09.2011
Kalkulierter Strahlentod
Grenzwerte für Radioaktivität zu hoch
Berlin – Die Ärztevereinigung IPPNW und die Verbraucherorganisation Foodwatch fordern, die in der EU geltenden Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel drastisch zu senken. Diese seien "unzumutbar hoch", sagte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. "Sie folgen wirtschaftlichen Interessen und setzen die Bevölkerungen unnötig massiven...
20.09.2011
Atomausstieg
Zehntausende Japaner protestieren gegen Atomkraft
Tokio – Zehntausende Menschen haben am Montag in Japan gegen Atomkraft protestiert. Die Demonstranten zogen mit Plakaten durch das Zentrum von Tokio und forderten die Regierung zum Atomausstieg auf. Es war eine der größten Kundgebungen seit der Tsunami- und Atomkatastrophe am 11. März. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer zunächst mit...
19.09.2011
Umgang mit Atommüll
Niedersachsen stellt Endlager Gorleben in Frage
Hannover – Die niedersächsische Landesregierung zweifelt an der Eignung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager. In einem Brief an Bundesumweltminister Norbert Röttgen spricht sich Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (beide CDU) eindeutig für die Rückholbarkeit von Atommüll aus. Es sei notwendig zu klären, "ob das...
15.09.2011
Endlager-Bergwerk
Abgeordnete blockieren Atommüll-Endlager in Gorleben
Gorleben – Abgeordnete aus mehreren Parlamenten haben am Sonntag das Gorlebener Endlagerbergwerk blockiert. Nach einem gemeinsamen Frühstück vor dem Haupttor hätten die Parlamentarier anwesende Bürger über die Untersuchungsausschüsse des Bundestages und des Niedersächsischen Landtages zu Gorleben und zur Asse informiert, teilte die...
04.09.2011
Sechs Monate danach
Fukushima – Der letzte Mensch im Niemandsland
Tomioka/Japan – In den leeren Straßen des Städtchens Tomioka wächst das Unkraut, die Gärten sind verwildert, zurückgelassene Kühe verwesen in ihren Gehegen, ein atemraubender Gestank hängt in der Luft. Einst lebten hier, in dem verlassenen Ort in der Evakuierungszone rund um das japanische Atomkraftwerk Fukushima Daiichi 16.000 Menschen,...
31.08.2011
Bundesnetzagentur
Atomkraftwerke bleiben endgültig abgeschaltet
Berlin – Die acht stillgelegten Atomkraftwerke bleiben endgültig abgeschaltet. Die Bundesnetzagentur will keines dieser Kraftwerke zur Überbrückung möglicher Stromengpässe im Winterhalbjahr nutzen. Dies teilte der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, am Mittwoch in Berlin mit. Stattdessen sollen mehrere konventionelle Kraftwerke den...
31.08.2011
Gesundheitsgefährdung
Landwirte aus dem Wendland fordern Schließung des Zwischenlagers
Gorleben – Atomkraftkritische Landwirte aus dem Wendland haben die Schließung des Zwischenlagers Gorleben verlangt. Die dort lagernden Castor-Behälter sollten abtransportiert werden, sagte am Montag der Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft, Carsten Niemann, der Nachrichtenagentur dapd. Im Gorlebener Castor-Lager stehen bislang rund 100...
29.08.2011
Transparenz im Zwischenlager
Atomkraftgegner fordern Offenlegung aller Messwerte
GorlebenNach dem Bekanntwerden erhöhter Strahlung am Atommüllzwischenlager Gorleben verlangen Umweltschützer die Offenlegung aller Messwerte. Die Messdaten sollten für jedermann einsehbar sein und ins Netz gestellt werden, sagte am Montag Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Es gehe nicht an, die...
29.08.2011
Wendland
Atomkraftgegner protestieren in Gorleben gegen Castor-Transporte
Gorleben – Rund 400 Atomkraftgegner haben nach Polizeiangaben am Sonntag in Gorleben gegen weitere Castor-Transporte demonstriert. An der Kundgebung vor dem Erkundungsbergwerk für ein Endlager hätten sich auch etwa 30 Landwirte mit ihren Traktoren beteiligt, sagte Polizeisprecher Kai Richter. Der für November geplante Transport ins Wendland...
28.08.2011
Risiko-Check
USA überprüft Atomkraftwerke nach Erdbeben
Washington – Nach einem der bisher schwersten Erdbeben an der Ostküste der USA haben die Behörden alle Atomkraftwerke in der Region verschärften Kontrollen unterzogen. Zwölf Anlagen in sechs US-Staaten meldeten nach dem Beben vom Dienstag "ungewöhnliche Ereignisse", wie die Bundesbehörden mitteilten. Zwei Reaktoren eines Atomkraftwerkes in...
24.08.2011
Rüstungszusammenarbeit
Zeitung: Nordkorea unterstützt Irans Atomrüstung
München – Nordkorea hat seine Rüstungszusammenarbeit mit Iran nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe) aus westlichen Geheimdienstkreisen seit Anfang des Jahres deutlich ausgeweitet. Demnach hat Pjöngjang dem Verteidigungsministerium in Teheran im Frühjahr ein hoch spezialisiertes Computerprogramm beschafft, mit dem...
24.08.2011
Schlechte Informationspolitik
E.ON sucht nach Ursache für Zwischenfall im AKW Brokdorf
Kiel/Hannover – Nach dem Zwischenfall im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Brokdorf vom Sonntag dauert die Ursachenforschung an. Erkenntnisse über die Ursache der Störung am Trafo lägen frühestens Mittwoch vor, sagte E.ON-Kernkraft-Sprecherin Petra Uhlmann am Montag auf dapd-Anfrage in Hannover. Nach Angaben des Betreibers war...
08.08.2011
Atomindustrie
London kündigt Stilllegung der Atomanlage Sellafield an
London – Die britische Atomanlage Sellafield soll stillgelegt werden. Zur Begründung erklärten die Behörden in London am Mittwoch, die "Risikoeinschätzung" habe sich nach den Ereignissen im japanischen Fukushima geändert. Die Wiederaufbereitungsanlage im Nordwesten Englands ist die einzige ihrer Art im Land und führte zuletzt...
04.08.2011
Diplomatie
Sondierungsgespräche zwischen USA und Nordkorea gehen zu Ende
New York – Nach zweitägigen Verhandlungen sind am Freitag in New York die Sondierungsgespräche zwischen den USA und Nordkorea über eine Wiederaufnahme der Abrüstungsverhandlungen zu Ende gegangen. Der nordkoreanische Vizeaußenminister Kim Kye Gwan beschrieb die Gespräche als "konstruktiv und geschäftsmäßig". Die USA wollten...
29.07.2011
Pjöngjangs Atomprogramm
USA und Nordkorea nehmen nach drei Jahren Atomgespräche wieder auf
Washington – Nach drei Jahren nehmen die USA und Nordkorea ab (morgigem) Donnerstag ihre Gespräche über Pjöngjangs umstrittenes Atomprogramm wieder auf. Der nordkoreanische Vizeaußenminister Kim Kye Gwan und der US-Sondergesandte Stephen Bosworth treffen sich ab Donnerstag zu zweitägigen Gesprächen in New York. Bosworth wolle sondieren,...
27.07.2011
Mehr Geld
Japan erhöht Budget für Wiederaufbau um knapp 18 Milliarden Euro
Tokio – Das japanische Parlament hat weitere Mittel in Höhe von fast zwei Billionen Yen (knapp 18 Milliarden Euro) zum Wiederaufbau des Landes nach dem Erdbeben und Tsunami sowie zur Bewältigung der Atomkrise bewilligt. Etwa die Hälfte der am Montag genehmigten Gelder fließt in vorübergehende Unterkünfte, Gesundheitsuntersuchungen und...
25.07.2011
Endlager bis 2015
EU-Grüne Harms will Endlager-Suche nicht durch Energieunternehmen
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Rebecca Harms, hat konkrete Forderungen an einen Gesetzesentwurf zur Atommüllentsorgung. "Was im Kern dieses Gesetzes verankert sein muss, ist, dass Deutschland anfängt mit einer wirklich systematischen, auf Kriterien basierten Suche, nach einem Endlager. Diese Suche muss ergebnisoffen...
20.07.2011
Ausfuhr von Atommüll
EU-Staaten müssen bis 2015 Endlager-Pläne vorlegen
Brüssel – Nach jahrelangem Tauziehen um ein atomares Endlager muss die Bundesrepublik nun bald Farbe bekennen. Dafür sorgt eine EU-Richtlinie, die die Mitgliedsländer am Dienstag in Brüssel verabschiedeten. Diese verpflichtet die Staaten, bis spätestens 2015 konkrete Pläne zum Endlagerbau vorzulegen. Darin müssen die Länder nicht nur...
19.07.2011
Kooperationsbereitschaft
Iran zu engerer Zusammenarbeit mit Atomenergiebehörde bereit
Wien – Der Iran ist nach Angaben seines Außenministers Ali Akbar Salehi zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bereit. Bedingung sei aber, dass die IAEA Ermittlungen zu Vorwürfen einstelle, wonach Teheran heimlich ein Atomwaffenprogramm entwickelt hat, sagte Salehi am Dienstag nach einem Treffen mit...
12.07.2011
Zeitplan nicht festgelegt
Japanische Regierung ordnet Stresstests für alle Atomkraftwerke an
Tokio – Genau vier Monate nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan hat die Regierung in Tokio Stresstests für alle 54 Atomkraftwerke des Landes angeordnet. Wann die 35 derzeit stillgelegten Meiler wieder ans Netz gehen, hänge vom Ergebnis dieser Tests ab, teilte das japanische Handelsministerium am Montag mit. In einer ersten Phase...
11.07.2011
Letzte Sitzung der Länderkammer
Bundesrat macht Weg für Atomausstieg frei
Berlin – Der Bundesrat hat den Weg für den Atomausstieg freigemacht. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause winkten die Länder am Freitag in Berlin außerdem sechs von sieben Gesetzen für die Energiewende durch. Gebilligt wurden außerdem Änderungen beim Emissionshandel, neue Vorschriften zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und die...
08.07.2011
Umbau der Energieversorgung
Atomausstieg im Bundesrat gebilligt
Berlin – Der Atomausstieg bis 2022 ist endgültig beschlossene Sache. Auch der Bundesrat billigte am Freitag die Gesetze der Regierung für einen radikalen Umbau der Energieversorgung. Allerdings stoppte die Länderkammer die Steuervorteile für die Energiespar-Sanierungen älterer Gebäude, die Hausbesitzern bis zu 1,5 Milliarden Euro pro Jahr...
08.07.2011
Säule der Stromversorgung
Windräder sollen Atommeiler ersetzen
Berlin – Im Jahr 2022 soll das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet werden. Das sieht der Plan der Bundesregierung zum Atomausstieg vor, über den der Bundestag am Donnerstag entscheidet. 23 Prozent des Stroms liefern die Atommeiler derzeit – 23 Prozent, die ersetzt werden wollen. Zum Beispiel durch Windkraft, die "perspektivisch die wichtigste...
29.06.2011
Entschädigungen angekündigt
Tepco entschuldigt sich wegen Fukushima bei Investoren
Tokio – Die Verantwortlichen des japanischen Kraftwerksbetreibers Tepco haben sich bei der Jahreshauptversammlung des Unternehmens für ihren Umgang mit der Katastrophe im Atomkomplex Fukushima entschuldigt. Das Unternehmen tue sein Bestes, um die austretende Strahlung unter Kontrolle zu bringen, versicherte Tepco-Geschäftsführer Tsunehisa...
28.06.2011
Stopp der Anlage
Wasseraufbereitung in Fukushima macht weiter Probleme
Tokio – Die Wiederaufbereitung des verstrahlten Wasser bereitet den Ingenieuren im japanischen Atomkraftwerk Fukushima weiter Probleme. Kraftwerksbetreiber Tepco teilte am Montag zunächst mit, die Anlage funktioniere, sodass die Reaktoren nun mit aufbereitetem Wasser gekühlt werden könnten. Einige Stunden später hieß es dann, die...
27.06.2011
Grünen-Parteitag
Entscheidung für "den Spatz in der Hand"
Berlin – Mehr als fünf Stunden dauerte es, bis die Debatte richtig Fahrt aufnahm. Dann wurde es beim Sonderparteitag der Grünen zum Atomausstieg am Samstag in Berlin aber umso turbulenter. Mit stürmischem Applaus wurde Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele von den 800 Delegierten gefeiert, nachdem er diese eindringlich vor einer...
25.06.2011
Ratschläge
Atomausstiegspläne für die Grünen
Berlin – Die Grünen können sich vor ihrem Sonderparteitag zum Atomausstieg nicht über zu wenige Ratschläge aus anderen Parteien beklagen. Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler mahnte sie am Samstag, dem Atomausstiegsplan der Regierung zuzustimmen. Linken-Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi kritisierte dagegen, dass der Grünen-Bundesvorstand...
25.06.2011
Sonderparteitag
Wie als Grüne Ja sagen zum Atomausstieg?
Berlin/Regensburg – Kurz vor ihrem Sonderparteitag diskutieren die Grünen darüber, unter welchen Bedingungen sie den Atomausstiegsplänen der Bundesregierung zustimmen sollen. Parteichefin Claudia Roth sagte am Freitag, die Grünen bestünden auf höheren Sicherheitsanforderungen für Atomkraftwerke. Der Co-Fraktionsvorsitzende der Grünen im...
24.06.2011
Energiekonzerne klagen
RWE und E.ON machen ernst im Atomstreit
Essen – Die beiden größten deutschen Energiekonzerne RWE und E.ON machen ernst im Streit um den Atomausstieg: Gemeinsam haben sie die erste Klage gegen die umstrittene Brennelementesteuer eingereicht. Das sagte eine RWE-Sprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd. Mit der Klage wollen die Konzerne verhindern, dass sie die zusammen mit...
22.06.2011
Verstrahltes Wasser
Tepco will neues Kühlungssystem in Fukushima installieren
Tokio – Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco will am (heutigen) Sonntag im havarierten Atommeiler Fukushima-Daiichi ein neues Kühlungssystem installieren. Dafür müsse eine Tür im Reaktorblock 2 geöffnet werden, teilte Tepco mit. Die dabei austretende Strahlung stelle jedoch keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Unterdessen...
19.06.2011
Strahlung zu stark gestiegen
Tepco stoppt Reinigung von verstrahltem Wasser in Fukushima
Tokio – Bei der Reinigung von verstrahltem Wasser ist es im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi erneut zu Problemen gekommen: Das System musste am Samstag nach nur wenigen Stunden gestoppt werden, weil die Strahlungswerte zu stark anstiegen. Die Kartuschen der Reinigungsanlage, die eigentlich mehrere Wochen halten...
18.06.2011
Bundesratsdebatte
Breite Unterstützung für Atomausstieg
Berlin – Beim geplanten Atomausstieg bis 2022 kann die Bundesregierung auf breite Unterstützung zählen. Im Bundesrat signalisierten Ländervertreter am Freitag unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit Zustimmung zum geplanten Aus für die Atomkraft. Auch die Grünen lobten die Pläne der schwarz-gelben Regierung. Sie seien sogar besser als...
17.06.2011
Japan
Fukushima: Sechs weitere AKW-Arbeiter möglicherweise verstrahlt
Tokio – Sechs weitere Arbeiter des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi sind möglicherweise deutlich über die erlaubte Dosis hinaus verstrahlt worden. Das geht aus vorläufigen Untersuchungsergebnissen hervor, die das Gesundheits- und Arbeitsministerium in Tokio am Montag veröffentlichte. Damit wären bislang mindestens...
13.06.2011
Atomwende und die Parteien
Atomausstieg lässt Grüne auf Union zugehen
Berlin – Der geplante Atomausstieg der Bundesregierung lässt die Grünen über Koalitionen mit der Union nachdenken. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann sagte im "Tagesspiegel am Sonntag": "Die Verlängerung der Laufzeiten hat unüberbrückbare Gräben aufgerissen, die werden nun wieder eingeebnet." Auch Parteichef Cem...
12.06.2011
Reaktor Biblis B
RWE entscheidet in Kürze über Wiederanfahren von Biblis B
Essen – Der RWE-Konzern entscheidet in den nächsten Tagen über ein mögliches Wiederanfahren des Reaktors Biblis B in Südhessen nach Ende des Atomkraft-Moratoriums. Dies sagte am Samstag ein Sprecher des Betreiberkonzerns RWE in Essen auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. Von der Entscheidung hängt ab, ob der Meiler nach Ende des...
11.06.2011
Massenprotest in Japan
Tausende marschieren in Tokio gegen die Atomkraft
Tokio – Gegen die Nutzung der Kernkraft sind in Tokio drei Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Einige forderten die sofortige Schließung der Atomkraftwerke im Land und strengere Strahlenkontrollen durch die Regierung. Ministerpräsident Naoto Kan besuchte unterdessen die von der...
11.06.2011
Umfrage
Berlin – Der Atomausstieg hat breite Unterstützung bei den Wählern. Allerdings hätten ihn viele gerne schneller. Dies geht aus dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer hervor. Demnach befürworten 45 Prozent der Befragten den jetzt geplanten Ausstieg bis 2022, weitere 34 Prozent sind der Überzeugung, die Atomkraftwerke sollten...
10.06.2011
"Eines der größten sozialen Experimente"
Berlin – Der Klimaforscher Ottmar Edenhofer hält die geplante Energiewende für eine Herausforderung in der Dimension der Deutschen Einheit. Der Ausstieg aus der Kernkraft und Umstieg auf die erneuerbaren Energien sei "eines der größten sozialen Experimente" in der Geschichte des Landes, sagte der Chefökonom des Potsdam-Instituts für...
10.06.2011
Deutsche Wirtschaft
RWE-Chef warnt vor Deindustrialisierung Deutschlands
München – Der Chef des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, befürchtet schwerwiegende Folgen des Atomausstiegs für die gesamte deutsche Wirtschaft. Dem Land drohe eine schleichende Deindustrialisierung. Außerdem wachse die Gefahr, dass die großen deutschen Energiekonzerne Opfer feindlicher Übernahmen würden, sagte der Manager der...
10.06.2011
Atomausstieg
"LVZ": E.ON Ruhrgas setzt auf Gas als Alternative zu Atomstrom
Leipzig – Nach Auffassung von E.ON-Ruhrgas-Chef Klaus Schäfer steigt mit der Energiewende die Bedeutung von Erdgaskraftwerken in Deutschland. "Wir brauchen einen ausgewogenen und klugen Mix in der Stromerzeugung. Erdgas spielt dabei eine ganz wichtige Rolle", sagte Schäfer der "Leipziger Volkszeitung" (Freitagausgabe) laut einem Vorabbericht...
09.06.2011
Scharfe Attacken
Steinmeier wirft Merkel falsches Pathos vor
Berlin – SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Debatte über den Atomausstieg "falsches Pathos" und Unaufrichtigkeit vorgeworfen. "Es kann doch nicht sein, dass ausgerechnet Sie sich hinstellen als die Erfinderin der Energiewende in Deutschland, das zieht einem doch die Schuhe aus", sagte...
09.06.2011
Atomausstieg
Merkel bezeichnet Atomkraft als nicht beherrschbar
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die geplante Energiewende im Bundestag mit dem Atom-Unglück in Fukushima begründet. Sie habe zur Kenntnis nehmen müssen, "dass selbst in einem Hochtechnologieland wie Japan die Risiken der Kernenergie nicht sicher beherrscht werden können", sagte die Kanzlerin am Donnerstag in ihrer...
09.06.2011
Konfrontationskurs zu Berlin
Die zwei Gesichter des Johannes Teyssen
Düsseldorf – E.ON-Chef Johannes Teyssen bietet der Öffentlichkeit im Atomstreit ein widersprüchliches Bild. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima nahm der 51-jährige Manager zunächst Rücksicht auf die öffentliche Meinung und verzichtete demonstrativ auf eine Klage gegen das Atommoratorium. Doch jetzt lenkt er Deutschlands größten...
08.06.2011
Atomkraftgegner empört
Stromriesen gehen gegen Ausstiegsplan auf die Barrikaden
Düsseldorf – Die deutschen Kernkraftwerksbetreiber gehen gegen die Pläne der Bundesregierung für den Atomausstieg auf die Barrikaden. RWE-Chef Jürgen Großmann forderte in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) deutlich längere Laufzeiten für das Kernkraftwerk Gundremmingen B. Nach seinen Vorstellungen soll der bayerische...
07.06.2011
Atomausstieg
Stromknappheit und Strompreis: Unbehagen über Energiewende
Köln – Die von der Regierung beschlossene Kehrtwende in der Atompolitik treibt Industrie und Experten um. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) betonte am Dienstag, der Industriestandort Deutschland sei auf eine berechenbare Energiepolitik angewiesen. Die Deutsche Energieagentur (Dena) zog die Atomausstiegspläne der...
07.06.2011
Gesetze zur Energiewende
Kabinett billigt Ausstieg aus Atomkraft und Umstieg auf Ökostrom
Berlin – Das Bundeskabinett hat den stufenweisen Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie bis zum Jahr 2022 beschlossen. Drei Tage nach dem Kompromiss mit den Ländern brachte die Ministerrunde am Montag auch die Gesetze zum Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Weg. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) sprach von einem gesellschaftlichen...
06.06.2011
Keine Tricks beim Atomgesetz
Künast: Kompromiss bei Atomausstieg möglich
Baden-Baden – Die Grünen halten ihre Zustimmung zum geplanten Atomausstieg offen. Die Billigung hänge davon ab, ob mit dem Gesetzespaket eine "ergebnisoffene, vergleichende" Suche nach einem Endlager für Atommüll gewährleistet werde, sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast am Montag im Südwestrundfunk. Außerdem dürfe es beim Ausbau...
06.06.2011
Bundesverband der Deutschen Industrie
BDI-Chef Keitel sagt Unterstützung bei Atomausstieg zu
Köln – Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, will den Atomkonsens unterstützen. Der Ausstieg aus der Nutzung der Kernkraft "ist offensichtlich gesellschaftlicher Konsens", sagte er am Montag im Deutschlandfunk. Damit sei die Diskussion um die Frage des Risikos beendet. Allerdings dürfe der...
06.06.2011
Atomausstieg
Historischer Atomkonsens in Sicht
Berlin – Für den Atomausstieg ist ein historischer Konsens von Bund und Ländern in Sicht. Die Ministerpräsidenten bekannten sich am Freitag vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einmütig zur Energiewende, machten allerdings Vorgaben: Die Abschaltung der Kraftwerke soll nicht auf einen Schlag 2021 und 2021 geschehen,...
03.06.2011
Milliardenverluste angenommen
E.ON geht auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung
Düsseldorf – Nach den Atomausstiegs-Beschlüssen der Koalition geht Deutschlands größter Energieversorger E.ON auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung. Der Energieriese kündigte am Dienstag eine Klage gegen die Brennelementesteuer an. Gleichzeitig forderte der Konzern einen Ausgleich für die ihm durch den schnellen Atomausstieg...
31.05.2011
Mit den Strom schwimmen
Atomausstieg: Industrie besorgt über Energiewende
Berlin – Die Pläne der Bundesregierung für einen schnellen Atomausstieg stoßen in der deutschen Industrie auf massive Bedenken. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) Hans-Peter Keitel warnte am Montag vor einem irreversiblen Schlusspunkt für die Nutzung der Kernenergie. Ein Atomausstieg ohne Netz und doppelten...
30.05.2011
Atomausstieg
Koalition beschließt Atomausstieg bis 2022
Berlin – Nach sieben Monaten hat die Koalition ihre im Herbst 2010 beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wieder einkassiert. Der Koalitionsausschuss einigte sich darauf, die Atomkraftwerke in Deutschland bis spätestens 2022 stillzulegen, wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in der Nacht zu Montag sagte. Die sieben...
30.05.2011
Japan
Japaner misstrauen Regierungsangaben zu Atomkrise
Tokio – Eine große Mehrheit der Japaner misstraut einer Umfrage zufolge den Informationen ihrer Regierung über die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima. In einer am Montag veröffentlichten Erhebung des Fernsehsenders Fuji erklärten 81 Prozent der Befragten, sie hätten kein Vertrauen in die Regierungsangaben zu der nuklearen Krise. Fast 85...
30.05.2011
Forderung der FDP
Koalition will stille Reserve von Kernkraftwerken
Berlin – Union und FDP haben sich darauf geeinigt, nach dem angestrebten Atomausstieg mehrere Kernkraftwerke für eine Übergangszeit als Reverve betriebsbereit zu halten. Darauf verständigte sich der Koalitionsausschuss von Schwarz-Gelb am späten Sonntagabend in Berlin, wie aus Koalitionskreise verlautete. Bundeswirtschaftsminister Philipp...
29.05.2011
Aus für AKW
Wenn jemand den Titel „Das ökologische Gewissen Deutschlands“ tragen darf, dann der Journalist, Buchautor, Fernsehmoderator und Zauberer Franz Alt. Mit herzhaften Worten und klarem Menschenverstand bringt er Themen auf den Punkt. Wir danken Franz Alt für die Überlassung dieses Kommentars.
29.05.2011
Atomkraftgegner in 21 Städten
Zehntausende zu Demonstrationen gegen Atomkraft erwartet
Berlin – Vor den Beratungen zur Energiewende am Wochenende demonstrieren heute Atomkraftgegner für ihr Anliegen. Bundesweit wollen in 21 Städten Zehntausende Menschen auf die Straße gehen, wie der Sprecher der Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt", Stay, sagte. Veranstaltet werden die Kundgebungen von einem Bündnis aus Umweltverbänden,...
28.05.2011
Strompreis
Strompreis steigt bei schnellem Atomausstieg nur geringfügig
Frankfurt/Main – Ein schneller Atomausstieg führt nach Einschätzung des Umweltbundesamts (UBA) nur zu moderaten Strompreis-Steigerungen von 0,6 bis 0,8 Cent pro Kilowattstunde und wird "keine nennenswerten Einbußen" beim Wirtschaftswachstum bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine UBA-Studie, die der "Frankfurter Rundschau" (Freitagausgabe)...
27.05.2011
Fukushimas Unglücksreaktoren
Tepco meldet Fukushimas Brennstäbe vermutlich geschmolzen
Tokio – Die Brennstäbe in zwei weiteren Reaktoren des havarierten japanischen Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi sind wahrscheinlich größtenteils geschmolzen. Das teilte Kraftwerksbetreiber Tepco am Dienstag mit. Unternehmenssprecher Aya Omura sagte, das Unternehmen glaube, dass bereits in den Tagen, nachdem das Erdbeben und der Tsunami am 11....
24.05.2011
Anti-Atom-Protest
Größter Anti-Atom-Protest in der Schweiz seit 25 Jahren
Bern – Mit etwa 20.000 Teilnehmer hat die Schweiz nach Polizeiangaben am Sonntag den größten Anti-Atom-Protest seit 25 Jahren erlebt. Die Demonstration in der Nähe des Atomkraftwerks Beznau im Kanton Aargau verlief demnach friedlich. Die Anlage nahm bereits vor gut 40 Jahren den Betrieb auf und ist damit das älteste Atomkraftwerk im...
23.05.2011
Heftige Kritik
Grüne und Linke kritisieren CSU-Konzept zum Atomausstieg
Berlin – Das CSU-Konzept zum Atomausstieg ist bei Grünen und Linken auf Kritik gestoßen. Grünen-Chefin Claudia Roth lehnte vor allem den Plan der Christsozialen ab, den Verlauf der Energiewende regelmäßig zu überprüfen. "Die CSU will sich mit ihrer Überprüfungsklausel nicht nur ein Hintertürchen, sondern ein ganzes Scheunentor für...
21.05.2011
Energiewandel
Atomkraftgegner simulieren radioaktive Wolke nach Super-GAU
Nordenham – Mit einer Riesenwolke aus Luftballons haben Kernkraftgegner am Samstag nahe dem niedersächsischen AKW Unterweser vor den Gefahren nach einem atomaren Super-GAU gewarnt. Bis zum Mittag formten sie aus mehr als 10.000 schwarzen und gelben Ballons ein riesiges Radioaktivitätszeichen, wie das Netzwerk Campact mitteilte. Anschließend...
21.05.2011
Kraftwerksbetreiber Tepco
Tepco-Präsident zurückgetreten
Tokio – Der Chef des japanischen Kraftwerksbetreibers Tepco hat am Freitag seinen Rücktritt erklärt. Er wolle die Verantwortung übernehmen und einen symbolischen Schlussstrich ziehen, sagte Masataka Shimizu in Tokio. Nach den schweren Reaktorunglücken in Fukushima-Daiichi gab Tepco unterdessen den höchsten Verlust der Unternehmensgeschichte...
20.05.2011
Ausstieg ist unumkehrbar
CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt will alle sieben Altmeiler vom Netz lassen
Düsseldorf – Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, spricht sich dafür aus, die sieben ältesten Kernkraftwerke nicht mehr ans Stromnetz zu nehmen. "Am liebsten wäre es mir, wenn sie dauerhaft vom Netz blieben", sagte Hasselfeldt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Die...
18.05.2011
Alt-Reaktoren
Älteste deutsche Atomkraftwerke vor dem Aus
Berlin – Die endgültige Stilllegung der ältesten deutschen Atomkraftwerke wird immer wahrscheinlicher. Wegen Mängeln beim Schutz gegen Flugzeugabstürze deutete Umweltminister Norbert Röttgen am Dienstag das Aus zumindest für vier Alt-Reaktoren an. Der FDP-Umweltpolitiker Horst Meierhofer meinte sogar, vieles spreche dafür, dass alle acht...
17.05.2011
Sicherheitsprobleme festgestellt
Atomkraftwerke gegen Absturz großer Flugzeuge nicht geschützt
Berlin – Die Reaktorsicherheitskommission hat bei ihrer Überprüfung der 17 deutschen Kernkraftwerke Mängel festgestellt. So sei keines der Atomkraftwerke gegen einen Absturz großer Verkehrsflugzeuge ausreichend gesichert, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Dienstag in Berlin. Sieben ältere Kraftwerke seien auch gegen den...
17.05.2011
Atomausstieg und Energiekonzepte
Streit um Ende der Kernenergie geht weiter
Berlin – Der Führungswechsel an der FDP-Spitze heizt die Atomdebatte in der schwarz-gelben Bundesregierung neu an. FDP-Chef Philipp Rösler kündigte auf dem Bundesparteitag der Liberalen am Samstag in Rostock an, seine Partei werde sich nicht an dem "Überbietungswettbewerb" für einen möglichst schnellen Abschied von der Kernenergie...
14.05.2011
Japan AKW
Japanisches Atomkraftwerk wird wegen Erdbebengefahr abgeschaltet
Tokio – Ein Atomkraftwerk in einer besonders erdbebengefährdeten Region Japans wird abgeschaltet. Der Betreiber Chubu Electric teilte am Freitag mit, es sei damit begonnen worden, den Reaktor 4 des Atomkraftwerks Hamaoka herunterzufahren. Reaktor 5 - der zweite noch aktive der Anlage – solle am Samstag abgeschaltet werden.Ministerpräsident...
13.05.2011
Unglücksreaktor Fukushima
Schwerere Schäden in Fukushima-Reaktor als angenommen
Tokio – Die Schäden am japanischen Unglücksreaktor Fukushima sind größer als bisher angenommen. Die Atomaufsichtsbehörde NISA erklärte am Donnerstag, nach Reparaturen an den Messgeräten deute sich an, dass in Reaktor 1 teilweise geschmolzene Brennstäbe auf den Boden des Reaktordruckbehälters gefallen seien. Möglicherweise seien sie...
12.05.2011
Hoch radioaktiver Müll
Strahlenschutzamt gegen oberirdische Endlagerung
Hannover – Das Bundesamt für Strahlenschutz ist gegen eine dauerhafte Lagerung von hoch radioaktivem Müll in oberirdischen Bunkern. "Eine Langzeitzwischenlagerung halte ich für den falschen Weg", sagte BfS-Präsident Wolfram König am Mittwoch in Hannover."Wir dürfen nicht hoffen, dass sich künftige Generationen der von uns geschaffenen...
11.05.2011
Nachwuchssorgen
Atomkraftwerken droht Personalknappheit
Stuttgart – Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke steuern einem Zeitungsbericht zufolge auf eine Personallücke zu. "In Sachen Fachpersonal wird es in den nächsten Jahren enger werden", sagte der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, Wolfgang Renneberg, den "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwochausgabe)....
11.05.2011
Treffen mit Opposition
Merkel sucht den Energiekonsens
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht den Konsens mit der Opposition zur Energiewende. Mit den Partei- und Fraktionsspitzen beriet sie am Montag über das weitere Vorgehen bei der Energiewende. Auch wenn es bei dem Treffen offiziell nicht um inhaltliche Fragen gehen sollte, signalisierten die Grünen bereits im Vorfeld...
09.05.2011
Erdbebensicherheit
Japan nimmt Atomkraftwerk vom Netz
Tokio – Auf Druck der japanischen Regierung wird das Atomkraftwerk Hamaoka heruntergefahren. Der Betreiber Chubu Electric Power erklärte am Montag, in einer Sondersitzung der Unternehmensführung sei entschieden worden, die drei Reaktoren vom Netz zu nehmen. Damit kam der Konzern einer Forderung von Ministerpräsident Naoto Kan nach, der eine...
09.05.2011
Verharmlosung
Strahlenschutz-Experte Pflugbeil erhebt schwere Vorwürfe gegen UNO
Frankfurt (Oder) – Der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, wirft den Vereinten Nationen eine Verharmlosung der Folgen nuklearer Katastrophen vor. Die UNO hätte bereits nach Tschernobyl versucht, die Zahl der Opfer herunterzuspielen, sagt der Physiker der "Märkischen Oderzeitung" (Montagausgabe). Die von der...
09.05.2011
360 deutschen Städte
Wieder Anti-Atom-Mahnwachen in über 360 Städten
Göttingen – Tausende Atomkraftgegner wollen heue (9. Mai) erneut für einen zügigen Atomausstieg demonstrieren. Wie die Organisation "Ausgestrahlt" in Göttingen mitteilte, sind in mehr als 360 deutschen Städten Mahnwachen und Kundgebungen geplant. Bei den Aktionen wollen die Teilnehmer auch an die Atomkatastrophe in Japan erinnern. Seit...
09.05.2011
verdrängte Gefahr für Reaktoren
Grüne warnen vor Terrorangriffen auf Atomkraftwerke
Saarbrücken – Vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden zur Energiewende an diesem Montag haben die Grünen erneut vor der Gefahr eines Terroranschlags auf Kernkraftwerke gewarnt. Der Energieexperte der Bundestagsfraktion, Hans-Josef Fell, sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montagausgabe):...
09.05.2011
Japans Energiepolitik
Keine Abkehr von Atompolitik in Japan
Tokio – Trotz der Havarie im Kernkraftwerk Fukushima wird Japan nach Regierungsangaben an der Atomkraft festhalten. Sie sei Teil der nationalen Energiepolitik, sagte der stellvertretende Chefsekretär des Kabinetts, Yoshito Sengoku, am Sonntag im Rundfunksender NHK. Pläne, weitere Reaktoren neben dreien im Atomkraftwerk Hamaoka stillzulegen,...
08.05.2011
Erdbeben- und Tsunami-Risiko
Japanischer Energiekonzern Chubu legt Reaktoren vorerst nicht still
Tokio – Der japanische Energiekonzern Chubu hat seine Entscheidung über die Stilllegung von drei Reaktoren im Atomkraftwerk Hamaoka vertagt. Man sei bei einem Treffen am Samstag zu keiner Entscheidung gekommen und wolle die Frage nach dem Wochenende erneut diskutieren, sagte Unternehmenssprecher Mikio Inomata. Wegen des großen Erdbeben- und...
07.05.2011
Energiepolitik
Merkel will nicht mehr mit Strombossen sprechen
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sich nach Informationen des "Handelsblatts" (Freitagausgabe) nicht mehr mit den Chefs der großen Stromkonzerne treffen, um über den Schnellausstieg aus der Kernenergie zu sprechen. Weder seien Spitzenrunden noch Einzeltreffen zwischen der Kanzlerin und den Strombossen geplant, hieß es in...
06.05.2011
Atomanlage Fukushima
Arbeiter betreten Reaktorgebäude in Fukushima
Tokio – Zum ersten Mal seit dem verheerenden Erdbeben im Norden Japans vor fast zwei Monaten haben am Donnerstag wieder Arbeiter ein Reaktorgebäude der schwer beschädigten Atomanlage Fukushima betreten. Das teilte die japanische Atomenergiebehörde mit. Die Arbeiter sollen nach Angaben des Betreibers Tepco Belüftungsanlagen in Reaktor 1...
05.05.2011
Restrisiko steigt
EU verzichtet auf strenge Reaktortests
München – Die Sicherheitstests für europäische Atomkraftwerke werden nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" deutlich schwächer ausfallen als angekündigt. Einem Vorschlag der Vereinigung der Westeuropäischen Aufsichtsbehörden zufolge sollen die Atommeiler nur noch daraufhin überprüft werden, ob sie Naturkatastrophen wie Erdbeben,...
04.05.2011
Veränderungen des Lebensstils
Naturschutzring plädiert für 2.000-Watt-Gesellschaft
Berlin - Um den Umbau der deutschen Energieversorgung zu beschleunigen, setzt der Deutsche Naturschutzring (DNR) auf Energiesparen. Der Präsident des Dachverbands, Hubert Weinzierl, plädierte für eine Reduzierung des Energiebedarfs auf durchschnittlich 2.000 Watt pro Einwohner. Derzeit liege der Bedarf bei rund 6.700 Watt. Dies setze jedoch...
03.05.2011
Berater zurückgetreten
Regierung in Japan wegen Umgangs mit Atomkrise immer mehr in Kritik
Tokio – Wegen ihres Umgangs mit der Havarie im Atomkomplex Fukushima-Daiichi sieht sich die japanische Regierung wachsender Kritik der Bevölkerung ausgesetzt. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo hervor. Demnach sind vor allem die Zustimmungswerte von Ministerpräsident Kan an einem...
01.05.2011
Unzureichende Führungsqualitäten
Kritik an Krisenmanagement der japanischen Regierung wächst
Tokio – Die Kritik am Krisenmanagement der japanischen Regierung nach der Havarie im Atomkomplex Fukushima-Daiichi hat sich drastisch verschärft. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo hervor. Demnach sind vor allem die Zustimmungswerte von Ministerpräsident Kan an einem Tiefpunkt...
30.04.2011
Taiwan
Demonstranten gehen in Taiwan gegen Atomkraft auf die Straße
Taipeh – Rund 2.000 Demonstranten haben am Samstag in Taiwan gegen die Inbetriebnahme eines neuen Atomkraftwerks protestiert. Der Reaktorunfall im japanischen Fukushima habe erneut Zweifel an der Sicherheit der Kernenergie geweckt, sagten die Organisatoren der Demonstration.Der Atommeiler im Norden Taiwans soll nach jahrelanger Verzögerung...
30.04.2011
Grenzwerte
Atomberater der japanischen Regierung zurückgetreten
Tokio – Aus Protest gegen seiner Ansicht nach schlampig festgelegte Grenzwerte nach der Atomkatastrophe von Fukushima ist ein Berater der japanischen Regierung zurückgetreten. Er könne nicht zulassen, dass die Regierung unsichere Grenzwerte für Grundschulen in der Nähe von Fukushima festsetze, erklärte Toshiso Kosak am Freitagabend. Der...
30.04.2011
Ethikrat
Marathonsitzung zum Atomausstieg
Berlin – Für ihre Beratungen über die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland hat sich die Ethikkommission Verstärkung geholt. In einer elfstündigen Sitzung berieten die Mitglieder des Gremiums am Donnerstag gemeinsam mit knapp 30 Experten öffentlich über die Risiken der Kernenergie und Szenarien für einen schnellen Ausstieg. Die...
28.04.2011
Erste öffentliche Sitzung
Ethikkommission berät über Atomausstieg
Berlin – Sieben Wochen nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist die Ethikkommission der Bundesregierung zu ersten öffentlichen Beratungen über die neue Energiepolitik in Deutschland zusammengekommen. Zum Auftakt erklärte der Vorsitzende Klaus Töpfer am Donnerstag in Berlin, die Kommission werde der zentralen Frage nachgehen, wie eine...
28.04.2011
Atommüllendlager
Kretschmann bringt Bewegung in Atommüll-Streit
Berlin – Mit seiner Bereitschaft, möglicherweise auch im Südwesten Deutschlands nach einem Atommüllendlager suchen zu lassen, bringt der designierte baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Bewegung in einen Jahrzehnte währenden Streit. Umweltschützer sowie Politiker von SPD und Grünen lehnen den vor allem...
26.04.2011
Wütende Bauern
Hunderte Bauern fordern Entschädigung von japanischem AKW-Betreiber
Tokio – Mehr als 200 wütende Bauern haben am Dienstag vor der Zentrale des japanischen AKW-Betreibers Tepco demonstriert und finanzielle Entschädigung für die radioaktive Kontamination ihrer Produkte gefordert. Die Bauern, die von austretender Strahlung aus der havarierten Atomanlage Fukushima-Daiichi im Nordosten des Landes betroffenen...
26.04.2011
Reaktorunglück von Tschernobyl
25 Glockenschläge am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe
Kiew – In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist am Dienstag mit 25 Glockenschlägen an das Reaktorunglück von Tschernobyl vor genau 25 Jahren erinnert worden. Mehrere hundert Ukrainer nahmen an einem Gottesdienst nahe einem Denkmal zu Ehren der Opfer der Atomkatastrophe teil. Die Mehrheit der Teilnehmer waren Witwen von Arbeitern in der...
26.04.2011
Geheimhaltung und Unterdrückung
Tschernobyl-Arbeiter beklagen Leistungskürzungen
Moskau – 25 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl haben sich ehemalige Helfer über Vernachlässigung und Leistungskürzungen beschwert. Auch Umweltorganisationen warfen den damaligen Sowjetrepubliken Russland, Ukraine und Weißrussland zum Jahrestag des Reaktorunfalls am 26. April 1986 vor, die Bevölkerung nicht ausreichend vor den...
25.04.2011
Umdenken auch in Frankreich
Aktionsbündnis fordert Abschaltung von Atomkraftwerk Cattenom
Cattenom – Knapp 5.000 Demonstranten haben am Montag im französischen Cattenom die Abschaltung des Atomkraftwerks an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg gefordert. Der saarländische Europaabgeordnete Jo Leinen (SPD) bezeichnete das AKW Cattenom als "Störfall für die gute Nachbarschaft". Seit der Atomkatastrophe in Japan habe auch in...
25.04.2011
BUND für sofortigen Atomausstieg
Heftiger Streit über künftige Energiepolitik
Berlin – Kurz vor dem 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat sich der Streit über die künftige deutsche Energiepolitik verschärft. Während die Umweltorganisation BUND einen sofortigen Atomausstieg verlangte, warnte das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) am Wochenende vor überstürzten Entscheidungen....
25.04.2011
Scharfe Kritik
DGB wirft Regierung in Atompolitik Unglaubwürdgkeit vor
Berlin – Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Atompolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. "Es ist ja zu begrüßen, dass Union und FDP alten Ballast über Bord werfen, aber die Art und Weise, in der das geschieht, ist alles andere als glaubwürdig", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach in einem dapd-Interview. Die...
24.04.2011
Kosten der Energiewende
Atomausstieg: Energiekonzerne erwarten Zusatzkosten für Industrie
Hamburg – Die großen Energieversorger haben laut "Spiegel" erstmals eigene Berechnungen zu den Kosten eines beschleunigten Atomausstiegs vorgelegt. Danach würden sich die Stromkosten für die Verbraucher bis zum Jahr 2020 um etwa ein bis eineinhalb Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Das gelte auch, wenn die sieben vorübergehend abgeschalteten...
22.04.2011
Energiepolitik
Seehofer will Atomausstieg bis 2020
Hamburg – CSU-Chef Horst Seehofer befürwortet einen Atomausstieg bis 2020. "Ich glaube, dass es möglich ist, bis Ende dieses Jahrzehnts den wesentlichen Teil des Umstiegs geschafft zu haben", sagte Seehofer dem "Spiegel". "Bis dahin können wir im Wesentlichen raus aus der Kernenergie." Der bayerische Ministerpräsident betonte, es werde in...
22.04.2011
Strompreisanstieg
Verbraucherschützer erwarten nur moderat steigende Energiepreise
Berlin – Die Kosten der Energiewende werden sich nach Einschätzung des Bundesverbands der Verbraucherzentralen in Grenzen halten. Für den Netzausbau und die Umlage für erneuerbare Energien sei bis 2020 ein Anstieg des Strompreises um 1 bis 2 Cent je Kilowattstunde zu erwarten, sagte Energieexperte Holger Krawinkel der Nachrichtenagentur dapd...
22.04.2011
Verflechtungen aufzeigen
Atomkraftgegner bewarfen RWE-Aktionäre mit Wollknäueln
Essen – Rund 200 Atomkraftgegner haben am Mittwoch anlässlich der Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE vor der Grugahalle in Essen demonstriert. Die Proteste, die sich nach Angaben der Initiatoren insbesondere gegen die atomfreundliche Haltung des Konzerns richten, verliefen am Vormittag weitgehend friedlich, wie die Polizei...
20.04.2011
Zum Schutze der Schöpfung
Lieberknecht fordert Ausstieg aus Atomkraft
Düsseldorf – Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) verlangt den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie. "Ich habe auch immer gedacht, das Restrisiko sei theoretisch", sagte Lieberknecht der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. "Japan hat gezeigt, dass wir diese Technologie im Krisenfall...
20.04.2011
70.000 Tonnen
Erstmals Radioaktives Wasser aus Reaktor in Fukushima abgepumpt
Tokio – Erstmals ist hoch radioaktives Wasser aus einem der zerstörten Reaktorblöcke des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi abgepumpt worden. Ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, sagte in den kommenden 20 Tagen werde voraussichtlich ein Drittel des Wassers in der Turbinenhalle des Reaktorblocks 2...
19.04.2011
Fukushima
Tepco beginnt mit Abpumpen von radioaktivem Wasser aus Reaktor
Tokio – Der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat am Dienstag mit dem Abpumpen von radioaktiv kontaminiertem Wasser begonnen. Erst wenn die rund 25.000 Tonnen Wasser, die sich in der Turbinenhalle des Reaktorblocks 2 angesammelt haben, in ein Auffangbecken umgepumpt sind, können Arbeiter sich an die Reparatur des...
19.04.2011
Atomkatastrophe
Ein Vierteljahrhundert ist die Atomkatastrophe von Tschernobyl her. Doch für Eberhard Klein ist sie weiter ganz nah. Gerade mit der Atomkatastrophe von Japan seien bei ihm Bilder zurückgekommen, sagt der evangelische Pfarrer. "Bilder von an Leib und Seele verbrannten Menschen, mit regelrecht glühenden Gesichtern. Das wird mir nie mehr aus dem...
18.04.2011
Deutsche Umweltexperten
Greenpeace rechnet mit jahrzehntelanger Kontamination um Fukushima
Hamburg – Deutsche Umweltexperten rechnen mit einer über Jahrzehnte anhaltenden Strahlenkontamination in der Evakuierungszone um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima in Japan. Das ist das Ergebnis der Messungen von Greenpeace-Spezialisten in dem japanischen Katastrophengebiet, die die Umweltorganisation am Montag in Hamburg vorlegte. Zudem...
18.04.2011
Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi
Roboter erkunden zerstörte Fukushima-Reaktoren
Tokio – Erkundungsroboter haben in zwei Reaktorblöcken des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hohe Radioaktivität gemessen. Das teilte ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, am Montag mit. Die Messergebnisse in den Reaktoren 1 und 3 machten aber den Einsatz menschlicher Arbeitskräfte nicht unmöglich.Die Werte...
18.04.2011
Anti-Atom-Initiativen
Erneut Mahnwachen gegen Atomkraft angekündigt
Gorleben – Anti-Atom-Initiativen haben für Montagabend erneut zu Mahnwachen gegen die weitere Nutzung der Kernkraft aufgerufen. In mehr als 280 Orten seien Kundgebungen geplant, teilte die Organisation "ausgestrahlt" mit. Zu den Veranstaltungen würden wie in den vergangenen Wochen Zehntausende Teilnehmer erwartet. Seit Beginn des Atomunfalls...
18.04.2011
Krisenmanagement
Schlechte Noten für japanische Regierung
Tokio – Mehr als zwei Drittel der japanischen Bürger sind Umfragen zufolge mit dem Krisenmanagement ihrer Regierung nach der Erdbeben- und Atomkatastrophe unzufrieden. Die Umfragen wurden am Montag von den großen Zeitungen "Manichi", "Nihon Keizai" und "Asahi" veröffentlicht. Eine Mehrheit zeigte sich darin bereit, für den Wiederaufbau der...
18.04.2011
Diskussion um Finanzierung
Streit über Milliardenkosten der Energiewende
Trotz der erwarteten Milliardenkosten für den Atomausstieg will die schwarz-gelbe Koalition weder die Steuern erhöhen noch zusätzliche Schulden machen. Dies stellte der künftige FDP-Chef Philipp Rösler am Wochenende klar. Doch werden steigende Strompreise erwartet. Der Unions-Mittelstand will deshalb Subventionen für die Industrie, die Linke verlangt Sozialtarife für die Ärmsten.
17.04.2011
radioaktive Lauge
Öffnung von Atommüllkammern in der Asse wird erlaubt
Das niedersächsische Umweltministerium will Grünes Licht für erste Schritte zur Bergung radioaktiver Abfälle aus dem Atommülllager Asse geben. Die Genehmigung zum Anbohren der ersten zwei Atommüllkammern in dem ehemaligen Salzbergwerk werde aller Voraussicht nach kommende Woche erteilt, sagte Ministeriumssprecherin Jutta Kremer-Heye am...
16.04.2011
Tschernobyl-Wolke im Frühjahr 1986
Zwischen Verharmlosung und Hysterie
Berlin – Als kürzlich nach dem Erdbeben in Japan die ersten Meldungen über Beschädigungen am Atomkraftwerk Fukushima über die Ticker laufen, ist "Tschernobyl" plötzlich wieder ganz präsent. 25 Jahre ist es her, dass Reaktor Nummer 4 des Atomkraftwerks in der Ukraine explodierte. Doch immer noch erinnern sich viele nur zu gut an...
14.04.2011
Widerstand in Straßburg
Wenn Gallier den Aufstand proben gegen die allmächtige Atomkraft
Straßburg/Berlin – Wir befinden uns im Jahre 2011 nach Christus. Ganz Gallien ist von der Atomkraft besessen. Ganz Gallien? Nein! Eine von unbeugsamen Galliern bevölkerte Stadt leistet Widerstand, Straßburg. Sie hat jetzt dem ältesten französischen Atomkraftwerk den Kampf angesagt, Fessenheim am Rhein. Eine Sensation in dem Land, in dem...
14.04.2011
Fukushima-Katastrophe
Ärzteorganisation sieht Japaner erheblich bedroht
Berlin – Die neue Einordnung der Reaktorkatastrophe in Fukushima in die höchste Stufe 7 der Internationalen Bewertungsskala hat in Deutschland Kritik und Sorge ausgelöst. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin griff die japanische Regierung an. Es sei unter Experten ein "offenes Geheimnis" gewesen, dass der Vorfall in Stufe 7 einzuordnen sei....
12.04.2011
Umfrage zu Fukushima
„Ich glaube, dass noch viel verheimlicht wird“
Berlin – Verunsicherung und Sorge, aber auch Wut über die Informationspolitik der Verantwortlichen und die bange Frage, ob ein ähnlicher Unfall auch in Europa passieren könnte – die Anhebung der Havarie im japanischen Atomkraftwerk Fukushima auf die höchste Stufe der Internationalen Bewertungsskala für Nuklearunfälle beschäftigt auch...
12.04.2011
Zahlreiche Störfälle
Stadt Straßburg verlangt Schließung von AKW Fessenheim
Straßburg – Der Stadtrat von Straßburg hat die Schließung des ältesten französischen Atomkraftwerkes in Fessenheim am Rhein verlangt. Das sagte Pressesprecherin Julie Deutschmann am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd. Die beiden Reaktoren in Fessenheim hätten zahlreiche Störfälle erlebt, erklärte der Stadtrat zur Begründung. Ihre...
12.04.2011
Atomunglück von Fukushima
Japan setzt Fukushima mit Tschernobyl gleich
Tokio – Die japanische Regierung stuft das Atomunglück von Fukushima nun offiziell als ebenso schwer wie das Reaktorunglück in Tschernobyl ein. Die Atomsicherheitsbehörde erklärte am Dienstag in Tokio, das Unglück werde jetzt auf der Internationalen Bewertungsskala auf der höchsten Gefahrenstufe 7 eingeordnet. Bislang galt noch Stufe...
12.04.2011
Luftverkehr
Heraufstufung des Reaktorunfalls ohne Folgen für Flughafen Frankfurt
Frankfurt/Main – Die Heraufstufung des Reaktorunglücks im japanischen Fukushima auf die höchste Unfallstufe wirkt sich nicht auf die Flugabfertigung auf Deutschlands größten Flughafen in Frankfurt am Main aus. "Das hat definitiv keine Auswirkungen auf den Flugverkehr hier", sagte ein Lufthansa-Sprecher am Dienstag. Die Maschinen überquerten...
12.04.2011
Anhebung auf Stufe 7
Japan ruft offiziell höchste Gefahrenstufe für Fukushima aus
Tokio – Japan stuft das Atomunglück von Fukushima nun offiziell als ebenso schwer ein wie das Reaktorunglück in Tschernobyl. Die Atomsicherheitsbehörde erklärte am Dienstag in Tokio, das Unglück werde auf der Internationalen Bewertungsskala auf der höchsten Stufe 7 eingeordnet. Bislang galt noch Stufe 5."Wir haben die Einstufung der...
12.04.2011
Radioaktivität
Studie: Tschernobyl hat Auswirkungen auf 600 Millionen Europäer
Berlin – Mehr als 600 Millionen Menschen in Europa müssen einer Studie zufolge mit gesundheitlichen Auswirkungen der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren rechnen. Am meisten leiden die Aufräumarbeiter unter den Folgen: Von den 830.000 sogenannten Liquidatoren erkrankten 90 Prozent wegen der hohen Strahlenbelastung. Dies ergab eine am...
11.04.2011
Atom-Moratorium
Regierung nimmt Zahlungsweigerung der Atombetreiber hin
Berlin – Die Regierung nimmt es hin, dass die Energieversorger wegen des Atom-Moratoriums ihre Zahlungen an den Fonds zur Förderung erneuerbarer Energien eingestellt haben. "Die Bundesregierung hat das zur Kenntnis genommen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Man wolle jetzt nicht Einzelthemen zu großen Hindernissen...
11.04.2011
und kein Ende in Sicht
Japan gedenkt der Opfer von Erdbeben und Tsunami
Tokio – Japan gedenkt am (heutigen) Montag der Opfer des Erdbebens und Tsunamis vor einem Monat. Geplant waren Schweigeminuten und Gedenkveranstaltungen im ganzen Land. Bei der Katastrophe wurden bis zu 25.000 Menschen getötet. Tausende Leichen wurden noch immer nicht gefunden. "Wir sprechen denen, die ihre Angehörigen verloren haben, unser...
11.04.2011
Sicherheitstechnik
Regierung: Keine Hinweise auf Gefährdung deutscher AKW durch Viren
Saarbrücken – Die Bundesregierung weist Bedenken hinsichtlich einer möglichen Gefährdung deutscher Atomkraftwerke durch Computerviren zurück. Derzeit gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass die sicherheitstechnischen Systeme deutscher Kernkraftwerke von Viren wie etwa Stuxnet betroffen sein könnten, heißt es in einer Antwort des...
10.04.2011
Auch in Deutschland Radioaktivität
Experte: Genetische Veränderungen nach Tschernobyl
Berlin – Die offiziellen Zahlen zu den Opfern des Super-GAU in Tschernobyl sind nach Angaben des Statistikers Hagen Scherb vom Helmholtz Zentrum München viel zu niedrig angesetzt. "Es gibt inzwischen einige hundert Studien, die alle das gleiche zeigen, nämlich dass das Strahlenrisiko nach Tschernobyl von der WHO und anderen offiziellen Stellen...
10.04.2011
Katastrophengebiet Japan
Nach Beben noch 260.000 Menschen ohne Strom
Tokio/Atlanta – Zwei Tage nach dem jüngsten schweren Beben waren am Samstag in den betroffenen Gebieten im Nordosten Japans noch immer rund 260.000 Menschen ohne Strom. Zahlreiche Haushalte waren von der Gas- und Wasserversorgung abgeschnitten. Bei dem Beben der Stärke 7,1 vom Donnerstag kamen drei Menschen ums Leben. Aus dem schwer...
09.04.2011
Pumpe von Putzmeister
Russisches Frachtflugzeug holt Riesenpumpen aus den USA
Atlanta – Ein russisches Frachtflugzeug vom Typ Antonow AN-124 ist am Freitag in Atlanta in den USA gelandet, um eine 86 Tonnen schwere Riesenpumpe nach Japan zu bringen. Die umgebaute Betonpumpe soll dort zur Kühlung des havarierten Atomkraftwerks Fukushima eingesetzt werden.Die von Putzmeister America, einem Tochterunternehmen von Putzmeister...
09.04.2011
Angst vor weiteren Erdstößen
Hamsterkäufe in Japan nach Erdbeben vom Donnerstag
Tokio – Im Nordosten Japans herrscht nach dem neuerlichen starken Erdbeben vom Donnerstag Angst vor weiteren Erdstößen und Tsunamis. Die Bevölkerung kaufte Supermärkte leer, an den Tankstellen bildeten sich lange Autoschlangen, rund eine halbe Million Haushalte waren bis Freitagabend noch ohne Strom. Das Beben der Stärke 7,1 hatte sich in...
08.04.2011
Strahlengrenzwerte
EU verschärft Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan
Brüssel – Die Europäische Kommission verschärft die Strahlengrenzwerte für Lebensmittel aus Japan. Einen entsprechenden Vorschlag der Kommission billigten die Mitgliedsländer am Freitag. Die nun geltenden Werte für Jod-131, Cäsium-134 und Cäsium-137 entsprechen nun den in Japan geltenden geringeren Maximalwerten, wie die Kommission in...
08.04.2011
EU-Energiekommissar Günter Oettinger
Debatte um Atomkraft in Deutschland ist notwendig
Hannover – EU-Energiekommissar Günter Oettinger hält die derzeitige Debatte um die Atomkraft in Deutschland und eine Energiewende für dringend geboten. "In Europa findet diese nicht statt. Da spricht man nur von der German Angst", sagte Oettinger am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung zur Energiepolitik im niedersächsischen Landtag. Nach...
07.04.2011
Greenpeace-Studie
Ukrainische Lebensmittel wegen Tschernobyl noch immer belastet
Kiew – Auch 25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind Lebensmittel wie Milch, Pilze und Beeren in einigen Regionen der Ukraine teils erheblich radioaktiv belastet. Nach einer neuen Greenpeace-Studie überschritt die Strahlung zum Beispiel in Proben von Trockenpilzen aus einzelnen Regionen 300 Kilometer westlich des...
06.04.2011
Lebensmittel aus Japan
Europa will Grenzwerte für Lebensmittel verschärfen
Brüssel – Die Europäische Union will angesichts anhaltender öffentlicher Proteste strengere Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan durchsetzen. Voraussichtlich am Freitag werden die EU-Mitgliedsländer beschließen, die Maximalbelastung für Cäsium-134 und Cäsium-137 in Europa an den in Japan geltenden Höchstwert anzugleichen, wie ein...
06.04.2011
Lückenloser Bericht
Chaos um Atomkugeln beschäftigt Landtag in NRW
Düsseldorf/Jülich – In der Debatte um Brennelementekugeln aus dem Atom-Forschungszentrum Jülich will das Land Nordrhein-Westfalen bis Ostern einen lückenlosen Bericht vorlegen. Es solle geklärt werden, ob vor Ort "die Mengen atomar spaltbaren Materials exakt nachgehalten" wurden, sagte Energie-Staatssekretär Günther Horzetzky am Mittwoch...
06.04.2011
Natriumsilicat
Leck in japanischem Atomkraftwerk offenbar abgedichtet
Tokio – Vom havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi fließt kein radioaktiv verseuchtes Wasser mehr ins Meer. Das teilte der Kraftwerksbetreiber Tepco am Mittwoch mit. Die Abdichtung des Lecks sei gelungen durch die Zufuhr von 1.500 Litern Natriumsilicaten, sogenanntem "Wasserglas", sagte Tepco-Sprecher Naoki Tsunoda. Bei der...
06.04.2011
Hohe Strahlenwerte im Meer
Tepco entsorgt weiter kontaminiertes Wasser im Meer
Tokio – In dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist auch am Dienstag weiter radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gepumpt worden. Die Maßnahme sei leider unvermeidlich, sagte Regierungssprecher Yukio Edano bei einer Pressekonferenz. Nur auf diese könne verhindert werden, dass sich noch stärker kontaminiertes Wasser...
05.04.2011
Radioaktivität im Ozean
Experten sehen keine Gefahr durch Radioaktivität für Meerestiere
New York – Kontaminiertes Wasser aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima stellt nach Ansicht von US-Experten keine große Gefahr für Meerestiere dar. Weil die Radioaktivität sehr schnell im Ozean verdünnt werde, sei auch der Verzehr von Meerestieren wenig bedenklich, sagte William Burnett von der Florida State University am...
05.04.2011
Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi
Tepco entsorgt 10.000 Tonnen kontaminiertes Wasser im Meer
Tokio – Während die Arbeiter im havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi weiterhin auf der Suche nach Lecks sind, haben ihre Kollegen am Montag rund 10.000 Tonnen kontaminiertes Wasser ins Meer gepumpt, wie Kraftwerksbetreiber Tepco am Montag mitteilte. Die von dem Wasser ausgehende Strahlung soll das 500-fache der erlaubten Höchstgrenze...
04.04.2011
Energiestrategie
Kleiner warnt vor übereiltem Ausstieg aus Atomenergie
Hamburg – Als einer der beiden Vorsitzenden der neuen Ethikkommission zur Energiepolitik hat Matthias Kleiner vor einem übereilten Atomausstieg gewarnt. "Man kann nicht das eigene Haus kehren und den Kehricht in Nachbars Garten kippen", sagte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) der "Financial Times Deutschland"...
03.04.2011
Energieversorgung
E.ON will sich Atomausstieg nicht in den Weg stellen
Hannover – Der Stromkonzern E.ON will sich einem Ausstieg aus der Atomenergie nicht in den Weg stellen. "Keiner ist hier, der dem Satz widerspricht: Ausstieg aus der Atomenergie so früh wie möglich", sagte E.ON-Vorstandschef Johannes Teyssen am Sonntag in Hannover. Der Manager fügte hinzu, es müsse jedoch klar sein, welche neuen...
03.04.2011
Fukushima-Kraftwerk
Atomruine könnte noch monatelang strahlen
Tokio – Aus der Atomruine Fukushima-Daiichi könnte nach Einschätzung der japanischen Regierung noch monatelang radioaktive Strahlung entweichen. Die Regierung und der Kraftwerksbetreiber Tepco prüften derzeit mögliche Wege, um diesen Zeitrahmen zu verkürzen, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano nach einem Bericht der Nachrichtenagentur...
03.04.2011
Vermutlich Tsunamiopfer
Zwei Atomarbeiter in Fukushima tot aufgefunden
Tokio – Zwei vermisste Arbeiter des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi sind tot aufgefunden worden, wie der Betreiber Tepco am Sonntag mitteilte. Die beiden Männer im Alter von 21 und 24 Jahren seien bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März ums Leben gekommen. Es ist die erste Bestätigung von Todesfällen in...
03.04.2011
Deutsche Kernkraftwerksbetreiber
Kernkraft-Hardliner und Atomgegner-Versteher
Düsseldorf – Die Angst vor der Atomenergie ist in Deutschland nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima wohl so groß wie seit Tschernobyl nicht mehr. Doch der Umgang der vier deutschen Kernkraftwerksbetreiber – RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall – mit den Atomängsten der Bevölkerung ist so gegensätzlich wie noch nie. Die einen geben sich als...
02.04.2011
Kontaminierung des Meerwassers
Riss im Atomreaktor von Fukushima entdeckt
Tokio – Aus einem Riss des schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi sickert hoch radioaktives Wasser in den Pazifik. In der Luft über dem Leck seien Strahlungswerte von 1.000 Millisievert pro Stunde gemessen worden, teilte die Atomsicherheitsbehörde am Samstag mit. Das Wasser tritt demnach aus einem etwa 20 Zentimeter...
02.04.2011
Atomkraftgegner
Tausende Menschen protestieren gegen Atomenergie
Bremen/Gorleben/Essen – Mehrere tausend Menschen haben am Samstag bundesweit gegen Atomkraft demonstriert. In Bremen protestierten 7.000 Menschen friedlich gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke, wie die Polizei mitteilte. Im Wendland marschierten nach Polizeiangaben mehrere hundert Atomkraftgegner zu den Atomanlagen in Gorleben...
02.04.2011
Riss in der Schutzhülle
Verstrahltes Wasser aus Fukushima sickert ins Meer
Tokio – Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sickert hoch radioaktives Wasser in den Pazifik. Der Sprecher der Atomsicherheitsbehörde, Hidehiko Nishiyama, erklärte am Samstag, das Wasser trete aus einem Riss in der Schutzhülle eines Grabens aus. In der Luft über dem Leck seien Strahlungswerte von 1.000 Millisievert pro Stunde...
02.04.2011
Wettrennen der Bundesländer
Die Politik hat es beim Atomausstieg immer eiliger
Berlin – Die Politik drückt beim Ausstieg aus der Kernenergienutzung aufs Tempo. Grünen-Chefin Claudia Roth sagte am Samstag, der Ausstieg sei in der nächsten Wahlperiode möglich, die voraussichtlich bis 2017 geht. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) kündigte ein Wettrennen der Bundesländer um den Ausstieg aus der Atomkraft an....
02.04.2011
Störfall
Reaktor in tschechischem AKW wegen Lecks heruntergefahren
Prag – Wegen eines Lecks in einem Rohr mit verstrahltem Wasser wird in einem Atomkraftwerk in Tschechien einer der vier Reaktoren heruntergefahren. Das Wasser könne nicht austreten, daher bestehe keine Gefahr, erklärte ein Sprecher der Anlage Dukovany am Freitag. Das Problem trat demnach an einem kleinen Rohr im Innern des Reaktors auf. Der...
01.04.2011
Abgeschaltet
Streit um Biblis wird jetzt vor Gericht ausgefochten
Wiesbaden/Essen – Der Streit um das Atomkraftwerk Biblis wird jetzt vor Gericht ausgefochten. Der Energieversorger RWE reichte am Freitag beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Klage gegen die vorläufige Abschaltung der Reaktoren Biblis A und B ein. Landesumweltministerin Lucia Puttrich reagierte gelassen auf das juristische Vorgehen...
01.04.2011
AKW auf dem Prüfstand
RWE klagt gegen Abschaltung von Biblis A
Essen/Berlin – Der Energiekonzern RWE klagt gegen die vom Staat angeordnete vorläufige Abschaltung des hessischen Atomkraftwerks Biblis A. Ein Sprecher sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur dapd, namhafte Juristen hätten Zweifel, ob die Rechtsgrundlage für das dreimonatige Moratorium tragfähig sei. "Das wollen wir gerichtlich klären."...
31.03.2011
Radioaktives Cäsium in Rindfleisch entdeckt
Japan: 10.000-fach erhöhte Strahlung in Grundwasser gemessen
Tokio – Im Kampf gegen die Katastrophe im havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi nimmt Japan zunehmend Hilfe aus dem Ausland an. Neben Experten aus Frankreich und den USA traf auch ein ferngesteuerter Roboter zur Untersuchung der am stärksten verstrahlten Bereiche des AKW ein. Im Grundwasser in der Nähe von Fukushima wurden mittlerweile...
31.03.2011
Reaktorsicherheitskommission
Anforderungskatalog der Sicherheitsprüfung deutscher Kernkraftwerke
Berlin – Die Reaktorsicherheitskommission hat Kriterien für die Sicherheitsprüfung der deutschen Kernkraftwerke festgelegt. Der Anforderungskatalog wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Bei der Untersuchung soll aufgezeigt werden, inwiefern für die verschiedenen Szenarien Maßnahmen und Einrichtungen zum Vermeiden von Ereignissen und...
31.03.2011
Belastung des Meeres
Konzentration von radioaktivem Jod im Meer vor Fukushima steigt
Tokio – Die radioaktive Belastung des Meers vor dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi steigt weiter an. Rund 330 Meter vor der Küste wurden nach Angaben des japanischen Kraftwerkbetreibers Tepco stark erhöhte Mengen des radioaktiven Jods 131 gemessen. Sie seien damit 4.385 mal höher als die gesetzlichen Maximalwerte, hieß es am...
31.03.2011
Japan: Strahlenwerte
Konzentration von radioaktivem Jod im Meer vor Fukushima steigt
Tokio – Die Strahlenwerte im Meer vor dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan steigen weiter an. Rund 330 Meter vor der Küste wurden nach Angaben des Kraftwerkbetreibers Tepco stark erhöhte Mengen des radioaktiven Jods 131 gemessen. Sie seien damit 4.385 mal höher als die gesetzlichen Maximalwerte. Am (gestrigen) Mittwoch...
31.03.2011
Kunstharz und Zeltplanen gegen Strahlung
Vor Fukushima große Mengen radioaktiven Jods im Meer
Tokio/Frankfurt – Im Meer vor dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan sind stark erhöhte Mengen des radioaktiven Jods 131 festgestellt worden. Sie lägen um das 3.355-fache über den normalen Werten, teilte die Atomsicherheitsbehörde am Mittwoch mit. Das deute darauf hin, dass weiterhin kontaminiertes Wasser aus dem...
30.03.2011
Nachlässigkeiten
Große Mengen radioaktiven Jods im Meer vor Fukushima gemessen
Tokio/Frankfurt – Im Meer vor dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan sind stark erhöhte Mengen des radioaktiven Jods 131 festgestellt worden. Sie lägen um das 3.335-fache über den normalen Werten, teilte die Atomsicherheitsbehörde am Mittwoch mit. Das deute darauf hin, dass weiterhin kontaminiertes Wasser aus dem...
30.03.2011
Ratlosigkeit
Häfen und Reeder rüsten sich gegen Gefahr verstrahlter Schiffe
Hamburg – Hafenbetreiber und Reedereien in Europa bereiten sich auf das Einlaufen radioaktiv kontaminierter Schiffe aus Japan vor. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe) erarbeitet die Hamburger Hafenbehörde derzeit gemeinsam mit Zoll und Innenbehörde einen Notfallplan, wie mit verseuchten Frachtern umzugehen...
30.03.2011
TEPCO-Präsident im Krankenhaus
Große Mengen radioaktiven Jods im Meer vor Fukushima gemessen
Tokio – Im Meer vor dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi in Japan sind am Dienstag stark erhöhte Jod-Werte gemessen worden. Die Menge des radioaktiven Jod 131 im Wasser sei 3.335-fach höher als normal, teilte die Atomsicherheitsbehörde am Mittwoch mit. Dieser bislang höchste gemessene Wert deute darauf hin, dass weiterhin...
30.03.2011
Schutz der Bevölkerung
Greenpeace empfiehlt großflächige Evakuierung der Region Fukushima
Frankfurt/Main – Nach eigenen Strahlungsmessungen im Umkreis des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi in Japan hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Mittwoch eine Evakuierung der gesamten Region empfohlen. Rund 30 Kilometer vom Meiler entfernt seinen Strahlungswerte von 100 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden, sagte der...
30.03.2011
Panne bei Außenarbeiten
Kan spricht von „schwerster Krise Japans“ seit Zweitem Weltkrieg
Tokio – Angesichts des weiterhin nicht unter Kontrolle gebrachten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat die japanische Regierung am Dienstag die Überarbeitung der Standards für Atomsicherheit angekündigt. Damit räumte die Regierung ein, dass die bisherigen Sicherungen nicht ausreichten, um die Anlage gegen einen Tsunami, wie den am 11. März,...
29.03.2011
Finnland: Zweifel an Sicherheitsglaube
„Ein Unfall wie in Japan könnte nicht passieren“
Olkiluoto/Finnland – Während die Welt gebannt auf die Reaktorkatastrophe in Japan schaut, entsteht auf der anderen Seite der Erde in Finnland ein hochmodernes Atomkraftwerk der dritten Generation. In diesem Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) wäre nach Überzeugung des Herstellers ein Unglück wie in Japan nicht möglich – und das nicht...
29.03.2011
Aktuelle Lage
Plutonium tritt offenbar weiterhin aus Atommeiler in Fukushima aus
Tokio – Aus dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi tritt offenbar weiterhin hochgiftiges Plutonium aus. Das radioaktive Material sickere ins Erdreich ein, hieß es am Dienstag aus Behördenkreisen. Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers Tepco wurde an mehreren Stellen außerhalb des Meilers Plutonium entdeckt. Der...
29.03.2011
Japan: "Die Situation ist sehr ernst"
Plutonium tritt offenbar weiterhin aus Atommeiler in Fukushima aus
Tokio – Aus dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi tritt offenbar weiterhin hochgiftiges Plutonium aus. Das Schwermetall sickere ins Erdreich ein, hieß es am Dienstag aus Behördenkreisen. Nach Angaben des Kraftwerksbetreibers TEPCO wurde an mehreren Stellen außerhalb des Meilers Plutonium entdeckt. Es gebe Hinweise...
29.03.2011
Radioaktivität
Plutonium – hochgiftig und hochgefährlich
Berlin – Das 1940 entdeckte und nach dem Planeten Pluto benannte silberweiße Plutonium gilt als einer der gefährlichsten Stoffe der Welt. Es ist ein radioaktives Schwermetall, das in Atomkraftwerken beim Abbrennen von uranhaltigen Brennelementen entsteht.Wegen der starken Alpha-Strahlung zählt es zu den giftigsten radioaktiven Stoffen. Schon...
28.03.2011
Peinliche Irrtümer
AKW-Betreiber Tepco muss Fehler um Fehler eingestehen
Tokio – Die japanische AKW-Betreiberfirma Tepco kann derzeit nicht aufhören, sich zu entschuldigen. Wiederholt muss die Firma der Öffentlichkeit fehlerhafte Angaben eingestehen, die ihre krisengeplagte Atomanlage Fukushima-Daiichi betreffen. Häppchenweise bietet sie Details über die sich zuspitzende Atomkatastrophe nach dem Tsunami an und...
28.03.2011
Super-Gau
Laut Regierung teilweise Kernschmelze in Fukushima-Reaktor
Frankfurt/Tokio – In Reaktor 2 des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat es nach Einschätzung der japanischen Regierung eine teilweise Kernschmelze gegeben. Sprecher Yukio Edano sagte am Montag, daher rühre vermutlich das hoch radioaktive Wasser, das in dem Reaktor entdeckt wurde. Die erhöhte Strahlung sei offenbar auf den Block...
28.03.2011
Japan: Tepcos Informationschaos
UPDATE: Verwirrung um Strahlenbelastung in Fukushima
Tokio – Verwirrung um die Strahlenbelastung im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima: Die Betreiberfirma Tepco meldete am Sonntag zunächst millionenfach erhöhte Werte, zog die Angaben aber Stunden später wieder zurück. Zwischenzeitlich wurde die gesamte Anlage fluchtartig geräumt, die Rettungsarbeiten zur Kühlung der...
27.03.2011
Schadensersatzforderungen wegen Zwangsabschaltung
Stromkonzerne bereiten Einsprüche gegen AKW-Abschaltungen vor
Berlin – Die Stromkonzerne bereiten Widersprüche und Schadenersatzforderungen wegen der Zwangsabschaltung der sieben alten Atomkraftwerke vor. "Wir müssen das prüfen", sagte eine RWE-Sprecherin am Wochenende auf Nachfrage und bestätigte damit einen Bericht des "Spiegels". Der Energieriese EnBW hält derweil die Abschaltung seines Meilers...
27.03.2011
Japan: Fukushima-Daiichi
Laut Tepco millionenfach erhöhte Strahlung an Fukushima-Reaktor
Tokio – In einem Reaktor des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi liegt die Strahlung nach Angaben der Betreiberfirma Tepco zehn Millionen Mal höher als der Normalwert. Die Radioaktivität wurde in ausgetretenem Wasser in Reaktor 2 gemessen, wie Tepco-Sprecher Takashi Kurita am Sonntag mitteilte. Gemessen wurden demnach 1.000...
27.03.2011
120.000 in Berlin - Bildergalerie
Berliner Anti-Atom-Protest übertrifft alle Erwartungen
Berlin – Dass die angemeldete Zahl von 50.000 Menschen nicht ausreichen würden, damit hatte die Berliner Polizei schon vor der Anti-Atom-Demonstration gerechnet. Insgeheim wohl auch die Veranstalter, auch wenn sie wegen der kurzen Vorbereitungszeit offiziell nur auf "mehrere zehntausend" zu hoffen wagten. Dass es dann nach Veranstalterangaben...
26.03.2011
Über 200.000 Menschen
Massenproteste gegen Atomenergie
Berlin/Köln/Hamburg/München – Rund 210.000 Menschen haben am Samstag bei vier Großdemonstrationen für einen Ausstieg aus der Kernkraft demonstriert. Die Veranstalter sprachen von den bisher größten Anti-Atom-Protesten in Deutschland. Nach ihren Angaben beteiligten sich allein in Berlin rund 90.000 Menschen an der Demonstration. In Hamburg...
26.03.2011
Demonstration
Tausende protestieren in Berlin gegen Atomenergie
Berlin – Am Potsdamer Platz in Berlin haben sich am Samstagmittag Tausende Menschen zu einer Großdemonstration gegen die Atomenergie versammelt. Um den Andrang der Teilnehmer zu bewältigen, wurde die Bannmeile rund um den Bundesrat am benachbarten Leipziger Platz aufgehoben. Die Demonstranten machten ihre Ablehnung gegen die Atomenergie...
26.03.2011
Japanische Regierung zu Atomkrise
„Wir können nicht optimistisch sein“
Tokio – Die japanische Regierung schätzt die Lage im havarierten Atomkraftwerk Fukushima als unberechenbar ein. Das teilte Regierungssprecher Yukio Edano am Samstag mit. Es werde noch lange dauern, die Krise um die überhitzten Reaktoren zu überwinden. "Es sieht so aus, als ob wir es noch verhindern können, dass sich die Lage verschlimmert",...
26.03.2011
CSU
Seehofer: Sieben Meiler bleiben wohl abgeschaltet
Hamburg – Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer glaubt nicht, dass die sieben abgeschalteten deutschen Atomkraftwerke wieder ans Netz gehen. "Ich kann mir schwer vorstellen, dass es wirtschaftlich ist, sie noch einmal nachzurüsten", sagte der CSU-Vorsitzende dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. Er wünsche sich bis 2020...
26.03.2011
Kernkraft
Zeitung: Merkel will Grünen-Politiker Fücks in Atom-Ethikkommission berufen
Leipzig – Der von Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigten Ethikkommission zur Kernkraft soll auch ein führender Grünen-Theoretiker angehören. Nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" (Samstagausgabe) will die CDU-Chefin den Vorstand der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung, Ralf Fücks, berufen. Aus Rücksicht auf die laufenden...
26.03.2011
Radioaktivität
Erheblich stärkere Verstrahlung in Japan befürchtet
Tokio – Ein möglicherweise beschädigter Reaktor im japanischen Atomkraftwerk Fukushima könnte nach Behördenangaben zu einer erheblich stärkeren Verstrahlung führen als bislang erwartet. Auch die im weiten Umfeld der havarierten Nuklearanlage gemessenen Strahlenwerte nehmen immer Besorgnis erregendere Ausmaße an. Regierungssprecher Yukio...
26.03.2011
Anti-Atomkraft
Massendemonstration gegen Atomenergie in vier deutschen Städten
Berlin – Heute könnte die Bundesrepublik in Berlin, Hamburg, München und Köln eine der größten Anti-Atom-Demonstrationen ihrer Geschichte erleben. Das Veranstalterbündnis aus Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften hielt sich mit Teilnehmer-Vorhersagen zurück, die Zahl könnte aber wohl den sechsstelligen Bereich erreichen. Auch...
26.03.2011
Strahlenangst
„Ein Alptraum, der nicht enden will“
Fukushima – Wie Gestalten aus einem Science-Fiction-Film wirken die Leute vom Strahlenschutz im Evakuierungszentrum Fukushima. Verhüllt mit weißen Overalls, Atemmasken und Hauben, tasten sie alle Ankommenden mit silbrig glänzenden Geigerzählern ab. Schon der bloße Anblick bringt manche Kinder zum Weinen. Auch Erwachsene gruselt es, wenn sie...
25.03.2011
Strahlenforscher
Katastrophe von Tschernobyl bedeutend größer
Berlin/ – Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Japan herrscht in Deutschland bei vielen Menschen Sorge wegen einer möglichen radioaktiven Belastung. Der Leiter Sicherheit und Strahlenschutz im Forschungszentrum Jülich, Reinhard Lennartz, hält solche Ängste für unbegründet. Mit ihm sprach dapd-Korrespondent Wolfgang Schönwald. Frage: Das...
25.03.2011
Traumjob für Lobbyisten
BDI sucht neuen Hauptgeschäftsführer
Berlin – So war das nicht geplant: Durch den Rücktritt von Werner Schnappauf muss sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) einen neuen Hauptgeschäftsführer suchen. Das ist keine leichte Aufgabe, wie die Erinnerung an die Ernennung Schnappaufs zeigt. Er war nur als zweite Wahl ins Amt gekommen. Als der BDI im Jahr 2006 einen...
25.03.2011
Bauernopfer Schnappauf
BDI-Geschäftsführer muss nach „Protokollfehler“ zu Brüderle-Äußerung gehen
Berlin – Das ging schnell: Kaum hatte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf (CSU) versucht, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) aus einer peinlichen politischen Lage herauszuhauen, musste er selbst zurücktreten. Schnappauf hatte es am Donnerstag als einen "Protokollfehler" bezeichnet, dass Brüderle in einer vertraulichen Sitzung...
25.03.2011
Tierschutz
„Für Menschen wie Tiere eine Katastrophe“
Fukushima – Völlig verdreckt trotten die Hunde die verwüstete japanische Nordostküste entlang. Auf der Suche nach Nahrung durchwühlen sie herumliegende Müllberge, jaulend suchen sie nach ihren Besitzern. Die verheerende Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März hat tausende Haustiere herrenlos gemacht. Die sechsjährige Hündin "Luna"...
25.03.2011
Fukushima vor neuen Problemen
Japan: Neuer Rückschlag im Kampf gegen den Super-GAU
Tokio – Neuer Rückschlag im Kampf gegen den drohenden Super-GAU: In einem Block des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi könnte laut Behördenangaben der Reaktorkern beschädigt sein. Das teilte am Freitag ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde in Tokio mit. Die Arbeiten zur Kühlung der Reaktoren wurden daraufhin erneut...
25.03.2011
Drei Arbeiter verstrahlt
Sorge vor Verstrahlung um Atomkraftwerk in Japan wächst
Tokio – Auch außerhalb der Evakuierungszone rund um das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi wächst die Angst vor radioaktiver Verstrahlung. Parlamentarier drängen die Regierung, die Zone von bisher 20 Kilometern auszuweiten. An den Reaktoren selbst schien sich die Lage weiter langsam zu stabilisieren, am Donnerstag stieg...
24.03.2011
Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi
Drei Arbeiter in Fukushima verstrahlt
Tokio – Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sind drei Einsatzkräfte verstrahlt worden. Dies teilte ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde am Donnerstag mit. Die drei Arbeiter seien radioaktiven Elementen ausgesetzt gewesen, als sie Stromkabel verlegt hätten. Zwei der Arbeiter seien in ein Krankenhaus eingeliefert...
24.03.2011
Japan
Kein schwarzer Rauch mehr aus Block 3
Tokio – Aus Block 3 am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist am Donnerstag kein schwarzer Rauch mehr ausgetreten. Am Vortag waren wegen des Rauchs Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht worden. Weißer Rauch stieg aber weiterhin in unregelmäßigen Abständen aus zwei weiteren Blöcken auf, wie ein Sprecher der...
24.03.2011
NTD
Japanese Fishermen Fear Radiation in the Sea
Much of this fishing port in Takahagi was washed away by huge tsunami waves on March 11th. And now fishermen, who evacuated the area, are just getting around to untangling nets and cleaning up the wreckage. But as they try to clean up the port so the surviving boats can go out to sea again, a new problem is weighing on their minds. Further...
24.03.2011
Strahlenwerte erhöht
Strahlung im Trinkwasser von Tokio teilweise über Grenzwerten
Fukushima – Erhöhte Strahlenwerte im Trinkwasser der japanischen Hauptstadt Tokio lassen die Menschen in Japan eine größere radioaktive Verseuchung befürchten. In Tokio stiegen die Werte radioaktiven Jods nach Behördenangaben auf das Doppelte der für Kleinkinder empfohlenen Grenze. Bei den Arbeiten an der havarierten Anlage mussten die...
23.03.2011
Sieben Alt-Meiler
Unions-Politiker drängen auf rasches Aus der ältesten Atom-Reaktoren
Berlin – In der Union mehren sich die Stimmen, die auf ein rasches Aus der ältesten Atom-Reaktoren in Deutschland drängen. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller sprach sich am Mittwoch in einer Regierungserklärung dafür aus, dass die sieben Alt-Meiler "dauerhaft abgeschaltet bleiben". Ähnlich äußerte sich der bayerische...
23.03.2011
Reisen nach Japan
Katastrophe trifft Tourismusbranche in Japan schwer
Tokio – Die Bilder des verwüsteten Atomkraftwerkes und Nachrichten über radioaktiv verseuchte Lebensmittel haben Japans Ruf als sicheres Reiseziel erschüttert, viele Touristen haben ihre Reise storniert.Panwadee Pacharawanich, zweifache Mutter aus Bangkok, plante im kommenden Monat einen Familienurlaub im Disneyland in Tokio. Doch dann kamen...
23.03.2011
Radioaktive Strahlung
Einsatzkräfte von Block 2 in Fukushima abgezogen
Fukushima – Die Werte radioaktiven Jods sind in Teilen Tokios nach Behördenangaben auf das Doppelte der für Kleinkinder empfohlenen Grenze gestiegen. Eine Wasseraufbereitungsanlage im Zentrum der japanischen Hauptstadt, die einen großen Teil des Leitungswassers für Tokio liefert, habe in einigen Proben 210 Becquerel Jod 131 pro Liter...
23.03.2011
Versicherungsschäden
Japan: Münchner Rück schätzt Schadenbelastung auf 1,5 Milliarden Euro
München – Münchner Rück (Munich Re) rechnet nach einer vorläufigen Schätzung für das verheerende Erdbeben und den Tsunami in Japan mit Schadenzahlungen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro nach Retrozession und vor Steuern. Das Gewinnziel von rund 2,4 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2011 könne daher nicht mehr aufrechterhalten...
22.03.2011
Atomkraft in Deutschland
Pumpe im AKW Brokdorf schaltet sich nicht automatisch ein
Brokdorf/Kiel – Im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Brokdorf hat es ein meldepflichtiges Ereignis gegeben. Es habe sich bei einer monatlich durchzuführenden Prüfung eine Pumpe des Zwischenkühlsystems nicht wie vorgesehen automatisch eingeschaltet, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Justizministerium am Dienstag mit. Der...
22.03.2011
„Rat der Weisen“ zur Atomkraft
Merkel lässt ethische Aspekte der Energieversorgung diskutieren
Berlin – Nach der Atomkatastrophe in Japan soll ein "Rat der Weisen" noch einmal grundsätzlich über die Risiken der deutschen Energieversorgung diskutieren. Dies kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag nach einem Atomgipfel mit den Ministerpräsidenten der betroffenen Länder an. Konkrete Ergebnisse des Treffens gab die CDU-Chefin...
22.03.2011
Zorn auf Tepco wächst
Japan: Lage in Fukushima hat sich verschlechtert
Tokio – Die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi hat sich weiter zugespitzt. Am Dienstag stieg wieder Rauch oder Dampf über dem Reaktorblock 2 auf. Laut der japanischen Atomsicherheitsbehörde NISA bewegt sich dort die Temperatur in einem Abklingbecken für Brennelemente um den Siedepunkt. Auch in mindestens zwei Reaktoren liegen...
22.03.2011
Rauch über Reaktorblock 2
Japan: „Wir prüfen noch die Lage“
Fukushima – Mit Rauch über Reaktorblock 2 hat am Dienstag ein weiterer Tag im Kampf gegen eine Atomkatastrophe in der Nuklearanlage Fukushima-Daiichi begonnen. "Wir prüfen noch die Lage", sagte ein Sprecher, Naoki Tsunoda. Immer wieder über Reaktorblöcken stehender Rauch und Dampf haben in den letzten Tagen Fortschritte bei der Überwindung...
22.03.2011
Abkehr vom Atomstrom
Regierung will Wende zum Ökostrom
- Die Regierung stellt erste Weichen für eine Abkehr vom Atomstrom: Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) präsentierte am Montag Pläne für einen raschen Ausbau der Stromnetze als Voraussetzung für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Auch politisch bekannten sich Union und FDP zur Energiewende. Wie schnell die 17 deutschen Reaktoren...
21.03.2011
Union Investment der Volksbanken
Deutscher Immobilienfonds wegen Japan-Krise eingefroren
Hamburg – Die Anlagegesellschaft der Volksbanken, Union Investment, hat infolge der Krise in Japan einen ihrer offenen Immobilienfonds eingefroren. 14 Prozent des Immobilienvermögens des Fonds UniImmo Global befänden sich in Tokio, der Wert der sieben Gebäude sei momentan nicht zu bewerten, begründete der Sprecher von Union Investment Real...
21.03.2011
Japan: Arbeiter evakuiert
Grauer Rauch über Reaktor 2 und 3 in Fukushima
Fukushima – Aus zwei Reaktorblöcken am japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ist am Montag grauer Rauch aufgestiegen. Nach dem ersten Zwischenfall am Block 3 wurden dort die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht. Später trat auch aus Block 2 Rauch aus. Nach den Ursachen dafür werde gesucht, erklärte ein Sprecher der...
21.03.2011
Deutschland will keinen Atom-Ausstieg
Europa streitet um künftige Atomstrategie
Brüssel – Angesichts des Atomunfalls in Japan dringt eine Handvoll Länder – neben Österreich offenbar auch Griechenland, Luxemburg, Dänemark und Irland – auf einen europaweiten Ausstieg aus der Kernenergie. Sie stoßen dabei allerdings auf heftigen Widerstand – unter anderem von Deutschland und Frankreich. Der österreichische...
21.03.2011
nachlässige Wartung
AKW-Betreiber soll bei Inspektion von Fukushima geschlampt haben
Tokio – Die japanische Atomaufsicht wirft dem Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi massive Schlamperei bei den vorgeschriebenen Inspektionen vor. Bereits am 2. März – neun Tage vor dem verheerenden Erdbeben, dem Tsunami und den folgenden massiven Problemen in der Atomanlage – erschien ein Bericht, in dem die...
21.03.2011
Verstrahlt
Grauer Rauch über Reaktor 3 in Fukushima
Fukushima – Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sind am Montag die Einsatzkräfte evakuiert worden. Grund sei, dass aus einem Abklingbecken in Block 3 der Anlage grauer Rauch aufgestiegen sei, erklärte der Sprecher der Betreibergesellschaft TEPCO, Hiroshi Aizawa. Derzeit suche man nach den Ursachen für die...
21.03.2011
Fukushima
Arbeiter aus Atomkraftwerk in Sicherheit gebracht
Fukushima – Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind am Montag die Einsatzkräfte evakuiert worden, wie aus offiziellen Kreisen verlautete. Grauer Rauch stieg aus Block 3 der Anlage auf....
21.03.2011
Japan aktuell
Wieder viel Druck im Reaktorblock 3
Tokio – Das Ausmaß des menschlichen Leids und der wirtschaftlichen Folgen aus der japanischen Dreifach-Katastrophe Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall ist am Montag in gewaltigen Dimensionen sichtbar geworden. Zudem signalisierte zunehmender Druck im Reaktorblock 3 des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1, dass der Albtraum noch immer nicht...
21.03.2011
Gesetzentwürfe angekündigt
SPD und Grüne wollen alte Atommeiler auf Dauer abschalten
Berlin – Nach der Reaktorkatastrophe in Japan wollen SPD und Grüne den Atomausstieg in Deutschland drastisch beschleunigen. Dazu werden beide Oppositionsfraktionen in der kommenden Woche Gesetzentwürfe in den Bundestag einbringen. Mit ihnen soll verhindert werden, dass die sieben ältesten Kernkraftwerke im Bundesgebiet jemals wieder ans Netz...
20.03.2011
Beratungen über Sicherheitsstandards
Vereinigte Arabische Emirate überprüfen Atom-Pläne
Dubai – Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen ihre Pläne für das erste Atomkraftwerk im Land nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima überprüfen. Dies erklärte der Generaldirektor der staatlichen Atomaufsichtsbehörde, William Travers, am Sonntag. Erkenntnisse aus dem Unglück in Japan sollten in die Atompläne der Vereinigten...
20.03.2011
Kampf um die Verhinderung einer Kernschmelze
In zwei von sechs Abklingbecken Lage wieder unter Kontrolle
Tokio – Der Betreiber des Atomkomplexes Fukushima hat bekannt gegeben, dass zwei von sechs Abklingbecken für verbrauchte Brennelemente in dem Kernkraftwerk wieder unter Kontrolle seien. Die Betreiberfirma Tepco erklärte am Sonntag, in den Blöcken 5 und 6 sei die Temperatur durch permanentes Einpumpen von Wasser soweit gesunken, dass die...
20.03.2011
Salzhandel
Angst vor Strahlung lässt Salzpreise in Burma steigen
Rangun – Die Preise für Jodsalz haben sich in den großen Städten Burmas in den vergangenen Tagen mehr als verdreifacht, nachdem im benachbarten China angesichts der Angst vor radioaktiver Strahlung Panikkäufe eingesetzt hatten. Das berichtete die burmanische Zeitung "True News Journal" am Sonntag. Chinesische Konsumenten hatten in der...
20.03.2011
UPDATE - Lage in Japan
Nach Druckanstieg wieder Stabilisierung in Fukushima
Tokio – Nach einem vorübergehenden Anstieg des Drucks in einem der japanischen Unglücksreaktoren im Atomkraftwerk Fukushima hat sich die Lage nach Angaben der Betreiberfirma wieder stabilisiert. Von Plänen, zur Druckentlastung etwas radioaktives Gas abzulassen, rückte das Unternehmen deshalb am Sonntag wieder ab. Dafür bestehe keine...
20.03.2011
Wieder Druckanstieg in Block 3
Rückschlag im Kampf gegen den Super-GAU
Fukushima – Der verzweifelte Kampf gegen die Atomkatastrophe im japanischen Kraftwerk Fukushima-Daiichi hat einen Rückschlag erlitten. Im besonders problematischen Reaktorblock 3 steigt der Druck wieder an, wie Hidehiko Nishiyama von der Atomaufsichtsbehörde NISA am Sonntag mitteilte. Möglicherweise hätten die Bemühungen, den Reaktor mit...
20.03.2011
Radioaktives Jod
Lebensmittel und Wasser in Japan verseucht
Tokio – Während sich die Situation in den Reaktoren von Fukushima am Samstag einigermaßen zu stabilisieren schien, ist im Trinkwasser der Region eine deutliche Belastung mit radioaktivem Jod festgestellt worden. Bereits am Donnerstag hatten die Werte den gesetzlichen Höchstwert knapp überschritten, seien dann aber wieder stark gesunken,...
19.03.2011
Komplett abgeschaltet
Deutschlands ältestes Atomkraftwerk Biblis vom Netz
Essen – Deutschlands ältestes Atomkraftwerk Biblis A ist komplett vom Netz genommen worden. Damit folge der Betreiber RWE der Anordnung des hessischen Umweltministeriums zur dreimonatigen Abschaltung der Anlage, teilte das Unternehmen am Samstag in Essen mit. Nach der Reaktorkatastrophe in Japan hatte sich die Bundesregierung mit den Ländern...
19.03.2011
Überlebender geborgen
Probleme bei Anschluss der Atomanlage an neues Stromkabel
Tokio – Der Anschluss der von einer Kernschmelze bedrohten Reaktorblöcke in Fukushima konfrontiert die Techniker mit großen Problemen: Das neue Stromkabel hat die Anlage zwar erreicht. Die vielen von Erdbeben und Tsunami verwüsteten elektrischen Installationen müssen aber akribisch auf Risiken wie einer von Funkenflug verursachten Explosion...
19.03.2011
Atomunglück hinaufgestuft
Gefahr einer Kernschmelze in Fukushima noch nicht gebannt
Fukushima – Die Gefahr einer Kernschmelze in dem schwer beschädigten Atomkomplex Fukushima ist nach wie vor nicht gebannt. Sechs Wasserwerfer des Militärs versprühen nun schon den zweiten Tag in Folge ununterbrochen tonnenweise Meerwasser über den Reaktoren, um ein Überhitzen der Brennstäbe zu verhindern. Die japanischen Experten haben...
18.03.2011
15 Zivilschutzexperten
EU richtet Luftbrücke nach Japan ein
Brüssel – Zur Versorgung der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan richtet die EU am Freitag eine Luftbrücke ein. 15 Zivilschutzexperten würden sich auf den Weg nach Tokio machen, um die Verteilung von Hilfsgütern zu organisieren, sagte Kommissionssprecher Raphael Brigandi. Wie viele Flugzeuge an der Luftbrücke beteiligt würden, wurden...
18.03.2011
Alleingang Deutschlands
Wirtschaft will Atomausstieg bremsen
München – Die deutsche Wirtschaft hat vor einem überhasteten Atomausstieg in Deutschland gewarnt und das dreimonatige Moratorium der Bundesregierung begrüßt. Einhellig forderten die Verbandspräsidenten am Freitag in München, die Konsequenzen aus dem Atomunfall in Japan sehr sorgfältig zu bedenken und eine international abgestimmte Lösung...
18.03.2011
Auch ohne Preisanstieg
WWF und Öko-Institut halten schnellen Atom-Ausstieg für möglich
Berlin – Ein Ausstieg aus der Kernenergie ist nach Ansicht des Öko-Instituts und des World Wide Funds For Nature (WWF) bis 2020 möglich, ohne dass die Strompreise explodieren oder eine Stromlücke entsteht. Auch Sonnen- und Windenergieanlagen müssten nicht über die bisher geplanten Grenzen hinaus ausgebaut werden, erklärte Felix Matthes vom...
18.03.2011
Bundesumweltministerium
Neue Sicherheitsanforderungen für AKWs noch unklar
Berlin – Bund und Länder sind sich noch nicht einig, nach welchen Vorgaben sie die Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke prüfen wollen. "Die Gespräche dazu laufen", sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Freitag in Berlin. "In Kürze wird es dazu einen Zeitplan und einen Fahrplan geben."Ein vertrauliches Papier aus dem...
18.03.2011
Katastrophenhelfer am Monitor
Deutsche Forscher liefern Japan wissenschaftliche Unterstützung
Berlin – Sie sind Katastrophenhelfer – nur anders als jene, die in zwischen Schutt nach Überlebenden suchen und im Atommeiler gegen die Kernschmelze ankämpfen. Deutsche Forscher versuchen, Japan aus der Ferne mit ihrem Fachwissen zu helfen. Aus Oberpfaffenhofen kommen Satellitenbilder, aus München Know-how über die Strahlenwirkung auf...
18.03.2011
Ursache in Block 2 unbekannt
Wieder Rauch über Fukushimas Atomkraftwerk
Yamagata – Aus dem Reaktorblock 2 des japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist am Freitag weißer Rauch ausgestiegen. Die Ursache war zunächst nicht bekannt, sagte ein Sprecher der japanischen Atomaufsichtsbehörde. Regierungssprecher Yukio Edano erklärte unterdessen, die Bekämpfung der Probleme im benachbarten Block 3 hätten die höchste...
18.03.2011
Moratorium
Konzerne prüfen angeblich Klagen gegen Reaktor-Abschaltung
Düsseldorf – Die Kernkraftwerksbetreiber prüfen nach Medieninformationen rechtliche Schritte gegen die vorläufige Stilllegung der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke (AKW). Deutschlands größter Energieversorger E.ON erwäge eine Klage gegen die entsprechende Verfügung des bayerischen Umweltministeriums, berichtete die "Süddeutsche...
17.03.2011
Für drei Monate
Abschaltung von AKW Unterweser hat begonnen
Hannover – Der Energiekonzern E.ON hat am Donnerstagmittag mit dem Runterfahren des Atomkraftwerks Unterweser begonnen. Am Mittag sei die Weisung des Niedersächsischen Umweltministeriums eingegangen, anschließend habe man sofort mit dem Runterfahren begonnen, sagte der Sprecher von E.ON-Kernkraft, Christian Wößner. Etwa bis zu 18 Stunden...
17.03.2011
Komplizen der Atomindustrie
„Die Atom-Lobby hat uns über Jahre belogen“
Paris – Selbst im Angesicht des Super-GAUs sei die Atomlobby noch sehr aktiv. "Wichtige Informationen über die gesundheitlichen Gefahren des japanischen Reaktorunglücks werden uns verschwiegen", sagt die französische Biologin und Radioaktivitäts-Forscherin Michèle Rivasi im dapd-Interview."Wir wissen immer noch nicht, wieviel schädliche...
17.03.2011
Techniker und Ingenieure
Helden der Nation im Kampf gegen die Strahlung
Fukushima – Schon jetzt gelten sie als Helden der Nation – die 180 Ingenieure und Techniker, die Tag und Nacht daran arbeiten, eine Katastrophe im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi noch zu verhindern. Ihnen drohen schwere Verletzungen durch Explosionen und Feuer, doch noch gefährlicher ist ein unsichtbarer Feind: die radioaktive...
17.03.2011
USA evakuiert seine Bürger aus Japan
Obama bespricht Atomkrise mit japanischem Ministerpräsidenten
Washington – US-Präsident Barack Obama hat mit dem japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan über die Lage im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi gesprochen. In einer Mitteilung des Weißen Hauses hieß es, die beiden Regierungschefs hätten bei dem Telefonat am Mittwochabend ihr Bündnis bekräftigt und über Schritte gesprochen, die die USA...
17.03.2011
Kritik aus der Union an Röttgen
Schlagabtausch vor der Regierungserklärung
Berlin – Bereits vor der für Donnerstag geplanten Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Atompolitik gehen Regierung und Opposition aufeinander los. SPD-Chef Sigmar Gabriel warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, das von ihr verkündete Moratorium für die Restlaufzeiten deutscher Atomkraftwerke sei nur ein...
17.03.2011
Abklingbecken vermutlich leer
Militärhubschrauber wirft Wasser über Reaktorblock 3 ab
Zao – Die japanischen Streitkräfte haben am Donnerstag die Bewässerung des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi wieder aufgenommen. Ein Militärhubschrauber vom Typ Chinook CH-47 habe über Reaktorblock 3 mindestens vier Ladungen Wasser abgeworfen, sagte die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Kazumi Toyama. Möglicherweise...
17.03.2011
NTD
Japan Stocks Plunge as Nuclear Crisis Unfolds
As concern about the crippling economic impact of the nuclear and earthquake disasters mounts, Japanese watched as stocks plunged more than ten percent on Tuesday, compounding a slide of 7.6 percent the day before. The two-day fall has wiped $720 billion off the market. [Keisuke Yamazaki, Tokyo Resident]: "In the short term, there will be...
16.03.2011
Atommeiler in Japan „außerhalb fachmännischer Kontrolle“
Oettinger fürchtet katastrophale Entwicklungen in kommenden Stunden
Brüssel – EU-Energiekommissar Günther Oettinger befürchtet "in den kommenden Stunden weitere katastrophale Entwicklungen" in den japanischen Unglücksreaktoren. Das Kraftwerk Fukushima sei "außerhalb einer fachmännischen Kontrolle" und die Kühlung funktioniere nicht, sagte der deutsche Kommissar am Mittwochnachmittag vor einem...
16.03.2011
Kaiser Akihito bekundet sein Beileid
Starke Strahlung erschwert Arbeiten im Atomkraftwerk Fukushima
Tokio – Wegen zu starker radioaktiver Strahlung sind am Mittwoch die Arbeiten zur Kühlung der beschädigten Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi vorübergehend eingestellt worden. Die Experten mussten abgezogen werden, weil das Gesundheitsrisiko zu groß wurde, wie der japanische Kabinettssekretär Yukio Edano mitteilte. Später sanken...
16.03.2011
Verseucht
China intensiviert Radioaktivitätskontrollen in Häfen
Peking – Angesichts der Atomkatastrophe in Japan hat China verstärkte Radioaktivitätskontrollen bei Schiffsladungen angeordnet, die in chinesischen Häfen eintreffen. Dadurch sollen Waren verfolgt werden, die durch den Strahlungsaustritt in den beschädigten japanischen Atomanlagen verseucht wurden, wie aus der am Mittwoch veröffentlichen...
16.03.2011
Auf Eis gelegt
Venezuela stoppt nach Erdbebenkatastrophe Atomprogramm
Caracas – Wegen der durch die Naturkatastrophe in Japan ausgelösten Probleme in einem dortigen Atomkraftwerk hat Venezuela seine Atomenergiepläne auf Eis gelegt. Das teilte der venezolanische Präsident Hugo Chávez am Dienstag mit. Er glaube, dass die Probleme in den japanischen Atomanlagen neben Venezuela auch andere Länder zum Überdenken...
16.03.2011
Analyse
Atommoratorium wird für Deutschlands Stromkonzerne teuer
Hamburg – Wegen der vorübergehenden Abschaltung der sieben ältesten deutschen Atommeiler müssen die Energieunternehmen nach Berechnungen des Experten Wolfgang Pfaffenberger von der Jacobs University Bremen mit Umsatzeinbußen von mehr als einer halben Milliarde Euro rechnen. Dies geht aus einer Blitzanalyse hervor, die Pfaffenberger für...
16.03.2011
Weißer Rauch über Reaktorblock 3
Arbeiten im Atomkraftwerk Fukushima wegen Strahlung gestoppt
Tokio – Die Strahlung im beschädigten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi hat am Mittwoch die Arbeiten zur Kühlung der Brennstäbe gestoppt. Nach einem Anstieg der Strahlenbelastung müsse die Bewässerung der Reaktoren eingestellt werden, teilte der japanische Kabinettssekretär Yukio Edano mit. Medienberichten zufolge stieg über dem...
16.03.2011
Durchfaller sollen vom Netz
Atommeiler in EU werden Stresstests unterzogen
Brüssel – Um eine Katastrophe wie in Japan zu verhindern werden die Atommeiler in der EU einem Stresstest unterzogen. Auf einem Krisentreffen von Industrie- und Regierungsvertretern in Brüssel habe es eine "einvernehmliche Zustimmung" für diese Maßnahme gegeben, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Dienstag. In den kommenden...
15.03.2011
Japan vor dem Super-GAU
Steigende Strahlenwerte nach Explosion und Brand in AKW
Tokio – Feuer, Explosionen und überkochende Becken mit Brennstäben in den Kernkraftwerken, dazu steigende Strahlenbelastungen bis in die Millionenmetropole Tokio – die Lage in Japan gerät am vierten Tag nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami immer mehr außer Kontrolle. Ministerpräsident Naoto Kan rief rund 140.000 Menschen im...
15.03.2011
Lehren aus der „Apokalypse“
Westerwelle setzt sich für internationale Debatte über Kernkraft ein
Paris – Bundesaußenminister Guido Westerwelle wirkte entschlossen. Die "Apokalypse" in Japan habe alles verändert, begründete der FDP-Chef sein Umdenken am Dienstag am Rande des Treffens der G-8-Außenminister in Paris. Niemand könne jetzt einfach zur Tagesordnung übergehen.Die atomare Katastrophe in Japan hat zu einem grundlegenden...
15.03.2011
Deutsche Apothekerverbände
Jodtabletten schützen Schilddrüse vor radioaktiver Strahlung
Berlin – Jod-131, Cäsium-127, Strontium-90 sind die gefährlichen Bestandteile radioaktiver Strahlung, die durch einen Atomunfall freigesetzt wird. Jodtabletten sollen die Speicherung krebserregender radioaktiver Isotope in der Schilddrüse verhindern. Denn die Drüse am Hals regelt selbst, wie viel Jod sie aufnimmt. Dabei wird nicht...
15.03.2011
DAX im Minus
Panik wegen Atomlecks löst Kurssturz an den Börsen aus
Frankfurt/Tokio – Panische Anlegerreaktionen auf die Nachricht möglicher Atomlecks in dem japanischen Katastrophenreaktor Fukushima-Daiichi haben den Aktienindex Nikkei in Tokio weiter auf Talfahrt geschickt. Die Welle aus Japan schwappte auch auf andere Handelsplätze über. Der Deutsche Aktienindex DAX ging am Dienstag zeitweise 5,5 Prozent...
15.03.2011
Japanische Nuklear-Katastrophe
Französischer Atomriese Areva stürzt ab
Paris – Europas größter Atomkonzern strauchelt: Die französische Areva verliert aufgrund der japanischen nuklearen Katastrophe massiv an Wert. Zeitweilig sanken die Aktienkurse am Dienstag um mehr als zehn Prozent. Denn Areva ist ein Grundpfeiler der weltweiten nuklearen Energie: Das Unternehmen baut und liefert Kraftwerke, transportiert...
15.03.2011
NTD
Japan's Markets React Sharply to Earthquake Disaster
Japanese financial markets fell sharply on Monday, after the most devastating natural disaster in the country's history, as eyes at home and abroad turned to its nuclear power industry. With estimates of more than 10,000 casualties and over $100 billion in damages, investors looked for safe havens until specifics from the worst earthquake...
15.03.2011
Krisentreffen in Brüssel
EU erwägt Stresstests für Atomkraftwerke
Brüssel – EU-Energiekommissar Günther Oettinger erwägt Stresstests für europäische Atomkraftwerke. Die Addition von Naturkatastrophen in Japan müsse alle nachdenklich stimmen und "uns zu einem Sicherheitscheck für alle Kernkraftwerke bringen und die Frage aufwerfen: Können wir in Europa in absehbarer Zeit ohne Kernkraftwerke unseren...
15.03.2011
Neue Hiobsbotschaften aus Fukushima
Erhöhte Strahlungswerte gemessen
Tokio – Nach einer weiteren Explosion und einem Brand im japanischen Atomkraftwerk Fukushima gerät die Situation zunehmend aus der Kontrolle. Ministerpräsident Naoto Kan erklärte in einer Fernsehansprache, aus vier Reaktoren des Kraftwerks Fukushima Daiichi sei radioaktive Strahlung ausgetreten. Zudem kocht offenbar in einem Reaktor das...
15.03.2011
Angst vor dem Fallout
Menschen in Nordjapan fürchten die unsichtbare Gefahr
Soma/Japan – Sie haben ein schweres Erdbeben und einen Tsunami überlebt. Nun fürchten die Menschen in Nordjapan eine unsichtbare Gefahr: den Fallout – die radioaktive Strahlung. Die Regierung hat rund 140.000 Menschen im Umkreis von 30 Kilometer um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen. Und die...
15.03.2011
Update
Brand war in Lager für verbrauchte Brennstäbe
Tokio – Das inzwischen gelöschte Feuer in einem japanischen Atomkraftwerk hat sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einem Lager für verbrauchte Brennstäbe ereignet. Bei dem Brand sei Radioaktivität direkt in die Atmosphäre gelangt. Der Brand ereignete sich in der Anlage des Reaktors 4 des Atomkraftwerks...
15.03.2011
Überprüfung gefordert
EU-Kommissar Oettinger für Sicherheitschecks aller Atomkraftwerke
Köln – EU-Energiekommissar Günther Oettinger plädiert für Sicherheitsüberprüfungen in allen europäischen Kernkraftwerken. Er sagte am Dienstagmorgen im ARD-"Morgenmagazin", die Addition von Naturkatastrophen in Japan müsse alle nachdenklich stimmen und "uns zu einem Sicherheitscheck für alle Kernkraftwerke bringen und die Frage...
15.03.2011
Atomare Bedrohung
Leicht erhöhte Strahlenwerte in Tokio
Tokio – Nach dem Austritt von Strahlung aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sind am Dienstag in der Hauptstadt Tokio leicht erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Die Menge sei äußerst gering, sagte Regierungssprecher Takayuki Fujiki. Gesundheitliche Bedenken gebe es nicht. Zudem seien geringe Mengen der radioaktiven...
15.03.2011
Weiterhin unklare Nachrichtenlage
Japanisches Atomkraftwerk setzt Strahlung frei
Soma/Tokio – Mit dem Austritt von Strahlung nach einer Explosion im Reaktorblock 2 hat sich die Lage in der japanischen Atomanlage Fukushima-Daiichi am Dienstag dramatisch zugespitzt. Aus drei Reaktoren des Atomkraftwerks sei Strahlung ausgetreten, sagte Ministerpräsident Naoto Kan im japanischen Fernsehen. "Die Strahlenwerte scheinen sehr...
15.03.2011
Atomkraft
Experten halten Erdbebengefahr für deutsche AKW für unterschätzt
Augsburg/Passau – Experten halten die Erdbebengefahr für deutsche Atomkraftwerke für weit unterschätzt. Der Geowissenschaftler Eckhard Grimmel vom Hamburger Institut für Geografie sagte der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstagausgabe), dass ein Blick in die länger zurückliegende Geschichte zeige, dass mit wesentlich stärkeren Erdbeben...
15.03.2011
Greenpeace in Sorge
Verseuchtes Kühlwassser wird in Japan direkt ins Meer geleitet
Berlin/Tokio – Radioaktiv verseuchtes Wasser wird aus den Reaktordruckbehältern im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi direkt ins Meer zurück geleitet. Das bestätigte die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA (Nuclear and Industrial Safety Agency) der Nachrichtenagentur dapd auf Nachfrage am Montagabend (Dienstag früh Ortszeit).Die...
14.03.2011
Hilferuf
Japan bittet IAEA um Unterstützung
Soma/Japan – Japan hat wegen der drohenden Atomkatastrophe die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) um Hilfe gebeten, wie die Organisation am Montag mitteilte. Die Regierung habe um die Entsendung von Experten gebeten, hieß es in Wien. In drei Reaktoren des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi ist nach Angaben eines...
14.03.2011
Opposition beklagt Wahlkampftaktik
Regierung vollzieht Wende in der Energiepolitik
Berlin – Nach den verheerenden Atomunfällen in Japan vollzieht die Bundesregierung eine Wende in ihrer Atompolitik. Die erst Ende November beschlossene Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke wird für drei Monate ausgesetzt. "Alles gehört auf den Prüfstand", sagte Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel. Als Konsequenz...
14.03.2011
Areva-Mitarbeiter
Deutsche Techniker schildern Erlebnisse in Fukushima
Erlangen – Gordon Huenies und Robert Meister sehen müde aus. Die beiden Techniker des deutsch-französischen Kraftwerksherstellers Areva sind erst am Vormittag aus Japan zurückgekehrt. 72 Stunden sind die beiden schon auf den Beinen, als sie am Montag in der Deutschlandzentrale in Erlangen auf einer Pressekonferenz über ihre Erlebnisse im...
14.03.2011
Analyse der Atompolitik
Regierung stellt Atom-Laufzeitverlängerung in Frage
Berlin – Nach den verheerenden Atomunfällen in Japan rückt die Bundesregierung Stück für Stück von der Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke ab. FDP-Chef und Vizekanzler Guido Westerwelle sagte, er könne sich vorstellen, die im vergangenen Jahr beschlossene Fristverlängerung auszusetzen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel...
14.03.2011
NTD
Explosion at Nuclear Plant in Japan
Local television broadcast pictures of an explosion at a nuclear plant in Japan's Fukushima prefecture. Smoke billows from the 40-year-old Daichi 1 nuclear plant. The explosion blew off the roof of the unstable reactor, raising fears of a disastrous meltdown. NHK television said the outer structure of the building which houses the reactor...
14.03.2011
Das Atomland Nummer 1 ist erschüttert
Großer Zulauf für Frankreichs Anti-Atom-Bewegung
Paris – Am Montagmorgen brach die Seite der französischen Atomkritiker endgültig zusammen: Die Homepage von "sortir du nucléaire" konnte über Stunden nicht mehr aufgerufen werden. Mehr als 30 000 Zugriffe verzeichneten die Umweltschützer – etwa zehn Mal so viele wie vor der nuklearen Katastrophe in Japan. "Die Franzosen wachen endlich...
14.03.2011
Q+A
Fragen und Antworten zur atomaren Krise in Japan --
Tokio – Angesichts der dramatischen Entwicklungen in den Atomkraftwerken in Japan, steigen die Sorgen vor eine mögliche Kernschmelze in einem oder mehreren der Reaktoren. Im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema: Frage: Wie ist derzeit die Lage in den Atomkraftwerken in Japan? Antwort: Aus neun Reaktorblöcke wurden...
14.03.2011
Internet
Iranische Milizen starten Cyber-Angriffe
Teheran – Im Iran haben die regimetreuen Basidsch-Milizen nach dem Bericht einer staatlichen Zeitung Cyber-Angriffe gestartet. Die Zeitung "IRAN" berichtete am Montag unter Berufung auf den Basidsch-Kommandeur General Ali Fasli, die Angriffe richteten sich gegen Websites von Feinden des Irans. Zu den Angreifern gehörten Professoren, Studenten...
14.03.2011
Europa und Atomkraft
Oettinger bestellt Dringlichkeitssitzung zu Atomkraft in EU ein
Brüssel – Wegen der Atomkrise in Japan hat EU-Energiekommissar Günther Oettinger Vertreter der Industrie und der Mitgliedsstaaten für Dienstag zu einem Dringlichkeitstreffen nach Brüssel gerufen. Wenn es erforderlich sei, werde die EU Vorsorgemaßnahmen ergreifen, teilte Oettinger mit. An dem Treffen würden Kraftwerkshersteller und...
14.03.2011
Lernfähig
FDP-Fraktionsvize für Abschaltung von Brunsbüttel und Krümmel
Jürgen Koppelin, FDP-Bundestagsfraktionsvize, setzt sich für die endgültige Abschaltung der Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel ein. Der Landesvorsitzende der Liberalen in Schleswig-Holstein sagte am Montag im ARD-"Morgenmagazin": "Brokdorf ist aus unserer Sicht ein gutes Kernkraftwerk. Aber Krümmel und Brunsbüttel sind anfällig." Es...
14.03.2011
Kernkraft hat keine Zukunft
DIW-Expertin: Laufzeitverlängerung erneut Thema für Regierung
Osnabrück – Wegen des Atomunglücks in Japan wird sich die Bundesregierung nach Ansicht der Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, erneut mit der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke befassen müssen. "Der Druck auf die Regierung wird zunehmen, alte AKW so rasch wie möglich vom Netz zu...
14.03.2011
Rest-Risiko zu hoch
EKD-Ratsvorsitzender: Atomkraft entspricht nicht dem Maß des Menschen
Osnabrück – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, verlangt nach der Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan einen neuen Umgang mit Technologie und den Ausstieg aus der Atomkraft. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe) sagte Schneider: "Eine Technik wie Atomkraft, die hundertprozentige...
14.03.2011
120 km nordöstlich von Tokio
Kühlung nun auch im Kernkraftwerk Tokai ausgefallen
Berlin/Tokai – Auch im japanischen Kernkraftwerk Tokai etwa 120 Kilometer nordnordöstlich von Tokio hat es Probleme mit der Kühlung gegeben. Wie der Betreiber Japan Atomic Power Company am Sonntag mitteilte, fiel eine der beiden Pumpen während des Erdbebens am Freitag aus. Die andere Pumpe arbeite aber weiter, der Reaktor laufe normal und es...
13.03.2011
Nachdenken über Atomkraft
„Deutschland kann nicht zur Tagesordnung übergehen“
Berlin – Die Bilder der Rauchschwaden über Fukushima ließen auch die Kanzlerin nicht kalt. "Die Geschehnisse in Japan sind ein Einschnitt für die Welt", sagte Angela Merkel am Samstagabend, nachdem den ganzen Tag immer neue Schreckensmeldungen aus dem japanischen Atomkraftwerk über die deutschen Bildschirme geflimmert waren. Nun könne "auch...
13.03.2011
„Atomzeitalter zu Ende“
Gabriel wirft Merkel Beruhigungstaktik vor
Berlin – Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zeigt sich unzufrieden mit der Reaktion von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den atomaren Notstand in Japan. Es liege der Verdacht nahe, dass es der CDU-Chefin lediglich "um die Beruhigung vor den Landtagswahlen geht", sagte Gabriel am Sonntag in Berlin. Wenn die Bundesregierung ihre Ankündigungen...
13.03.2011
Personal im Ausland
Deutsche Unternehmen bislang kaum von Katastrophe in Japan betroffen
Berlin – Für deutsche Unternehmen ist die Erdbeben-Katastrophe von Japan bislang relativ glimpflich verlaufen. Sprecher mehrerer deutscher Konzerne sagten der Nachrichtenagentur dapd am Wochenende, ihre Angestellten seien wohlauf und die Anlagen weit von dem beschädigten Atomkraftwerk in Fukushima entfernt. Zehn deutsche Mitarbeiter des...
13.03.2011
Dampf abgelassen
Störfälle in drei japanischen Reaktoren
Iwaki – Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan ist es nach Angaben der Atomaufsicht des Landes in einem weiteren Reaktor des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi zu einem Störfall gekommen. Betroffen sei der Kühlbetrieb in Block 3, hieß es am Sonntagmorgen. Um Druck von dem überhitzten Reaktor zu nehmen, sei Dampf abgelassen worden, teilte die...
13.03.2011
Reaktorsicherheitsfragen
Atomexperte: „Wir haben die gleichen Reaktoren wie in Japan“
Hannover – Das Mitglied der Reaktorsicherheitskommission, Michael Sailer, hält einen schweren Reaktorunfall wie in Japan auch in Deutschland nicht für ausgeschlossen. Der Diplomingenieur und Geschäftsführer des Öko-Instituts sieht zudem Parallelen zwischen der Havarie und der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Mit Sailer sprach...
12.03.2011
Diskussion um Reaktorsicherheiten
Experte Sailer schließt schweren Atomunfall in Deutschland nicht aus
Hannover – Schwere Atomunfälle wie jetzt in Japan könnten sich nach Aussage des Reaktorsicherheitsexperten Michael Sailer auch in Deutschland ereignen. "Wir haben im Grundsatz die gleichen Reaktoren wie in Japan und es ist daher falsch, zu sagen, dass in Deutschland solche Unfälle unmöglich sind", sagte das Mitglied der...
12.03.2011
Widersprüchliche Meldungen aus Japan
Westerwelle rät zu Ausreise aus dem japanischen Krisengebiet
Berlin – Angesichts der unklaren Lage nach dem Atomunfall in Japan hat Außenminister Guido Westerwelle den Deutschen im Krisengebiet zur Ausreise geraten. Die Meldungen aus Japan seien widersprüchlich, sagte der FDP-Politiker am Samstag in Berlin. Es ergebe sich derzeit kein klares Bild der Lage. Das Auswärtige Amt rate von allen nicht...
12.03.2011
Atompolitik
Umweltschützer fordern Abschaltung deutscher Reaktoren
Berlin – Wegen des Atomunfalls in Japan fordern Umweltschützer die Rückkehr zum Atomaustieg und die sofortige Abschaltung der ältesten Reaktoren. "Die entsetzliche Atomkatastrophe in Japan in Folge des Erdbebens ist ein klarer Beweis dafür, dass Atomenergie auch in modernen Industrienationen eine offensichtlich nicht zu verantwortende...
12.03.2011
Atomkraftgegner
Bürgerinitiative fordert Stillegung deutscher Reaktoren
Lüchow – Nach der Havarie des japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 hat die Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg die Stilllegung deutscher AKWs gefordert. Atomkraft sei eine Hochrisikotechnologie, bei der menschliche Fehler, Naturkatastrophen und Ermüdungserscheinungen des Materials unbeherrschbare Folgen haben könnten, sagte...
12.03.2011
CDU-Politiker
"Japanischen Atomunfall nicht instrumentalisieren"
Berlin – Nach dem Reaktorunfall in Japan hat der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Michael Fuchs vor einer neuen Debatte über die Atomenergie in Deutschland gewarnt. "Es ist nicht berechtigt, aus den Ereignissen in Japan Rückschlüsse auf die Nutzung der Kernenergie in Deutschland zu ziehen", sagte der CDU-Wirtschaftsexperte der...
12.03.2011
Neuer Erdstoß der Stärke 6,8
Japanische Atomaufsichtsbehörde hält Kernschmelze für möglich
Tokio – Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 könnte es nach Angaben eines Vertreters der Atomaufsichtsbehörde zu einer Kernschmelze gekommen sein. Ryohei Shiomi teilte am Samstag mit, Behörden stellten derzeit entsprechende Untersuchungen an. Selbst wenn es zu einer Kernschmelze gekommen sei, gehe für Menschen außerhalb eines Radius von...
12.03.2011
Angst vor der Kernschmelze
Japan ruft atomaren Notstand für weiteres Kernkraftwerk aus
Tokio – Japan hat am Samstag für ein zweites Kernkraftwerk den atomaren Notstand ausgerufen, nachdem dort das Kühlsystem ausgefallen war. Damit gilt nun für insgesamt fünf Reaktoren in zwei Atomkraftwerken der Notstand. Betroffen sind zwei Reaktoren im AKW Fukushima 1 und drei im nahe gelegenen AKW Fukushima 2. Alle fünf Reaktoren wurden...
12.03.2011
Erdbeben in Japan
Evakuierungsanordnung nach Notstand in japanischer Atomanlage
Tokio – Nach der Ausrufung des Notstands in einer japanischen Atomanlage haben die japanischen Behörden eine Evakuierungsanordnung für Anwohner erlassen. Davon betroffen seien mehr als 2.800 Menschen, teilte die Behörde für Atomsicherheit am Freitag mit. Zuvor war bekannt geworden, dass das nach dem massiven Erdbeben in Japan das Kühlsystem...
11.03.2011
Verfassungsklage
Rot-Grün will längere Atomlaufzeiten in Karlsruhe stoppen
Berlin – SPD und Grüne wollen die beschlossene Verlängerung der Atomlaufzeiten mit Verfassungsklagen stoppen. Sowohl die SPD-geführten Länder als auch Bundestagsabgeordnete der Oppositionsparteien stellten am Montag ihre Beschwerden gegen die von der Regierung eingeleitete Abkehr vom Atomausstieg vor. Sie rechnen sich selbst gute Chancen...
28.02.2011
Zug mit Castoren
Atommülltransport aus Karlsruhe in Lubmin angekommen
Lubmin – Der Atommülltransport aus dem ehemaligen Forschungszentrum Karlsruhe zum Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin ist angekommen. Der Zug mit der hochradioaktiven Fracht erreichte am Donnerstagmorgen nach rund 28-stündiger Fahrt und einer Wegstrecke von rund 900 Kilometer das Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks Lubmin. Mehrere...
17.02.2011
Strahlenschutz und Gesundheit
Kein Strahlenkrebs bei Asse-Beschäftigten feststellbar
Salzgitter – Die Strahlenbelastung im Atommülllager Asse ist nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz zu gering, um bei den Beschäftigten "nach dem Stand von Wissenschaft und Technik" nachweisbar eine Krebserkrankung auszulösen. Das sagte Thomas Jung vom BfS-Fachbereich Strahlenschutz und Gesundheit am Donnerstag in Salzgitter....
10.02.2011
Endlager
Greenpeace: Salzstock Gorleben von Gaseinschlüssen durchzogen
Gorleben – Im Salzstock Gorleben darf nach Ansicht von Greenpeace keinesfalls ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll eingerichtet werden. Der für die Endlagerung der Abfälle vorgesehene Bereich im Salzstock sei "offenbar komplett von Gaseinschlüssen durchzogen", berichtete die Umweltorganisation am Montag. Sie berief sich auf bislang...
07.02.2011
Radioaktiver Fremdmüll
Reaktor des Atomfrachters „Otto Hahn“ soll in Lubmin eingelagert werden
Lubmin – Der verstrahlte Reaktor des ehemaligen deutschen Atomfrachters "Otto Hahn" soll voraussichtlich noch in diesem Jahr vom GKSS-Forschungszentrum in Geesthacht nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern überführt und dort im atomaren Zwischenlager werden. Einen entsprechenden Antrag zur unbefristeten Lagerung des in Bundesbesitz befindlichen...
25.01.2011
Atomgespräche
Iran: Kaufversuche von Uran und Kontrollsystemen
Teheran/Oslo – Im Iran hat eine Delegation aus sieben Ländern am Sonntag die Urananreicherungsanlage in der Nähe von Natans besichtigt. Das berichtete das iranische Staatsfernsehen. Am Vortag hatten Vertreter aus Ägypten, Kuba, Syrien, Algerien, Venezuela, Oman sowie der Arabischen Liga den Schwerwasserreaktor bei Arak besucht. Teheran hatte...
17.01.2011
Teheran bestätigt Einladung
Iran lädt zur Besichtigung seiner Atomanlagen ein
Teheran – Vor Beginn einer neuen Verhandlungsrunde über sein umstrittenes Atomprogramm hat der Iran ausgewählten Staaten eine Besichtigung seiner Nuklearanlagen angeboten. Eingeladen seien Vertreter der EU, der Bewegung der blockfreien Staaten sowie der fünf UN-Vetomächte und Deutschland, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums,...
04.01.2011
Rettungsdecken gegen kalte Füße
Castor-Gegner blockieren in Vorpommern den Atommülltransport
Lubmin/Brünzow – Die Stimmung bei den Castor-Gegnern nahe dem vorpommerschen Lubmin ist bis zuletzt entspannt. Als die Polizei beginnt, die etwa noch 200 auf den Schienen sitzenden Demonstranten wegzuschleppen, stimmen diese noch Gesänge an. Ein Mann lässt sich von zwei Beamten samt seiner Gitarre den steilen, mit tiefem Schnee bedeckten...
16.12.2010
Zwangspausen
Castor-Zug rollt durch Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin – Der Atommülltransport vom französischen Cadarache ins atomare Zwischenlager bei Lubmin hat Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag erreicht. Der Zug passierte am Vormittag aus Brandenburg kommend die Landesgrenze, wie die Bundespolizei mitteilte. Er soll in wenigen Stunden nach mehr als 1.500 Kilometern Wegstrecke den Bestimmungsort an...
16.12.2010
Castor-Transport
Lok von Castor-Zug in Magdeburg gewechselt
Magdeburg – Auf seiner Fahrt vom französischen Cadarache ins atomare Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern hat der Castor-Zug am frühen Donnerstagmorgen in Magdeburg einen größeren Zwischenstopp eingelegt. In Magdeburg-Buckau wurde die Lok gewechselt und die Wagen des Zuges technisch überprüft, wie ein Sprecher der Bundespolizei...
16.12.2010
Proteste in Saarbrücken
Castor-Transport nach Lubmin erreicht Deutschland
Saarbrücken – Der Atommülltransport vom französischen Cadarache ins atomare Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern hat am frühen Mittwochnachmittag Deutschland erreicht. Er passierte gegen 14.00 Uhr bei Saarbrücken die französisch-deutsche Grenze. Mehrere Dutzend Atomkraftgegner sammelten sich zu einer Spontandemonstration am...
15.12.2010
Castoren werden verladen
Letzte Vorbereitungen für Transport nach Lubmin
Cadarache – Der für Deutschland bestimmte Castortransport aus Südfrankreich wird verladen: Am Dienstagmittag wurden die vier Behälter mit radioaktiven Brennelementen in einem Güterbahnhof von Aix-en-Provence auf einen Zug verladen. Zuvor waren die Castoren vom etwa 30 Kilometer nuklearen Forschungszentrum in Cadarache am frühen Morgen mit...
14.12.2010
Castor-Transport
Rund 2.800 Menschen bei Anti-Castor-Kundgebung in Greifswald
Greifswald – Wenige Tage vor dem geplanten Castor-Transport zum atomaren Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin haben am Samstag in Greifswald nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und Veranstaltern rund 2.800 Atomkraftgegner friedlich für eine Umkehr in der deutschen Atompolitik demonstriert. Bei Dauerregen riefen sie während eines...
11.12.2010
Castor-Behälter
Gorleben-Transport nur schwierig umzuleiten
Hannover – Der von Niedersachsen befürworteten Umleitung des Gorleben-Transportes 2011 in ein anderes Zwischenlager stehen rechtliche Hürden entgegen. Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz erfordert die Einlagerung der Castor-Behälter in einem anderen Zwischenlager und ihr Transport dorthin jeweils eine neue Genehmigung. "Wer neue...
08.12.2010
Atomgespräche mit dem Iran
Atomgespräche gehen ohne Ergebnis zu Ende
Genf – Ohne konkrete Ergebnisse sind am Dienstag die Atomgespräche mit dem Iran zu Ende gegangen. Nach den zweitägigen Verhandlungen in der Schweiz kündigten die Teilnehmer ein weiteres Treffen zu Beginn des kommenden Jahres in der Türkei an. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton erklärte, nach zwei Tagen intensiver Gespräche habe man...
07.12.2010
Geringe Erwartungen
Beginn der Atomgespräche mit dem Iran
Genf – Mit niedrigen Erwartungen hat am Montag in der Schweiz die neue Runde der Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm begonnen. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wird bei den zweitägigen Gesprächen mit dem iranischen Chefunterhändler Said Dschalili in Genf im Namen Chinas, Frankreichs, Großbritanniens, Russlands,...
06.12.2010
Sicherheitsbedenken bei Atommüll
Vorerst kein Atomtransport nach Russland
Berlin – Der umstrittene Transport von Atommüll aus einem früheren DDR-Forschungsreaktor nach Russland wird vorerst nicht starten. Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagte am Mittwoch im Bundestag, man prüfe sehr sorgfältig, ob in Russland eine sichere Verwertung stattfinden könne. Diese Prüfung sei noch nicht abgeschlossen. Der...
01.12.2010
Virenattacke
Iran räumt erstmals Schäden durch Computerwurm an Atomzentrifugen ein
Teheran – Der Iran hat erstmals eingeräumt, dass der Computerwurm Stuxnet einigen Zentrifugen in iranischen Atomanlagen Schaden zugefügt hat. Das Schadprogramm habe "einer begrenzten Zahl unserer Zentrifugen Probleme bereitet", sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Montag vor Journalisten. Diese Probleme seien mittlerweile behoben, fügte...
29.11.2010
Nordkorea und Urananreicherung
Nordkorea baut laut US-Wissenschaftler neue Uran-Anlage
Seoul/Washington – Nordkorea hat nach Angaben eines amerikanischen Atomexperten eine neue Anlage zur Urananreicherung gebaut. Der frühere Leiter des U.S. National Laboratory in Los Alamo, Siegfried Hecker, erklärte am Samstag, er habe das Werk im Kernforschungszentrum in Yongbyon kürzlich besichtigt. In der Anlage seien kürzlich 2.000...
21.11.2010
Zwischenlagerung von Atommüll
Länderstreit über Alternativen zu Gorleben
Frankfurt/Main/Stuttgart – Einen Tag nach Eintreffen des Castor-Transports in Gorleben ist ein Länderstreit über mögliche weitere Standorte für die Zwischenlagerung von Atommüll entstanden. Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) befürwortete in der "Frankfurter Rundschau" grundsätzlich den Vorschlag der...
10.11.2010
Sternstunde des Widerstands
Castor-Transport 2010 nach Gorleben bricht alle Rekorde
Dannenberg/Berlin – Zehntausende Demonstranten und Blockierer, 92 Stunden Dauer, 20.000 Polizisten und geschätzte Gesamtkosten von 50 Millionen Euro: Der Castor-Atommülltransport 2010 nach Gorleben in Niedersachsen hat alle Rekorde gebrochen. Die Bürgerinitiativen und Kampagnen im Wendland sprachen am Dienstag von einer Sternstunde des...
09.11.2010
Einbetonierte entfernt
Konvoi nimmt Nordroute bei Castor-Transport
Dannenberg/Gorleben – Der Castor-Transport mit 123 Tonnen hochradioaktivem Atomabfall ist auf die letzte Etappe gegangen: Um 08.35 Uhr verließ der erste von elf Tiefladern den Verladebahnhof im niedersächsischen Dannenberg, um die letzten 20 Kilometer bis zum Atommüll-Zwischenlager Gorleben auf der Straße zurückzulegen. Der Konvoi schwenkte...
09.11.2010
Schafe in Aktion
Hunderte Schafe und Ziegen auf der Castorstrecke
Gorleben – Jetzt gibts "tierische Unterstützung" für Atomkraftgegner bei der Blockade des Castor-Transports im Wendland. Mehrere hundert Schafe und Ziegen waren am Montagnachmittag zwischen Laase und Gorleben auf der nördlichen der beiden möglichen Transportrouten des Castor-Konvois unterwegs. Nach Angaben von Atomkraftgegnern befanden sich...
08.11.2010
Dannenberg
Gefangenensammelstelle nach Castorzug-Durchfahrt aufgelöst
Hitzacker/Dannenberg – Die Gefangenensammelstelle bei Harlingen nahe Dannenberg ist gegen 9.30 Uhr aufgelöst worden, nachdem der Castor-Transport Harlingen passiert hatte und in den Bahnhof Dannenberg eingefahren war. Das bestätigte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dapd. Es habe zwei Leichtverletzte gegeben, darunter eine Frau mit...
08.11.2010
50.000 Demonstranten
Castor-Transport stößt auf massiven Widerstand
Kehl/Gorleben – Gleisbesetzungen, Traktorblockaden, Schlagstockeinsatz und Massenproteste: Der Castor-Atommülltransport quer durch Deutschland nach Gorleben ist am Samstag auf massiven Widerstand gestoßen. Bis zum frühen Abend stand der Sonderzug stundenlang in Kehl nahe der Grenze zu Frankreich, fuhr aber kurz vor 18.00 Uhr weiter. Im...
06.11.2010
50.000 Demonstranten
Castor-Zug rollt durch Deutschland
Kehl/Gorleben – Der Castor-Atommülltransport rollt durch Deutschland: Am Samstagnachmittag überquerte der Sonderzug bei Kehl die französisch-deutsche Grenze – mit dem Ziel Gorleben in Niedersachsen. Nahe dem Atommülllager im Wendland versammelten sich zehntausende Kernkraftgegner. Die Organisatoren zählten 50.000 Menschen – dies wäre...
06.11.2010
Atommüll blockiert
Castor-Strecke an französisch-deutscher Grenze blockiert
Lauterbourg/Berg – Mehrere hundert Atomkraftgegner haben am Samstag in Berg in Rheinland-Pfalz die Bahnstrecke unmittelbar hinter der französisch-deutschen Grenze besetzt, um die am Nachmittag geplante Durchfahrt des Castor-Zugs mit Atommüll zu blockieren. Andreas Raschke vom Presseteam der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen sprach von...
06.11.2010
Gorleben-Aktivistin Asta von Oppen
„Am Ende werde ich von der Polizei weggetragen“
Gartow – Genau 30 Jahre alt und noch Lehrerin in Hamburg war Asta von Oppen, als im Februar 1977 Gorleben von der niedersächsischen Landesregierung als Standort eines "Nuklearen Entsorgungszentrums" (NEZ) aus Wiederaufarbeitungsanlage, Endlager und diversen Zwischenlagern ausgewählt wurde. Sie beteiligte sich an den ersten Demonstrationen...
06.11.2010
Castor Transport
Castor-Gegner halten trotz Polizeiwarnung an „Schottern“-Aktionen fest
Jameln – Trotz Warnungen der Polizei hält die Kampagne "Castor Schottern" an ihren Sabotageaktionen an der Castor-Route nach Gorleben fest. Am Freitag stellten die Atomkraftgegner ihre Pläne in Jameln bei Lüchow vor. Demnach wollen sie sich am Sonntag an verschiedenen Punkten in der Nähe der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg sammeln...
05.11.2010
Atommüll Rücktransport
Der geplatzte Traum der Wiederaufarbeitung
Berlin – Mit dem für das Wochenende erwarteten Castor-Transport aus La Hague wird erneut deutscher Atommüll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in die Bundesrepublik zurückgeholt. Nur, warum ist der strahlende Abfall aus deutschen Reaktoren eigentlich dort? Seit den 70er Jahren setzten die deutsche Politik und die...
04.11.2010
Atomprogramm des Iran
Israelischer Geheimdienst: Iran könnte bald zwei Atombomben bauen
Jerusalem – Der Iran hat nach Einschätzung des Chefs des israelischen Militärgeheimdienstes ausreichend Uran für den Bau einer Atombombe angereichert. Generalmajor Amos Jadlin sagte am Dienstag vor dem Außen- und dem Verteidigungsausschuss der Knesset, schon bald könne dem Iran vermutlich genug Material für einen zweiten Nuklearsprengsatz...
03.11.2010
Ausstieg aus der Atomkraft
Atomkraftgegner protestieren mit Menschenkette vor Reichstag
Berlin – Mit einer Menschenkette am Reichstag und einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert haben Atomkraftgegner gegen die geplante Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke protestiert. Anlässlich der Abstimmung im Bundestag über das Atomgesetz forderten die Demonstranten die Abgeordneten am Donnerstag in Sprechchören und auf Transparenten auf,...
28.10.2010
Wissenschaftler behauptet
Doch hochradioaktiver Müll in der Asse
Remlingen – In dem maroden Atommülllager Asse lagern nach Angaben des Chemieprofessors Rolf Bertram entgegen bisheriger Darstellung doch hochradioaktive Abfälle. Der Wissenschaftler beruft sich bei seiner Behauptung auf einen Atommüll-Lieferschein vom Januar 1977. Der Liste zufolge, die dapd vorliegt, wurden damals 49 Fässer mit radioaktivem...
28.10.2010
IPPNW veröffentlicht Studie
Österreichische Wissenschaftler kritisieren deutsche Siedewasserreaktoren
Berlin – Ein österreichisches Gutachten hat den deutschen Atomkraftwerken Brunsbrüttel, Krümmel, Philippsburg und Isar I erhebliche Sicherheitsdefizite attestiert. Der Bericht wurde im Auftrag der Landesregierungen von Ober- und Niederösterreich federführend vom Wiener Institut für Risikowissenschaften erstellt und am Mittwoch von der...
27.10.2010
Eklat im Umweltausschuss
Berlin – Von einem Eklat ist die Rede, vom Skandal. Bei dem einen oder anderen im politischen Berlin entsteht an diesem Mittwoch der Eindruck, als setze gleich eine Schnappatmung ein. Anlass für die Empörung ist eine Sitzung des Umweltausschusses am Abend zuvor – zu den Atomplänen der Bundesregierung. Dort spielten sich chaotische Szenen...
27.10.2010
Atommüll
Erste Castor-Behälter verlassen WAA La Hague
La Hague/Hamburg (dapd-nrd). Die erste Etappe des Castor-Transports in das Zwischenlager Gorleben hat begonnen. In der Nacht zum Mittwoch transportierten Speziallastwagen drei Behälter mit hoch radioaktivem Müll aus der Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) La Hague in Nordfrankreich zum 30 Kilometer entfernten Verladebahnhof in Valognes, wie die...
27.10.2010
900 Arbeiten vorgenommen
Atommeiler Biblis A nach fünf Wochen wieder am Netz
Biblis – Nach rund fünfwöchiger Inspektion ist Block A des Atomkrafwerks Biblis in Südhessen wieder am Netz. Seit Donnerstag sei die Leistung des Blocks stufenweise angehoben worden und liege nun wieder bei 100 Prozent, teilte eine Sprecherin des Betreibers RWE am Montag in Biblis mit.Während der Inspektion seien etwa verschiedene 900...
25.10.2010
Energiekonzept
Merkel fordert 20 Milliarden Euro jährlich für erneuerbare Energien
Berlin – Für eine flächendeckende Versorgung mit erneuerbaren Energien muss Deutschland nach Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel jährlich mehr als 20 Milliarden Euro investieren. "Daran will sich auch der Staat beteiligen. Aber beteiligen werden sich auch die Kernkraftwerksbetreiber", sagte die CDU-Vorsitzende in ihrer am Samstag...
24.10.2010
Sondersitzung
Atompolitik der Regierung treibt Fraktion und Parteispitze in die „Wildnis“
Gorleben – Die Grünen sind ganz in ihrem Element. Die Abgeordneten der Bundestagsfraktion und der Parteivorstand sitzen an diesem Montag inmitten eines Waldstücks in Gorleben – in einem "Widerstandszelt". Unter gelb-weißem Dach hocken die Politiker dicht gedrängt auf orangefarbenen Plastikstühlen. Die Atompolitik der schwarz-gelben...
04.10.2010
Greenpeace demonstriert
Gutachter finden 80 Sicherheitsmängel in Atomkraftwerk Biblis
München/Biblis – Das Atomkraftwerk Biblis B hat einem Gutachten zufolge zahlreiche Schwachstellen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Dienstag unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Gutachten des Darmstädter Öko-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums, in dem Kraftwerk gebe es mindestens 80 sicherheitstechnisch...
28.09.2010
Volksentscheid gefordert
Berlin – Angesichts der Anti-Atom-Proteste fordert die SPD einen Volksentscheid über die Regierungspläne für längere Laufzeiten. "Die SPD wäre dazu bereit, zusammen mit der Koalition das Grundgesetz entsprechend zu ändern", erklärte Parteichef Sigmar Gabriel am Montag. Die Regierung ging darauf allerdings nicht ein. Der Koalitionsvertrag...
20.09.2010
Internationale Atomenergiebehörde
IAEA besorgt über Atomprogramme von Iran, Nordkorea und Syrien
- Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA ist weiterhin über die Atomprogramme von Iran, Nordkorea und Syrien besorgt. IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano sagte am Montag bei der Eröffnung der Generalkonferenz der Kontrollbehörde in Wien, über den Stand des nordkoreanischen Atomprogramms könne er keine Angaben machen, weil seit April keine...
20.09.2010
Bildergalerie 1 aus Berlin
100.000 protestieren gegen Atomkraft
Berlin – Bis zu 100.000 Menschen haben am Samstag gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstriert. Zu einer Großkundgebung in Berlin gegen die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre hatte das Organisationsbündnis "Atomkraft: Schluss jetzt!" aufgerufen. Die Veranstalter sprachen von 100.000...
18.09.2010
Anti-Atom-Demonstration
Zehntausende demonstrieren in Berlin gegen Atomkraft
Berlin – Unter lautstarkem Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung hat am Samstag die große Anti-Atom-Demonstration in Berlin begonnen. Tausende Menschen wollten am Samstag vom Berliner Hauptbahnhof durch die Innenstadt ziehen, um anschließend das Regierungsviertel zu umzingeln. Die Polizei sprach von mehreren zehntausend...
18.09.2010
12 Uhr Hauptbahnhof
Großdemonstration gegen Atomkraft in Berlin
Berlin – Zehntausende Atomkraftgegener wollen heute (18. September) in Berlin das Regierungsviertel umzingeln. Zu dem Protest hat das Organisationsbündnis "Atomkraft: Schluss jetzt" aufgerufen. Der Demonstrationszug soll sich ab 12 Uhr auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof sammeln. Ab 14 Uhr ist die Umzingelung des Regierungsviertels mit...
18.09.2010
Greenpeace-Studie
Atomkraftwerke durch tragbare Waffensysteme bedroht
Berlin – Die deutschen Atomkraftwerke sind nach einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace nicht nur durch gezielte Flugzeugabstürze, sondern auch durch Terroranschläge mit panzerbrechenden Waffen gefährdet. Beim Beschuss mit sehr durchschlagskräftigen tragbaren Waffensystemen könnte es zu einer Kernschmelze und einer Verstrahlung der...
15.09.2010
Demonstration am Samstag
Mehr als 50.000 Demonstranten bei Anti-Atom-Protest in Berlin erwartet
Berlin – Bei der Anti-Atomkraft-Demonstration am Samstag in Berlin rechnen die Veranstalter mit mehr als 50.000 Teilnehmern. "Aus dem gesamten Bundesgebiet erwarten wir weit über 100 Reisebusse und drei Sonderzüge", sagte Christoph Bautz von der Organisation Campact am Dienstag in Berlin. Die Demonstration richtet sich gegen die Pläne der...
14.09.2010
Rückholung erschwert
In die Asse wurde mehr mittelradioaktiver Atommüll eingelagert
Hannover – In das einsturzgefährdete Atommülllager Asse ist nach einem neuen Inventarbericht zehnmal mehr mittelradioaktiver Müll eingelagert worden als bislang angenommen. In das ehemalige Salzbergwerk bei Wolfenbüttel seien auch zahlreiche Atommüllfässer mit einer zusätzlichen Abschirmung im Innern deponiert worden, sagte die Sprecherin...
10.09.2010
Atomkompromiss
Grüne kritisieren „schmutzigen Deal“ mit der Atomwirtschaft
Berlin – Die Grünen im Bundestag haben die Vereinbarung der Bundesregierung mit den Energieversorgern über ein Atomkonzept als "schmutzigen Deal" kritisiert. Die Fraktionsvorsitzende Renate Künast sagte am Freitag am Rande der Klausurtagung in Mainz, die Vereinbarung zwischen Regierung und den Energiekonzernen sei "eine Knebelung für...
10.09.2010
Transparenz gefordert
Scharfe Kritik an Vereinbarung mit den Atomkonzernen
Berlin – Eine geheime Vereinbarung der Regierung mit den Atomkonzernen sorgt weiter für Aufregung. Nach den Grünen attackierte am Donnerstag auch die Linke die Abmachung zur Laufzeitverlängerung. "Der Deal der Bundesregierung mit den Atom-Oligarchen ist ein Anschlag auf die Demokratie", sagte Fraktionschef Gregor Gysi.Die Regierung hatte nach...
10.09.2010
Atompolitik der Bundesregierung
Atomkraftgegner kündigen nach Laufzeitverlängerung Massenproteste gegen Castortransport an
Gorleben (dapd). Als Reaktion auf die Atompolitik der Bundesregierung haben Umweltschützer Blockaden und andere Protestaktionen gegen den nächsten Castortransport nach Gorleben angekündigt. Zahlreiche Atomkraftgegner wollten den für November erwarteten Transport blockieren, sagte am Dienstag die Sprecherin der Initiative "X-tausendmal quer",...
07.09.2010
Atom-Kompromiss
Städtetag will Ausgleichszahlungen für kommunale Versorger
Passau (dapd). Der Deutsche Städtetag fordert nach dem Atom-Kompromiss Ausgleichszahlungen für die kommunalen Energieversorger. "Die Städte und ihre Unternehmen investieren in großem Umfang in umweltfreundliche Energieerzeugung. Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke dürfen diese Investitionen nicht gefährden", sagte...
07.09.2010
Laufzeiten der Atomkraftwerke
In Biblis bleiben die Sektflaschen noch zu
Biblis. Da einigt sich die schwarz-gelbe Koalition nach monatelangem Gerangel auf längere Laufzeiten der Atomkraftwerke, doch am Standort des ältesten Meilers im südhessischen Biblis bleibt der Jubel aus. "Sekt und Selters stehen bereit, aber die Flaschen bleiben noch geschlossen", sagt Bürgermeisterin Hildegard Cornelius-Gaus am Montag. Und...
06.09.2010
Atom-Kompromiss
Energieversorger begrüßten längere Laufzeiten für Atomkraftwerke
Essen/Hamburg (dapd). Der Energiekonzern E.ON hat den Atom-Kompromiss der Bundesregierung begrüßt. "Die Bundesregierung macht damit deutlich, dass die Kernenergie als ein wichtiger Eckpfeiler unserer Energieversorgung noch länger gebraucht wird", sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen am Montag. Somit könne die Kernenergie "einen...
06.09.2010
Nach Marathonsitzung
Berlin (dapd). Der Atomausstieg wird gekippt: Die schwarz-gelbe Koalition will den 17 deutschen Reaktoren im Schnitt zwölf Jahre zusätzlicher Laufzeit gewähren. Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Beschlüsse zur Energieversorgung bis 2050 am Montag als "Revolution". Die Opposition kündigte allerdings erbitterten Widerstand an und...
06.09.2010
Längere Atomlaufzeiten
Showdown im Atomstreit am Sonntag
Berlin (apn) Nach monatelangem Streit will die Bundesregierung am Sonntag die Weichen für längere Atomlaufzeiten stellen. Kanzlerin Angela Merkel empfängt die Spitzen der Koalition zum Energiegipfel. Doch waren bis Freitag zentrale Fragen ungeklärt: wie viel zusätzliche Betriebszeit verfassungsrechtlich möglich ist, wie viele Milliarden die...
03.09.2010
Hochrisikotechnologie
Merkel will Atommeiler mindestens noch zehn Jahre am Netz halten
Frankfurt/Main (apn) Die deutschen Atomkraftwerke sollten nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel 10 bis 15 Jahre länger am Netz bleiben als geplant. Aus fachlicher Sicht sei diese Dauer vernünftig, sagte die CDU-Vorsitzende am Sonntag in der ARD. Sie bezog sich dabei auf die Szenarien-Berechnung, die Schwarz-Gelb seit Freitag vorliegt. Als...
30.08.2010
Energiereise
Merkel pocht auf Atom und Kohle
Darmstadt (apn) Zum Abschluss ihrer Energiereise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Investitionen in die Infrastruktur erneuerbarer Energien gefordert. „Es reicht nicht aus, ein pauschales Bekenntnis zu erneuerbaren Energie abzugeben, sich aber schon über die Windkraftanlage in der Nachbarschaft zu beschweren„, sagte die CDU-Chefin am Freitag...
27.08.2010
Erste Priorität
Iran will Erkundung eigener Uranvorkommen vorantreiben
Teheran (apn) Der Iran will angesichts der Inbetriebnahme eines Atomreaktors im September die Suche nach eigenen Uranvorkommen zur Priorität machen. Der iranische Vizepräsident und Chef der Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, sagte der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA, bisher seien nur etwa ein Drittel des Landes nach Uranvorkommen erkundet...
25.08.2010
Gestaltung ist offen
Koalition einig über zusätzlichen Beitrag der Atomwirtschaft
Berlin (apn) Die Koalition ist sich einig über einen zusätzlichen Beitrag der Atomindustrie für die regenerativen Energien – über die Brennelementesteuer hinaus. Die FDP erneuerte am Dienstag ihre einschlägige Forderung, nachdem das CDU-Präsidium tags zuvor im Rahmen einer Laufzeitverlängerung ebenfalls „einen substanziellen Beitrag“...
24.08.2010
Iran
Iran bestückt erstes Atomkraftwerk mit Kernbrennstoff
Buschehr (apn) Der Iran hat am Samstag mit der Inbetriebnahme seines ersten Atomkraftwerks begonnen. Iranische und russische Ingenieure bestückten die Anlage in Buschehr unter Aufsicht von Beobachtern der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit Kernbrennstoff, nach und nach sollen insgesamt 163 Brennelemente in das Reaktorgebäude und...
21.08.2010
Milliardengewinne im Visier
Schäuble und Röttgen beharren auf Milliarden der Atomwirtschaft
Berlin (apn) Trotz öffentlicher Proteste der Energiewirtschaft gegen neue Steuern beharrt die Bundesregierung auf dem Beitrag der Atombranche zur Haushaltssanierung. Finanzminister Wolfgang Schäuble und Umweltminister Norbert Röttgen stellten klar, dass 2,3 Milliarden Euro jährlich fest eingeplant seien. Röttgen steht einem Vertrag darüber...
21.08.2010
Atompolitik
Merkel reagiert gelassen auf Managerkritik
Berlin (apn) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gelassen auf die Kritik von Managern und Politikern an ihrer Atompolitik reagiert. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Freitag in Berlin, die Gegner der Atomkraft hätten sich bereits deutlich geäußert, Nun hätten sich die Befürworter einen Laufzeit-Verlängerung gemeldet. „Das gehört...
20.08.2010
Weiter Anlagen geplant
Iran plant dritte Anlage zur Urananreicherung
Teheran (apn) Ungeachtet internationaler Sanktionen will der Iran eine dritte Anlage zur Urananreicherung errichten. Mit dem Bau solle bis März kommenden Jahres begonnen werden, sagte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, am Montag im iranischen Staatsfernsehen. Demnach plant die Regierung in Teheran insgesamt zehn neue...
16.08.2010
Machtkampf
Özdemir gibt sich von Drohung der Stromkonzerne unbeeindruckt
Berlin (apn) Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hält die angebliche Ankündigung der vier großen Stromkonzerne, bei Einführung der Brennelementesteuer Atommeiler abzuschalten, für eine leere Drohung. „Wenn die Atom-Lobby die ältesten Schrottmeiler abschalten möchte, ist sie herzlich dazu eingeladen, dies zu tun“, sagte Özdemir am...
16.08.2010
Naturschutzbund Deutschland
Naturschützer wollen raus aus Atom und Kohle
Berlin (apn) Kurz vor der Veröffentlichung des neuen Energiekonzepts der Bundesregierung hat der Naturschutzbund Deutschland den Ausstieg aus Atom und Kohle verlangt. „Das Ziel muss sein: Weg von Atom und Kohle hin zu erneuerbaren Energien“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Dienstag in Berlin. Sollte das Konzept nur dazu dienen, eine...
10.08.2010
Interessenkonflikte
Kritik an Auftragsvergabe für Gorleben-Analyse
Hannover (apn) Die Beteiligung eines ehemaligen Vattenfall-Managers an einer Sicherheitsanalyse für ein Endlager in Gorleben hat bei Oppositionspolitkern Kritik ausgelöst. Mit dem Ex-Vattenfall-Manager Bruno Thomauske werde der Bock zum Gärtner gemacht, erklärte der Grünen-Bundestagsfraktionschef Jürgen Trittin am Donnerstag in Göttingen....
05.08.2010
„Atomlobbyismus pur“
Roth und Gabriel attackieren Seehofers Atom-Vorschläge
Berlin (apn) Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist für seine Forderung nach einer unbegrenzten Laufzeiten der Atomkraftwerke von SPD und Grünen scharf kritisiert worden. Seehofers Vorschläge seien „Atomlobbyismus pur auf Kosten gegenwärtiger und zukünftiger Generationen“, erklärte die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth am...
31.07.2010
Stromkonzern RWE
Zwischenfall im Atomkraftwerk Biblis
Wiesbaden (apn) Im hessischen Atomkraftwerk Biblis ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Im Block B sei es bei Wartungsarbeiten an einer Schaltanlage zu einer Unterbrechung der Stromversorgung gekommen, teilte das Landesumweltministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Deswegen sei ein Teil des Notstandssystems von Block B für etwa eine Minute...
31.07.2010
Ahmadinedschad lenkt ein
Teheran will zurück an den Verhandlungstisch
Teheran (apn) Nach Verhängung der bislang schärfsten Sanktionen gegen den Iran hat Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad die bedingungslose Rückkehr an den Verhandlungstisch für Anfang September angekündigt. Er sagte am Montagabend im Staatsfernsehen, Teheran sei unter allen Umständen zur Wiederaufnahme der Atomgespräche bereit.Zuvor hatte...
27.07.2010
Neues Gesetz
Teheraner Parlament billigt Gesetz gegen Fracht-Inspektionen
Teheran (apn) Der Iran will mit Vergeltungsmaßnahmen auf die in den jüngsten UN-Sanktionen vorgesehene Durchsuchung iranischer Schiffe und Flugzeuge reagieren. Das Parlament verabschiedete am Dienstag ein Gesetz, das im Gegenzug gleiche Maßnahmen gegen die betreffenden Staaten vorsieht. Außerdem sollen Flugzeuge aus anderen Ländern nicht mehr...
20.07.2010
50 Millionen Dollar geboten
Iranischer Atomwissenschaftler wirft USA Entführung und Folter vor
Teheran (apn) Ist er ein Überläufer, der kalte Füße bekommen hat? Oder handelt es sich um ein Opfer des US-Geheimdienstes? Der vor einem Jahr verschwundene und dann in den USA plötzlich aufgetauchte iranische Atomwissenschaftler Schahram Amiri ist wieder zurück im Iran. Nach der Ankunft in Teheran am Donnerstagmorgen bekräftigte er seine...
15.07.2010
Vorwürfe
Iranischer Atomwissenschaftler wieder in Teheran
Teheran (apn) Der vor einem Jahr verschwundene und dann in den USA aufgetauchte iranische Atomwissenschaftler Schahram Amiri ist wieder zurück im Iran. Nach der Ankunft in Teheran am Donnerstagmorgen bekräftigte er seine Vorwürfe, dass er im vergangenen Jahr während einer Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien in der Stadt Medina entführt worden sei....
15.07.2010
Atomforscher Schahram Amiri
Vermisster iranischer Atomwissenschaftler in USA aufgetaucht
Teheran (apn) Gut ein Jahr nach dem mysteriösen Verschwinden des iranischen Atomforschers Schahram Amiri ist der Wissenschaftler nach iranischen Angaben in Washington aufgetaucht. Amiri sei in die pakistanische Botschaft gekommen und habe darum gebeten, unverzüglich in sein Heimatland gebracht zu werden, meldete das staatliche iranische...
13.07.2010
"Hoher medizinischer Standard"
Kauder verteidigt höheren Krankenkassenbeitrag
Berlin (apn) Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Absicht der Koalition zur Anhebung der Krankenkassenbeiträge bekräftigt. Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung verwies der CDU-Politiker darauf, dass die Beiträge im Zuge der Wirtschaftskrise gesenkt worden seien. „Jetzt, nach der Krise, steigt der Beitrag für die Arbeitgeber auf 7,3...
05.07.2010
Obama kritisiert China
Nordkorea droht mit Ausbau seines Atomwaffenprogramms
Seoul (apn) Nordkorea hat mit einem Ausbau seines Atomwaffenprogramms gedroht. Man sehe sich gezwungen, „die nukleare Abschreckung in einer neu entwickelten Weise zu verstärken, um mit der anhaltend feindseligen Politik der USA und der militärischen Bedrohung fertig zu werden“, erklärte das nordkoreanische Außenministerium am Montag. Zuvor...
28.06.2010
Energiekonzept der Regierung
Merkel trifft Chefs der Atomkonzerne
Berlin (apn) Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft am kommenden Mittwoch die Vorstandsvorsitzenden der vier größten Stromkonzerne zu einem Gespräch über die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und das Energiekonzept der Regierung. Das teilte Regierungssprecher Christoph Steegmans am Montag in Berlin mit. Es handele sich um die Chefs von...
21.06.2010
Atomkraftwerke
Grüne drohen mit Verfassungsklage gegen längere Laufzeiten
Düsseldorf (apn) Die geplante rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen will notfalls auch auf juristischem Weg gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken kämpfen. Die Fraktionschefin der Grünen im NRW-Landtag, Sylvia Löhrmann, kündigte am Montag im WDR Fernsehen eine Verfassungsbeschwerde gegen die...
21.06.2010
Innerkoreanische Grenze
Südkorea misst ungewöhnliche Strahlung an Grenze zu Nordkorea
Seoul (apn) Südkorea hat an der innerkoreanischen Grenze ungewöhnliche Strahlungswerte gemessen. Das Wissenschaftsministerium erklärte am Montag, es habe keine Erklärung für die abnormalen Werte. Es bestehe jedoch keinerlei Gesundheitsgefahr.Einen möglichen unterirdischen Atomwaffentest der Nordkoreaner schloss das Ministerium aus. Einer...
21.06.2010
Neues Maßnahmenbündel
EU und USA verschärfen Iran-Sanktionen
Brüssel (apn) Im Gleichschritt mit den USA verschärft Europa seine Sanktionen gegen den Iran: Der EU-Gipfel hat am Donnerstag einen Katalog mit Handels- und Investitionsverboten für die Gas- und Ölbranche und die Erweiterung Schwarzer Listen für den Finanz- und Verkehrssektor abgenickt, wie aus Diplomatenkreisen verlautete. Die US-Regierung...
17.06.2010
Druck auf Iran
USA weiten Sanktionen gegen den Iran aus
Washington (apn) Die amerikanische Regierung hat ihre Sanktionen gegen den Iran ausgeweitet. Betroffenen waren mehr als drei Dutzend Unternehmen und Einzelpersonen, die nach Überzeugung der US-Behörden die iranischen Atom- und Raketenprogramme unterstützen. Erst in der vergangenen Woche hatte der UN-Sicherheitsrat neue Sanktionen gegen den Iran...
17.06.2010
Verschärfung der UN-Sanktionen
Iran droht nach neuen UN-Sanktionen indirekt mit Gegenmaßnahmen
Teheran/New York (apn) Der Iran hat nach der Verschärfung der UN-Sanktionen gegen sein Atomprogramm indirekt mit Gegenmaßnahmen gedroht. Wie das staatliche Fernsehen am Donnerstag berichtete, will das Parlament in Teheran das Verhältnis zur Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überprüfen. Die Abgeordneten würden am kommenden Sonntag...
10.06.2010
Irans Atomprogramm
Iran unbeeindruckt von UN-Sanktionen
Duschanbe/New York (apn) Der Iran hat die bislang schärfsten gegen sein Atomprogramm verhängten Sanktionen des Weltsicherheitsrats als völlig unerheblich bezeichnet. „Von links und rechts verabschieden sie Resolutionen, aber für uns sind sie wie lästige Fliegen, wie ein gebrauchtes Taschentuch“, sagte der iranische Präsident Mahmud...
10.06.2010
Atomstreit
Merkel und Medwedew für Sanktionen gegen Iran
Meseberg (apn) Im Atomstreit mit dem Iran dringen Kanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Dmitri Medwedew gemeinsam auf Sanktionen. Entsprechende Beschlüsse könnten schon in „naher Zukunft“ vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet werden, sagte Merkel am Samstag nach einem Treffen mit Medwedew auf Schloss Meseberg in Brandenburg. Der...
06.06.2010
London bemüht sich um Vertrauen
Großbritannien verfügt über 225 Atomsprengköpfe
London (apn) Großbritannien verfügt nach Angaben der Regierung in London über insgesamt 225 Atomsprengköpfe. Es ist das erste Mal, dass die Briten ihr Atomarsenal offenlegen. In der Vergangenheit hieß es immer, Großbritannien verfüge über 160 einsatzfähige Atomsprengköpfe, die jederzeit abgefeuert werden könnten. Außenminister William...
27.05.2010
Resolution mit Strafmaßnahmen
Weltsicherheitsrat uneins über neue Iran-Sanktionen
New York (apn) Vor den abschließenden Beratungen über neue Sanktionen gegen den Iran haben sich im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwei Lager gebildet: Die fünf ständigen Ratsmitglieder haben sich auf den Entwurf einer Resolution mit Strafmaßnahmen verständigt. Brasilien und die Türkei sind dagegen und verweisen dabei auf die...
19.05.2010
Verschärfung der Strafmaßnahmen
USA legen Weltsicherheitsrat neue Iran-Resolution vor
New York (apn) Im Atomstreit mit dem Iran haben die USA dem Weltsicherheitsrat einen Resolutionsentwurf für neue Sanktionen gegen die Regierung in Teheran vorgelegt. Zuvor hatte Washington die Zustimmung Chinas, Russlands und der anderen Veto-Mächte sowie Deutschlands für eine Verschärfung der Strafmaßnahmen erhalten. Russland und vor allem...
19.05.2010
Kompromissvorschlag
Iran hofft auf Akzeptanz von Kompromiss im Atomstreit
Teheran/Ankara (apn) Der Iran hat die USA aufgerufen, dem in Verhandlungen mit Brasilien und der Türkei erreichten Kompromiss im Atomstreit zuzustimmen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, erklärte am Dienstag in Teheran, er sei optimistisch, dass die anderen beteiligten Staaten die Einigung nach weiteren...
18.05.2010
Vorschlag der Türkei
Iran stimmt im Atomstreit Tauschabkommen zu
Teheran (apn) Der Iran hat sich im Streit über sein Atomprogramm zu einem Tausch von angereichertem Uran gegen nuklearen Brennstoff bereiterklärt. Teheran werde einen Großteil seines Urans dafür in die Türkei bringen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Montag. Vorgeschlagen hatte dies der türkische Ministerpräsident Recep...
17.05.2010
Atomkraft
Statistik: Mehr technische Defekte in alten AKW
Mainz (apn) Ältere Atomkraftwerke melden laut einem „Report Mainz“-Bericht überdurchschnittlich viele sicherheitsrelevante Defekte. Dies zeige eine neue Statistik des Bundesumweltministeriums für die Jahre 1993 bis 2008, berichtete das ARD-Magazin am Montag vorab. So nehme die Zahl der „meldepflichtigen Komponenten- und Bauteildefekte“...
10.05.2010
Sonderzüge ausgebucht
120 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomkraftwerke
Hamburg (apn) Auf einer Strecke von mehr als 120 Kilometern wollen Atomkraftgegner am Samstag eine Menschenkette bilden. Damit soll gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken protestiert werden. „Eine große Entscheidung wird vorbereitet, aber es gibt keine Debatte darum“, sagte BUND-Sprecher Torben Becker am Mittwoch in...
21.04.2010
Nicht offizielle Übersetzung
„Atomare Sicherheit gemeinsam stärken“
Washington (apn) Im Kampf gegen die Bedrohung durch terroristische Atomschläge wollen die Teilnehmer des Washingtoner Gipfels zur nuklearen Sicherheit innerhalb von vier Jahren ungeschütztes Nuklearmaterial sichern. Im folgenden Wortlautauszüge in einer nicht offiziellen Übersetzung der Nachrichtenagentur DAPD:„Nuklearer Terrorismus ist eine...
14.04.2010
Gemeinsame Erklärung
Internationale Front gegen illegalen Nuklearhandel
Washington (apn) Erstmals hat sich ein Bündnis aus 47 Staaten gegen den illegalen Handel mit Nuklearmaterial zusammengeschlossen. Zum Abschluss des von US-Präsident Barack Obama initiierten Atomgipfels in Washington wurden dazu am Dienstagabend eine gemeinsame Erklärung und ein Aktionsplan verabschiedet. Ziel ist die Eindämmung des Handels in...
14.04.2010
Waffenfähiges Nuklearmaterial
Der Stoff, aus dem die Bomben sind
Santiago (apn) Tief drinnen im Sicherheitsgebäude des Atomreaktors, den der chilenische Diktator Augusto Pinochet seinen Generälen bauen ließ, sperrt ein Ingenieur im weißen Kittel mit einem gewöhnlichen Hausschlüssel eine Schranktür auf. Er zieht eine eingestaubte Holzkiste hervor, öffnet sie und nimmt mit bloßen Händen eine der...
13.04.2010
Schmutzige Bomben gefürchtet
Washington (apn) Es ist die Angst vor der „schmutzigen Bombe“, die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Atomgipfel in Washington umtreibt. Die Angst vor einer Bombe also, die nicht Atombombe, auch nicht Sprengbombe ist, sondern in ihrer Wirkung irgendwo dazwischen liegt. Bei der zweitägigen Konferenz zur Nuklearsicherheit in der...
13.04.2010
Konferenz zur Nuklearsicherheit
Warnungen vor Atomwaffen in Terroristen-Händen
Washington/Berlin (apn) US-Präsident Barack Obama hat eindringlich vor der Gefahr gewarnt, dass Atomwaffen in die Hände von Terroristen fallen könnten. Falls Al-Kaida-Kämpfer an solche Waffen kämen, würden sie „keine Hemmungen haben, sie auch zu benutzen“, sagte Obama vor Beginn einer zweitägigen Konferenz zur Nuklearsicherheit. Bis zum...
12.04.2010
Atomgipfel
Gipfeltreffen in Washington beginnt
Washington (apn) US-Präsident Barack Obama hat am Vorabend des Washingtoner Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit eindringlich vor der Gefahr gewarnt, dass Atomwaffen in die Hände von Terroristen fallen. Falls die Al-Kaida-Terroristen in deren Besitz kämen, würden sie „keine Hemmungen haben, sie auch zu benutzen“, sagte Obama am...
12.04.2010
Auftakt zur großen Demonstration
Menschenkette gegen Atomkraft in Berlin
Berlin (apn) Mit einer Menschenkette zwischen Niederlassungen von Vattenfall und RWE haben am Samstag in Berlin etwa 2.000 Bürger für den Atomausstieg demonstriert. Ähnliche Aktionen fanden nach Angaben der Veranstalter zeitgleich in über 50 Städten statt. Zu der Aktion hatte ein Bündnis von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen, kirchlichen...
10.04.2010
Atombomben
Netanjahu sagt Teilnahme an Nukleargipfel in Washington ab
Jerusalem (apn) Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben aus Regierungskreisen seine Teilnahme an einem Nukleargipfel in Washington in der kommenden Woche abgesagt. Grund für die Entscheidung sei, dass einige Teilnehmerstaaten das Treffen für Kritik am israelischen Atomprogramm nutzen wollten, verlautete am frühen...
09.04.2010
Atomfreie Welt
Bundesregierung unterstützt neue US-Nuklearstrategie
Berlin (apn) Die Bundesregierung hat die neue Atomwaffenstrategie der USA als „historisch“ gewürdigt und Präsident Barack Obama jegliche Unterstützung zugesagt. Obamas Pläne brächten Deutschland auch dem Ziel näher, atomwaffenfrei zu werden, sagte Außenminister Guido Westerwelle am Mittwoch in Berlin. Expertenschätzungen zufolge lagern...
07.04.2010
Sicherheitspolitik
USA heben Schwelle für Einsatz von Atomwaffen an
Washington (apn) Die USA heben in einer Neuausrichtung ihrer Sicherheitspolitik die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen an. Präsident Barack Obama sagte am Dienstag, die Rolle von Atomwaffen in der Verteidigungspolitik werde zurückgedrängt und konzentriere sich künftig auf eine wirksame Abschreckung. Die Vereinigten Staaten wollten auch...
06.04.2010
Atomprogramm
Iranischer Atomunterhändler zu Gesprächen in China
Washington (apn) Der iranische Chefunterhändler bei den internationalen Atomgesprächen ist am Donnerstag in Peking eingetroffen. Auf dem Programm von Said Dschalili stünden Gespräche mit hohen Regierungsbeamten über das Atomprogramm, berichtete das staatliche iranische Fernsehen. „Die Beziehungen zwischen Iran und China sind sehr wichtig,...
01.04.2010
Bericht von ABC News
Vermisster iranischer Atomforscher zur CIA übergelaufen
Washington (apn) Ein seit Monaten vermisster iranischer Atomforscher ist einem Fernsehbericht zufolge zum US-Geheimdienst CIA übergelaufen. Der im Juni auf einer Pilgerreise nach Mekka verschwundene Wissenschaftler Schahram Amiri lebe mittlerweile in den Vereinigten Staaten, berichtete der amerikanische Fernsehsender ABC News am Dienstag. Amiri...
31.03.2010
Atomstreit
Clinton ruft Moskau zu Aufschub für Reaktor im Iran auf
Wolgodonsk (apn) US-Außenministerin Hilary Clinton hat Russland aufgefordert, die Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerks im Iran vorerst auszusetzen. Der von Russland gebaute Reaktor sollte erst dann ans Netz gehen, wenn Teheran nachgewiesen habe, dass es keine Atomwaffen bauen wolle, sagte Clinton am Donnerstag in Moskau. Clinton antwortete...
18.03.2010
Im Jemen inhaftierter US-Bürger
Al-Kaida-Mitglied arbeitete in US-Atomkraftwerken
Buena/USA (apn) Ein im Jemen als mutmaßliches Al-Kaida-Mitglied inhaftierter US-Bürger hat nach US-Angaben zwischen 2002 und 2008 in fünf Atomkraftwerken an der Ostküste gearbeitet. Die Atomaufsichtsbehörde erklärte, es werde geprüft, ob der 26-jährige Sharif Mobley Zugang zu sicherheitssensiblen Bereichen gehabt habe. Beschäftigte wie er...
13.03.2010
Zivile Atomprogramme
Sarkozy will weltweite Renaissance der Atomenergie
Paris (apn) Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat eine weltweite Renaissance der Atomenergie gefordert. Frankreich sei bereit, seine Erfahrungen mit dieser Technik mit anderen Ländern zu teilen, erklärte Sarkozy am Montag zur Eröffnung einer OECD-Konferenz zur zivilen Nutzung der Kernkraft in Paris. Um den Klimawandel...
08.03.2010
Zivile Nutzung
Sarkozy will weltweite Renaissance der Atomenergie
Paris (apn) Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy will sich für eine weltweite Renaissance der Atomenergie einsetzen. Frankreich sei bereit, seine Erfahrungen mit dieser Technik mit anderen Ländern zu teilen, erklärte Sarkozy am Montag zur Eröffnung einer OECD-Konferenz zur zivilen Nutzung der Kernkraft in Paris. Um den...
08.03.2010
Atomausstieg
Französische Atomkraftgegner warnen vor Gau bei neuen Reaktoren
Paris (apn) Von den neuen Atomreaktoren der dritten Generation (EPR) geht nach Angaben französischer Atomkraftgegner das ernsthafte Risiko eines Gaus wie in Tschernobyl aus. Unter Berufung auf interne Dokumente des französischen Stromkonzerns EDF kommen die Experten des Netzwerks Sortir du nucléaire (Atomausstieg) zu dem Schluss: „Die...
07.03.2010
CSU attackiert Röttgen
Kauder fordert Ende der Debatte um Akw-Laufzeiten
Frankfurt/Main (apn) Wegen des Termins für den Atomausstieg gibt es in der Union weiter Streit. Mehrere CSU-Politiker griffen am Wochenende Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) scharf an, weil er sich für einen Ausstieg bis zum Jahr 2030 ausgesprochen hatte. Kanzlerin Angela Merkel will sich weiter nicht festlegen, wie lange die Atomkraftwerke...
28.02.2010
Anlagen zur Urananreicherung
Iran treibt Ausweitung seines Atomprogramms voran
Teheran (apn) Der Iran treibt die Ausweitung seines umstrittenen Atomprogramms entschlossen voran. Der Bau von zwei weiteren Anlagen zur Urananreicherung solle in den nächsten Monaten beginnen, teilte der iranische Vizepräsident Ali Akbar Salehi am Montag mit. Laut einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur ISNA nannte Salehi als...
22.02.2010
Gönner widerspricht Röttgen
CDU fordert Rücklage aus Kernkraftwerkserlösen für Atommüll
Hamburg (apn) In der CDU gibt es Pläne, die Zusatzgewinne der Kernkraftwerksbetreiber aus der Laufzeitverlängerung auch für den Umgang mit dem Atommüll zu verwenden. „Atommüll überdauert auch die Energiewende“, erklärte Verbraucherschutz-Staatssekretärin Julia Klöckner der „Financial Times Deutschland“. Deshalb bedürfe es einer...
22.02.2010
Energieversorgung
Merkel spricht Machtwort zum Atomausstieg
Frankfurt/Main (apn) Mit einem Machtwort hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in den koalitionsinternen Streit um Atomlaufzeiten eingegriffen. Die Äußerungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, wonach er spätestens 2030 mit dem Atomausstieg rechne, seien „verfrüht“, sagte Merkels Sprecher Ulrich Wilhelm der „Welt am Sonntag“. Es...
21.02.2010
Sanktionen angekündigt
Ahmadinedschad erklärt Iran zum „Atomstaat“
Teheran (apn) Der Iran hat sich am Donnerstag zum „Atomstaat“ erklärt. Staatschef Mahmud Ahmadinedschad sagte auf einer Kundgebung vor mehreren hunderttausend Menschen in Teheran, zwei Tage nach Beginn der Produktion verfüge das Land über die erste Ladung von hoch angereichertem Uran. Dieses kann sowohl für den Einsatz in Atomkraftwerken...
11.02.2010
Forschungsreaktor
Iran startet Produktion von hoch angereichertem Uran
Teheran (apn) Der Iran hat am Dienstag die Produktion von hoch angereichertem Uran begonnen und damit die internationale Gemeinschaft ein weiteres Mal brüskiert. Das auf 20 Prozent angereicherte Uran solle für einen Forschungsreaktor verwendet werden, hieß es in einem Bericht des Staatsfernsehens. Die Produktion werde von der Internationalen...
09.02.2010
Druckmittel
Iran schlägt neuen Atom-Deal vor
Teheran (apn) Der Iran hat vorgeschlagen, gegen die Lieferung von Brennmaterial für seinen Forschungsreaktor auf die Produktion hoch angereicherten Urans zu verzichten. „Wann immer sie (der Westen) Brennstoff liefern, werden wir die Anreicherung auf 20 Prozent stoppen“, sagte der Chef der Atombehörde, Ali Akbar Saleh, am Montagabend im...
09.02.2010
Atomtechnologie
Merkel versucht Wogen bei Atomausstieg zu glätten
Berlin (apn) Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Forderung von Umweltminister Norbert Röttgen nach einem schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie verteidigt. Röttgens Äußerungen stünden „auf der Grundlage des Koalitionsvertrages“, betonte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Montag in Berlin. Er verwies im übrigen darauf, dass eine...
08.02.2010
Schnellerer Atom-Ausstieg
Union streitet über Röttgens Atom-Vorstoß
Frankfurt/Main (apn) In der Union ist ein heftiger Streit über einen Vorschlag von Bundesumweltminister Norbert Röttgen zu einem Kurswechsel in der Atompolitik entbrannt. Der CDU-Politiker sagte der „Süddeutschen Zeitung“, die Union sollte sich möglichst bald von der Atomkraft verabschieden. Allerdings ist er nicht gegen die Verlängerung...
07.02.2010
Ankündigung im Fernsehen
Ahmadinedschad ordnet Produktion von hoch angereichertem Uran an
Teheran (apn) Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Atombehörde seines Landes angewiesen, mit der Produktion hoch angereicherten Urans zu beginnen. In einer Sendung des iranischen Fernsehens sagte er am Sonntag: „So Gott will wird die 20-Prozent-Anreicherung beginnen“, um Irans Bedarf zu decken. Bei einem Treffen mit dem Chef...
07.02.2010
Verzögerungstaktik
Frankreich dringt auf UN-Sanktionen gegen Iran
Paris (apn) Frankreich will im UN-Sicherheitsrat auf eine neue Iran-Resolution und Sanktionen gegen Teheran dringen. Es sei noch nicht zu spät, den Iran mit politischen Mitteln von der Entwicklung einer Atombombe abzuhalten, sagte der französische Ministerpräsident Francois Fillon am Mittwochabend in einer Rede vor dem Dachverband jüdischer...
04.02.2010
Kreditgarantien für neue Reaktoren
Obama setzt in der Energiepolitik auf Atomkraft
Washington (apn) US-Präsident Barack Obama will in der Energiepolitik einen stärkeren Schwerpunkt auf die Atomkraft legen, um im Kongress die Unterstützung von Republikanern und gemäßigten Demokraten zu gewinnen. Wenn Obama am (morgigen) Montag in Washington den Haushaltsentwurf für das am 1. Oktober beginnende Haushaltsjahr 2011 vorlegt,...
31.01.2010
Swissnuclear
Schweizer befürworten laut Umfrage neue Atomkraftwerke
Olten (apn) Die Mehrheit der Schweizer unterstützt laut einer Umfrage den Bau neuer Atomkraftwerke. Demnach sprachen sich 54,6 Prozent der Befragten dafür aus, dass bestehende Anlagen durch eine neue Generation von Reaktoren ersetzt werden – als Gründe wurden insbesondere der steigende Stromverbrauch sowie der Klimawandel genannt. Drei von...
30.01.2010
Merkel setzt auf Kernfusion
Kanzlerin erklärt Verschmelzung von Atomen zur Zukunftstechnologie
Berlin (apn) Zur langfristigen Deckung des Energiebedarfs setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Kernfusion. Diese Technologie könne „unendliche Mengen von Energie zur Verfügung stellen“ und sei frei von radioaktiven Abfällen, sagte Merkel in ihrer am Samstag veröffentlichten Videobotschaft. Bei der Kernfusion werden Atomkerne...
30.01.2010
Widerstand aus der Opposition
Längere Atom-Laufzeiten laut Gutachten verfassungswidrig
Berlin (apn) Die von der Regierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke verstößt nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe gegen das Grundgesetz. Zur Begründung wird in einem am Donnerstag veröffentlichten Gutachten die ungeklärte Entsorgung des Atommülls genannt. Die SPD forderte die Regierung zu einer Stellungnahme auf. Die...
28.01.2010
Radioaktiv kontaminiert
Ermittlungen zum Strahlenunfall in Gronau dauern an
Düsseldorf (apn) Die Ursache für den Strahlenunfall in der Atomanlage Gronau am Donnerstag ist weiter unklar. Mitarbeiter der Atomaufsichtsbehörde hätten am Montag den Sachverhalt aufgenommen, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums der Nachrichtenagentur DAPD. Ein erster Bericht sei erst in den nächsten Tagen...
25.01.2010
Ausstieg aus dem Ausstieg
Streit über Restlaufzeiten von Atomkraftwerken
Frankfurt/Main (apn) Erbitterter Streit über die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke: Obwohl die Reststrommengen für mehrere Anlagen nahezu aufgebraucht sind, will die Bundesregierung alle 17 Kernkraftwerke zunächst weiterlaufen lassen. Die Opposition kündigte massiven Widerstand an, die Grünen warnten gar vor dem Aufbrechen eines lange...
24.01.2010
Hintergrund
Frankfurt/Main (apn) Den Atomausstieg vereinbarte die rot-grüne Bundesregierung im Jahr 2000 mit den Energieversorgern. Die Vereinbarung wurde 2002 gesetzlich verankert. Das Ausstiegsgesetz sieht für jeden der damals noch 19 produzierenden Atommeiler sowie für den bereits 1988 abgeschalteten Reaktor Mülheim-Kärlich eine Strommenge vor, die...
24.01.2010
Uran im Urin nachgewiesen
Klinik: Strahlenpatient von Gronau in gutem Zustand
Frankfurt/Main (apn) Nach dem Strahlenunfall in der Atomanlage Gronau befindet sich der verletzte Arbeiter nach Darstellung des Krankenhauses in guter Verfassung. „Der Mann erhält Infusionen und trinkt viel, damit die aufgenommen Substanzen schneller ausgeschieden werden“, erklärte der Direktor des Uniklinikums Münster, Otmar Schober, am...
24.01.2010
Neues Energiekonzept im Herbst
Alle 17 Atomkraftwerke sollen vorerst weiterlaufen
Frankfurt/Main (apn) Alle 17 deutschen Atomkraftwerke sollen offenbar zunächst weiterlaufen. Darauf habe sich die Bundesregierung bei einem Treffen mit den Energieversorgungsunternehmen im Kanzleramt festgelegt, berichtet das Magazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab. Diese Regelung solle gelten, bis sich die schwarz-gelbe Regierung auf ein...
23.01.2010
Freisetzung radioaktiver Stoffe
Ermittlungen nach Zwischenfall in Atomanlage Gronau
Gronau (apn) Nach einem Zwischenfall in einer Urananreicherungsanlage im nordrhein-westfälischen Gronau dauern die Ermittlungen zur Ursache an. Ein erster technischer Bericht liege vor und werde derzeit ausgewertet, erklärte das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium am Freitag auf Anfrage. Eine Sprecherin der Betreibergesellschaft...
22.01.2010
Atomausstieg und Billigentsorgung
Streit um längere Restlaufzeiten für Atomkraftwerke
Frankfurt/Main (apn) Milliardenentlastung oder „unbeherrschbare Energie“: Im Streit um eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke haben die Befürworter Unterstützung von einer vom BDI in Auftrag gegebenen Studie erhalten. Danach würden die Privathaushalte bis 2030 rund 60 Milliarden Euro sparen, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete....
16.01.2010
Bergung
Atommülllager Asse soll vollständig ausgeräumt werden
Hannover (apn) Das marode und immer wieder von Pannen heimgesuchte Atommülllager Asse in Niedersachsen soll als weltweit erstes dieser Art vollständig wieder ausgeräumt werden. Bundesumweltminister Norbert Röttgen und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfahlen am Freitag die Rückholung aller 126.000 Atommüllfässer, die von 1967 bis...
15.01.2010
Aussage vor Untersuchungsausschuss
Hannover (apn) Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags Versäumnisse beim Betrieb des Atommülllagers eingeräumt. „Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik ist klar, dass man ein bereits ausgebeutetes Salzbergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen...
14.01.2010
Flutung weiter möglich
Schavan sieht Fehler beim Atommülllager Asse
Hannover (apn) Bundesforschungsministerin Anette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages Fehler im Umgang mit dem Atommülllager eingeräumt. „Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik ist klar, dass man ein ausgedientes Bergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen kann“, sagte die...
14.01.2010
Säbelrasseln
Iran droht mit Herstellung von Brennstäben Ende Januar
Teheran (APD) Der Iran hat mit der eigenen Herstellung von Kernbrennstoff gedroht, sollte es bis Monatsende kein Abkommen mit dem Westen geben, fertige Brennstäbe gegen angereichertes Uran zu tauschen. Der Westen müsse zu einem entsprechenden Vorschlag Teherans eine Entscheidung treffen, sagte Außenminister Manutschehr Mottaki am Samstag im...
02.01.2010
Iranisches Atomprogramm
USA wollen im Atomstreit Druck auf Teheran erhöhen
Washington/Wien – Die USA wollen im Streit über das iranische Atomprogramm den Druck auf Teheran verstärken. Außenministerin Hillary Clinton räumte ein, dass die bisherigen Bemühungen der Regierung von Präsident Barack Obama, die iranische Führung zum Einlenken zu bewegen, fruchtlos geblieben seien. Deshalb müsse der Druck auf den Iran...
14.12.2009
USA drohen dem Iran
EU fordert Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran
Brüssel/New York – Die EU dringt auf eine Verschärfung der UN-Sanktionen gegen den Iran. „Irans kontinuierliche Verstöße gegen seine internationalen Verpflichtungen ... verlangen eine deutliche Antwort, nicht zuletzt durch entsprechende Maßnahmen“, erklärten die EU-Staats- und Regierungschefs am Freitag auf ihrem Gipfeltreffen in...
11.12.2009
Aussage von Sander verzögert
Heftiger Akten-Streit im Asse-Untersuchungsausschuss
Hannover – Im Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages ist es zum offenen Streit um angeblich von Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) vorenthaltene Akten gekommen. Die SPD forderte am Donnerstag Sanders Rücktritt und erneuerte den Vorwurf, der FDP-Politiker halte Akten zurück, die den eigenen Umgang mit dem...
03.12.2009
Nachfolger von ElBaradei
Japaner Amano übernimmt Führung der Atomenergiebehörde
Wien – Der Japaner Yukiya Amano hat am Dienstag sein Amt als neuer Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) angetreten und damit Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei abgelöst. Er werde sich bemühen, ein „unparteiischer, verlässlicher und professioneller“ IAEA-Chef zu werden, erklärte Amano in Wien. „Wir...
01.12.2009
Keine endlose Geduld
Westerwelle droht Iran mit neuen Sanktionen
Berlin – Die Bundesregierung hat dem Iran mit weiteren Sanktionen für den Fall des Ausbaus seiner Urananlagen gedroht. „Die Ankündigung des Iran, seine Urananreicherung auszubauen, geht eindeutig in die falsche Richtung“, erklärte Außenminister Guido Westerwelle am Montag in Berlin. „Der Iran muss wissen, dass die Geduld der...
30.11.2009
Unterstützung von Union
EnBW will auch alte Atomkraftwerke nicht abschalten
Frankfurt/Main – Der Energiekonzern EnBW hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Abschaltung alter Atomkraftwerke vorerst zu verzichten. Konzernchef Hans-Peter Villis forderte im „Spiegel“ ein „Moratorium“ für Kernkraftwerke, die wie der EnBW-Meiler Neckarwestheim I kurz vor der Abschaltung stehen. Die Regierung habe im...
29.11.2009
Vor Auslaufen von Amnestieregelung
Pakistanischer Präsident gibt Kontrolle über Atomwaffen ab
Islamabad – Der unter Druck geratene pakistanische Staatschef Asif Ali Zardari hat die Kontrolle über die Atomwaffen des Landes an den Ministerpräsidenten abgegeben und den Verzicht auf weitere Kompetenzen angekündigt. Die Entscheidung fiel vor dem Auslaufen einer Amnestieregelung für ihn und wichtige Vertraute am Samstag. Zardari steht...
29.11.2009
Atomstreit
IAEA verschärft Gangart im Konflikt mit Teheran
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Iran zur sofortigen Einstellung aller Arbeiten an seiner neuen Urananlage aufgefordert. Der Gouverneursrat der UN-Sonderorganisation verabschiedete am Freitag in Wien eine Resolution, mit der die Gangart im Atomstreit mit Teheran deutlich verschärft wurde. 25 der 35 Ratsmitglieder...
27.11.2009
USA-Besuch
Westerwelle dringt auf schnelle atomare Abrüstung
Washington – Außenminister Guido Westerwelle hat sich bei seinem USA-Besuch für eine zügige atomare Abrüstung starkgemacht. „Wir haben jetzt ein Fenster der Gelegenheiten für Abrüstungspolitik“, sagte er am Donnerstag bei seinem Antrittsbesuch in Washington. „Es wird sich in den nächsten Monaten, in den nächsten anderthalb Jahren...
05.11.2009
Spiel auf Zeit im Zickzackkurs
Versuchsballon oder Verzögerungstaktik
Dubai – Falls der Westen noch über den Kurs des Irans im Atomstreit gerätselt haben sollte, hat Mahmud Ahmadinedschad eine lehrreiche Nachhilfestunde erteilt. Der Präsident verglich die Gegner des Irans mit lästigen Mücken, prahlte ein wenig mit den Errungenschaften seines Landes und machte deutlich, dass Teheran dem Westen nicht traut,...
05.11.2009
Atomwaffenpotenzial ausgeweitet
Nordkorea meldet Aufarbeitung von 8.000 Kernbrennstäben
Seoul – Mit der Aufarbeitung von abgebrannten Kernbrennstäben hat Nordkorea nach eigenen Angaben sein Atomwaffenpotenzial ausgeweitet. Insgesamt sei das Plutonium aus 8.000 verbrauchten Brennstäben herausgezogen worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag. Dies würde dem kommunistischen Land genügend Plutonium für eine...
03.11.2009
Atombombe
Nordkorea schließt Aufbereitung von Kernbrennstäben ab
Seoul – Nordkorea hat nach einer Meldung seiner amtlichen Nachrichtenagentur KCNA die Aufbereitung von abgebrannten Kernbrennstäben abgeschlossen und das darin enthaltene Plutonium herausgezogen. Insgesamt seien 8.000 verbrauchte Kernbrennstäbe aufbereitet worden, meldete KCNA am Dienstag. Dies würde Nordkorea genügend Plutonium geben, um...
03.11.2009
Verbindungskabel problematisch
Defekt an Überwachsungssystem in Gorleben
Hannover – Im atomaren Zwischenlager Gorleben ist es am Wochenende zu einem Defekt am Überwachungssystem eines Castor-Behälters gekommen. Es handele sich um ein meldepflichtiges Ereignis der Kategorie „Eilt“, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Sonntag mit. Nach einer ersten Störung am Samstag trat das Problem nach...
01.11.2009
Vergleiche mit Europa und den USA
RWE fordert deutliche Verlängerung der Reaktorlaufzeiten
Düsseldorf – Der Energiekonzern RWE fordert eine deutliche Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke. „Baugleiche Reaktoren laufen in den Niederlanden, Frankreich oder Belgien 60 Jahre und mehr, in den USA sind jetzt sogar 80 Jahre im Gespräch“, sagte RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann der „Rheinischen Post“. Das sei zwar...
01.11.2009
Umstrittenes Atomprogramm
Kouchner wirft Iran Hinhaltetaktik vor
Luxemburg – Im Streit über das iranische Atomprogramm hat der französische Außenminister Bernard Kouchner dem Iran eine Hinhaltetaktik vorgeworfen. Der Iran „antwortet nicht auf Fragen, auf nichts ist bislang ernsthaft eingegangen worden“, kritisierte Kouchner am Dienstag vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. „Sie sollten...
27.10.2009
Atomstreit
UN-Inspektoren haben Atomanlage im Iran inspiziert
Teheran – Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben am Sonntag erstmals eine bis vor kurzem noch geheimen Anlage zur Urananreicherung im Iran in Augenschein genommen. Sie machten sich ein erstes Bild von der noch im Bau befindlichen Anlage, die streng bewacht wird und tief in einem Berg liegt. Die halbamtliche...
25.10.2009
Rund zwanzig Bomben vermutet
Regierung will Abzug aller Atomwaffen durchsetzen
Berlin – Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland durchsetzen. Dies solle in Gesprächen „mit unseren Partnern“ entwickelt werden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag in Berlin. Die CDU-Chefin fügte hinzu, einseitig werde die Bundesregierung nicht handeln, sondern im Gespräch mit der...
24.10.2009
Einigung über Vertragsentwurf
Iran stimmt IAEA-Vorschlag zu Atomprogramm vorläufig zu
Wien – Ein Abkommen zur Beilegung des Atomstreits mit Teheran ist laut IAEA-Chef Mohamed ElBaradei in greifbare Nähe gerückt. Unterhändler des Irans, Russlands und Frankreichs hätten sich auf einen Vertragsentwurf geeinigt, der bis Freitag hoffentlich auch in den Hauptstädten der drei Länder gebilligt werde, erklärte der Generalsekretär...
21.10.2009
Unsachgemäße Versendung
Frankreich will Transport von Nuklearabfall nach Russland untersuchen
Paris – Frankreich will die möglicherweise unsachgemäße Versendung von hunderten Tonnen Nuklearabfällen nach Russland untersuchen lassen. Das kündigte Umweltstaatssekretärin Chantal Jouanno am Dienstag an. „Wir dürfen nicht den Hauch eines Verdachts bestehen lassen, dass es ein Problem gibt“, sagte Jouanno dem Radiosender France-Info....
13.10.2009
Getrennte Aufbewahrung
Sorge über Sicherheit des pakistanischen Atomarsenals
Islamabad – Der Taliban-Überfall auf das Hauptquartier der pakistanischen Streitkräfte am Wochenende weckt erneut Befürchtungen, dass Terroristen auch die Atomwaffenanlagen des Landes angreifen könnten. Zum Schutz werden die Sprengköpfe, Zünder und Raketen zwar getrennt aufbewahrt und die Einrichtungen von Elitesoldaten bewacht. Experten...
13.10.2009
Ausstieg vom Ausstieg
Kein billiger Strom bei längeren Atomlaufzeiten
Berlin – Die geplante Abkehr der schwarz-gelben Koalition vom Atomausstieg wird nach Einschätzung der CDU den Strompreis nicht drücken. „Aber er wird nicht in dem Maße steigen, wie er ansonsten steigen müsste“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger am Freitag in Berlin. Wie Union und FDP die...
09.10.2009
Unsicheres Atommüll-Lager
Salzgitter – In dem als Atommüll-Lager umstrittenen früheren Salzbergwerk Asse ist eine Decke eingestürzt. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Donnerstag in Salzgitter mit. Die Decke befand sich demnach zwischen zwei 15 Meter hohen Hohlkammern, die bereits größtenteils mit Salz gefüllt sind und in denen keine radioaktiven...
08.10.2009
Atomstreit
Iran lässt Inspekteure in Atomanlage bei Ghom
Teheran – Der Iran zeigt sich im Konflikt um sein Atomprogramm kompromissbereit. Die Regierung in Teheran akzeptierte am Sonntag eine internationale Inspektion der bislang unbekannten Anlage zur Urananreicherung in der Nähe der Stadt Ghom. Als Termin nannte der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei,...
04.10.2009
Stillegung geprüft
Atomlager Asse soll so nicht weiterbetrieben werden
Hannover – Nach den Problemen mit dem Zufluss von Lauge soll das Atommülllager Asse in Niedersachsen geschlossen werden. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, stellte am Freitag in Hannover dafür ein Gutachten mit drei Optionen vor, zu denen auch eine mögliche komplette Räumung der Anlage in Remlingen bei...
02.10.2009
Teheran zu Atomgipfel bereit
Zeichen der Annäherung zwischen Iran und Sechsergruppe
Genthold/New York – In den festgefahrenen Streit um das iranische Atomprogramm ist wieder Bewegung gekommen. Nach Wiederaufnahme der monatelang ausgesetzten Atomgespräche auf Diplomatenebene hat sich der Iran am Donnerstag zu einem Gipfeltreffen zu dem Konflikt bereiterklärt. Bei den Gesprächen in der Schweiz deutete Teheran nach EU-Angaben...
01.10.2009
Atomausstieg
Merkel schließt Atomkraftwerk-Neubau aus
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Neubau von Atomkraftwerken in Deutschland definitiv ausgeschlossen. Die CDU-Chefin wies am Freitag gegenteilige Vermutungen der SPD und der Grünen zurück. „Wir haben das festgeschrieben: Wir wollen keine neuen Kernkraftwerke“, sagte Merkel in Berlin. „Solche Gedanken habe ich nicht, kenne...
18.09.2009
Gesprächsangebot
EU rückt von Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran ab
Brüssel – Angesichts der für den 1. Oktober geplanten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm rückt die EU von einer Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran ab. Führende EU-Politiker sprachen sich am Dienstag dafür aus, vor Beratungen über neue Sanktionen zunächst das Gespräch mit dem iranischen Chefunterhändler Said Dschalili...
15.09.2009
Atomstreit
USA pochen in Direktgesprächen mit dem Iran auf das Thema Atom
Teheran/Minneapolis – Der Iran schließt aus den geplanten Direktgesprächen mit den fünf ständigen Sicherheitsratsmitgliedern und Deutschland sein umstrittenes Atomprogramm nicht mehr aus. Außenminister Manutschehr Mottaki sagte am Samstag, es gebe die Möglichkeit über die Atomfrage zu sprechen, „wenn die Bedingungen stimmen“. Das...
13.09.2009
Weltsicherheitsrat
USA legen UN-Resolutionsentwurf gegen Atomwaffen vor
New York – Die USA fordern in einem Resolutionsentwurf für den Weltsicherheitsrat verstärkte Anstrengungen gegen eine Weiterverbreitung von Atomwaffen. In dem Entwurf, der am Freitag am Sitz der Vereinten Nationen in New York vorgelegt wurde, werden keine Länder beim Namen genannt. Es werden aber frühere Resolutionen des Sicherheitsrats...
12.09.2009
Endlager Gorleben
Gorleben-Enthüllung heizt Streit über Atompolitik an
Frankfurt/Main – Kurz vor der Bundestagswahl haben die neuen Enthüllungen zum Endlager Gorleben in der Bundesregierung den Streit über die Atompolitik neu entfacht. Umweltminister Sigmar Gabriel sieht die Glaubwürdigkeit der Politik gefährdet und wirft Kanzlerin Angela Merkel vor, mit ihrem Festhalten an Gorleben und der Atomkraft für die...
10.09.2009
Urananreicherung
USA „ernsthaft besorgt“ über iranisches Atomprogramm
Wien – Der Iran hält sich nach Ansicht der USA die Möglichkeit zum Bau einer Atombombe offen. Die USA seien deshalb „ernsthaft besorgt“, erklärte am Mittwoch der US-Botschafter bei der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien, Glyn Davies. Er äußerte im Gouverneursrat die Befürchtung, dass der Iran schon bald zur Produktion einer...
09.09.2009
Handfester Skandal
Fernschreiben belegt Druck auf Gorleben-Gutachter
Hannover – Die Regierung Helmut Kohl hat maßgeblich Einfluss auf ein zentrales Gutachten zur Atom-Endlagerstätte Gorleben genommen. Für diesen Verdacht ist nun erstmals ein schriftlicher Beleg aufgetaucht. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bestätigte am Mittwoch die Echtheit eines Fernschreibens des Bundesforschungsministeriums vom Mai...
09.09.2009
Festhalten an Urananreicherung
Iran zu Gesprächen über „globale Herausforderungen“ bereit
Teheran/Wien – Unmittelbar vor Beginn einer Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, zum iranischen Atomprogramm hat Teheran seine Bereitschaft zu Gesprächen über „globale Herausforderungen“ bekundet. Präsident Mahmud Ahmadinedschad betonte am Montag aber, der Iran werde weder die Urananreicherung aussetzen noch seinen...
07.09.2009
Gabriel begrüßt Protest
Über 50.000 protestieren friedlich gegen Atomkraft
Berlin – Zehntausende Atomkraftgegner haben am Samstag in Berlin den Ausstieg aus der Kernenergie gefordert. Nach Angaben der Veranstalter der Demonstration versammelten sich über 50.000 Menschen. Hunderte von ihnen waren mit Traktoren aus dem Wendland angereist. Die Veranstaltung war zugleich ein lautstarker Protest gegen eine mögliche...
05.09.2009
USA besorgt
Nordkorea nach eigenen Angaben kurz vor Urananreicherung
Seoul – Das kürzlich enthüllte nordkoreanische Programm zur Urananreicherung steht nach offiziellen Angaben vom Freitag kurz vor der Vollendung. Damit würde der kommunistische Staat bald über zwei Möglichkeiten zum Bau einer Atombombe verfügen. Die USA reagierten besorgt. „Wir brauchen die atomare Abrüstung auf der gesamten koreanischen...
04.09.2009
Laut IPPNW
Studie: höheres Krebsrisiko in Atomkraftwerks-Nähe
Berlin – In der Nähe von Atomkraftwerken besteht für Junge Menschen ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Das erklärte die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW mit Verweis auf die jüngst veröffentlichten Forschungsergebnisse des Wissenschaftlers Eberhard Greiser am Freitag in Berlin. Greiser hatte im Auftrag von Bündnis 90/Die...
04.09.2009
Nicht ergebnisoffen
Gabriel kritisiert Merkels Gorleben-Strategie
Osnabrück – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Zusammenhang mit der Prüfung des Endlager-Standorts Gorleben scharf kritisiert. „Was Frau Merkel vorschlägt, ist das Gegenteil von ergebnisoffen. Wer sich auf den Standort Gorleben versteift hat und keine Alternativen in seine Prüfung...
03.09.2009
Hoch subventioniert
Greenpeace: Atomenergie kostet Staat dreistelligen Milliardenbetrag
Berlin – Die Atomenergie hat den deutschen Steuerzahler einer Greenpeace-Studie zufolge bislang 165 Milliarden Euro gekostet. In den nächsten Jahrzehnten seien weitere 92,5 Milliarden Euro Kosten zu erwarten, erklärte die Umweltorganisation am Donnerstag in Berlin. Die Studie wurde vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)...
03.09.2009
Atommülllager Asse
Gabriels Kampf mit alten Entsorgungssünden
Remlingen – Die von Salzstaub bedeckte Fräsmaschine arbeitet sich in dem alten Stollen des Atommülllagers Asse langsam voran. Schichtweise trägt das blaue, lärmende Ungetüm in 700 Meter Tiefe das Salz ab, mit dem der Stollen einst gefüllt wurde. Doch die Arbeit geht nur langsam voran. Man habe in den Stollen auch Betriebsabfälle...
03.09.2009
Auf'm Trecker gen Berlin
Sickte – Der Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin hat deutlichen Zulauf erhalten. Der Treck sei am Wochenende mit 36 Traktoren und etwa 30 Begleitfahrzeugen gestartet. „Mittlerweile sind mehr als 100 Traktoren und 50 Begleitfahrzeuge unterwegs“, sagte Treck-Organisator, Gerhard Förster. In dem Ort bei Wolfenbüttel machte der rund vier...
02.09.2009
Anti-Atomkraftplakat enthüllt
Greenpeace entert das Reichstagsgebäude
Berlin – Vor den Augen Hunderter Zuschauer haben Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace das Reichstagsgebäude erklettert und ein Anti-Atomkraftplakat enthüllt. Unter die am Portal angebrachte Inschrift „Dem deutschen Volke“ hefteten sie am Dienstag die Ergänzung „eine Zukunft ohne Atomkraft“. Greenpeace wollte damit auch...
01.09.2009
Hoffnung stirbt zuletzt
Anti-Atom-Treck startet in Gorleben
Gorleben – Mit einer Kundgebung am Endlagerbergwerk Gorleben sind Landwirte und AKW-Gegner am Samstag zu einem einwöchigen Anti-Atom-Treck nach Berlin gestartet. An der Kundgebung für den Ausstieg und gegen das Endlagerprojekt Gorleben beteiligten sich 150 Landwirte mit Traktoren und 1.000 weitere Atomkraftgegner. Rund 30 Bauern mit Traktoren...
29.08.2009
Übertragungsfehler?
Offenbar drei Mal so viel Plutonium in Asse wie bisher angenommen
Berlin – Im Atommülllager Asse befindet sich offenbar drei Mal so viel hochgiftiges Plutonium wie bisher angenommen. Wie das Bundesumweltministerium am Samstag in Berlin mitteilte, ist eine Untersuchung des ehemaligen Asse-Betreibers Helmholtz Zentrum München zu dem Ergebnis gekommen, dass 28 Kilogramm in der Schachtanlage lagern. Bislang sei...
29.08.2009
Atommüll
Union und Niedersachsen beharren auf Gorleben
Berlin – Trotz neuer Hindernisse setzen Union und das Land Niedersachsen weiter auf Gorleben als Endlager. Sie widersprachen am Donnerstag Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), der den Standort für tot erklärt hatte. „Totgesagte leben länger“, meinte CDU-Umweltpolitikerin Katherina Reiche. CSU-Chef Horst Seehofer betonte, die neue...
27.08.2009
30 Jahre Streit
Gabriel erklärt das Endlager Gorleben für „tot“
Berlin – Mehr als 30 Jahre nach der Auswahl von Gorleben als Atomendlager hat Umweltminister Sigmar Gabriel den Standort am Mittwoch für „tot“ erklärt. Eine weitere Erkundung des niedersächsischen Salzstocks sei „praktisch ausgeschlossen“, sagte der SPD-Politiker in Berlin. Union, FDP und Atomindustrie halten dagegen an Gorleben fest...
26.08.2009
Drohung
Iran warnt vor Gegenschlag bei israelischem Angriff
Teheran – Für den Fall eines israelischen Angriffs auf den Iran haben die Revolutionsgarden mit einem Gegenschlag auf Atomanlagen gedroht. „Nichts kann uns daran hindern, israelische Atomanlagen anzugreifen, und dies wird sicher passieren, wenn wir angegriffen werden“, erklärte Kommandeur General Mohammad Ali Dschafari am Samstag nach...
25.07.2009
Technische Störungen
Zwei weitere Atomkraftwerke abgeschaltet
Lingen/Philippsburg – Wegen technischer Störungen sind in kurzem Abstand die Atomkraftwerke Lingen im Emsland und Philippsburg 2 in Baden-Württemberg abgeschaltet worden. Außer Betrieb sind auch die AKW in Krümmel (Schleswig-Holstein) und Biblis A und B in Hessen. Der Betreiber des niedersächsischen Werks, RWE Power, teilte am Freitag in...
24.07.2009
Vattenfall - Nein, danke!
Minister empfiehlt Vattenfall-Kunden Anbieterwechsel
Berlin/Hamburg – Nach den Störfällen im Kernkraftwerk Krümmel bei Hamburg hat Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) den Bürgern einen Wechsel des Stromanbieters nahe gelegt. „Der Verbraucher ist der Souverän. Jeder kann Vattenfall verlassen, wenn er mit der Unternehmenspolitik nicht einverstanden ist“, sagte Gabriel dem „Hamburger...
18.07.2009
Amtsrücktritt Aghasadehs
Chef der iranischen Atomenergiebehörde zurückgetreten
Teheran – Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde ist zurückgetreten. Gholam Resa Aghasadeh leitete die Behörde seit zwölf Jahren. Er werde die Gründe für seinen Rücktritt selbst erklären, sagte Behördensprecher Mohsen Delavis am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP. Beobachter vermuteten einen Zusammenhang mit der umstrittenen...
16.07.2009
Forderung der Atomaufsicht
Auch Biblis B bleibt vorerst abgeschaltet
Berlin – Nach dem Atomkraftwerk Krümmel bleibt auch der hessische Reaktor Biblis B aus Sicherheitsgründen vorerst abgeschaltet. Einer entsprechenden Forderung der Atomaufsicht folgte der Betreiber RWE Power am Mittwoch. Gleichzeitig erließ Umweltminister Sigmar Gabriel verschärfte Sicherheitsvorgaben für ein künftiges Atomendlager. Im...
15.07.2009
Mehr als nur teuer
Erneut verstrahlte Lauge in Asse entdeckt
Frankfurt/Main – In dem maroden Atommülllager Asse in Niedersachen ist erneut radioaktive Salzlauge entdeckt worden. Die Ansammlung neuer Salzlösungen wurde bei Kontrollgängen an zwei Stellen in 950 und 925 Meter Tiefe in dem ehemaligen Salzbergwerk gefunden, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte. In den Lösungen wurden den...
15.07.2009
Strahlende Altlast
Das dicke Ende der Billigentsorgung
Hannover – Die Karlsruher Wiederaufarbeitungsanlage hat nicht nur 60.000 Liter hochradioaktive Abfälle hinterlassen, die nun endlich in Glas eingeschmolzen und abtransportiert werden sollen. Auch die strahlende Altlast im Atommülllager Asse geht größtenteils auf das Karlsruher Pilotprojekt zurück: 60.000 der 120.000 Fässer, die in dem...
12.07.2009
Billigstrom - nicht für den Steuerzahler
Gabriel: Asse-Sanierung kostet bis vier Milliarden
Wolfenbüttel – Für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse muss der Steuerzahler nach Angaben von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bis zu vier Milliarden Euro aufbringen. „Die Asse kostet jetzt den Steuerzahler bei der Sanierung zwei, drei vielleicht auch vier Milliarden Euro“, sagte der SPD-Politiker am Freitagabend in...
10.07.2009
Atomenergie
Umweltministerium kritisiert im Atomstreit Niedersachsen
Hannover – Das Bundesumweltministerium hat im Atomstreit einem Bericht zufolge den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) scharf kritisiert. „Leider konnte ich bisher nicht erkennen, dass Sie die Aufgaben der Bundesaufsicht, die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke zu verbessern und mögliche Sicherheitsprobleme...
10.07.2009
Giftige Altlasten des Atomzeitalters
60.000 Liter Atomsuppe lagern in früherer Wiederaufarbeitungsanlage
Stuttgart/Karlsruhe – Knapp zehn Kilometer von der Karlsruher Innenstadt entfernt lagert in der stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage, WAK, in zwei Edelstahltanks eine der giftigsten Altlasten des Atomzeitalters in Deutschland: 60.000 Liter hochradioaktive Atomsuppe. Die in der Öffentlichkeit schon fast vergessene Brühe fiel während des...
09.07.2009
Störfälle der höchsten Gefahrenstufe
Schwedische Atombehörde stellt AKW Ringhals unter Aufsicht
Stockholm – Nach zwei Störfällen der höchsten Gefahrenstufe im schwedischen Atomkraftwerk Ringhals seit Ende vergangenen Jahres ist die Anlage am Mittwoch unter verschärfte Aufsicht gestellt worden. Sicherheitsmaßnahmen seien in dem von den Energiekonzernen Vattenfall und E.ON betriebenen Atomkraftwerk seit Jahren vernachlässigt worden,...
08.07.2009
Atomkraft
Gabriel bekräftigt Atom-Weisung gegen Niedersachsen
Hannover – Der Streit zwischen Bundumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und seinem niedersächsischer Amtskollegen Hans-Heinrich Sander (FPD) um Sicherheitsnachweise für die niedersächsischen Atomkraftwerke spitzt sich zu. Gabriel forderte Sander am Montag erneut auf, fehlende Nachweise vorzulegen. Das Land habe die Vorlage von...
06.07.2009
Stichwort
Frankfurt/Main – Der Atomausstieg wurde von der rot-grünen Bundesregierung im Jahr 2000 in einem Vertrag mit den Energieversorgern ausgehandelt und anschließend gesetzlich verankert. Das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität trat am 27. April 2002 in Kraft. Darin wurden sogenannte...
06.07.2009
Hintergrund
Fragen und Antworten zur Atomkraft
Frankfurt/Main – Die neue Pannenserie im Atomkraftwerk Krümmel hat die Diskussion über die Zukunft der Kernenergie in Deutschland wieder angeheizt. Im folgenden bieten Fragen und Antworten einen Überblick über wesentliche Aspekte des Themas. - Wie viele Atomkraftwerke gibt es in Deutschland und wie lange dürfen sie noch laufen? Derzeit...
06.07.2009
Strahlenschutzordnung vorläufig in Kraft
Vorsorge für Wassereinbruch im Atommülllager Asse
Salzgitter – Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will in der Asse Vorkehrungen gegen ein unkontrolliertes Volllaufen einsturzgefährdeten Atommülllagers treffen. In dem ehemaligen Salzbergwerk werden größere Pumpen installiert, neue Zwischenspeicher für Lauge errichtet und in vier Atommüllkammern Rohre für eine Notverfüllung mit Beton...
05.07.2009
Greenpeace kritisiert Entscheidung
Spaniens ältestes Atomkraftwerk wird erst in vier Jahren geschlossen
Madrid – Das älteste spanische Atomkraftwerk soll noch vier weitere Jahre Strom liefern und erst 2013 schließen. Das teilte die Regierung am Donnerstag mit. Die Betriebserlaubnis des 1971 erbauten und für eine lediglich 40-jährige Betriebsdauer konzipierten Werks in Gerona läuft am Sonntag aus. Die Umweltschutzgruppe Greenpeace kritisierte...
02.07.2009
Propagandatricks
Gabriel wirft Atomforum „Lug und Trug“ vor
Berlin – Umweltminister Sigmar Gabriel hat die Atomindustrie scharf attackiert. „50 Jahre Atomforum – das bedeutet ein halbes Jahrhundert Lug und Trug“, erklärte der SPD-Politiker am Mittwoch zum Jubiläum des Branchenverbands. „Die Propagandazentrale der Atomkonzerne steht wie kaum eine andere Institution für das bewusste...
01.07.2009
Nebenwirkung
Ökostrombranche warnt vor Jobverlusten durch längere Atomlaufzeiten
Berlin – Die Ökostrombranche warnt vor Arbeitsplatzverlusten wegen der möglichen Abkehr vom Atomausstieg nach der Bundestagswahl. Zehntausende Jobs seien in Gefahr, erklärten die Deutsche Umwelthilfe und die Erneuerbare-Energien-Branche am Mittwoch in einem gemeinsamen Appell an die Politik. „Kippt der Atomausstieg nach der Bundestagswahl,...
01.07.2009
Bau weiterer Atombomben angekündigt
Nordkorea beschwört Gefahr eines Atomkriegs herauf
Seoul – Nordkorea hat nach den verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrats die Gefahr eines Atomkriegs auf der koreanischen Halbinsel heraufbeschworen. In den Kommentaren staatlicher Medien, die die amtliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag verbreitete, wurde den USA vorgeworfen, tausend Atomwaffen in Südkorea stationiert zu haben. Die...
14.06.2009
Spiel mit Feuer
Nordkorea will weitere Atombomben bauen
Seoul – Auf die verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrats hat Nordkorea mit neuen Drohungen reagiert. Das Land werde seine gesamten Plutoniumvorräte in Waffen umwandeln, kündigte die Führung in Pjöngjang am Samstag an. Sie räumte auch erstmals offiziell ein, dass sie ein Programm zur Urananreicherung betreibe. Dies werde...
13.06.2009
Spiel mit dem Feuer
Nordkorea will Urananreicherung wieder aufnehmen
Seoul – Ungeachtet der verschärften Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen Nordkorea hat die Regierung in Pjöngjang die Wiederaufnahme ihres Programms zur Urananreicherung angekündigt. Zugleich wurde unverhohlen darauf hingewiesen, dass man alles verfügbare Plutonium „zu Waffenzwecken“ einsetzen werde, wie die amtliche nordkoreanische...
13.06.2009
Abrüstung
Jung: Nach Russland sollte auch NATO Atomwaffenstopp erwägen
Brüssel – Nach dem russischen Vorstoß zur atomaren Abrüstung muss laut Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung auch die NATO einen Kernwaffenstopp anvisieren. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hatte am Mittwoch überraschend die Bereitschaft auf einen Atomwaffenverzicht erklärt, sollten auch alle anderen Staaten ihre...
11.06.2009
Atomwaffen-Abrüstung in Diskussion
Putin kann sich Verzicht auf Atomwaffen vorstellen
Moskau – Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin schließt einen Verzicht auf Atomwaffen nicht mehr aus. Bedingung dafür sei allerdings, dass auch alle anderen Staaten ihr Nukleararsenal aufgäben, sagte Putin laut staatlichen russischen Medien am Mittwoch bei einem Gespräch mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Steinmeier...
10.06.2009
Drohung
Nordkorea droht mit „erbarmungsloser Offensive“
Seoul – Nordkorea hat die Rhetorik im Streit um seinen jüngsten Atomtest erneut verschärft. Dabei drohte das kommunistische Regime auch mit einem atomaren Angriff. „Unsere atomare Abschreckung ist ein überzeugendes Mittel der Verteidigung ... ebenso wie ein erbarmungsloses Mittel zur Offensive als gerechter Vergeltungsschlag gegen...
09.06.2009
Atomlager Asse II
In Asse angeblich schon 1967 radioaktive Lauge festgestellt
Berlin – Im maroden Atomlager Asse II soll nach Informationen von Greenpeace bereits 1967 erstmals radioaktive Lauge entdeckt worden sein und nicht erst 2008. Dies meldete die Umweltorganisation am Sonntag unter Berufung auf einen Bericht der ehemaligen Gesellschaft für Strahlenforschung – des heutigen Helmholtz Zentrums – von 1994. Eine...
07.06.2009
Vertrag unterzeichnet
Armenien baut neues Atomkraftwerk
Eriwan – Armenien hat den ersten Vertrag zum Bau eines neuen Atomkraftwerks unterzeichnet. Das Kraftwerk soll bis 2017 an Netz gehen und den noch aus Sowjetzeiten stammenden Atommeiler in Medsamor ersetzen, der von Experten als unsicher eingestuft wird. Die internationale Ingenieurfirma Worley Parsons hat das Bieterrennen um den mit 460...
04.06.2009
Nordkorea
UN-Sicherheitsrat verurteilt nordkoreanischen Atomwaffentest
New York – Nordkorea bietet der internationalen Gemeinschaft weiter die Stirn: Nachdem der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den überraschenden zweiten Atomtest des Landes vom Montag einhellig verurteilt hatte, ließ die kommunistische Regierung am Dienstag mehrere Raketen zu Testzwecken abfeuern. Der Sicherheitsrat wollte noch am gleichen...
26.05.2009
Forderung nach weiteren Sanktionen
UN-Sicherheitsrat verurteilt nordkoreanischen Atomwaffentest
New York – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den Atomwaffentest Nordkoreas einhellig verurteilt. Das Gremium werde noch am Dienstag mit der Ausarbeitung einer weiteren Resolution gegen die Regierung in Pjöngjang beginnen, teilte die amerikanische UN-Botschafterin Susan Rice am Montag nach einer von Japan beantragten...
26.05.2009
Nukleare Abschreckung
Nordkorea beschwört mit Atomtest internationale Krise herauf
Seoul – Nordkorea hat mit seinem zweiten Atomtest eine internationale Krise heraufbeschworen. US-Präsident Barack Obama warf der kommunistischen Führung am Montag vor, rücksichtslos die internationale Gemeinschaft herauszufordern und den Frieden zu gefährden. Der Test stieß weltweit auf scharfe Kritik; Bundeskanzlerin Angela Merkel...
25.05.2009
Nukleare Abschreckung
Nordkorea führt weiteren Atomtest durch
Seoul – Nordkorea hat am Montag nach eigenen Angaben einen weiteren unterirdischen Atomtest durchgeführt. Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, der Test sei erfolgreich verlaufen. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte erstmals im Oktober 2006 einen Atomsprengsatz gezündet. Der neue Test sei „Teil der Maßnahmen, um die...
25.05.2009
Politischer Schachzug
Iran testet neue Mittelstreckenrakete
Teheran – Allen internationalen Warnungen zum Trotz hat der Iran am Mittwoch eine neue Rakete mit einer Reichweite von rund 2.000 Kilometern getestet. Präsident Mahmud Ahmadinedschad verkündete den erfolgreichen Start im Rundfunk persönlich, was Beobachter vor allem als politischen Schachzug vor der Wahl am 12. Juni werteten. Die USA...
20.05.2009
Kernkraft Si Si
Italienischer Senat für die Atomenergie
Rom – Zwei Jahrzehnte nach dem Nein der Italiener zur Atomkraft hat am Donnerstag der Senat in Rom für den Bau von Atomkraftwerken gestimmt. Jetzt muss das Gesetz noch von der Abgeordnetenkammer gebilligt werden. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat den Bau von AKW zu einem Kernpunkt seiner Energiepolitik gemacht. Das Gesetz sieht vor, dass...
14.05.2009
Umweltskandal in Deutschland
Landtagsausschuss überprüft Atommülllager Asse
Hannover – Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss nimmt das skandalträchtige Atommülllager Asse unter die Lupe. Im niedersächsischen Landtag beantragten die Oppositionsfraktionen von SPD, Grünen und Linken am Donnerstag in Hannover die Einsetzung des Gremiums. Es soll im Juni seine Arbeit aufnehmen. SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner...
14.05.2009
Bewegung im Atomstreit
Ahmadinedschad für Neuanfang im festgefahrenen Atomstreit
Teheran – Bewegung im Atomstreit: Nach den versöhnlichen Signalen aus Washington hat sich auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad für einen Neuanfang ausgesprochen. Der Iran sei bereit, „die Vergangenheit zu vergessen und eine neue Ära einzuläuten“, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch in der südöstlichen Stadt Kerman vor...
15.04.2009
USA gibt nach
USA erwägen Strategiewechsel gegenüber Iran
Wien – Die USA erwägen offenbar einen Strategiewechsel in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Die Regierung in Washington prüfe die Option, eine Urananreicherung Teherans in geringem Umfang zu tolerieren, erklärten Gewährsleute am Dienstag in Wien. Zu Beratungen über das weitere Vorgehen planen die USA demnach Beratungen der...
14.04.2009
Ostermarschaktionen in Deutschland
Steinmeier sieht Chancen für atomwaffenfreie Welt
Frankfurt/Main – Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht jetzt echte Chancen für eine atomwaffenfreie Welt. Diese Vision sei nun in der Realpolitik angekommen, erklärte der SPD-Politiker am Freitag anlässlich der Ostermarschaktionen. In ganz Deutschland sind über das Wochenende Demonstrationen für Abrüstung und Frieden geplant. Die...
10.04.2009
Atomwaffenfreie Welt
Merkel: Obama-Rede ist „wichtiges Signal“
Prag – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Rede von US-Präsident Barack Obama zu einer atomwaffenfreien Welt als ein „wichtiges Signal“ gewürdigt. „Es ist deutlich geworden, dass der amerikanische Präsident dies auch praktisch machen wird“ sagte Merkel am Sonntag nach dem EU-USA Gipfel in Prag. Sie verwies auf die Ankündignung...
05.04.2009
Hintergrund
Frankfurt/Main – In Deutschland sind formal derzeit noch 17 Atomkraftwerke in Betrieb. Tatsächlich am Netz sind aber deutlich weniger: Brunsbüttel und Krümmel sind nach schweren Pannen schon seit mehr als einem Jahr abgeschaltet. Auch der älteste Meiler, Biblis A, ist seit Ende Februar nicht mehr am Netz. Wegen Wartungsarbeiten soll er laut...
02.04.2009
Eindämmung der Treibhausgase
Angst vor Atomkatastrophe weicht Angst vor der globalen Erwärmung
Middletown/USA – Bereits sieben Jahre vor der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 stand die Welt am Rande eines atomaren GAUs. Ort der Katastrophe vor drei Jahrzehnten war das Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg im US-Staat Pennsylvania. Nach dem Zusammenbruch des Kühlsystems im Reaktor Nummer zwei kam es dort am 28. März 1979...
28.03.2009
Internationale Atomenergiebehörde
Erste Runden zur Wahl des neuen IAEA-Generalsekretärs erfolglos
Wien – Den Mitgliedern der Internationalen Atomenergiebehörde ist es am Donnerstag nicht gelungen, einen Nachfolger des zum Jahresende ausscheidenden Generaldirektors Mohamed ElBaradei zu wählen. Weder der japanische Diplomat Yukiya Amano noch der südafrikanische Bewerber Abdul Samad Minty erhielten in den ersten beiden Runden die...
26.03.2009
Plutonium-Verschiffung
Plutonium-Großtransport von Frankreich nach Japan gestartet
Paris – In Frankreich hat einer der bislang größten Plutoniumtransporte begonnen. Unter Protest von Umweltschützern fuhr ein erster Konvoi aus fünf Lastwagen in der Nacht zum Mittwoch von einer Areva-Fabrik im nordfranzösischen La Hague zum Hafen Cherbourg, um von dort am Donnerstag nach Japan verschifft zu werden, wie die...
04.03.2009
Bestandsaufnahme
Urananreicherung im Iran erneut im Blickpunkt
Wien – Hat der Iran schon genügend Uran zur Herstellung einer Atombombe? Eines ist klar – auch wenn dies heute noch nicht der Fall ist, so kann das Programm mit einfachen Mitteln beschleunigt werden. Die Frage nach den nuklearen Fähigkeiten des Irans hat kürzlich einmal mehr die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) beschäftigt, in...
26.02.2009
Erklärungsversuch
Pariser Verteidigungsminister: Atom-U-Boote leiser als eine Krabbe
Paris – Nach der Beinahe-Katastrophe beim Zusammenstoß zweier Atom-U-Boote im Atlantik hat der französische Verteidigungsminister Hervé Morin einen Erklärungsversuch geliefert. Dass der französische „Le Triomphant“ und die britische „HMS Vanguard“ Anfang Februar trotz ausgefeilter Sonartechnik kollidierten, sei auf „einen...
17.02.2009
Mit Atomsprengköpfen bestückt
Atom-U-Boote im Atlantik zusammengestoßen
Paris/London – Im Atlantik sind Anfang Februar ein britisches und ein französisches Atom-U-Boot zusammengestoßen. Der brisante Vorfall – beide waren mit Atomsprengköpfen bestückt – wurde erst nach Medienberichten vom Montag offiziell bestätigt. Die beiden U-Boote hätten nur kurzen Kontakt bei sehr geringer Geschwindigkeit gehabt,...
16.02.2009
Gefährliche Stahlimporte
150 Tonnen radioaktive Metallteile sichergestellt
Frankfurt/Main – Beim den in Deutschland entdeckten radioaktiven Metallteilen aus Indien handelt es sich um mehr als 150 Tonnen, die auf zwölf Bundesländer verteilt sind. Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums sagte auf AP-Anfrage, diese Zahlen hätten die Länder nach Berlin gemeldet. Laut einem „Spiegel“-Bericht werden die...
15.02.2009
Grenzwert überschritten
150 Tonnen radioaktiver Schrott sichergestellt
Frankfurt/Main – Beim dem in Deutschland entdeckten radioaktiven Schrott aus Indien handelt es sich um mehr als 150 Tonnen Metallteile, die auf zwölf Bundesländer verteilt sind. Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums sagte am Samstag auf AP-Anfrage, diese Zahlen hätten die Länder nach Berlin gemeldet. Laut einem „Spiegel“-Bericht...
14.02.2009
Kernkraftwerke
Französischer Areva-Konzern baut bis zu sechs Atommeiler in Indien
Paris – Der französische Atomkonzern Areva wird in Indien bis zu sechs neue Kernkraftwerke bauen. Eine entsprechende Absichtserklärung sei mit der indischen Nuclear Power Corporation unterzeichnet worden, teilte Areva am Mittwoch mit. Mindestens zwei und bis zu sechs Druckwasserreaktoren der neuen Generation, EPR, würden im westindischen...
04.02.2009
Künftige Gaskrisen
Mehrheit der EU-Abgeordneten gegen Atom-Ausstieg
Brüssel – Angesichts der jüngsten Gaskrise warnt das EU-Parlament vor einem Ausstieg aus der Atomkraft. Eine Mehrheit der Abgeordneten in Straßburg forderte am Dienstag, die Kernkraft müsse im Interesse der Versorgungssicherheit Teil des Energiemixes bleiben. Die EU-Kommission solle „einen konkreten Fahrplan für Investitionen in die...
03.02.2009
Atomkraft
Sarkozy lässt neuen Atommeiler bauen
Paris – Frankreich baut einen neuen Atommeiler. Die Entscheidung, die Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Donnerstagabend bekanntgab, löste heftige Proteste von Umweltschützern aus. Frankreich setze auf den grenzenlosen Verbrauch zum Profit der Atomindustrie, erklärte Greenpeace am Freitag. Man werde alle Mittel ausschöpfen, um diesen...
30.01.2009
Atommülllager Asse
Bericht: Bund übernimmt Kosten für Atommülllager Asse
Berlin – Die Kosten für das einsturzgefährdete Atommülllager im niedersächsischen Asse müssen laut einem Zeitungsbericht die Steuerzahler anstelle der Energiekonzerne übernehmen. „Die Kosten für den Weiterbetrieb und die Stilllegung trägt der Bund“, zitiert die „Berliner Zeitung“ aus einem ihr vorliegenden Koalitionsantrag zur...
26.01.2009
Atomkraft
E.ON und RWE wollen gemeinsam Kernkraftwerke in Großbritannien bauen
Düsseldorf – Die beiden größten deutschen Energieversorger E.ON und RWE wollen gemeinsam in Großbritannien neue Kernkraftwerke errichten. Geplant sei der Bau einer Kraftwerkskapazität von mindestens 6 Gigawatt, berichteten die Unternehmen am Mittwoch. Zur Verwirklichung der Pläne kündigten die beiden Energieriesen am Mittwoch die...
14.01.2009
Atomenergiebehörde
Japaner und Südafrikaner im Rennen um Nachfolge von ElBaradei
Wien – Die Gesandten Japans und Südafrikas bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bemühen sich um die Nachfolge von IAEA-Chef Mohamed ElBaradei. Der Japaner Yukiya Amano und der Südafrikaner Abdul Samad Minty hätten bis zum Fristablauf am 31. Dezember 2008 ihre Bewerbung formell eingereicht, teilte die UN-Behörde am Freitag an...
02.01.2009
Bern
Die Atomschmuggelaffäre Tinner im Zeitraffer
Bern – Die Gebrüder Urs und Marco Tinner und deren Vater Friedrich werden beschuldigt, zum Atomschmuggel-Netzwerk des „Vaters“ der pakistanischen Atombombe, Abdul Qadeer Khan, gehört zu haben. Nachstehend die wichtigsten Etappen in der Affäre, die ein weltweites Echo ausgelöst hat:- Februar 2004: In einem malaysischen Polizeibericht...
28.12.2008
Verbraucherpolitik
CDU gegen Neubau von Atomkraftwerken
Stuttgart – Vor dem Hintergrund des Klimawandels geht die CDU mit einem neuen Konzept zur Umwelt- und Verbraucherpolitik ins Superwahljahr 2009. Dazu beschlossen die Delegierten des Bundesparteitages in Stuttgart am Dienstag ein Grundsatzpapier, das sich unter anderem für eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken ausspricht. Neue Kraftwerke...
02.12.2008
Internationale Atomenergiebehörde
ElBaradei sieht Untersuchung gegen Syrien behindert
Wien – Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich befremdet darüber geäußert, dass wichtige Satellitenaufnahmen von einer von Israel bombardierten mutmaßlichen Atomanlage in Syrien nicht verfügbar seien. Dadurch würden die Untersuchungen der IAEA behindert, sagte Mohamed ElBaradei am Donnerstag zu Beginn einer...
27.11.2008
Keine Radioaktivität ausgetreten
Feuer in japanischem Atomkraftwerk
Tokio – Bei einem Brand in einem japanischen Atomkraftwerk ist ein Arbeiter verletzt worden. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, erklärte der Betreiber der Anlage in Miyagi, 330 Kilometer nördlich von Tokio, nach dem Vorfall am Donnerstag. Das Werk sei seit Februar für eine Routineüberprüfung geschlossen. Das Feuer brach laut Angaben des...
13.11.2008
Atomausstieg
Castor-Transport lässt Atomstreit neu aufflammen
Dannenberg – Der erbitterte Widerstand gegen den Castor-Transport im Wendland hat den Streit über die Atomenergie wieder aufflammen lassen. Wegen der unerwartet starken Proteste kam der Atommülltransport am Dienstag erst mit fast einem Tag Verzögerung im Zwischenlager Gorleben an. Auf politischer Ebene brach ein Streit um ein...
11.11.2008
Atomprogramm in Syrien?
Uranspuren in bombardierter syrischer Anlage schüren Verdacht
Prag – Die von Israel bombardierte mutmaßliche Atomanlage im Nordosten Syriens gibt neue Rätsel auf. Damaskus lehnte am Dienstag jede Stellungnahme zu den Angaben von UN-Diplomaten ab, wonach bei einem Ortstermin Spuren von Uran gefunden wurden. IAEA-Chef Mohamed ElBaradei rief Syrien bei einem Besuch in Prag zu „maximaler...
11.11.2008
Atommüll
Castor-Transport mit fast einem Tag Verspätung am Ziel
Dannenberg – Nach ungewohnt zähem Widerstand von Atomkraftgegnern hat der Castor-Transport am Dienstagmorgen mit fast einem Tag Verspätung sein Ziel erreicht. Um 00.19 Uhr rollten die Tieflader mit elf Atommüllbehältern von einem starken Polizeiaufgebot geschützt auf das Gelände des Zwischenlagers Gorleben. Laut...
11.11.2008
Gorleben
Castor-Transport nach rund 79 Stunden am Ziel
Dannenberg – Knapp 79 Stunden nach seinem Start in Frankreich hat der Castor-Transport am frühen Dienstagmorgen Gorleben erreicht. Um 0.19 Uhr rollten die Tieflader mit den elf Atommüllbehältern von einem starken Polizeiaufgebot geschützt auf das Gelände des Zwischenlagers. Nach Angaben der Bürgerinitiative...
11.11.2008
Gorleben
Atommülltransport um Stunden verzögert
Gorleben – Mit unerwartet starken Proteste haben Atomkraftgegner den Castortransport in das Zwischenlager Gorleben massiv verzögert. Direkt vor dem Zwischenlager saßen am Montagnachmittag zeitweise mehr als 1.000 AKW-Gegner auf der Straße. In der Ortschaft Grippel hatten sich mehrere Demonstranten mit den Armen in zwei...
10.11.2008
Atommüll - Proteste
Atommüllbehälter werden in Dannenberg umgeladen
Gorleben – Nach der Ankunft des Castor-Transports aus Frankreich im niedersächsischen Dannenberg haben dort die Vorbereitungen für die Weiterfahrt der Atommüllbehälter zum Zwischenlager Gorleben begonnen. Nach Angaben der Polizei wurden bis zum Montagmorgen (07.00 Uhr) sechs der elf Behälter vom Atommüllzug auf...
10.11.2008
Atommüll
Castor rollt mit stundenlanger Verspätung nach Gorleben
Gorleben – Wegen einer Blockadeaktion an der deutsch-französischen Strecke ist der Atommülltransport am Sonntag mit stundenlanger Verspätung in Richtung Gorleben gerollt. In der Südpfalz hatten sich drei Atomkraftgegner an die Gleise gekettet, erst nach zwölf Stunden wurden sie befreit, und der Castor-Zug konnte sich...
09.11.2008
AKW Gegner gegen Castor-Transport
Die Castor-Gegner haben wieder Zulauf
Gorleben – Ein bunter Haufen aus vielen altgedienten und ebenso vielen ganz jungen Atomkraftgegnern versammelte sich am Samstagmittag in der kleinen Ortschaft Gorleben, um zum gleichnamigen Zwischenlager zu ziehen. Unter grünen Plakaten mit der Aufschrift „Sicher ist nur das Risiko“ waren die Grünen gleich mit einigen...
08.11.2008
Atomwaffen
US-Luftwaffe ordnet Atomstreitmacht neu
Washington – Nach einer Serie peinlicher Vorfälle stellt die US-Luftwaffe ihr Atomarsenal neu auf. Künftig werden Atomwaffen, bestimmte Bomber und das dazugehörige Personal unter einem Kommando zusammengefasst, wie Luftwaffenchef Michael Donley am Freitag in Washington sagte. Das Programm soll etwa 470 Millionen Dollar kosten. Geplant sind...
25.10.2008
RWE trickst
Abschaltung von Atomkraftwerken verzögert sich
Frankfurt/Main – Die Abschaltung weiterer Kernkraftwerke im Zuge des Atomausstiegs verzögert sich bis nach der Bundestagswahl im September 2009. Die beiden ältesten Meiler in Deutschland, Neckarwestheim 1 und Biblis A, bleiben vermutlich bis 2010 am Netz. Sprecher der Energieversorger EnBW und RWE bestätigten am Samstag der Nachrichtenagentur...
19.10.2008
Kein Atomwaffensperrvertrag
China hilft Pakistan beim Bau weiterer Atomkraftwerke
Islamabad – China will Pakistan beim Bau von zwei Atomkraftwerken helfen. Ein entsprechender Vertrag sei beim Besuch des pakistanischen Präsidenten Asif Ali Zardari in Peking unterzeichnet worden, teilte Außenminister Shah Mahmood Qureshi am Samstag in Islamabad mit. China hat bereits eine Reaktoranlage südwestlich der pakistanischen...
19.10.2008
Iranisches Atomprogramm
China blockiert laut Washington Gespräche über Iran-Sanktionen
Washington – China blockiert nach Angaben amerikanischer Diplomaten die anstehenden Gespräche über neue Sanktionen gegen den Iran. Das Weiße Haus versuche bereits seit mehr als einer Woche, eine Telefonkonferenz mit Regierungsbeamten der sechs beteiligten Staaten zu organisieren, teilten die US-Diplomaten am Donnerstag mit. Bislang weigere...
17.10.2008
Wachsender Strombedarf
Drastischer Anstieg der Atomenergie vorhergesagt
Paris – Die Zahl der Atomreaktoren weltweit könnte sich bis zum Jahr 2050 gegenüber dem heutigen Stand nahezu vervierfachen. Das prognostizierte der Chef der zur OECD gehörenden Atomenergie-Agentur (NEA) am Donnerstag in Paris. Dies wäre eine Steigerung von derzeit 439 Reaktoren auf 1.400. Als Grund für den von ihm vorhergesagten stärkeren...
16.10.2008
Zugeständnisse
Nordkorea lässt laut Diplomaten wieder Atominspektoren ins Land
Wien – Nordkorea lässt nach der Streichung von der US-Liste mutmaßlicher Terrorstaaten wieder Inspektionen seiner umstrittenen Atomanlage in Yongbyon zu. Das verlautete am Dienstag aus UN-Diplomatenkreisen in Wien. Drei Tage zuvor hatten die USA Nordkorea von ihrer Terrorliste gestrichen, nachdem Pjöngjang zugesagt hatte, künftig wieder...
13.10.2008
Atomanlagen
USA streichen Nordkorea von der Terrorliste
Washington – Die USA haben Nordkorea mit sofortiger Wirkung von ihrer Liste mutmaßlicher Terrorstaaten gestrichen. Ausschlaggebend für das Einlenken Washingtons war die Zusage Pjöngjangs, künftig Inspektionen seiner Atomanlagen zu akzeptieren, wie Außenamtssprecher Sean McCormack mitteilte. Präsident George W. Bush habe dem Schritt am...
12.10.2008
Wirtschaftliche Interessen
USA und Indien besiegeln Atomabkommen
Washington – Die USA und Indien haben am Freitag ein mühsam ausgehandeltes Atomabkommen besiegelt. Damit ist ein drei Jahrzehnte altes Embargo aufgehoben und ermöglicht amerikanischen Unternehmen nunmehr die Lieferung von nuklearem Brennstoff, Reaktoren und Atomtechnik nach Indien. US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr Kollege Pranab...
10.10.2008
Internationale Atomenergiebehörde
Israel vermutet nordkoreanischen Waffenhandel im Nahen Osten
Wien – Israel hat Nordkorea die Verbreitung von Waffen und Atomtechnik im Nahen Osten vorgeworfen. Der israelische Gesandte bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), David Danieli, deutete am Samstag an, Nordkorea versorge ein halbes Dutzend Staaten im Nahen Osten über dunkle Kanäle mit Waffen oder Technik. Namen nannte er bei seiner...
05.10.2008
Atomtechnik
Israel vermutet nordkoreanischen Waffenhandel im Nahen Osten
Wien – Israel wirft Nordkorea die Verbreitung von Waffen und Atomtechnik im Nahen Osten vor. Der israelische Gesandte bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), David Danieli, deutete am Samstag an, Nordkorea versorge mehrere Staaten im Nahen Osten über dunkle Kanäle mit Waffen oder Technik. Namen nannte er bei seiner Rede auf einer...
04.10.2008
Atomstreit
UN-Sicherheitsrat bekräftigt Sanktionen gegen den Iran
New York – Im Atomstreit mit dem Iran hat der Weltsicherheitsrat am Samstag einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der bereits beschlossene Sanktionen gegen die Regierung in Teheran bekräftigt werden. Neue Strafmaßnahmen sind darin nicht enthalten. Der Abstimmung in New York war eine Verständigung der beiden Vetomächte USA und Russland...
28.09.2008
Iran
UN-Sicherheitsrat bekräftigt Sanktionen gegen den Iran
New York – Im Atomstreit mit dem Iran hat der Weltsicherheitsrat am Samstag einstimmig eine Resolution verabschiedet, in der bereits beschlossene Sanktionen gegen die Regierung in Teheran bekräftigt werden. Neue Sanktionen sind darin nicht enthalten. Der Resolution war am Freitag eine Verständigung der beiden Vetomächte USA und Russland...
27.09.2008
Urananreicherung
EU nimmt vor IAEA Stellung zu iranischem Atomprogramm
Wien – Der Iran hat nach Einschätzung der EU die technischen Fähigkeiten für die Entwicklung eines Atomsprengkopfs weiter vorangetrieben, auch wenn Teheran stets die friedlichen Absichten des Programms betont. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die die Europäische Union dem Direktorium der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in...
24.09.2008
Rede vor UN
Steinmeier beschwört Zusammenhalt im Atomstreit mit dem Iran
New York – Im eskalierenden Streit zwischen den USA und Russland wegen der Kaukasus-Krise hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Einheit der Staatengemeinschaft beschworen. Diese sei notwendig, um andere Krisen unter Kontrolle zu halten, sagte er am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Hintergrund ist eine Absage Moskaus an ein...
24.09.2008
Siegel entfernt
Nordkorea schließt IAEA-Inspektoren von Yongbyon aus
Wien – Nordkorea hat nach Angaben von IAEA-Direktor Mohamed ElBaradei die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde von seiner Atomanlage Yongbyon ausgeschlossen. Die Regierung in Pjöngjang habe dort außerdem alle Siegel und Überwachungsanlagen der IAEA entfernen lassen, sagte ElBaradei am Mittwoch in Wien. Sie habe erklärt, binnen...
24.09.2008
Schlamperei in Asse
Große Koalition streitet über atomare Endlager
Berlin – Angesichts der unklaren Sicherheitslage im niedersächsischen Atommüll-Lager Asse ist in der Großen Koalition die Debatte über atomare Endlager wieder voll entbrannt. Die Union forderte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) auf, den Erkundungsstopp im Salzstock Gorleben sofort aufzuheben, wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“...
07.09.2008
Atom-Abkommen
Indien darf künftig Nuklearmaterial importieren
Wien – Die Vertreter von 45 Staaten der Kernmaterial-Lieferländer (NSG) haben am Samstag dem umstrittenen Atom-Abkommen zwischen den USA und Indien zugestimmt. Damit kann die Atommacht Indien künftig legal Nukleartechnologie einführen, obwohl es den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Das Abkommen stellt nach 30 Jahren Blockade...
06.09.2008
Strahlenschutz
Gabriel übernimmt Atomlager Asse von Schavan
Berlin – Das marode Atomlager Asse in Niedersachsen geht in die Verantwortung des Bundesamts für Strahlenschutz über. Der neue Betreiber soll nun schnellstmöglich ein Konzept zur sicheren Schließung des baufälligen ehemaligen Kalibergwerks vorantreiben. Dies teilte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) am Donnerstag nach einem...
04.09.2008
Atomlager umstritten
Atomgegner machen wegen Asse gegen Gorleben mobil
Berlin – Wegen der Missstände im Nuklearlager Asse II machen Atomgegner nun verstärkt gegen das mögliche nationale Endlager in Gorleben mobil. Es müsse zumindest an anderen Standorten geprüft werden, ob Gorleben wirklich die sicherste Option sei, sagte die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Die...
03.09.2008
126.000 Fässer Strahlenmüll
Sicherung des Atommülls in Asse wird zum Wettlauf mit der Zeit
Berlin – Angesichts dramatischer Missstände im Atomlager Asse droht nun ein Wettlauf mit der Zeit, um den strahlenden Müll doch noch zu sichern. Dies betonte das Forschungsministerium am Dienstag in Berlin. Derzeit ist aus Sicht von Umweltminister Sigmar Gabriel die Sicherheit der 126.000 Fässer Strahlenmüll in dem ehemaligen Bergwerk –...
02.09.2008
Atommüll als Zeitbombe
Sicherung des Atommülls in Asse wird zum Wettlauf mit der Zeit
Berlin – Angesichts dramatischer Missstände im Atomlager Asse droht nun ein Wettlauf mit der Zeit, um den strahlenden Müll doch noch zu sichern. Dies betonte das Forschungsministerium am Dienstag in Berlin. Derzeit ist aus Sicht von Umweltminister Sigmar Gabriel die Sicherheit der 126.000 Fässer Strahlenmüll in dem ehemaligen Bergwerk-...
02.09.2008
Kraftwerk Santa Maria de Garona
Erneut Atomkraftwerk in Spanien nach Störung abgeschaltet
Madrid – In Nordspanien ist am Montag den zweiten Tag in Folge ein Atomkraftwerk vom Netz genommen worden. Grund für die Abschaltung des Kraftwerks Santa Maria de Garona war eine elektrische Störung, wie die Atomaufsicht in Madrid mitteilte. Die Gefahr eines Lecks oder von Umweltschäden bestehe nicht. Die Anlage sei am Vormittag infolge von...
25.08.2008
Geringe Umweltgefahren
Wieder Panne im Atomkraftwerk Tricastin
Paris – In der französischen Atomanlage Tricastin ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Bei Tests zur Dichtigkeit des Rohrnetzes sei am Donnerstag festgestellt worden, dass eine geringe Menge Uran ausgetreten sei, erklärte die Präfektur des Départements Drôme am Freitagabend. Die Atomaufsichtsbehörde (ASN) schätze die...
23.08.2008
Französische Hilfe
Bau von Atomreaktoren in China
Paris – Der französische Energiekonzern EdF hat mit einem chinesischen Staatsunternehmen den Bau von zwei Atomreaktoren in der Provinz Guandong vereinbart. Die EdF und die China Guangdong Nuclear Power Corp. unterzeichneten am Sonntag in Paris einen Vertrag zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Die Reaktoren sollen in der Nähe der...
11.08.2008
Uranvorräte sind auch begrenzt
Westerwelle sieht Atomkraft nicht als Allheilmittel
Berlin – FDP-Chef Guido Westerwelle hat die Union gewarnt, bei der Lösung der Energieprobleme einseitig auf Atomkraft zu setzen. „Die Union macht einen Fehler, wenn sie sagt: Das Allheilmittel einer modernen Energiepolitik ist die Kernkraft“, sagte Westerwelle im Interview der „Bild am Sonntag“. Dies sei weder ökologisch noch...
10.08.2008
Iran
Beratungen im Atomstreit mit Iran
Washington – Im Atomstreit mit dem Iran beraten Diplomaten der fünf Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschlands am Mittwoch über das weitere Vorgehen. Die Vertreter wollen sich in einer Telefonkonferenz austauschen, bei der es bereits um neue Sanktionen gegen das Land gehen könnte. Teheran hatte am Dienstag auf ein Angebot des...
06.08.2008
Längere Laufzeiten
Glos lässt Abkehr vom Atomausstieg konkret planen
Berlin – Wirtschaftsminister Michael Glos hat offenbar konkrete Pläne für den Wiedereinstieg in die Atomkraft in Auftrag gegeben und damit den Zorn von Umweltminister Sigmar Gabriel auf sich gezogen. Inzwischen habe eine Arbeitsgruppe für den CSU-Politiker Glos Eckpunkte eines „Kernenergie-Nutzungsgesetzes“ und eine Verlängerung der...
05.08.2008
Störfall
Plutonium in UN-Labor in Österreich ausgetreten
Wien – In einem Labor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Österreich ist hochgiftiges Plutonium ausgetreten. Wie die Behörde mitteilte, platzte eine kleine versiegelte Flasche, in der Plutonium aufbewahrt wurde. Dabei sei in einem Lagerraum eine kleine Menge des hochradioaktiven Materials entwichen. Nach Angaben des...
04.08.2008
Urananreicherung
Deutschland dringt weiter auf Entgegenkommen Teherans
Berlin – Die Bundesregierung dringt auf ein Entgegenkommen des Irans in der strittigen Frage der Urananreicherung. Zwei Wochen nach den internationalen Verhandlungen in Genf über das iranische Atomprogramm sagte der Sprecher des Berliner Auswärtigen Amtes, Jens Plötner: „Unser Angebot liegt auf dem Tisch, es verdient eine Antwort.“ Am...
04.08.2008
Kerntechnologie
Schavan will Kernforschung mit Millionenbeträgen fördern
Berlin – Bundesforschungsministerin Annette Schavan will ungeachtet des Atomausstiegs die Kernforschung mit Millionenbeträgen vorantreiben. Deutschland dürfe in diesem Bereich unabhängig von der Beschlusslage der amtierenden Regierung aus SPD und Union nicht an Kompetenz verlieren, erklärte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Schavan...
30.07.2008
Atommülllager
Laut Grüne Kernbrennstoff im Lager Asse
Hannover – In das Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist nach Angaben der niedersächsischen Grünen auch Kernbrennstoff eingelagert worden. Nach den Unterlagen des Betreibers hätten dort deponierte Fässer bis zu 47 Gramm Uran 235 enthalten, sagte der Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Stefan Wenzel, am Dienstag in Hannover. Damit...
29.07.2008
Saarbrücken – SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hält die Krise seiner Partei für überwunden. Nach schwierigen Diskussionen sei die SPD jetzt stabil, sagte Heil der „Saarbrücker Zeitung“ (Montagausgabe). Seine Partei habe viele Fragen beispielsweise mit ihrem Steuer- und Abgabenkonzept oder mit Vorschlägen zur Bildungspolitik geklärt....
28.07.2008
Atomstreit
Iran hat laut Ahmadinedschad Zahl der Zentrifugen auf 6.000 erhöht
Teheran – Der Iran hat nach Angaben von Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Zahl seiner Zentrifugen für die Urananreicherung auf 6.000 verdoppelt. Zugleich erklärte er am Samstag laut staatlichem Rundfunk, die fünf UN-Vetomächte und Deutschland seien bereit, den Betrieb der Zentrifugen in diesem Umfang hinzunehmen, solange keine weiteren...
26.07.2008
Iran
Ahmadinedschad: Betrieb von 6.000 Zentrifugen genehmigt bekommen
Teheran – Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland haben Teheran nach den Worten des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad den Betrieb von bis zu 6.000 Zentrifugen gestattet. Mit einer entsprechenden Äußerung zitierte der staatliche Rundfunk Ahmadinedschad am Samstag. Zugleich erklärte der Präsident laut einem Bericht der...
26.07.2008
Kernkraftwerk Fessenheim
Atomkraftgegner reichen Anzeige gegen Meiler in Fessenheim ein
Paris – Der Dreiländer-Atomschutzverband TRAS hat Anzeige gegen das Kernkraftwerk Fessenheim im Elsass eingereicht und die endgültige Schließung des zweitältesten Atommeilers in Frankreich gefordert. „Das Atomkraftwerk funktioniert nach veralteten und überholten Sicherheitsvorschriften, die den bestehenden Risiken zu wenig oder...
25.07.2008
Scharfe Proteste von Atomgegnern
100 Beschäftigte in französischer Atomanlage kontaminiert
Paris – Schon wieder ist es zu einem Zwischenfall in einer französischen Atomanlage gekommen. Nach einem Leck in einem Reaktor der Atomanlage Tricastin in Südfrankreich wurden 100 Beschäftigte „leicht kontaminiert“, wie der Stromkonzern EDF am Mittwochabend mitteilte. Die Personen seien radioaktiven Partikeln ausgesetzt gewesen, die aus...
23.07.2008
Ausstieg aus der Atomenergie
Verlass auf Atomenergie wäre laut SPD-Chef „kapitaler Fehler“
Berlin – Am beschlossenen Ausstieg aus der Atomenergie darf aus Sicht von SPD-Chef Kurt Beck nicht gerüttelt werden. Deutschland müsse künftig aufs Energiesparen und auf erneuerbare Energieträger bauen, und nicht „auf eine veraltete, gefährliche Technologie“, verlangte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident im ZDF-Sommerinterview....
20.07.2008
Nuklearer Brennstoff
Iran hält an Urananreicherung fest
Genf – Der Iran hat in der jüngsten Runde internationaler Gespräche über sein Atomprogramm die Forderung nach einem Stopp der Urananreicherung erneut zurückgewiesen, sich aber zu weiteren Verhandlungen bereiterklärt. Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana sagte nach dem Treffen am Samstag, er werde bereits in zwei Wochen wieder mit dem...
19.07.2008
Neue Panne Atomkraftwerk
Frankreich beunruhigt nach neuem Leck in Atomanlage
Paris – Eine neue Panne in einer Atomanlage sorgt in Frankreich für Beunruhigung. Nur eineinhalb Wochen nach dem Austritt von 74 Kilogramm Uran in Tricastin wurde ein undichtes Kanalisationsrohr in einer Brennstäbefabrik in Romans-sur-Isère im Südosten des Landes entdeckt. Der Areva-Konzern erklärte zwar, das ausgetretene leicht angereichte...
18.07.2008
Atomkraft
Abermals radioaktive Flüssigkeit in Frankreich ausgetreten
Paris – Nur anderthalb Wochen nach dem Austritt von Uran in der Atomanlage Tricastin ist es in Frankreich zu einem neuen Zwischenfall gekommen. Nach dem Bruch einer Leitung in Romans-sur-Isère im Südosten trat abermals radioaktive Flüssigkeit aus. Aus der Mitteilung der Atomaufsichtsbehörde ASN ging nicht hervor, wie ernsthaft die neue Panne...
18.07.2008
Atomkraftgegner
Großdemonstration in Gorleben geplant
Lüchow – Atomkraftgegner haben für den Herbst eine bundesweite Demonstration in Gorleben angekündigt. Anlässlich des nächsten geplanten Castor-Transports in das atomare Zwischenlager rief die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg für Anfang November zu Protestaktionen auf. Die Atommüllentsorgung sei weiterhin ungelöst, die einzigen...
14.07.2008
Energiepolitik
Beckstein fordert von Bundesregierung Klarheit in der Energiepolitik
Berlin – Der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat die Diskussion in der Bundesregierung über die Nutzung der Atomkraft kritisiert und Klarheit in der Energiepolitik gefordert. „Wir brauchen jetzt keine Debatte über neue Atomkraftwerke. Aber wir brauchen ein energiepolitisches Konzept“, sagte Beckstein der „Welt am...
13.07.2008
Atomausstieg
Atompolitik wird mehr und mehr zum Wahlkampfthema
Berlin – Die Union setzt darauf, nach der Bundestagswahl 2009 den vereinbarten Atomkonsens zu revidieren und zumindest bestehende Kernkraftwerke länger in Betrieb zu lassen. Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Erwin Huber lehnten es ab, den Ausstieg aus der Kernenergie im Grundgesetz festzuschreiben, und befürworteten längere Laufzeiten. Die...
12.07.2008
Atomenergie
Steinmeier gegen längere AKW-Laufzeiten
Frankfurt/Main – Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier hat die Haltung der SPD zum Atomausstieg bekräftigt. „Wer jetzt zur Kernkraft zurückkehren will, ruft zu Investitionszurückhaltungen in moderne Technologien für saubere Kohle- und Gaskraftwerke auf“, sagte Steinmeier im Interview der „Frankfurter Rundschau“ laut Vorabmeldung mit...
11.07.2008
Gegen Neubau von Atomkraftwerken
Klimaforscher Schellnhuber lobt G8-Beschlüsse
Frankfurt/Main – Die Beschlüsse des G-8 Gipfels von Toyako sind laut Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ein „großer Schritt nach vorn“. Das Ziel, den CO-2-Ausstoß weltweit bis zum Jahr 2050 zu halbieren, gehe weit über die Festlegungen des letztjährigen Gipfels von Heiligendamm hinaus, sagte Schellnhuber der „Frankfurter...
10.07.2008
Umweltschützer
Atomkraftgegner sehen sich durch Leck in französischem AKW bestätigt
Berlin/Paris – Ein Zwischenfall in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin hat die Diskussion über die Kernenergie in Deutschland weiter angefacht. Die Grünen erklärten, das Austreten einer radioaktiven Uranlösung sei ein erneuter Beweis für die Gesundheitsgefährdungen durch Nuklearenergie. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums...
09.07.2008
Unvollständige Informationen
Kritik an französischer Atomaufsicht
Paris – Nach dem Auslaufen einer uranhaltigen Flüssigkeit in einer südfranzösischen Nuklearanlage haben die Behörden Sicherheitsvorkehrungen verhängt. Mehreren kleinen Flüssen und Seen nahe des AKW Tricastin im Rhône-Tal durfte kein Wasser entnommen werden, Angeln und Baden war dort ebenfalls verboten. Das Risiko für die Bevölkerung sei...
09.07.2008
Vorwürfe von Atomkraft-Gegnern
Atom-Zwischenfall im Rhône-Tal
Paris – Nach dem Auslaufen einer radioaktiven Uranlösung in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen am Mittwoch zunächst aufrechterhalten. In drei Gemeinden blieb die Nutzung von Brunnenwasser untersagt, auch Angeln und Wassersport auf drei Nebenflüssen der Rhône und drei Seen war weiter...
09.07.2008
Radioaktive Wasserverseuchung
Uranlösung aus französischen Atomkraftwerk ausgetreten
Paris – Aus einem Atomkraftwerk in Südfrankreich sind am Dienstag 30.000 Liter radioaktive Uranlösung ausgetreten. Ein Teil davon gelangte in zwei Flüsse, wie die Atomaufsichtsbehörde mitteilte. Die Gefahr für die Bevölkerung sei aber gering, sagte Sprecher Charles-Antoine Louet. In drei Gemeinden nahe Avignon wurde dennoch die Verwendung...
09.07.2008
Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke
Gabriel stützt Eppler-Vorschlag
Berlin – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat sich hinter den Vorschlag gestellt, den Atomausstieg im Grundgesetz festzuschreiben und dafür die neuesten Kernkraftwerke etwas länger laufenzulassen als bisher geplant. Das sei ein „interessanter Vorschlag“, sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Zuerst habe ihn vor zwei Jahren der...
07.07.2008
Kernkraft
Merkel: Atomkraft für Klimaschutz nicht entscheidend
Toyako – Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Zukunft der Kernenergie nicht für entscheidend im Kampf gegen den Klimawandel. „Ich glaube nicht, dass sich der Klimaschutz an der Frage der Kernenergie alleine entscheidet“, sagte sie am Montag am Rande des G-8-Gipfels in Japan. Zwar sei sie bekanntermaßen dagegen, die Kernkraftwerke...
07.07.2008
Längere AKW-Laufzeit verbilligt Strom laut Verbraucherzentrale kaum
Frankfurt/Main – Längere Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke würden sich nach Berechnungen von Verbraucherschützern im Portemonnaie der Bundesbürger nur minimal bemerkbar machen. Sie brächten eine Ersparnis von gerade mal 50 Cent pro Monat, sagte der Energiefachmann des Bundesverbands Verbraucherzentrale, Holger Krawinkel, am Montag – das...
07.07.2008
Atomkraft
Eppler schließt längere Laufzeiten für Atomkraftwerke nicht aus
Berlin – In der SPD weicht offenbar die Anti-Atom-Front auf: Der frühere Forschungsminister und SPD-Vordenker Erhard Eppler hat längere Laufzeiten für Atomkraftwerke nicht ausgeschlossen. Generalsekretär Hubertus Heil bekräftigte dagegen am Samstag, es werde bei den Sozialdemokraten „keine Rolle rückwärts“ in dieser Frage geben. Auch...
06.07.2008
Irak
550 Tonnen Uran heimlich aus dem Irak nach Kanada gebracht
New York – Ein streng geheimer Einsatz der US-Streitkräfte hat die letzten großen Überreste von Saddam Husseins Atomprogramm sicher außer Landes gebracht. 550 Tonnen natürliches Uran aus dem Irak kamen am Samstag nach einer dreimonatigen Reise im Hafen der kanadischen Stadt Montreal an, wie die Nachrichtenagentur AP erfuhr. Der Transfer...
05.07.2008
Atomstreit
Teheran äußert sich zu Angebot im Atomstreit
Teheran – Der Iran hat sich am Freitag zu einem Anreizpaket der internationalen Gemeinschaft im Streit über sein Atomprogramm geäußert. Die Antwort habe der iranische Botschafter in Belgien an den EU-Außenbeauftragten Javier Solana übergeben, berichtete das staatliche Fernsehen. Außerdem habe der iranische Chefunterhändler Said Dschalili...
04.07.2008
Atomkraft
Gabriel will laut Bericht Atom-Strom verteuern
Frankfurt/Main – Mit der Einführung einer neuen Steuer will Bundesumweltminister Sigmar Gabriel offenbar den Atomstrom verteuern. Der SPD-Minister plädiere für eine „Brennelemente-Steuer“ in Höhe von einem Cent pro Kilowattstunde, schreibt das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf ein internes Ministeriumspapier. Ein...
28.06.2008
Atomkraft
Ramsauer und Röttgen für längere Atomlaufzeiten
Berlin – Führende Unionspolitiker haben erneut längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke gefordert. Die aktuelle Entwicklung der Energiepreise zwinge zu einer „Entideologisierung“ der Debatte, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Norbert Röttgen, am Dienstag in Berlin. SPD und Grüne hätten sich in...
24.06.2008
Iran
Teheran kritisiert israelische Militärübung
Teheran – Der Iran hat das jüngste israelische Militärmanöver als Bedrohung für den Weltfrieden kritisiert. Die Übungen seien ein Beweis dafür, dass Israel die globale Sicherheit gefährde, sagte ein Regierungssprecher am Samstag laut einer Meldung der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA. Einem Bericht der „New York Times“...
21.06.2008
Atomwaffen
Bericht: Schmuggler haben Pläne für Atomsprengköpfe angeboten
Washington – Ein internationaler Schmugglerring könnte einem Bericht der „Washington Post“ zufolge detaillierte Pläne zum Bau von Atomsprengköpfen an Staaten wie den Iran oder Nordkorea verkauft haben. Dies gehe aus einem Bericht des früheren Chefs der UN-Waffeninspektoren, David Albright, hervor, der im Laufe der Woche veröffentlicht...
15.06.2008
Verzicht auf Urananreicherung
Neuer Vorschlag im Atomstreit in Teheran kühl aufgenommen
Teheran/Paris – Der Iran hat am Wochenende kühl auf ein neues Paket der internationalen Staatengemeinschaft mit Anreizen für einen Verzicht auf die weitere Urananreicherung reagiert. EU-Chefdiplomat Javier Solana überreichte die neuen Vorschläge am Samstag Außenminister Manutschehr Mottaki. Eine offizielle Stellungnahme der Regierung blieb...
15.06.2008
Iran
EU legt dem Iran neues Paket für Verzicht auf Urananreicherung vor
Teheran – Die Europäische Union hat dem Iran ein neues Paket mit Anreizen für einen Verzicht auf die weitere Urananreicherung vorgelegt. Chefdiplomat Javier Solana überreichte die neuen Vorschläge Außenminister Manutschehr Mottaki am Samstag in Teheran. Das Paket wird auch von den USA, Russland und China mitgetragen. Solana sprach vor...
14.06.2008
Abrüstung
Australien will Atomwaffensperrvertrag stärken
Sydney – Zur Stärkung des Atomwaffensperrvertrags hat Australien eine Kommission gegründet, der sich nach den Worten von Ministerpräsident Kevin Rudd gleichgesinnte Staaten anschließen sollen. Ziel der Kommission für nukleare Nichtweiterverbreitung und Abrüstung unter australischer Führung sei es, Ende 2009 Empfehlungen auszusprechen, wie...
09.06.2008
Atomkraft ist in
Merkel plädiert erneut für Atomkraft
Erding – Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Union haben erneut längere Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke gefordert. Sie halte den Ausstieg aus der Kernenergie für absolut falsch, sagte Merkel am Montag nach einer gemeinsamen Präsidiumssitzung von CDU und CSU in Erding bei München. Deutschland sei das einzige Land, das aussteigen...
09.06.2008
Atomstreit Iran
Olmert distanziert sich von Mofas' Iran-Äußerung
Jerusalem – Der israelische Regierungschef Ehud Olmert hat sich von Äußerungen seines Ministers Schaul Mofas distanziert, der Iran mit einem militärischen Angriff gedroht hatte. Olmerts Sprecher Mark Regev sagte am Sonntag, der Ministerpräsident habe die israelische Politik während seiner Reise nach Washington vor einigen Tagen dargelegt....
08.06.2008
Atomkraftwerk
Vorbereitungen für Inbetriebnahme von Buschehr im Herbst
St. Petersburg – Das iranische Kernkraftwerk Buschehr steht offenbar kurz vor der Fertigstellung. Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme sollten im Herbst beginnen, sagte Chef der russischen Atomenergiebehörde, Sergej Kirijenko, nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen am Samstag. Auch das russische Staatsunternehmen, das Buschehr...
07.06.2008
AKW Krsko
Fehlerhaftes Ventil offenbar Unfallursache
Ljubljana – Der Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko ist nach Behördenangaben von einem defekten Ventil ausgelöst worden. Die Reparaturen werden am (morgigen) Freitag durchgeführt und das Kraftwerk könnte zu Beginn der kommenden Woche wieder in Betrieb gehen, wie Kraftwerkschef Stane Rozman sagte. „Alles läuft...
05.06.2008
Atom Zwischenfall
Fehler bei Warnung nach Atom-Zwischenfall in Krsko
Luxemburg – Slowenien hat nach dem Störfall im Atomkraftwerk Krsko Fehler bei der Alarmierung anderer EU-Mitglieder eingeräumt. Die Behörde für Nuklearsicherheit habe in ihrer ersten Mitteilung an die Nachbarstaaten das falsche Formular verwendet, sagte der slowenische Umweltminister Janez Podobnik am Donnerstag bei einem Treffen mit seinen...
05.06.2008
AKW Slowenien
AKW Krsko nach Leck im Kühlkreislauf abgeschaltet
Ljubljana/Brüssel – Wegen eines Lecks im Kühlkreislauf hat Slowenien am Mittwochabend einen Atomreaktor abgeschaltet. Das Land informierte die EU-Kommission, die daraufhin Alarm gab. Die slowenische Atomaufsicht erklärte, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung oder die Umwelt. In einer Stellungnahme der Kommission hieß es, im...
05.06.2008
Unter Kontrolle
Zwischenfall in slowenischem Atomkraftwerk
Brüssel – Nach einem Zwischenfall in einem slowenischen Atomkraftwerk hat die EU-Kommission am Mittwochabend Alarm gegeben. Im Kraftwerk Krsko sei Kühlflüssigkeit ausgetreten, erklärte die Kommission in einer Stellungnahme. Der Reaktor sei inzwischen vollständig abgeschaltet worden. Teile der Anlage kühlten noch aus. Die Lage sei aber...
04.06.2008
Aktenvernichtung
CIA übte laut Blocher keinen Druck auf Schweiz aus
Herrliberg – Der amerikanische Geheimdienst CIA hat nach den Worten von alt Bundesrat Christoph Blocher keinen Druck auf die Schweiz ausgeübt, Akten aus dem Atomschmuggel-Strafverfahren gegen die Familie Tinner zu vernichten. Der Bundesrat habe im Interesse des Landes und des Weltfriedens die Vernichtung der Akten beschlossen, sagte...
31.05.2008
Schmid: Aktenvernichtung klar im Landesinteresse
Bern – Die Vernichtung von Akten aus dem Atomschmuggel-Strafverfahren gegen die Familie Tinner ist nach den Worten von Bundesrat Samuel Schmid klar im Landesinteresse erfolgt. Auch der damalige Justizminister Christoph Blocher habe absolut korrekt gehandelt, sagte Schmid in einem Interview der Zeitung „Der Bund“. Auf die Frage, ob der...
31.05.2008
„Anomalien“ entdeckt
Teilweiser Baustopp an Frankreichs neuem Atomkraftwerk Flamanville-3
Paris – Die französische Atomaufsichtsbehörde hat am Mittwoch einen teilweisen Baustopp an einem Atomkraftwerk der neuesten Generation angeordnet. Der Leiter der Behörde in der Region Caen, Thomas Houdre, sagte, das Ausgießen des Betonfundaments für den Reaktor Falmanvilee-3 sei gestoppt worden. „Es geht nicht um ein Problem mit...
28.05.2008
Bombenalarm
Sprengstoffalarm in schwedischem Atomkraftwerk
Stockholm – Ein Fund von Sprengstoffspuren hat in Schweden zur Abschaltung eines von drei Reaktoren des Atomkraftwerks Oskarshamn geführt. Sicherheitskräfte entdeckten die Sprengstoffspuren am Mittwoch bei einem Arbeiter. Die Polizei riegelte die Anlage ab. Zwei Männer wurden wegen des Verdachts der versuchten Sabotage festgenommen, am...
22.05.2008
Geheimdienste
Chinas Vorbereitungen für einen Nuklearkrieg
London. Abwehrexperten des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 nehmen an, dass sich China auf die "Eventualität eines Nuklearkrieges" vorbereitet. Diese Folgerung zogen sie aus der Tatsache, dass Pekings einen großen, von Satellitenblicken verborgenen Marinestützpunkt in einer Höhle gebaut hat. Die Experten leiteten in einem untypischen...
16.05.2008
Verzicht abgelehnt
Iran beharrt auf Urananreicherung
Teheran – Der Iran hat im Streit über sein Atomprogramm erneut einen Verzicht auf die Anreicherung von Uran abgelehnt. Jedes Verhandlungsangebot der internationalen Gemeinschaft, das eine solche Bedingung stelle, werde gar nicht erst in Erwägung gezogen, erklärte das Außenministerium in Teheran am Sonntag. Die Urananreicherung sei ein...
11.05.2008
Berlin – Der für 2009 geplante Castor-Transport von deutschem Atommüll aus Frankreich nach Gorleben ist gestoppt. Einen entsprechenden Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ bestätigte das Umweltministerium am Dienstag in Berlin. Im Herbst dieses Jahres wird aber noch einmal radioaktives Material aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague...
29.04.2008
Minsk schickt junge Akademiker in die Umgebung von Tschernobyl
Minsk – Wenn Kasja Markuskaja in den nächsten Wochen ihr Journalistik-Studium abschließt, erwartet sie schon ein Arbeitsplatz. Den konnte sich die 23-jährige Weißrussin aber nicht aussuchen. Die Regierung schickt sie nach Buda-Koscheljowa, hundert Kilometer nördlich von Tschernobyl. Der Ort wurde bei der Reaktorkatastrophe am 26. April 1986...
27.04.2008
Demonstration in Weißrussland am Tschernobyl-Jahrestag
Minsk (AP9 Rund 3.000 Anhänger der Opposition in Weißrussland haben am 22. Jahrestag der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl einen Protestmarsch durch die Hauptstadt Minsk veranstaltet. Auf Spruchbändern warfen sie der Regierung vor, die Folgen des Atomunfalls zu verschleiern. Besondere Kritik übten sie an der jüngsten Verordnung,...
26.04.2008
Minsk schickt junge Akademiker in die Umgebung von Tschernobyl
Minsk – Wenn Kasja Markuskaja in den nächsten Wochen ihr Journalistik-Studium abschließt, erwartet sie schon ein Arbeitsplatz. Den konnte sich die 23-jährige Weißrussin aber nicht aussuchen. Die Regierung schickt sie nach Buda-Koscheljowa, hundert Kilometer nördlich von Tschernobyl. Der Ort wurde bei der Reaktorkatastrophe am 26. April 1986...
26.04.2008
Geheimdienst legt Video zu Bau von syrischer Atomanlage vor
Washington – Nordkorea hat Syrien nach Informationen der US-Geheimdienste beim Bau einer Atomanlage unterstützt. CIA-Direktor Michael Hayden und andere ranghohe Geheimdienstbeamte legten dem Kongress am Donnerstag entsprechende Materialien vor, darunter eine Videoaufnahme der Atomanlage. Geheimdienstkreise bezeichneten die Beweise als „extrem...
24.04.2008
Mehr Menschen nach Störfall in Spanien werden untersucht
Madrid – Die spanische Atomaufsicht lässt nach einem Störfall in einem Kernkraftwerk mehr Menschen als bisher geplant auf eine radioaktive Verseuchung hin untersuchen. Eine Mitarbeiterin der Atomaufsicht, Isabel Mellado, erklärte am Dienstag, bei den bisher 800 Untersuchten seien keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Weitere 800 würden...
22.04.2008
Teheran weitet Urananreicherung aus
Teheran – Mit Besorgnis hat die internationale Staatengemeinschaft auf Berichte über einen weiteren Ausbau des iranischen Atomprogramms reagiert. Der Iran begann nach eigenen Angaben vom Dienstag mit der Installation von 6.000 neuen Zentrifugen für die Urananreicherung. Das staatliche Fernsehen zitierte Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit den...
08.04.2008
Greenpeace: Radioaktivität um spanisches Atomkraftwerk festgestellt
Madrid – In der Umgebung des spanischen Atomkraftwerks Asco ist nach Greenpeace-Angaben Radioaktivität festgestellt worden. Radioaktivität von mehr als fünf Curie sei auf Dächern, Zäunen und anderen Oberflächen nahe dem Kernkraftwerk am Ebro gemessen worden. Vermutlich habe ein Zwischenfall mit Kühlflüssigkeit vor einigen Monaten ein...
05.04.2008
Gates ordnet Inventur von US-Atomwaffenarsenal an
Washington – US-Verteidigungsminister Robert Gates hat am Donnerstag als Reaktion auf die versehentliche Lieferung von Zündern für Interkontinentalraketen an Taiwan eine komplette Inventur des amerikanischen Atomwaffenarsenals angeordnet. Gates wies die Logistik-Verantwortlichen unter anderem von Luftwaffe und Marine an, ihm in 60 Tagen einen...
27.03.2008
Atomausstieg gefährdet laut Umweltbundesamt nicht die Stromversorgung
Hamburg – Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes drohen beim geplanten Atomausstieg keine Engpässe bei der Stromversorgung. Dies habe eine interne Untersuchung für das Bundesumweltministerium ergeben, erklärte das Bundesamt am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der „Zeit“. „Die Versorgungssicherheit bis 2020 ist durch den...
27.03.2008
USA und Südkorea mahnen von Pjöngjang Erklärung zu Atomprogramm an
Washington – Die USA und Südkorea haben von Nordkorea abermals eine seit Ende 2007 ausstehende Erklärung über dessen Atomprogramm angemahnt. US-Außenministerin Condoleezza Rice forderte Pjöngjang am Mittwoch auf, die Liste vorzulegen. Ihr südkoreanischer Kollege Yu Myung Hwan erklärte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Rice in...
26.03.2008
Sarkozy: Französische Atomwaffen entscheidend für Sicherheit Europas
Cherbourg – Angesichts der Bedrohung durch den Iran hat Staatspräsident Nicolas Sarkozy die französische Atomstreitmacht als entscheidendes Element für die Verteidigung Europas bezeichnet. Die Abschreckung durch Atomwaffen sei die „Lebensversicherung der Nation“, sagte er bei der Vorstellung des neuen Atom-U-Bootes „Le Terrible“ (der...
21.03.2008
Teheran zu weiteren Atomverhandlungen mit Europa bereit
Teheran – Der Iran ist im Atomstreit zu weiteren Gesprächen mit der Europäischen Union bereit. „Wir haben zielgerichtete Verhandlungen immer unterstützt“, sagte Mottaki am Sonntag auf die Frage, ob die Regierung neue Verhandlungen Gesprächen mit EU-Chefdiplomat Javier Solana aufnehmen wolle.Erst kürzlich hatte Staatspräsident Mahmud...
09.03.2008
IAEA berät über iranisches Atomprogramm
Wien – Zu Beginn einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat deren Generalsekretär Mohamed ElBaradei den Iran eindringlich zur Zusammenarbeit aufgefordert. Teheran müsse damit aufhören, gegenüber IAEA-Experten bezüglich Fragen über ein mögliches Atomwaffenprogramm zu mauern, sagte ElBaradei am...
03.03.2008
Biblis A darf nicht länger als vereinbart am Netz bleiben
Kassel – Weiterer Teilerfolg für das Bundesumweltministerium im Streit um den Atomkonsens: Das AKW Biblis A darf nicht länger laufen als gesetzlich vereinbart. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) untersagte am Mittwoch dem Energiekonzern RWE, Strommengenkontingente des stillgelegten AKW Mülheim-Kärlich auf Biblis A zu übertragen....
28.02.2008
Biblis A darf nicht länger laufen als im Atomkonsens vereinbart
Kassel – Das Atomkraftwerk Biblis A darf nicht länger laufen als im Atomkonsens vereinbart. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel untersagte am Mittwoch dem Energiekonzern RWE, festgelegte Strommengenkontingente des stillgelegten AKW Mülheim-Kärlich auf Biblis A zu übertragen. Das Gesetz sehe die gewünschte...
27.02.2008
Bundesumweltamt: Atomkraft erschwert Erreichen der Klimaziele
Stuttgart – Längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke würden nach Ansicht von Bundesumweltamts-Chef Andreas Troge die Klimapolitik der Bundesregierung behindern. Das CDU-Mitglied kritisierte Versuche der Energiewirtschaft und von Unionspolitikern, am Ausstiegsbeschluss der rot-grünen Vorgängerregierung zu rütteln. „Der Verzicht...
30.01.2008
Brasilien will mit Frankreichs Hilfe Atom-U-Boot bauen
Sao Paulo – Brasilien will mit technologischer Hilfe Frankreichs ein Atom-U-Boot konstruieren. Das erklärte das Verteidigungsministerium am Montag. Minister Nelson Jobim war erst in der vergangenen Woche nach Paris gereist, um den Kauf eines dieselbetriebenen U-Bootes zu verhandeln. Dies solle jedoch nur als Modell für die Entwicklung eines...
29.01.2008
RWE-Chef warnt vor Strom-Engpass
Berlin – Die Energieverbraucher in Deutschland müssen sich nach Einschätzung von RWE-Chef Jürgen Großmann auf einen gravierenden Engpass bei der Stromversorgung einstellen. Bis zum Jahr 2020 fehlten rund 30.000 Megawatt, dies entspreche der Leistung von 30 Großkraftwerken. Bereits vor diesem Zeitpunkt werde Deutschland zu einem...
27.01.2008
Iran erhält vorletzte Lieferung nuklearen Brennstoffs
Teheran – Der Iran hat am Samstag die vorletzte Lieferung nuklearen Brennstoffs aus Russland für seinen Atommeiler Buschehr erhalten. Die elf Tonnen schwere Ladung traf am Morgen an dem im Bau befindlichen Kraftwerk am Persischen Golf ein, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Von den vereinbarten 82 Tonnen sind demnach bereits...
26.01.2008
Ahmadinedschad hält an iranischem Atomprogramm fest
Teheran/Brüssel – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich am Mittwoch unbeeindruckt von einer angedrohten weiteren Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Atomprogramm seines Landes gezeigt. Aus iranischer Sicht sei das Thema erledigt, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA Ahmadinedschad. Eine neue Resolution werde keine...
23.01.2008
Wiesbaden – Die Ärzteorganisation IPPNW will eine Stilllegung des südhessischen Atomkraftwerks Biblis B gerichtlich durchsetzen. Wie die Organisation am Montag in Wiesbaden mitteilte, reichte sie eine entsprechende Klage beim hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel ein. Nach Darstellung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des...
21.01.2008
Die Suche nach Uran in Afrika wird zum großen Geschäft
Lusaka – Die vielzitierte Renaissance der Atomenergie hat den den Blick von Investoren in eine Gegend gelenkt, die im globalisierten Wirtschaftsgeflecht ansonsten eher im Abseits liegt: das südliche Afrika. Hier, vor allem in der riesigen Karoo-Senke, werden noch große Uran-Vorkommen vermutet, und internationale Minengesellschaft wittern das...
20.01.2008
Teheran erhält erneut nuklearen Brennstoff aus Russland
Teheran – Der Iran hat von Russland die vierte Lieferung nuklearen Brennstoffs für seinen Atommeiler Buschehr erhalten. Die elf Tonnen schwere Ladung traf am Sonntag an dem im Bau befindlichen Kraftwerk am Persischen Golf ein, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Erst am Freitag hatte Russland die dritte Lieferung geschickt, die...
20.01.2008
Protestaktion blockiert Urantransport für drei Stunden
Münster – Eine Protestaktion gegen Urantransporte hat in der Nacht zum Donnerstag im Münsterland einen Zug mit radioaktivem Material etwa drei Stunden lang blockiert. Eine junge Frau habe sich mit einem Seil zwischen zwei Bäumen über die Bahnstrecke zwischen Gronau und Münster gehängt, teilte ein Sprecher der Bundespolizei in Münster...
17.01.2008
Sechsergruppe will in Berlin über Atomstreit beraten
Berlin – Deutschland bemüht sich, im Atomstreit mit dem Iran ein Treffen der fünf Vetomächte zu organisieren. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier habe seine Kollegen für Dienstag nach Berlin eingeladen, sagte Außenamtssprecher Martin Jäger am Mittwoch. Derzeit liefen die Abstimmungen, ob das Treffen zu Stande komme. Eine Zusage...
16.01.2008
Bulgarien will Reaktoren wieder in Betrieb nehmen
Sofia – Angesichts einer Stromknappheit will Bulgarien zwei Atomreaktoren russischer Bauart wieder in Betrieb nehmen. Ministerpräsident Sergej Stanischew erklärte am Mittwoch, die Regierung bemühe sich derzeit um die notwendige diplomatische Unterstützung. Die Reaktoren waren Ende 2006 stillgelegt worden, weil die Europäische Union...
16.01.2008
Sechsergruppe berät über Atomstreit mit Iran
Wien – Die Außenminister der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates und Deutschlands wollen sich nächste Woche zu Gesprächen über das weitere Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran treffen. Nach vorläufigen Planungen soll das Treffen am kommenden Dienstag in Berlin stattfinden, wie Diplomaten, die anonym bleiben wollten, am...
15.01.2008
Großbritannien will weitere Atomkraftwerke bauen
London – In Großbritannien sollen nach dem Willen der Regierung neue Atomkraftwerke entstehen. Die Regierung halte Kernkraft für eine saubere Art der Energiegewinnung, die sich bewährt habe und als sicher eingestuft werde, erklärte Wirtschaftsminister John Hutton am Donnerstag vor dem Unterhaus in London. Deshalb sollte Atomkraft „im...
10.01.2008
Koch dringt auf mehr Wettbewerb im Energiemarkt
Wiesbaden – Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat ein konsequentes Vorgehen gegen Preistreiberei großer Energiekonzerne gefordert. In einem Interview der Nachrichtenagentur AP setzte sich der stellvertretende CDU-Vorsitzende vor allem für die Schaffung von mehr Wettbewerb ein. Dazu gehöre auch ein Ausbau des Kartellrechts mit der...
31.12.2007
Nordkorea will Abbau von Atomanlagen bremsen
Seoul – Nordkorea hat der Staatengemeinschaft am Mittwoch damit gedroht, den vereinbarten Abbau von Atomanlagen zu verlangsamen. Hyon Hak Pong vom Außenministerium in Pjöngjang begründete dies damit, dass es bei der zugesagten Entschädigung zu Verzögerungen gekommen sei. „Deswegen haben wir keine Wahl, als das Tempo der Abschaltung...
26.12.2007
Zwischenfälle in zwei Atomkraftwerken
Kiel/Wiesbaden – In zwei Atomkraftwerken in Hessen und Schleswig-Holstein ist es zu meldepflichtigen Ereignissen gekommen. Im Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente des schleswig-holsteinischen Kraftwerks Brokdorf sei vor einer Woche ein Messgerät ausgefallen, teilte das für Reaktorsicherheit zuständige Sozialministerium am Donnerstag...
20.12.2007
Moskau bestätigt erste Lieferung russischer Brennstäbe an Iran
Moskau – Russland hat die erste Lieferung von Brennstäben für das iranische Atomkraftwerk Buschehr abgeschlossen. Das bestätigte das russische Außenministerium am Montag in Moskau. Der gesamte Atombrennstoff werde unter der Kontrolle und den Garantien der internationalen Atomenergiebehörde IAEA ausgeliefert. „Mehr noch, der Iran hat...
17.12.2007
Erste Lieferung russischer Brennstäbe an Iran gemeldet
Moskau – Russland hat dem Iran die ersten Brennstäbe für sein Atomkraftwerk in Buschehr geliefert. Das meldete die russische Nachrichtenagentur RIA-Nowosti am Montag. Das Atomkraftwerk steht im Zentrum der internationalen Spannungen um das iranische Nuklearprogramm. Teheran hat erklärt, Buschehr diene der ausschließlichen zivilen Nutzung der...
17.12.2007
Berlin – Im Streit über die Bewertung einer Studie, die ein höheres Krebsrisiko für Kinder in der Nähe von Atomkraftwerken feststellt, hat Umweltstaatssekretär Michael Müller für den Vorrang des Vorsorgeprinzips plädiert. In einer von den Grünen beantragten aktuellen Stunde des Bundestags zu dem Thema am Donnerstag warfen sich...
13.12.2007
Sarkozy warnt in Interview vor Kriegsgefahr im Irankonflikt
Paris – Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat vor einer Kriegsgefahr im Irankonflikt gewarnt. Die Gefahr bestehe, „wenn Israel seine Sicherheit wirklich bedroht sieht“, sagte Sarkozy dem Nachrichtenmagazin „Nouvel Observateur“. Frankreich betrachte die Spannungen zwischen Israel und dem Iran mit größerer Sorge als die...
12.12.2007
Iran wirft USA Spionage zu seinem Atomprogramm vor
Teheran – Der Iran hat den USA Spionage im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm vorgeworfen. Die Informationen im jüngsten US-Geheimdienstbericht seien mit Hilfe von Satellitenaufklärung und anderen Bespitzelungsmethoden gewonnen worden, sagte Außenminister Manutschehr Mottaki laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA vom...
09.12.2007
Debatte über Gefahren der Atomenergie neu entfacht
Berlin – Eine aktuelle Studie über das Krebsrisiko für Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken leben, hat die Debatte über Gefahren der Kernenergie neu angefacht. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, eine größere Häufigkeit von Erkrankungen sei nach den derzeitigen Erkenntnissen nicht auf die Strahlenbelastung aus...
08.12.2007
Gabriel lässt Studie zu Krebsrisiko in der Nähe von Atommeilern prüfen
Berlin – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will eine Studie über die Häufung von Krebserkrankungen bei Kindern, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen, umfassend prüfen lassen. Erst dann werde sein Ministerium über weitere Schritte entscheiden, erklärte der für die Atomaufsicht zuständige Minister am Samstag. Die im Auftrag...
08.12.2007
Studie: Nahe an Atommeilern öfter Krebs bei Kindern
München – Kleinkinder, die in der Nähe von Atomkratftwerken leben, erkranken offenbar häufiger an Krebs. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz. Demnach steigt die Zahl krebskranker Kinder, je näher ihr Wohnort an einem der 16 deutschen...
07.12.2007
USA wollen Teheran weiter unter Druck setzen
Teheran – Die USA wollen im Atomstreit mit dem Iran trotz der Entwarnung im jüngsten US-Geheimdienstbericht Teheran weiter unter Druck setzen. Eine Lockerung wäre ein schwerer Fehler, erklärte US-Außenministerin Condoleezza Rice. Der Iran wertete den Bericht am Mittwoch als Triumph. Und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)...
05.12.2007
Verhandlungen EU-Iran ohne Einigung bei Urananreicherung abgebrochen
London – Ohne Kompromiss im Streit über die Urananreicherung sind am Freitag Verhandlungen zwischen dem Iran und der EU abgebrochen worden. EU-Chefdiplomat Javier Solana sagte in London, er sei enttäuscht, weil er mehr erwartet habe. Die Gesprächsrunde mit dem iranischen Chefunterhändler Said Dschalili hatte fünf Stunden gedauert. Ihr...
30.11.2007
Bei Anschlag auf AKW Biblis wäre auch Berlin bedroht
Wiesbaden – Im Fall eines gezielten Flugzeugabsturzes auf das südhessische Atomkraftwerk Biblis A wären nicht nur Städte im Rhein-Main-Raum, sondern auch Berlin, Paris oder Prag bedroht. Nach einer Studie des Darmstädter Öko-Instituts, die der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer am Montag in Wiesbaden vorstellte, könnte der...
26.11.2007
Fortsetzung der Nordkorea-Gespräche Anfang Dezember möglich
Seoul – Die Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm könnten in rund zwei Wochen fortgesetzt werden. Möglich sei ein Termin Anfang oder Mitte Dezember, teilte das südkoreanische Außenministerium am Freitag mit. Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Losjukow sagte laut einem Bericht der...
23.11.2007
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Donnerstag ihre zweitägigen Beratungen über das iranische Atomprogramm aufgenommen. IAEA-Generaldirektor Mohamed ElBaradei warnte in seiner Eröffnungsrede, dass die Informationen über das Atomprogramm abnähmen. Außerdem tappe man über mögliche militärische Anwendungen des von...
22.11.2007
USA und Moskau: Fortschritte bei Umsetzung von Abrüstungsvertrag
Washington – Die USA und Russland haben bei der Umsetzung eines vor sieben Jahren geschlossenen Abrüstungsvertrages wichtige Fortschritte erzielt. Sie trafen am Montag eine Vereinbarung, wonach Moskau seine sogenannten Fast-Neutron-Reaktoren modifiziert, so dass dort Plutonium verbrannt werden kann. Washington wird Russland im Gegenzug weiter...
19.11.2007
Washington und London wollen Sanktionen gegen Iran forcieren
Wien – Die USA und Großbritannien wollen die Sanktionen gegen Iran im Streit um das Atomprogramm forcieren. Sie beriefen sich auf einen am Donnerstag vorgelegten Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Die UN-Organisation schlägt darin Alarm, dass ihre Informationen über Atomprogramm abnähmen. Außerdem ignoriere Teheran...
15.11.2007
Ehemaliger iranischer Atomunterhändler wegen Spionage angeklagt
Teheran – Der ehemalige iranische Atomunterhändler Hossein Mussawian ist am Mittwoch wegen Spionage und Geheimnisverrats angeklagt worden. Mussawian habe geheime Informationen an Ausländer weitergegeben, darunter die britische Botschaft, sagte Geheimdienstminister Gholam Hossein Mohseni Edschehi nach einem Bericht der halbamtlichen...
14.11.2007
Iran hat nach eigenen Angaben 3.000 Zentrifugen in Betrieb
Birdschand/Iran – Der Iran hat nach Angaben von Präsident Mahmud Ahmadinedschad erstmals 3.000 Zentrifugen für die Anreicherung von Uran in Betrieb. „Wir haben jetzt 3.000 Maschinen erreicht“, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch vor mehreren tausend Menschen in der ostiranischen Stadt Birdschand. Die Regierung in Teheran hatte bereits zuvor...
07.11.2007
USA: Stilllegung von nordkoreanischer Atomanlage hat begonnen
Seoul – US-Experten haben mit der Stilllegung der nordkoreanischen Atomanlage Yongbyon. Das teilte US-Außenamtssprecher Tom Casey am Montag mit. Er sprach von einem „positiven ersten Schritt, dem hoffentlich noch weitere folgen“. Einzelheiten zu den Arbeiten wollte er nicht nennen. Die Stilllegung werde aber einige Zeit in Anspruch nehmen,...
06.11.2007
Nordkoreanische Atomanlage wird ab Montag stillgelegt
Tokio – US-Experten beginnen am Montag mit der Stilllegung der nordkoreanischen Atomanlage Yongbyon. Das berichtete der US-Sondergesandte Christopher Hill am Samstag in Tokio. Er hoffe, dass die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen seien, sagte Hill. Das US-Team war am Donnerstag in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang eingetroffen...
03.11.2007
Kraftwerk in Arizona aus Sicherheitsgründen abgeriegelt
Phoenix – Sicherheitskräfte im größten Atomkraftwerk der USA haben am Freitag bei einem Vertragsarbeiter einen Sprengsatz entdeckt. Der Arbeiter wurde bei der Einfahrt auf das Gelände angehalten und in Gewahrsam genommen. Das Kraftwerk im Staat Arizona wurde abgeriegelt, der Betrieb lief aber normal weiter, wie ein Sprecher der Palo Verde...
02.11.2007
Französischer Minister misstraut iranischen Atom-Plänen
Paris – Das iranische Atomprogramm stößt bei Frankreich weiter auf Argwohn. Geheimdienstinformationen ließen Misstrauen wegen der Pläne der Teheraner Regierung aufkommen, sagte der französische Verteidigungsminister Hervé Morin während eines Besuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Montag. Hinweise aus anderen Ländern hätten...
30.10.2007
Regierung bewertet Teherans Personalwechsel im Atomkonflikt nicht
Berlin – Die Bundesregierung verzichtet vorerst auf eine Bewertung des iranischen Personalwechsels bei den Verhandlungen über das Teheraner Atomprogramm. Außenamtssprecherin Julia Gross sagte am Montag, zuerst solle das Treffen des EU-Außenbeauftragten Xavier Solana mit dem neuen Chefunterhändler Said Dschalili abgewartet werden, das am...
22.10.2007
Cheney: USA werden einen Iran mit Atomwaffen verhindern
Leesburg/USA – Die USA und die internationale Gemeinschaft werden nach Aussage von US-Vizepräsident Dick Cheney verhindern, dass der Iran Atomwaffen bekommt. „Wir werden dem Iran nicht erlauben, Atomwaffen zu haben“, erklärte Cheney in einer Rede vor dem Washington-Institut für Nahoststudien. Wenn die Regierung in Teheran ihren Kurs...
21.10.2007
Laridschani gibt Amt als Atom-Unterhändler ab
Teheran – Der iranische Atom-Unterhändler Ali Laridschani hat sein Amt niedergelegt. Er wolle sich auf „andere politische Tätigkeiten“ konzentrieren, teilte ein Regierungssprecher am Samstag in Teheran mit. Beobachter führten den Rücktritt auf Differenzen mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad zurück.Laridschanis Nachfolger soll Said...
20.10.2007
Iranischer Atom-Unterhändler tritt ab
Teheran – Der iranische Atom-Unterhändler Ali Laridschani gibt sein Amt auf. Das teilte ein Regierungssprecher am Samstag in Teheran mit. Laridschani wolle sich auf „andere politische Tätigkeiten“ konzentrieren. Nachfolger solle der stellvertretende Außenminister Said Dschalili werden. Laridschani vertrat in internationalen Verhandlungen...
20.10.2007
Atomflug eine „beispiellose Kette von Verfahrensfehlern“
Washington – Der Flug eines mit Atomsprengköpfen bestückten Bombers über mehrere US-Staaten hat für 70 Angehörige der amerikanischen Luftwaffe ein Disziplinarverfahren nach sich gezogen. Der Vorfall sei auf eine „bislang beispiellose Kette von Verfahrensfehlern“ zurückzuführen, kritisierte der stellvertretende Luftwaffenstabschef,...
20.10.2007
Atomflug über USA ein „unverzeihlicher Fehler“
Washington – Die US-Luftwaffe zieht Konsequenzen aus dem Irrflug eines mit Atomsprengköpfen bestückten Bombers über mehrere US-Staaten. Es habe sich dabei um einen „unverzeihlichen Fehler“ gehandelt, der sich nicht wiederholen dürfe, erklärte Luftwaffensekretär Michael Wynne am Freitag in Washington. Der stellvertretende...
20.10.2007
USA loben Nordkoreas Bereitschaft zum Verzicht auf Reaktoranlage
Washington – Die Ankündigung Nordkoreas, die Atomanlage Yongbyon bis zum Jahresende gänzlich schließen zu wollen, ist in den USA auf großes Lob gestoßen. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel, erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus, Gordon Johndroe. Nordkorea gab...
03.10.2007
Umweltschützer erinnern an Atomunglück in Russland vor 50 Jahren
Moskau – Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in der russischen Stadt Tscheljabinsk im Ural an eine Atomkatastrophe vor genau 50 Jahren in einer nahegelegenen Atomanlage erinnert. In der seinerzeitigen sowjetischen Atomwaffenfabrik Majak war es am 29. September 1957 zu einer schweren Explosion gekommen, in deren Folge 23.000...
29.09.2007
EnBW-Chef warnt vor kostspieligen Folgen des Atomausstiegs
Hamburg – Bei einem Ausstieg aus der Atomenergie könnte es nach Ansicht des scheidenden EnBW-Chefs Utz Claassen zu einem drastischen Anstieg der Energiepreise kommen. Der „Bild“-Zeitung sagte Claassen, es sei denkbar, „dass die Kosten der Stromerzeugung mit dem Abschalten der Kernenergie um 20 Prozent oder mehr steigen könnten“. Um...
29.09.2007
USA stellen 25 Millionen Dollar für Öllieferung an Nordkorea bereit
Washington – Die USA stellen 25 Millionen Dollar (17,6 Millionen Euro) für die Lieferung von 50.000 Tonnen Öl an Nordkorea bereit. Das teilte die Regierung in Washington am Freitag mit. Die Zahlung ist Teil einer Vereinbarung über die Beilegung des Atomstreits mit Nordkorea vom Februar. Damals stimmte Pjöngjang in Verhandlungen mit den...
28.09.2007
„Die Wirtschaft stellt sich ihrer Verantwortung“
Berlin – Jürgen Thumann hatte frohe Kunde für die Bundesregierung. „Die deutsche Wirtschaft stellt sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz“, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie. „Wir verstehen uns als Partner der Politik, für eine erfolgreiche Klimapolitik auf Augenhöhe.“ Vergessen die Zeit, als die...
25.09.2007
IAEA verabschiedet Israel-kritische Resolution
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Israel auf ihrer Generalkonferenz am Donnerstag in Wien dafür kritisiert, dass es sein Atomprogramm nicht unter internationale Aufsicht stellt. Außer Israel stimmten nur die USA gegen die Resolution. 53 Staaten votierten dafür, 47 enthielten sich. Die Abstimmung war nötig, weil Israel...
20.09.2007
Brand in japanischem Atomkraftwerk
Tokio – In einem bereits durch ein Erdbeben beschädigten japanischen Atomkraftwerk hat es am Donnerstag gebrannt. Das Feuer auf dem Dach eines Gebäudes außerhalb des kritischen Bereichs wurde nach Angaben der Betreibergesellschaft TEPCO nach einer halben Stunde von einem Arbeiter gelöscht. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, teilte ein...
20.09.2007
Feuer in japanischem Atomkraftwerk
Tokio – In einem japanischen Atomkraftwerk hat es am Donnerstag gebrannt. Das Feuer auf dem Dach eines Gebäudes außerhalb des kritischen Bereichs wurde nach Angaben der Betreibergesellschaft TEPCO nach einer halben Stunde von einem Arbeiter gelöscht. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, teilte ein TEPCO-Sprecher mit. Ursache war vermutlich...
20.09.2007
Schäuble warnte vor Terroristen mit „schmutziger Bombe“
Köln – Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat sich bei seiner jüngsten Terrorwarnung auf die sogenannte schmutzige Bombe bezogen. Die Bundesregierung bekräftigte am Montag, damit seien herkömmliche Sprengkörper gemeint, denen Nuklearmaterial beigemischt sei, und nicht die kompliziert herzustellenden Atombomben. Schäubles Sprecher...
17.09.2007
Uhl: Schäuble bezog sich mit Terrorwarnung auf schmutzige Bombe
Köln – Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat sich bei seiner jüngsten Terrorwarnung nach Ansicht des CSU-Politikers Hans-Peter Uhl auf die sogenannte schmutzige Bombe bezogen. „Es geht nicht um eine Atombombe“, sagte der Bundestagsabgeordnete am Montag im ARD-Morgenmagazin. Terroristen seien aber bemüht, nukleares Material zu...
17.09.2007
USA helfen Vietnam bei friedlicher Nutzung der Atomenergie
Washington – Die USA wollen dem einstigen Kriegsgegner Vietnam bei der friedlichen Nutzung der Atomenergie helfen. Eine entsprechende Vereinbarung sei im vorigen Monat unterzeichnet worden, sagte William Tobey von der Nationalen Atomsicherheitsbehörde der USA am Mittwoch. Vietnam plant die Entwicklung eines eigenen zivilen Atomprogramms....
13.09.2007
Umwelthilfe gibt Gabriel Rückendeckung
Berlin – Die Deutsche Umwelthilfe hat sich hinter den Vorstoß von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) gestellt, die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen vorzeitig abzuschalten. Ein solcher Schritt sei schon allein deshalb zwingend, weil die Atommeiler nicht hinreichend gegen Terrorangriffe aus der Luft geschützt...
04.09.2007
Muslimisches Edikt gegen Atomkraft
Jakarta – Dutzende muslimische Geistliche in Indonesien haben ein Edikt gegen den Bau des ersten Atomkraftwerkes des Landes erlassen. Die potenziellen Gefahren auf der erdbebengefährdeten Insel Java, wo das Kraftwerk errichtet werden soll, überwiegen ihrer Ansicht nach die Vorteile. Deshalb sei das Projekt „haram“, nach islamischem Recht...
03.09.2007
Konzerne gegen Abschalten der älteren Atomkraftwerke
Berlin – Die deutschen Atomkonzerne lehnen die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) geforderte sofortige Abschaltung von sieben älteren Kernkraftwerken ab. Die „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe) zitiert „führende Unternehmenskreise“ mit der Aussage: „Davon halten wir nichts. Man kann Laufzeitübertragungen von alt auf neu...
02.09.2007
Nordkorea will alle Atomanlagen schließen
Genf – Nordkorea will bis Ende des Jahres all seine Atomanlagen schließen. Das ist das Ergebnis direkter Gespräche zwischen den USA und Nordkorea, wie der US-Unterhändler Christopher Hill am Sonntag in Genf mitteilte. Bereits im Februar erklärte sich Nordkorea bereit, seinen Atomreaktor in Yongbyon zu schließen. Daraufhin erhielt Nordkorea...
02.09.2007
Iran verfügt laut Ahmadinedschad über 3.000 Uran-Zentrifugen
Teheran – Der Iran treibt sein umstrittenes Atomprogramm nach offiziellen Angaben weiter voran. Präsident Mahmud Ahmadinedschad erklärte am Sonntag, das Land habe sein Ziel von 3.000 Zentrifugen zur Urananreicherung erreicht. Jede Woche kämen neue hinzu, erklärte Ahmadinedschad der Web-Site des staatlichen Fernsehens zufolge.Die...
02.09.2007
Nordkorea zufrieden über Gespräche mit den USA
Genf – Nordkorea hat sich zufrieden zu den direkten Gesprächen mit den USA über sein Atomwaffenprogramm geäußert. Der erste Verhandlungstag in Genf sei gut gewesen, sagte der nordkoreanische Delegationsleiter Kim Gye Gwan am Samstag: „Ich erwarte, dass dieses Treffen ein fruchtbares Ergebnis haben wird.“ Ins Detail ging Kim nicht. Die...
01.09.2007
Bulgarisches Atomkraftwerk teilweise abgeschaltet
Sofia – Ein automatischer Sicherheitsmechanismus hat am Samstag zur Abschaltung eines Blocks im bulgarischen Atomkraftwerk Kozlodui geführt. Radioaktivität sei nicht ausgetreten, teilte der Betreiber mit. Die Ursache für die Abschaltung des Reaktors russischer Bauart war zunächst nicht bekannt, Experten untersuchten den Vorfall. Zwei ältere...
01.09.2007
Gabriel fordert umgehende Abschaltung alter Atomreaktoren
Berlin – Nach den Störfällen in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel dringt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel darauf, die sieben ältesten Reaktoren in Deutschland umgehend abzuschalten. Für die Sicherheit brächte dies einen hohen Gewinn, sagte der SPD-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). Im Gegenzug...
31.08.2007
85 Prozent der Deutschen für schärfere Atomaufsicht
Hamburg – Rund 85 Prozent der Deutschen wollen einer Greenpeace-Umfrage zufolge schärfere Kontrollen von Atomkraftwerken. Nur zwölf Prozent sind der Meinung, die derzeitigen Kontrollen reichen aus, wie die Umweltorganisation am Mittwoch zu der beim Emnid-Institut in Auftrag gegebenen Studie erklärte. 91 Prozent der Befragten fordern demnach,...
15.08.2007
Atomgespräche im koreanischen Grenzort Panmunjom
Panmunjom – Im Grenzort Panmunjom an der innerkoreanischen Waffenstillstandslinie sind am Dienstag die Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm fortgesetzt worden. Bei den zweitägigen Verhandlungen auf Expertenebene wurden nach Angaben aus Delegationskreisen konkrete Schritte zur Umsetzung des Abkommens vom Februar...
07.08.2007
Ahmadinedschad bekräftigt Festhalten am Atomprogramm
Algier/Wien – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei einem Besuch in Algerien die Absicht bekräftigt, am Atomprogramm des Landes festzuhalten. Zugleich kündigte er am Dienstag vor Journalisten an, dass seine Regierung den Dialog mit allen denjenigen Staaten einstellen wolle, die dem Iran das Recht auf die friedliche Nutzung der...
07.08.2007
UN-Experten begutachten japanischen Atomreaktor
Kashiwazaki – Drei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Japan haben Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit einer Untersuchung des beschädigten Kernkraftwerks in Kashiwazaki begonnen. Das Team unter Leitung von Philippe Jamet nahm seine Inspektion am Montag auf und will am Freitag zu Gesprächen mit Behördenvertretern nach...
06.08.2007
IAEA-Experten untersuchen japanisches Atomkraftwerk
Tokio – Knapp drei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Japan untersuchen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) das beschädigte Kernkraftwerk in Kashiwazaki. Das Team unter Leitung von Philippe Jamet traf am Sonntag in Tokio ein, die Inspektion des Reaktors sollte am Montag beginnen. In der Anlage in Kashiwazaki – gemessen...
05.08.2007
Vernebelungsanlagen sollen Atommeiler vor Terror schützen
Frankfurt/Main – Die deutschen Atomkraftwerke sollen mit Vernebelungsanlagen vor Terrorangriffen aus der Luft geschützt werden. Die erste soll demnächst im niedersächsischen AKW Grohnde in Betrieb gehen. E.ON hat für seine fünf Kernkraftwerke entsprechende Anträge gestellt. Auch der Konzern RWE will seine AKW mit den Anlagen ausrüsten;...
03.08.2007
Atomausstieg im Schnellverfahren
Frankfurt/Main – Baumängel in Biblis und Brunsbüttel, Feuerkrise in Krümmel: Von den 17 aktiven Atomreaktoren in Deutschland stehen derzeit sechs still, drei weitere produzieren rechnerisch nur für den Export. Während die Atomwirtschaft noch um Restlaufzeiten feilscht, gehen immer mehr Nuklearmeiler wegen Sicherheitspannen vom Netz. „Der...
03.08.2007
Belgische Grüne kritisieren Verschiebung von Atomausstieg
Brüssel – Die belgischen Grünen haben die geplante Verschiebung des 2003 beschlossenen Atomausstiegs scharf kritisiert. Die angestrebte Verlängerung der Laufzeiten mehrerer Atomkraftwerke nütze nur dem Stromversorger Electrabel-Suez, dem sie Mehreinnahmen von sechs bis acht Milliarden Euro bescheren werde, sagte der grüne Senator José...
03.08.2007
Aufklärung der AKW-Pannen kann laut Trauernicht Monate dauern
Köln – Die Aufklärung der Pannenserie in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel kann nach Ansicht der zuständigen schleswig-holsteinischen Sozialministerin noch Monate dauern. „Es handelt sich um hochkomplexe technische Angelegenheiten und darüber hinaus um menschliche Fehler“, sagte Gitta Trauernicht am Mittwoch im...
01.08.2007
UN-Inspekteure untersuchen iranische Atomanlage
Teheran – Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben am Montag erstmals seit Januar wieder den im Bau befindlichen iranischen Atomreaktor in Arak untersucht, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Die Inspektion des 40-Megawatt-Forschungsreaktors habe fünf Stunden gedauert. Nähere Einzelheiten wurden nicht...
30.07.2007
Gabriel sieht Atomkraftwerke durch Terror gefährdet
Berlin – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sieht alte Kernkraftwerke nur unzureichend vor Terroranschlägen geschützt. Der SPD-Politiker sagte der „Berliner Zeitung“, Atommeiler, die kaum gegen terroristische Angriffe wie gezielte Flugzeugabstürze gesichert seien, müssten sofort vom Netz genommen werden. Schleswig-Holsteins...
28.07.2007
Vattenfall will mit „gläsernen Kraftwerken“ Vertrauen zurückgewinnen
Geesthacht – Mit „gläsernen Kraftwerken“ will der Betreiber Vattenfall Vertrauen zurückgewinnen. So lässt der Energiekonzern eine eigene Expertenkommission die Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel untersuchen, plant ein Bürgertelefon und lädt Medienvertreter in den derzeit stillstehenden Reaktor Krümmel ein....
27.07.2007
Heftige Kritik an Atom-Vereinbarung mit Libyen
Frankfurt/Main – Die geplante Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Libyen auf dem Atomsektor ist auf Kritik bei deutschen Politikern gestoßen. „Politisch ist dieses Geschäft problematisch“, sagte der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, dem „Handelsblatt“. Grünen-Chef Reinhard Bütikofer warf dem französischen...
27.07.2007
Kritik an Sarkozys Atom-Abkommen mit Libyen
Tripolis – Frankreich und Libyen haben ein Abkommen über die friedliche Nutzung der Atomkraft abgeschlossen. Die Vereinbarung, die der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und der libysche Staatschef Muammar Gaddafi am Mittwoch in Tripolis trafen, wurde von der französischen Opposition scharf kritisiert. Der Grüne Europa-Abgeordnete...
26.07.2007
50 Jahre Radioaktivitätskontrolle auf dem Schauinsland
Salzgitter – Genaue Daten über Atom-Zwischenfälle liefert eine Mess-Station auf einem Berg bei Freiburg seit fünfzig Jahren. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Donnerstag mitteilte, werden auf dem Schauinsland seit 1957 kontinuierlich die Folgen von Atomwaffenversuchen, die Abgaben von zivilen Nuklearanalagen und auch die...
26.07.2007
Politische Diskussion zwischen CDU und SPD um AKW-Laufzeiten
Berlin/Hamburg – Vor dem Hintergrund der Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel geht in Deutschland die politische Diskussion um die Verkürzung von Laufzeiten weiter. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil fordert vom Koalitionspartner CDU, stärkere Kontrollen von Atomkraftwerken und eine Änderung des Atomgesetzes...
26.07.2007
IAEA schickt kommende Woche Inspekteure in den Iran
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nimmt ihre Inspektionen im Iran wieder auf. Anfang kommender Woche würden Experten zur Baustelle eines iranischen Schwerwasserreaktors bei Arak geschickt, teilte der stellvertretende IAEA-Generaldirektor Olli Heinonen am Dienstag in Wien mit. Er hatte zuvor mit einer iranischen Delegation...
24.07.2007
Japanische Regierung lässt IAEA-Inspektionen in Kashiwazaki doch zu
Kashiwazaki – Nach dem schweren Erdbeben im Nordwesten Japans will die Regierung in Tokio nun doch Inspektionen des Atomkraftwerks Kashiwazaki durch die Internationale Energiebehörde (IAEA) zulassen. Zunächst hatte die Regierung ein solches Angebot abgelehnt, änderte ihre Haltung aber nun auf Druck örtlicher Behörden, wie die...
22.07.2007
Schwerer Imageverlust für Japans Atomindustrie
Tokio – Die japanische Atomindustrie hat ehrgeizige Pläne. In den kommenden zehn Jahren sollen elf neue Reaktoren gebaut werden. Beflügelt werden die Pläne von der aktuellen Klima-Diskussion um die schädlichen Folgen der Treibhausgase. Doch das öffentliche Ansehen der Kernkraft hat in Japan in den vergangenen Tagen einen herben Rückschlag...
21.07.2007
Vattenfall-Chef räumt „Bunkermentalität“ von AKW-Mitarbeitern ein
Hamburg – Viele Mitarbeiter in Vattenfall-Atomkraftwerken haben nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden des schwedischen Mutterkonzerns Hemmungen im Umgang mit der Öffentlichkeit und hegen eine „Bunkermentalität“. Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ sagte Lars Göran Josefsson laut Vorabmitteilung: „Unsere Mitarbeiter haben keine...
21.07.2007
Nordkorea fordert Leichtwasserreaktoren
Peking – Nordkorea fordert als Belohnung für seine eingeleitete atomare Abrüstung die Lieferung von Leichtwasserreaktoren. Sie wurde vom nordkoreanischen Atomunterhändler Kim Gye Gwan am Samstag in Peking erhoben. Die von Pjöngjang in den Sechs-Länder-Gesprächen mit den USA, Südkorea, China, Russland und Japan eingegangenen...
21.07.2007
Bundesbürger gegen längere Nutzung von Atomkraftwerken
Hamburg – Angesichts der Zwischenfälle in den Atommeilern Krümmel und Brunsbüttel verschlechtert sich die Einstellung der Bundesbürger zur Kernenergie. Inzwischen lehnen 54 Prozent der Deutschen eine über 2021 hinausgehende Nutzung der bestehenden AKW ab, wie das am Freitag veröffentlichte ZDF-“Politbarometer“ zeigt. Im März waren es...
20.07.2007
Gabriel regt Wechsel zu Ökostrom an
Berlin – Angesichts der Pannenserie in Atomkraftwerken hat Umweltminister Sigmar Gabriel allen Verbrauchern ans Herz gelegt, auf Ökostrom-Anbieter umzusteigen. „Jeder hat natürlich die Möglichkeit, durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter den Atomausstieg selbst zu vollziehen. Je mehr Kunden zu Anbietern wechseln, die auf Atomkraft...
19.07.2007
Vattenfall will Atomkraftwerke nicht an E.ON verkaufen
Düsseldorf – Der Energiekonzern Vattenfall will seine Anteile an den umstrittenen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel nicht an den Partner E.ON verkaufen. Dies sagte der Vorstandschef der schwedischen Vattenfall-Gruppe, Lars Göran Josefsson, der „Wirtschaftswoche“. Vattenfall hält 66,7 Prozent am AKW Brunsbüttel und 50 Prozent an...
19.07.2007
Grüne fordern stärkere Atomaufsicht
Kiel – Vor dem Hintergrund der aktuellen Zwischenfälle in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel haben die Grünen eine stärkere Atomaufsicht gefordert. Die Auseinandersetzungen hätten gezeigt, dass die Aufsicht bisher unbefriedigend funktioniere, erklärte der Grünen-Bundesvorsitzende Reinhard Bütikofer am Donnerstag. „Man muss...
19.07.2007
Weitere Fortschritte bei Nordkorea-Gesprächen ungewiss
Peking – Nach der Abschaltung des einzigen nordkoreanischen Atomreaktors sind weitere Fortschritte in den Sechs-Parteien-Gesprächen derzeit ungewiss, wie am Donnerstag aus Kreisen der südkoreanischen Delegation verlautete. Die USA hatten gehofft, dass bei den Verhandlungen in dieser Woche in Peking ein Stichtag festgelegt werden könnte, bis...
19.07.2007
Betreiber von japanischem Reaktor korrigiert Fehlinformationen
Kashiwazaki – Nach dem schweren Erdbeben in Japan gerät die Informationspolitik der Betreiber des beschädigten Atomkraftwerks Kashiwazaki immer mehr in die Kritik. Die Firma TEPCO musste am Mittwoch weitere Fehlinformationen korrigieren. So seien rund 400 Fässer mit Atommüll umgekippt und nicht 100, wie zunächst angegeben, erklärte das...
18.07.2007
Europa-Chef von Vattenfall zurückgetreten
Berlin/Kiel – Nach der Pannenserie in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel ist der Europa-Chef von Vattenfall, Klaus Rauscher, zurückgetreten. Rauscher erklärte am Mittwoch, es seien Fehler gemacht worden, für die er die Verantwortung zu tragen habe. Vattenfall-Präsident Lars G. Josefsson nahm den Rücktritt Rauschers an und sagte...
18.07.2007
Mehr Radioaktivität aus Reaktor ausgetreten als zunächst bekannt
Kashiwazaki – Aus der japanischen Atomanlage Kashiwazaki ist nach dem schweren Erdbeben am Montag deutlich mehr Radioaktivität ausgetreten als zunächst bekannt. Das Leck sei eineinhalb Mal so groß wie bislang angegeben, erklärte der Kraftwerksbetreiber LEPC am Mittwoch und berief sich auf einen Rechenfehler. Statt der angegebenen 60.000...
18.07.2007
Greenpeace kritisiert Sicherheit von Atommeilern
Berlin – Nach den Pannenserien in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace massive Kritik an Betreibern und Aufsichtsbehörden geübt. Das Problem sei, dass wichtige Informationen über die Kraftwerkssicherheit oft über Jahre zurückgehalten würden, sagte Greenpeace-Experte Heinz Smital am...
18.07.2007
IAEA: Vier weitere nordkoreanische Atomanlagen geschlossen
Kuala Lumpur/Peking – Nordkorea hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) seine fünf wichtigsten Nuklearanlagen stillgelegt. Neben dem Reaktor Yongbyon seien vier weitere Anlagen heruntergefahren worden, sagte IAEA-Direktor Mohamed ElBaradei am Mittwoch bei einem Besuch in Malaysia. Einige seien von UN-Inspekteuren...
18.07.2007
Bundesumweltminister will über AKW-Restlaufzeiten sprechen
Hamburg – Nach den Pannenserien in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel will Umweltminister Sigmar Gabriel mit den vier großen Stromversorgern über die Restlaufzeiten von Atommeilern reden. Ziel sei es, die älteren, störanfälligen Anlagen früher vom Netz zu nehmen als im Atomkonsens vorgesehen, sagte der SPD-Politiker am Dienstag....
17.07.2007
Vattenfall entlässt Atomsparten-Chef Thomauske
Hamburg – Nach der Pannenserie im Kernkraftwerk Krümmel hat der Betreiber Vattenfall den Chef seiner Atomsparte entlassen und eine Expertengruppe eingerichtet, die die Vorgänge untersuchen soll. „Wir wollen damit verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen“, teilte der Vorstand am Montag in Berlin mit. Der Bundesumweltminister begrüßte...
16.07.2007
Das Positive in jeder Katastrophe
Spiegelau – Grau und elend ragen tote Fichtenstümpfe in den blauen Sommerhimmel. Es sieht aus wie nach der Apokalypse. Aber Sigmar Gabriel ist wohlgemut. „Schauen Sie gut hin, vor allem die Städter“, sagt der Umweltminister fröhlich. „Sie mögen denken, das ist schlimm, aber es ist gar nicht schlimm.“ Denn ja, wirklich, unter den...
16.07.2007
Hamburg – Zweieinhalb Wochen nach den Zwischenfällen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel hat die Betreibergesellschaft Vattenfall personelle Konsequenzen gezogen. Der Energiekonzern setzte am Montag den Geschäftsführer seiner Atomsparte, Bruno Thomauske, ab. Vorangegangen waren Pannen und Komplikationen in den beiden Kraftwerken,...
16.07.2007
IAEA bestätigt Abschaltung von nordkoreanischem Reaktor
Bangkok – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Montag die Abschaltung des nordkoreanischen Reaktors Yongbyon bestätigt. UN-Inspekteure hätten am Vortag berichtet, dass die Anlage heruntergefahren worden sei, sagte IAEA-Leiter Mohamed ElBaradei in Bangkok und bescheinigte der nordkoreanischen Regierung eine gute Zusammenarbeit....
16.07.2007
IAEA überprüft Abschaltung von nordkoreanischem Reaktor
Seoul – Nordkorea hat nach eigenen Angaben seinen Atomreaktor Yongbyon abgeschaltet. Das Außenministerium in Pjöngjang sagte am Sonntag weitere Fortschritte in den Verhandlungen zu. Voraussetzung sei allerdings, dass die USA und Japan ihre „feindliche Politik“ gegenüber Nordkorea aufgäben, erklärte das Ministerium nach einem Bericht der...
15.07.2007
Vattenfall-Konzernchef Josefsson tadelt Krisenmanagement
Berlin – Der schwedische Mutterkonzern des Kraftwerksbetreibers Vattenfall hat das Krisenmanagement des Unternehmens bei der jüngsten Pannenserie scharf kritisiert. Vorstandschef Lars Göran Josefsson sagte der „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe): „Es hat sich eine äußerst unglückliche Situation in Deutschland entwickelt.“ Aus der...
15.07.2007
IAEA überprüft Abschaltung von nordkoreanischem Reaktor
Seoul – Nordkorea hat nach eigenen Angaben seinen Atomreaktor Yongbyon abgeschaltet. Pjöngjang sei außerdem bereit, sein Nuklearprogramm offen zu legen, wenn die USA im Gegenzug ihre Sanktionen aufheben würden, sagte der Diplomat Kim Myong Gil, ein Vertreter Nordkoreas bei den Vereinten Nationen. Experten der Internationalen...
15.07.2007
„Spiegel“: Vattenfall will aus Krümmel und Brunsbüttel aussteigen
Hamburg – Nach den Störfällen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel überlegt der Energieversorger Vattenfall nach „Spiegel“-Informationen, die Betreiberlizenz für beide Reaktoren an E.ON abzugeben. Es habe bereits Gespräche zwischen beiden Konzernen gegeben, berichtete das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab. Der...
14.07.2007
UN-Inspekteure in Nordkorea eingetroffen
Seoul – Zur Überwachung der vereinbarten Abschaltung des Reaktors Yongbyon sind am Samstag zehn Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Nordkorea eingetroffen. Das Team wollte noch im Lauf des Tages zu der Anlage nordöstlich der Hauptstadt Pjöngjang aufbrechen, wie die chinesische staatliche kontrollierte...
14.07.2007
FDP fordert Stilllegung von Akw Krümmel
Frankfurt/Main – Das Atomkraftwerk Krümmel sollte nach Ansicht der FDP wegen der Pannenserie stillgelegt werden. „Wir haben immer gesagt: Unsichere Kraftwerke gehören abgeschaltet“, sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel der „Berliner Zeitung“. Nur so könne gewährleistet werden, dass sichere Akws Bestandteil eines vernünftigen...
14.07.2007
Iran zu Besuch von IAEA-Inspekteuren bereit
Teheran – Der Iran will Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wieder Besuche in seiner Atomanlage erlauben, wie die IAEA am Freitag mitteilte. Teheran sei außerdem bereit, Fragen zu seinem Nuklearprogramm zu beantworten. Die Regierung habe sich bei einem Treffen mit einer IAEA-Delegation in den vergangenen Tagen zu den...
13.07.2007
Staatsanwaltschaft lässt Atomkraftwerk Krümmel durchsuchen
Kiel – Wegen der Pannenserie in Atomkraftwerken des Stromkonzerns Vattenfall werden jetzt auch Polizei und Staatsanwaltschaft aktiv: Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat am Freitag das seit einem Brand am 28. Juni stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel durchsuchen lassen. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Schulz hatte sich Vattenfall...
13.07.2007
Staatsanwaltschaft lässt Atomkraftwerk Krümmel durchsuchen
Kiel – Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat das nach einer Panne stillgelegte Atomkraftwerk Krümmel durchsuchen lassen. Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Klaus-Dieter Schulz hat sich der Betreiber Vattenfall geweigert, die Personalien eines Reaktormitarbeiters zu nennen, der als Zeuge befragt werden sollte. Daraufhin sei ein...
13.07.2007
Vattenfall lenkt im Atomstreit ein
Frankfurt/Main – Im Streit über die Aufklärung der Pannen im Atomkraftwerk Krümmel hat der Betreiber Vattenfall eingelenkt. Die Atomaufsicht soll nun doch die bei dem Zwischenfall Ende Juni beteiligten Mitarbeiter direkt befragen, wie Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am Donnerstag mitteilte. Er machte deutlich, dass er das Wiederanfahren...
12.07.2007
ElBaradei erwartet reibungslose Reaktorabschaltung in Nordkorea
Seoul/Peking – Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, erwartet nach eigenen Worten eine reibungslose Abschaltung des nordkoreanischen Atomreaktors Yongbyon. Der Stopp könne innerhalb eines Monats beendet sein, erklärte ElBaradei. Das chinesische Außenministerium teilte am Donnerstag mit, die...
12.07.2007
ElBaradei erwartet reibungslose Reaktorabschaltung in Nordkorea
Seoul – Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, erwartet nach einen Worten eine reibungslose Abschaltung des nordkoreanischen Atomreaktors. Diese könnte innerhalb eines Monats abgeschlossen sein. Inspektoren der IAEA sollen vermutlich schon am Samstag nach Nordkorea reisen, um die Abschaltung des Reaktors...
12.07.2007
Merkel fordert umfassende Aufklärung der Pannenserie in Krümmel
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erstmals öffentlich zu der Pannenserie im Atomkraftwerk Krümmel geäußert und ein Machtwort gesprochen. „Das muss aufgeklärt werden. Und zwar striktissimi, sonst können wir im Alltag die Sicherheit, auch als Überwachungs-, Bewachungs- und Kontrollbehörden, nicht sicherstellen“, forderte...
10.07.2007
Betriebsgenehmigungen für AKW sind an Personen gebunden
Hamburg – In der Diskussion über die Pannenserie in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel wird zunehmend die Forderung nach Entzug der Betreiberlizenz laut. Vor allem Umweltverbände und die Grünen wollen Vattenfall die Genehmigung wegnehmen lassen. Die schleswig-holsteinische Aufsichtsbehörde lässt derzeit die Grundlagen dafür...
09.07.2007
Neue Panne beim AKW Brunsbüttel erhöht Druck auf Vattenfall
Hamburg – Die Pannenserie in Atomkraftwerken reißt nicht ab und setzt den Betreiber Vattenfall immer stärker unter Druck. Am Wochenende wurde bekannt, dass es auch beim Wiederanfahren des abgeschalteten Akw Brunsbüttel vor einer Woche zu zwei Störungen kam. Das Unternehmen teilte die Panne der Öffentlichkeit erst am Sonntag mit, nachdem das...
08.07.2007
Nordkorea erwägt frühere Schließung seines Atomreaktors
Seoul – Nordkorea ist möglicherweise früher als geplant bereit, seinen umstrittenen Atomreaktor stillzulegen. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete am Freitag, dies könnte schon geschehen, wenn ein Zehntel der in den Sechsländergesprächen zugesagten Energielieferungen das kommunistische Land erreicht hätten. Dies...
06.07.2007
Schmoldt: Spitzenposition bei Kernforschung behalten
Chemnitz – Der Chef der Energiegewerkschaft IG BCE, Hubertus Schmoldt, hat vor einem Ende der Kernforschung in Deutschland gewarnt. Selbst wenn es zu einem Ausstieg aus der Atomenergie käme, müsse die Forschung mit unverminderter Intensität fortgeführt werden, sagte Schmoldt der Chemnitzer „Freien Presse“ (Donnerstagausgabe). Mit dem...
05.07.2007
Kernenergie – Klimaschützer oder Entwicklungshemmer?
Hamburg – Für die einen sind Atomkraftwerke unverzichtbare Klimaschützer. Für die anderen eine Bedrohung und Lähmung alternativer Energien. Über die Frage, ob die von Deutschland angestrebte Reduzierung der CO2-Emission auch ohne Kernenergie erreicht werden kann, streiten Energieunternehmen und Umweltorganisationen, Wirtschaft und Politik....
02.07.2007
Reaktor Brunsbüttel wieder am Netz
Kiel – Das Atomkraftwerk Brunsbüttel ist am Sonntagnachmittag wieder ans Netz gegangen. Der Meiler lieferte damit drei Tage nach seiner Schnellabschaltung wegen eines Kurzschlusses in einer E.ON-Schaltanlage außerhalb des Reaktors wieder Strom, wie der Sprecher der Betreiberfirma Vattenfall, Ivo Banek, erklärte. Nach der Erlaubnis des für...
01.07.2007
„Man hat es nicht mit einem Spaßbad zu tun“
Geesthacht – Während im abgeschalteten Kernkraftwerk Krümmel noch immer der ausgebrannte Transformator heruntergekühlt werden muss, erhitzten sich in Geesthacht vor den Toren des Meilers die Gemüter der Atomkraftgegner. „Das Feuer war nur 50 Meter vom Reaktor entfernt“, sagt Jochen Stay am Sonntag. Hätte es an anderer Stelle gebrannt,...
01.07.2007
Brunsbüttel geht wieder ans Netz
Kiel – Das am Donnerstag notabgeschaltete Atomkraftwerk Brunsbüttel ist am Samstag wieder angefahren worden und sollte in der Nacht zum Sonntag ans Netz gehen. Das teilte die Betreiberfirma Vattenfall mit. Dagegen bleibt das nach einem Brand abgeschaltete Atomkraftwerk Krümmel vorerst außer Betrieb, wie das schleswig-holsteinische...
30.06.2007
Gabriel sieht AKW-Zwischenfälle als Bestätigung des Atomausstiegs
Berlin – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel als Beleg gewertet, dass der Atomausstieg aus Sicherheitsgründen nötig sei. „Es zeigt, dass je länger ein Kraftwerk läuft desto höher die Störanfälligkeit“, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Noch fehlten...
29.06.2007
Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nach Störfällen heruntergefahren
Hamburg – Nach einem Brand und einem Netzproblem sind die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel am Donnerstag per Schnellabschaltung heruntergefahren worden. Radioaktive Strahlung wurde bei den beiden Störfällen nicht frei, wie das zuständige Gesundheitsministerium in Schleswig-Holstein mitteilte. Die Zwischenfälle ließen gleichwohl die...
28.06.2007
IAEA-Team besucht nordkoreanischen Atomreaktor
Seoul/Tokio – Zum ersten Mal seit fünf Jahren haben sich Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) am Donnerstag auf den Weg zum nordkoreanischen Atomreaktor Yongbyon gemacht. Dort sollten Einzelheiten zur vereinbarten Stilllegung des Reaktors besprochen werden, erklärte der Leiter der Gruppe, der stellvertretende...
28.06.2007
Südkorea beginnt am Samstag mit Reislieferungen
Seoul – Nach dem Einlenken Nordkoreas im Atomstreit will Südkorea noch in dieser Woche mit den versprochenen Reislieferungen beginnen. Die erste Ladung werde am Samstag auf den Weg gehen, kündigte Vereinigungsminister Lee Jae Joung am Dienstag auf einer Pressekonferenz an. Südkorea hatte sich schon im April bereit erklärt, 400.000 Tonnen...
26.06.2007
Nordkorea will Hill zufolge Plutonium-Reaktor schließen
Tokio – Nordkorea und die USA haben sich auf einen dreiwöchigen Zeitrahmen für die Schließung des Plutonium produzierenden Reaktors Yongbyon des kommunistischen Landes verständigt. Das teilte der amerikanische Sondergesandte Christopher Hill am Samstag vor Journalisten in Tokio mit. Diese Frist laufe seit Freitag. Hill zeigte sich erfreut,...
23.06.2007
US-Sondergesandter Hill beendet Nordkorea-Besuch
Seoul – Der amerikanische Sondergesandte Christopher Hill hat am Freitag eine positive Bilanz seines Überraschungsbesuchs in Nordkorea gezogen. Er habe mit dem nordkoreanischen Atomunterhändler Kim Gye Gwan und Außenminister Pak Ui Chun „gute Gespräche“ gehabt“, sagte der Ministerialdirektor des US-Außenministeriums in einem Bericht...
22.06.2007
US-Sondergesandter Hill in Nordkorea eingetroffen
Seoul – Der amerikanische Sondergesandte Christopher Hill ist am Donnerstag überraschend zu Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm nach Pjöngjang gereist. Es ist der erste Besuch eines ranghohen US-Beamten in dem kommunistischen Land seit fünf Jahren. Hill wolle am Donnerstag und Freitag mit der nordkoreanischen Führung über...
21.06.2007
Nordkorea will Atomreaktor laut Interfax Ende Juli abschalten
Moskau – Nordkorea will seinen Atomreaktor Yongbyon laut Interfax in der zweiten Juli-Hälfte abschalten. Die russische Nachrichtenagentur bezog sich in ihrem Bericht vom Montag auf einen nordkoreanischen Delegierten in Peking, der nicht namentlich genannt wurde. Dieser wurde mit den Worten zitiert, dass es etwa einen Monat dauern werde, den...
18.06.2007
Nordkorea lädt IAEA zu Gesprächen über Reaktorabschaltung ein
Seoul – Nordkorea macht anscheinend ernst mit der schon im Februar vereinbarten Abschaltung seines wichtigsten Atomreaktors und hat Inspektoren der IAEA zu Gesprächen eingeladen. Bei diesem Arbeitstreffen soll es um die Modalitäten der Abschaltung gehen, wie die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Samstag berichtete. Der...
17.06.2007
Iran kündigt Fortsetzung der Atomgespräche an
Teheran – Der Iran hat am Sonntag eine Fortsetzung der Atomgespräche mit Vertretern der Europäischen Union angekündigt. Die Verhandlungen zwischen dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana und dem iranischen Unterhändler Ali Laridschani sollten in den kommenden Tagen wieder aufgenommen werden, sagte der Sprecher des Außenministeriums in...
17.06.2007
Gespräch über iranisches Atomprogramm geplatzt
Wien – Ein geplantes Treffen zwischen einem iranischen Atomunterhändler und dem Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist am Montag abgesagt worden. Das Gespräch zwischen Jawid Waidi und IAEA-Chef Mohammed ElBaradei in Wien galt als Test für die Bereitschaft des Irans, Einzelheiten seines Atomprogramms offenzulegen. Aus...
10.06.2007
IEA fordert von Deutschland Abkehr vom Atomausstieg
Berlin – Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat Deutschland aufgefordert, den Atomausstieg zurückzunehmen. Dieser habe negative Folgen für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit und eine preisgünstige Stromerzeugung, sagte IEA-Chef Claude Mandil am Montag in Berlin. Wirtschaftsminister Michael Glos stimmte ihm zu und bekräftigte...
04.06.2007
Umweltschützer warnen vor Explosion von russischem Atommüll
Oslo – Norwegische Umweltschützer haben am Freitag davor gewarnt, dass ein Atommülllager in der russischen Arktis jeden Tag explodieren könnte. Die abgebrannten Kernbrennstäbe lagern in drei Tanks am Ufer der Andrejewa-Bucht auf der Halbinsel Kola, nur 45 Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt. „Wir sitzen auf einem Pulverfass“,...
01.06.2007
Iran will früheres Atomprogramm offen legen
Madrid – Unter der Drohung neuer UN-Sanktionen hat sich die iranische Regierung bereit erklärt, Details ihres früheren Atomprogramms offenzulegen. Der iranische Unterhändler Ali Laridschani habe angeboten, diese Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zur Verfügung zu stellen, verlautete am Freitag aus informierten...
01.06.2007
Kein Ergebnis bei innerkoreanischen Gesprächen
Seoul – Die innerkoreanischen Gespräche auf Ministerebene gehen am Freitag ohne Vereinbarung zu Ende. Grund ist die nordkoreanische Weigerung, sein Atomwaffenprogramm einzustellen. Pjöngjang hat erklärt, dies werde solange nicht geschehen, bis eingefrorene nordkoreanische Auslandsguthaben in Höhe von 25 Millionen Dollar (18,6 Millionen Euro)...
01.06.2007
Roh glaubt an Aufgabe des Atomprogramms Nordkoreas
Seoul – Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun hat die Erwartung geäußert, dass Nordkorea letztlich sein Atomwaffenprogramm im Tausch gegen Sicherheitsgarantien, Hilfsleistungen und normale Beziehungen mit den USA aufgeben wird. Er glaube, dass Pjöngjang sein Nuklearprogramm lediglich als Verhandlungsmasse betrachte, sagte Roh in einem...
31.05.2007
Nordkorea sieht USA in Abrüstungsprozess am Zug
Pjöngjang/Seoul – Im Ringen um eine atomare Abrüstung Nordkoreas sieht Pjöngjang weiterhin die USA am Zuge. Vizeaußenminister Kung Sok Ung bekräftigte am Mittwoch im Gespräch mit einer Delegation des Deutschen Bundestags zwar die Bereitschaft, den Reaktor Yongbyon abzuschalten und Kontrolleure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)...
30.05.2007
ElBaradei fordert drastische Reform der internationalen Atomaufsicht
Luxemburg – IAEA-Generalsekretär Mohamed ElBaradei hat eine drastische Reform der internationalen Atomaufsicht gefordert. Er werde in den nächsten Wochen ein Maßnahmenbündel vorlegen, um die offenkundigen Mängel bei der Kontrolle des Atomwaffensperrvertrags zu beseitigen, kündigte der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde...
24.05.2007
USA für weitere Sanktionen gegen den Iran
New York – Die USA fordern strengere Sanktionen gegen den Iran, um die Regierung zu einem Verzicht auf die Urananreicherung zu bewegen. Nach der Vorlage eines neuen Berichts der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalilzad, der bisher ausgeübte Druck auf die Regierung in...
24.05.2007
Glos erklärt Kernkraft zum „wesentlichen Element“ in Energiekonzept
Berlin – In der Klimadebatte gerät der Atomausstieg immer heftiger unter Beschuss. Wirtschaftsminister Michael Glos verlangte am Mittwoch erneut längere Laufzeiten für die 17 deutschen Meiler und erklärte die Kernkraft zu einem „wesentlichen Element“ seines Energiekonzepts. Dies will Glos beim Energiegipfel am 3. Juli auf die...
23.05.2007
Iran weitet laut IAEA Programm zur Urananreicherung aus
Wien – Der Iran missachtet einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge weiterhin die Forderung des UN-Sicherheitsrats nach einem Stopp seines Programms zur Urananreicherung. Stattdessen habe Teheran das Programm sogar ausgeweitet, heißt es in dem am Mittwoch in Wien von IAEA-Generalsekretär Mohamed ElBaradei...
23.05.2007
USA streben Beschwerde gegen IAEA-Chef an
Wien – Die USA streben im Zusammenhang mit dem Streit um das iranische Atomprogramm eine formelle Beschwerde gegen den IAEA-Chef Mohamed ElBaradei an. Das verlautete am Dienstag am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien aus Diplomatenkreisen. Grund für die Beschwerde sind demnach jüngste Äußerungen ElBaradeis, dass es...
22.05.2007
BDI warnt vor höheren Energiekosten bei Atomausstieg
Karlsruhe – BDI-Präsident Jürgen Thumann hat vor noch höheren Energiekosten gewarnt, sollte der Atomausstieg wie vereinbart vollzogen werden. Thumann sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung des Deutschen Atomforums in Karlsruhe, Atomenergie biete neben der Braunkohle die kostengünstigste Stromerzeugung. Ein Ausstieg würde die Strompreise...
22.05.2007
Neue Gespräche zu iranischem Atomprogramm Ende Mai
Teheran/Wien – Im Streit über das iranische Atomprogramm haben EU-Chefdiplomat Javier Solana und der Teheraner Unterhändler Ali Laridschani weitere Gespräche vereinbart. Beide wollten am 31. Mai zusammenkommen, berichtete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag. Über den Ort wurde zunächst nichts bekannt. Solana und...
15.05.2007
Steinmeier sieht nur diplomatische Lösung des Atomstreits mit Iran
Halle – Im Atomstreit mit dem Iran darf es für Außenminister Frank-Walter Steinmeier nur eine diplomatische Lösung geben. Bei MDR INFO sagte der SPD-Politiker am Freitag, die Katastrophe stehe allen vor Augen, wenn man einen zweiten militärischen Konflikt in der Region hätte. Insofern bleibe nichts anderes übrig, als mit den Mitteln zu...
11.05.2007
E.ON Kauf von Land für Atomkraftwerk in Finnland verweigert
Helsinki – Der deutsche Energiekonzern E.ON darf in der südfinnischen Stadt Loviisa kein Land für den Bau eines neuen Kernkraftwerks kaufen. Das Gemeindeparlament der Stadt wies am Mittwoch ein Kaufangebot des Unternehmens in Höhe von 6,5 Millionen Euro mit 16 zu 11 Stimmen zurück. Deutschlands größter Energieversorger hatte im April...
10.05.2007
Berliner Treffen bereitet Atomgespräche mit Iran vor
Berlin – Das weitere Vorgehen im Streit mit dem Iran über dessen Atompolitik wollen hochrangige Diplomaten der fünf Vetostaaten im Sicherheitsrat und Deutschlands in Berlin beraten. Das Treffen findet am morgigen Donnerstag am Rande eines Treffens der politischen Direktoren der G-8-Staaten statt, wie das Auswärtige Amt bestätigte. Zu dem...
09.05.2007
Gabriel sieht sich in Atomfrage durch Gutachten bestätigt
Stuttgart – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht sich in seiner ablehnenden Haltung zur Atomenergie durch ein vom Kanzleramt bestelltes Gutachten zur Klima- und Energiepolitik bestätigt. Der SPD-Politiker sagte der „Stuttgarter Zeitung“ (Mittwochausgabe): „Wir können den CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent...
08.05.2007
Nordkorea nach Geldeingang zur Abschaltung von Reaktor bereit
Pjöngjang – Nordkorea ist zur Abschaltung seines Atomreaktors Yongbyon bereit, sobald ein von den USA freigegebenes Guthaben von 25 Millionen Dollar (knapp 19 Millionen Euro) in Pjöngjang eingegangen ist. Die Abschaltung könne sofort vorgenommen werden, erklärte Vizeaußenamtssprecher Ri Kyon Son am Montag der Fernsehnachrichtenagentur APTN....
07.05.2007
Jordanien: Genügend Uran für Atomprogramm
Amman – Jordanien besitzt nach eigenen Angaben ausreichend Uran, um sein Anfang des Jahres angekündigtes Atomprogramm zu starten. Allerdings fehlten noch eine gesetzliche Regelung und Fachleute, sagte der Industrielle Chaled al Schraideh am Samstag der amtlichen Nachrichtenagentur Petra. König Abdullah II. kündigte im Januar an, sein Land...
05.05.2007
EU-Umweltkommissar gegen neue Kohlekraftwerke in Deutschland
Frankfurt/Main – EU-Umweltkommissar Stavros Dimas und die Umweltschutzorganisation WWF haben eindringlich vor dem Neubau konventioneller Kohlekraftwerke in Deutschland gewarnt. „Braunkohle ist, was die Treibhausgase angeht, die ungünstigste Wahl“, sagte Dimas der „Bild am Sonntag“. WWF-Präsident Detlev Drenckhahn bezeichnete...
05.05.2007
Israelischer Atomspion muss möglicherweise wieder ins Gefängnis
Jerusalem – Dem israelischen Atomtechniker Mordechai Vanunu droht erneut eine Haftstrafe. Ein Gericht in Jerusalem sprach Vanunu am Montag schuldig, Kontakt zu Ausländern gehabt und damit gegen Auflagen der Justiz verstoßen zu haben. Das Strafmaß werde innerhalb der nächsten zwei Monate verkündet, sagte Verteidiger Michael Sfard. Seinen...
01.05.2007
UN-Atomkonferenz von iranischer Kritik überschattet
Wien – Widerstand des Irans gegen Formulierungen in der Tagesordnung haben eine UN-Konferenz über den Atomwaffensperrvertrag in Wien überschattet. Iran störte sich an der Formulierung einer „Notwendigkeit der vollständigen Einhaltung des Vertrags“. Mehrere Diplomaten äußerten Verwunderung über die iranische Haltung. Sie verwiesen...
01.05.2007
Solana und Laridschani sprechen von Fortschritten im Atomstreit
Ankara – Der iranische Unterhändler Ali Laridschani und EU-Chefdiplomat Javier Solana haben nach eigenem Bekunden bei ihren Gesprächen über das umstrittene Atomprogramm Teherans Fortschritte erzielt. Sie wollen sich in zwei Wochen zu einer neuen Gesprächsrunde treffen, sagten bei beiden am Mittwochabend nach Beratungen in der türkischen...
25.04.2007
Union fordert schnelle weitere Erkundung von Gorleben
Berlin – Der Streit um das mögliche Endlager Gorleben ist wieder voll entbrannt. Die stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Katherina Reiche forderte am Mittwoch, die Erkundung in Gorleben zügig wieder aufzunehmen und zu Ende zu führen. Eine neue Endlagersuche in Deutschland, wie sie Umweltminister Sigmar Gabriel anstrebt, sei „nicht...
18.04.2007
Norddeutsche Gebiete könnten als Atomendlager geeignet sein
Berlin – Große Gebiete in Norddeutschland könnten einer Studie zufolge als Atommüllendlager geeignet sein. Demnach befinden sich vor allem in Niedersachsen, aber auch Teilen Nordrhein-Westfalens, Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs Tongesteinsformationen, die für eine Endlagerung untersucht werden könnten. Das geht aus einer am...
18.04.2007
Hinweise auf Reaktor-Abschaltung in Nordkorea
Seoul – Nordkorea bereitet möglicherweise die zugesagte Abschaltung des umstrittenen Atomreaktors Yongbyon vor. Der Reaktor sei zwar noch in Betrieb, aber auf Satellitenaufnahmen seien Fahrzeuge und Personen zu erkennen, deren Bewegungen auf eine bevorstehende Stilllegung hindeuteten, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap...
17.04.2007
Bericht über Hinweise für Reaktor-Abschaltung in Nordkorea
Seoul – In Nordkorea gibt es Berichten zufolge Hinweise darauf, dass der umstrittene Atomreaktor Yongbyon wie zugesagt abgeschaltet wird. Der Reaktor sei zwar noch in Betrieb, aber auf Satellitenaufnahmen seien Fahrzeuge und Personen zu erkennen, deren Bewegungen auf eine möglicherweise bevorstehende Schließung hindeuteten, meldete die...
17.04.2007
Teheran will zwei weitere Atomkraftwerke bauen
Teheran – Ungeachtet der internationalen Missbilligung seines Atomprogramms hat der Iran Pläne zum Bau von zwei weiteren Kernkraftwerken bekannt gegeben. Darin sollen Leichtwasserreaktoren eingesetzt werden, die jeweils bis zu 1.600 Megawatt Strom erzeugen könnten, wie der stellvertretende Chef der iranischen Atombehörde, Ahmad Fajjasbachsch,...
15.04.2007
Nordkorea überprüft Freigabe von eingefrorenen Guthaben
Seoul – Nordkorea wird die Frist zur Abschaltung des Atomreaktors Yongbyon wohl nicht einhalten. Das Regime in Pjöngjang erklärte am Freitag, derzeit werde geprüft, ob die in Macau eingefrorenen Guthaben tatsächlich wie zugesichert freigegeben worden seien. Angesichts dieser Erklärung des nordkoreanischen Außenministeriums galt es als...
13.04.2007
Nato-Generalsekretär über iranisches Atomprogramm besorgt
Hamburg – NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hat sich besorgt über das iranische Atomprogramm geäußert und angekündigt, dass die neuen Erkenntnisse die NATO-interne Debatte um ein Raketenabwehr-Schild beeinflussen werden. Der „Bild“-Zeitung (Donnerstagausgabe) sagte Scheffer, die Bemühungen Teherans, sich nukleare Fähigkeiten...
12.04.2007
Kritik an Ausweitung des iranischen Atomprogramms
New York – Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hat die Ausweitung des iranischen Atomprogramms kritisiert. Die Europäische Union bedauere, dass Teheran nicht die von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mehrfach geforderten Schritte unternommen habe, erklärte der deutsche Vertreter bei der Genfer Abrüstungskonferenz, Bernhard...
10.04.2007
Iran weitet Atomprogramm trotz internationaler Kritik aus
Natans – Der Iran hat sein umstrittenes Atomprogramm nach eigenen Angaben drastisch ausgeweitet. Sein Land habe damit begonnen, in 3.000 Zentrifugen Uran anzureichern, erklärte Chefunterhändler Ali Laridschani am Montag während einer Zeremonie in der Atomanlage Natans, in der vor einem Jahr erstmals erfolgreich kleine Mengen Uran angereichert...
09.04.2007
Iran reichert laut Chefunterhändler mit 3.000 Zentrifugen Uran an
Natans – Der Iran hat nach den Worten von Chefunterhändler Ali Laridschani damit begonnen, mit 3.000 Zentrifugen Uran anzureichern. Nähere Angaben machte Laridschani am Montag während einer Zeremonie in der Atomanlage Natans nicht. Dort wurden vor einem Jahr erstmals erfolgreich kleine Mengen Uran angereichert. Präsident Mahmud...
09.04.2007
Verfassungsbeschwerde gegen Endlager Schacht Konrad
Dortmund – Das in Salzgitter geplante Atommüllendlager Schacht Konrad beschäftigt demnächst das Bundesverfassungsgericht. Noch vor Ostern werde sie gegen die Genehmigung des Endlagers Verfassungsbeschwerde einlegen, sagte Rechtsanwältin Wiltrud Rülle-Hengesbach am Donnerstag in Dortmund. Eine Endlagerung von Atommüll in der ehemaligen...
06.04.2007
Vattenfall will bis 2020 CO2-freie Kohlekraftwerke betreiben
Berlin – Bis 2020 will der drittgrößte deutsche Energiekonzern Vattenfall Europe nur noch Kohlekraftwerke ohne CO2-Ausstoß betreiben. „Sobald es technisch, rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, werden wir nur noch CO2-freie Kohlekraftwerke bauen und Altanlagen nachrüsten – ich denke 2020“, sagte Vorstandschef Klaus Rauscher dem...
01.04.2007
Ahmadinedschad sagt Reise zur UN nach New York ab
New York – Kurz vor der Abstimmung im Weltsicherheitsrat über verschärfte Sanktionen gegen Teheran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seinen geplanten Besuch im New Yorker UN-Hauptquartier abgesagt. Das Außenministerium in Teheran begründete dies am Freitagabend mit einer nicht rechtzeitigen Visa-Erteilung seitens der...
24.03.2007
Ahmadinedschad sagt Reise zum UN-Hauptsitz nach New York ab
Teheran/New York – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen New Yorker UN-Auftritt abgesagt. Das Außenministerium in Teheran begründete dies am Freitagabend mit einer nicht rechtzeitigen Visa-Erteilung für Ahmadinedschad und seine Begleitung durch die US-Behörden. Statt Ahmadinedschad werde nun Außenminister Manutschehr...
23.03.2007
Südkorea nimmt Hilfslieferungen an kommunistischen Norden wieder auf
Seoul – Südkorea will seine Hilfslieferungen an den kommunistischen Norden wieder aufnehmen. Man wolle dem Nachbarland Lebensmittel und medizinische Versorgungsgüter sowie Baumaterial und Ausrüstung zukommen lassen, erklärte der Vizechef des Vereinigungsministeriums, Shin Eon Sang, am Donnerstag in Seoul. Die jüngsten Fortschritte bei den...
22.03.2007
Nordkorea-Gespräche sollen unterbrochen werden
Peking – Die Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm werden „höchstwahrscheinlich“ für einige Tage unterbrochen, wie am Donnerstag in Peking verlautete. Grund sind die festgefahrenen Verhandlungen über die Freigabe bislang eingefrorener nordkoreanischer Guthaben im Ausland. Einige Delegationen müssten deshalb zu Beratungen in...
22.03.2007
Westmächte im Sicherheitsrat gegen Aussetzung von Iran-Sanktionen
New York – Die Beratungen über eine Ausweitung der UN-Sanktionen gegen den Iran treten vorerst auf der Stelle. Großbritannien, Frankreich und die USA lehnten eine Aussetzung der Sanktionen gegen den Iran am Mittwoch kategorisch ab. Der Vorschlag des derzeitigen Sicherheitsratspräsidenten Südafrika nach einer Auszeit von 90 Tagen sei...
22.03.2007
UN-Sicherheitsrat berät über neue Iran-Resolution
New York/Moskau – Der UN-Sicherheitsrat hat über Änderungen an der geplanten neuen Iran-Resolution beraten. Die Anträge von Südafrika, Indonesien und anderen Ländern sollten ernsthaft geprüft werden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch. Südafrika will die zusätzlichen Strafmaßnahmen wegen des iranischen...
21.03.2007
Blair bringt Atomwaffenmodernisierung durchs Parlament
London – Gegen Widerstand aus den eigenen Reihen hat der britische Premierminister Tony Blair die milliardenschwere Modernisierung der britischen Atomwaffen durch das Unterhaus gebracht. Blair überstand am Mittwoch die Rebellion von 95 Abgeordneten seiner Labour-Partei, die größte seit dem Irak-Krieg, mit Hilfe der konservativen Opposition....
15.03.2007
Nordkoreanischer Atomunterhändler sagt Treffen mit ElBaradei ab
Peking – Ein geplantes Treffen zwischen IAEA-Chef Mohamed ElBaradei und dem ranghöchsten nordkoreanischen Atomunterhändler in Pjöngjang hat nicht stattgefunden. Eine Sprecherin der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Melissa Fleming sagte in einem Telefoninterview, der stellvertretende nordkoreanische Außenminister Kim Kye Gwan habe...
14.03.2007
IAEA-Chef Mohamed ElBaradei auf dem Weg nach Pjöngjang
Peking – Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, ist am Dienstag nach Nordkorea geflogen. Er wollte in Pjöngjang über die Umsetzung einer Vereinbarung vom Februar sprechen, nach der Nordkorea innerhalb von 60 Tagen seinen einzigen funktionierenden Atomreaktor abschalten will. ElBaradei wird am Mittwoch...
13.03.2007
Annäherung bei Iran-Sanktionen im UN-Sicherheitsrat
New York – Im Atomstreit mit Iran zeichnet sich im UN-Sicherheitsrat eine Annäherung an. Nach Gesprächen der fünf ständigen Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands hinter verschlossen Türen zeigten sich die Teilnehmer am Montag optimistisch über das Zustandekommen einer Iran-Resolution. In Diplomatenkreisen hieß es, vermutlich werde...
13.03.2007
Labour-Politiker tritt wegen Blairs Atomwaffenplänen zurück
London – Aus Protest gegen die Regierungspläne zur Modernisierung der britischen Atomstreitkräfte ist der stellvertretende Unterhausführer Nigel Griffiths von Premierminister Tony Blairs Labour Party zurückgetreten. Der Schritt am Montag erfolgte zwei Tage vor der Abstimmung über die umstrittenen Modernisierungspläne im Parlament....
12.03.2007
Keine Annäherung bei Iran-Sanktionen im UN-Sicherheitsrat
New York – Im Atomstreit mit Iran zeichnet sich im UN-Sicherheitsrat weiterhin keine Einigung über eine Verschärfung der Sanktionen ab. Ein eineinhalbstündiges Gespräch der ständigen Sicherheitsratsmitglieder am Sonntag brachte keine Annäherung. Die USA und ihre europäischen Verbündeten setzen sich für schärfere Maßnahmen gegen...
12.03.2007
Stichwort: Strommengenübertragung
Berlin – Für die Übertragung von Reststrommengen, die dem stillgelegten Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich zugebilligt wurden, besteht nach dem vom Bundesumweltministerium zitierten Atomgesetz, Anlage 3, folgende Beschränkung: Die Reststrommenge von 107,25 TWh (Terawattstunden) aus Mülheim-Kärlich darf übertragen werden auf die AKW Emsland,...
12.03.2007
Gabriel bekräftigt Nein zu Biblis-Laufzeitverlängerung
Hamburg – Im Streit über eine Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Biblis A hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sein Nein bekräftigt. Die Atomenergie sei ebenso wenig wie Tempo 130 auf Autobahnen ein Mittel, um das Klima zu schützen, sagte der SPD-Politiker am Sonntag bei einer Veranstaltung der Wochenzeitung „Die Zeit“ in...
11.03.2007
Merkel akzeptiert Gabriels Entscheidung zu Atomkraftwerk Biblis
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entscheidung von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) akzeptiert, eine Laufzeitverlängerung für das älteste deutsche Atomkraftwerk Biblis A abzulehnen. „Der Koalitionsvertrag gilt. Ich bin vertragstreu“, sagte Merkel laut Vorabmeldung am Freitag im ZDF-“heute journal“. Dies bedeute aber nicht, dass...
09.03.2007
Gabriel lehnt RWE-Antrag zu Biblis A ab
Berlin – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat einen Antrag des Energiekonzerns RWE zur Übertragung von Reststrommengen auf das hessische Atomkraftwerk Biblis abgelehnt. Dies wäre ein Verstoß gegen das Atomgesetz, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Der endgültige Bescheid ergehe nach Ablauf einer Entgegnungsfrist im April oder...
09.03.2007
IAEA setzt atomtechnische Hilfe für Iran aus
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat 23 atomtechnische Förderprojekte im Iran gestoppt. Mit der einstimmig gefassten Entscheidung setzte der Gouverneursrat am Donnerstag in Wien einen Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats vom 23. Dezember um. Auch Vertreter der 35 Mitgliedstaaten, die sonst die iranische Haltung zur...
08.03.2007
Wieder Kühlwasserleck in tschechischem Atomkraftwerk
Prag – Im tschechischen Atomkraftwerk Temelin hat es zum zweiten Mal in einer Woche ein Leck im Kühlsystem gegeben, wie die Betreiberfirma am Mittwoch mitteilte. Rund 1.000 Liter radioaktives Wasser seien am Dienstag ausgelaufen, erklärte Sprecher Milan Nebesar. Das Wasser sei in einen Spezialtank gelaufen und stelle keine Gefahr für die...
07.03.2007
Iran bekräftigt Gesprächsbereitschaft
Wien/Peking – Angesichts drohender neuer Sanktionen hat der Iran am Dienstag die Bereitschaft zu Verhandlungen über sein Atomprogramm bekräftigt. In einem Brief an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien erklärte die iranische Regierung, sie sei bereit, noch offene Fragen zu ihren nuklearen Aktivitäten zu beantworten. Sie...
06.03.2007
UN-Botschafter beraten über neue Iran-Resolution
New York – Im Streit über das iranische Atomprogramm haben die UN-Botschafter der fünf Veto-Mächte und Deutschlands am Montag die Beratungen über neue Sanktionen fortgesetzt. US-Unterstaatssekretär Nicholas Burns sagte nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, das Thema liege nun beim Sicherheitsrat. Die sechs Länder...
06.03.2007
Niedersachsen lehnt neue Endlagersuche ab
Osnabrück -Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff lehnt eine neue Standortsuche für ein Atomendlager in Niedersachsen strikt ab. „Ein neuer Standort kommt in Niedersachsen nicht in Frage. Dazu ist die Landesregierung nicht bereit, dagegen wird es von uns erbitterten Widerstand geben“, sagte der CDU-Politiker der „Neuen...
05.03.2007
Fortschritte bei Gesprächen über neue Iran-Resolution
New York – Die fünf Vetomächte im Weltsicherheitsrat und Deutschland kommen bei ihren Beratungen zum weiteren Vorgehen im Atomstreit mit dem Iran voran. Bei einer Telefonkonferenz am Donnerstag habe es Fortschritte gegeben, teilte das US-Außenministerium mit. Mit der Ausarbeitung einer neuen Resolution könnte bereits in der kommenden Woche...
02.03.2007
Radioaktives Wasser in Atomkraftwerk Temelin ausgetreten
Prag – Im tschechischen Atomkraftwerk Temelin sind nach Angaben des Betreibers rund 2.000 Liter radioaktiv belastetes Wasser ausgetreten. Die Umwelt sei jedoch nicht verstrahlt worden, erklärte Sprecher Milan Nebesar am Donnerstag. Das Wasser sei in einen Spezialtank gelaufen und nicht in die Umgebung gelangt. Der Vorfall ereignete sich nach...
01.03.2007
Weiter Hoffnung auf Verhandlungslösung mit Iran
London/Teheran – Im Atomstreit mit dem Iran haben die fünf Vetomächte des Weltsicherheitsrats und Deutschland am Montag die Hoffnung auf eine Verhandlungslösung bekräftigt. Man suche nach Möglichkeiten, wieder mit Teheran in Kontakt zu kommen, sagte ein Sprecher des britischen Außenministeriums nach Gesprächen in London. Die Beratungen...
26.02.2007
Iran stellt Milliardensumme für Atomkraftwerke bereit
Teheran – Der Iran will 1,4 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro) für den Bau neuer Atomkraftwerke bereitstellen. Ein Parlamentsausschuss habe die Summe genehmigt, berichtete das staatliche Fernsehen am Montag. Zehn Prozent davon sollten zur Ausbildung von Beschäftigten verwendet werden. Der Schritt muss noch vom gesamten Parlament gebilligt...
26.02.2007
Rice bietet Iran direkte Gespräche über Atomprogramm an
Teheran/Washington – US-Außenministerin Condoleezza Rice hat dem Iran am Sonntag direkte Gespräche über sein Atomprogramm angeboten. Als Bedingung nannte sie den Verzicht Teherans auf die Urananreicherung. Genau dies lehnte Präsident Mahmud Ahmadinedschad aber nur wenige Stunden zuvor trotz drohender weiterer Sanktionen noch einmal ab....
25.02.2007
Große Koalition streitet über Zukunft der Atomenergie
Berlin – Die Zukunft der Atomenergie in Deutschland sorgt für Missstimmung in der großen Koalition. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warf der SPD mangelnden Realismus vor: Die Sozialdemokraten hätten es bisher versäumt, einen ausreichenden Ersatz für die Atomenergie zu benennen. SPD-Chef Kurt Beck hingegen drängte zum Ausstieg aus der...
25.02.2007
Nordkoreanischer Atomunterhändler will USA besuchen
Seoul – Der nordkoreanische Chefunterhändler im Konflikt um das Atomprogramm des Landes will am kommenden Donnerstag zu Gesprächen in die USA reisen. Der stellvertretende Außenminister Kim Kye Gwan wolle in New York mit dem stellvertretenden US-Außenminister Christopher Hill zusammenkommen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur...
24.02.2007
UN-Atominspekteur ElBaradei nach Nordkorea eingeladen
Wien – Nordkorea hat den Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, nach dessen Angaben zu einem Besuch eingeladen. Dabei sollten in den kommenden Wochen Einzelheiten zum Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms erörtert werden, sagte ElBaradei am Freitag in Wien. IAEA-Sprecherin Melissa Fleming sagte, ElBaradei...
23.02.2007
Beratungen über neue Iran-Resolution am Montag in London
New York/Teheran – Eine neue Resolution zum iranischen Atomprogramm steht am Montag im Mittelpunkt von Beratungen der fünf ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrats und Deutschlands in London. Der Staatssekretär im US-Außenministerium, Nicholas Burns, teilte diesen Termin am Donnerstag in Washington mit und sagte, er hoffe auf eine...
23.02.2007
Schwedischer Atomreaktor nach Leck wieder am Netz
Stockholm – Ein wegen eines Wasserlecks abgeschalteter Reaktor des größten schwedischen Atomkraftwerks in Ringhals ist am Donnerstag wieder ans Netz gegangen, wie die Betreibergesellschaft mitteilte. Der Reaktor, einer von insgesamt vieren des Kraftwerks, war in der vorigen Woche nach der Störung heruntergefahren worden. Bei dem Zwischenfall...
22.02.2007
IAEA stellt Bericht über iranisches Atomprogramm fertig
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Mittwoch letzte Hand an einen Bericht über das iranische Atomprogramm angelegt, der zu einer Verschärfung der UN-Sanktionen führen könnte. IAEA-Chef Mohamed ElBaradei werde in dem Bericht feststellen, dass der Iran die Urananreicherung ausgebaut und nicht eingefroren habe, hieß es...
21.02.2007
Iranischer Außenminister betont Gesprächsbereitschaft im Atomstreit
Ankara – Vor Ablauf des UN-Ultimatums an den Iran hat Außenminister Manutschehr Mottaki weitere Gesprächsbereitschaft Teherans im Atomstreit signalisiert. Der Weg, Probleme diplomatisch zu lösen, seien Verhandlungen, sagte Mottaki am Dienstag bei einem Besuch in Ankara. Er hoffe, dass es schon bald neue Gespräche gebe, erklärte der Minister...
20.02.2007
Iran stellt Bedingungen für neue Atomgespräche
Teheran – Der Iran ist nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad nur dann zu einem Stopp der Urananreicherung bereit, wenn die westlichen Staaten ihre Programme ebenfalls aussetzen. Einen Tag vor Ablauf einer Frist des UN-Sicherheitsrats sagte Ahmadinedschad in Teheran: „Die Gerechtigkeit erfordert, dass die, die mit uns Gespräche...
20.02.2007
Söder will Erbschaftsteuer an Klimaschutz koppeln
Passau – CSU-Generalsekretär Markus Söder fordert die Koppelung der Erbschaftsteuer an Klimaschutzmaßnahmen. Bei der Vererbung von Immobilien solle sich die Höhe der Steuer danach richten, wie gut die Gebäude unter ökologischen Gesichtspunkten modernisiert werden, sagte Söder der „Passauer Neuen Presse“. „Wer energetisch saniert,...
20.02.2007
Bush würdigt Ergebnis der Nordkorea-Gespräche als Durchbruch
Washington – US-Präsident George W. Bush hat das Ergebnis der jüngsten Runde der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm als Durchbruch bezeichnet. Er widersprach damit am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington ausdrücklich der Einschätzung des früheren amerikanischen UN-Botschafters John Bolton, der von...
14.02.2007
Nordkorea erklärt sich zu atomarer Abrüstung bereit
Peking – Vier Monate nach seinem umstrittenen Atomwaffentest hat sich Nordkorea grundsätzlich zur nuklearen Abrüstung bereit erklärt. Bei den Sechs-Parteien-Gesprächen in Peking stimmte das kommunistische Land am Dienstag einer Vereinbarung zu, wonach binnen 60 Tagen sein wichtigster Reaktor in Yongbyon geschlossen werden soll. Dafür...
13.02.2007
ElBaradei begrüßt Abrüstungserklärung Nordkoreas
Luxemburg – Der Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohamed ElBaradei, hat das Abrüstungsabkommen mit Nordkorea begrüßt. Die Vereinbarung sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte ElBaradei am Dienstag während eines Besuchs in Luxemburg. Die IAEA werde wieder Inspektoren in das kommunistische Land schicken, sagte...
13.02.2007
Erste Schritte für atomare Abrüstung Nordkoreas in Sicht
Peking – Erste Schritte zur atomaren Abrüstung Nordkoreas sind am Dienstag in Peking mit einer Einigung auf den Entwurf für ein entsprechendes Abkommen in greifbare Nähe gerückt. Die Delegationen der sechs beteiligten Staaten verständigten sich auf konkrete Schritte, die zu bestimmten Stichtagen zu erfüllen sind. Im Gegenzug für die...
13.02.2007
Atomverhandlungen mit Nordkorea sollen um einen Tag verlängert werden
Peking – Die internationalen Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm sollen möglicherweise um einen Tag verlängert werden. Aus Kreisen der südkoreanischen Delegation verlautete am Montag, man werde die Gespräche wohl bis Dienstag fortsetzen. Allerdings habe Gastgeber China darüber noch nicht entschieden. An den...
12.02.2007
Thumann will längere Laufzeiten für Atomkraftwerke
Frankfurt/Main – Die deutsche Industrie dringt ungeachtet aller Kritik auf längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. Damit könne Zeit für die weitere Entwicklung alternativer Energien gewonnen werden, erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann. Der Stromkonzern Vattenfall kündigte an, das AKW...
11.02.2007
Kein Durchbruch bei Nordkorea-Verhandlungen
Peking – Bei den Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm in Peking haben die Unterhändler auch am dritten Tag keinen Durchbruch erzielt. Die Gespräche sollen am (morgigen) Sonntag fortgesetzt werden. Es gebe noch „ziemlich große Differenzen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Qin Gang, am Samstag. Er...
10.02.2007
Nordkorea-Verhandlungen in Peking fortgesetzt
Peking – Die Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm sind am Samstag in Peking fortgesetzt worden. Ein oder zwei Punkte seien noch strittig, sagte der US-Unterhändler Christopher Hill. Doch wisse man nie so recht, was für die nordkoreanische Seite wichtig sei. „Wenn wir in einer logischen, rationalen Welt leben würden,...
10.02.2007
IAEA legt technische Hilfe für den Iran auf Eis
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat die technische Hilfe für den Iran teilweise ausgesetzt. Die Entscheidung vom Freitag steht in Einklang mit den UN-Sanktionen, die der Sicherheitsrat im Dezember im Streit um das iranische Atomprogramm beschlossen hatte. Sie betrifft 18 Projekte, nachdem bereits im Januar die...
09.02.2007
Vorsichtiger Optimismus bei Nordkorea-Verhandlungen
Peking – Die Teilnehmer der Nordkorea-Verhandlungen in Peking haben am Freitag über einen chinesischen Vorschlag zur atomaren Abrüstung beraten. Der Plan bietet dem Regime in Pjöngjang eine Unterstützung in der Energieversorgung an, falls die wichtigsten Atomanlagen Nordkoreas stillgelegt werden. Es gebe unterschiedliche Meinungen zu diesem...
09.02.2007
Hoffnung auf Fortschritte bei Atomgesprächen mit Nordkorea
Peking – Mit hoffnungsvollen Vorzeichen hat am Donnerstag eine neue Runde der internationalen Gespräche zur Lösung der Krise um das nordkoreanische Atomprogramm begonnen. Der nordkoreanische Unterhändler Kim Kye Gwan sagte in Peking, seine Regierung sei bereit, über erste Schritte zu einem Ausstieg aus dem Atomprogramm zu sprechen. Mit...
08.02.2007
Koalition weiter uneins über Atomkraft trotz neuer Klimadaten
Berlin – Die große Koalition ist auch nach den jüngsten Warnungen vor dem Klimawandel uneins über die Nutzung der Atomkraft. Der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) sagte am Donnerstag in Berlin, dass die „Unionsparteien bereit sind zum Ausstieg aus dem Ausstieg“. Umweltstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) betonte dagegen,...
08.02.2007
Verhandlungen über nordkoreanisches Atomprogramm in Peking
Peking – Vertreter von sechs Staaten haben am Donnerstag in Peking neue Gespräche zum nordkoreanischen Atomprogramm aufgenommen. Der nordkoreanische Unterhändler Kim Kye Gwan sagte nach seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt, Pjöngjang sei bereit, über erste Schritte zu einem Ausstieg aus dem Atomprogramm zu sprechen. Mit seiner...
08.02.2007
Laridschani will auf Münchner Konferenz über Atomprogramm sprechen
Teheran – Der iranische Atom-Chefunterhändler Ali Laridschani will auf der Münchner Sicherheitskonferenz auch Gespräche über das umstrittene Nuklearprogramm seines Landes führen. Er wurde am Mittwoch von der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA mit den Worten zitiert, dass es am Rande der Konferenz zu „Verhandlungen mit...
08.02.2007
Erneut Panne im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark
Stockholm – Im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark sind am Wochenende nach dem dritten Störfall innerhalb eines Vierteljahres zwei Reaktoren abgeschaltet worden. Wie die Behörden mitteilte, wurden die beiden Reaktoren heruntergefahren, nachdem Hinweise auf Dichtungs-Schäden entdeckt wurden. Sie sollten beide in einigen Tagen wieder ans Netz...
04.02.2007
Glos sieht vorerst keine Alternative zur Nutzung der Atomkraft
Berlin – Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sieht kurz- und mittelfristig keine Alternative zur Nutzung der Atomenergie. „Es geht darum, dass wir technisch sichere Kernkraftwerke nicht einfach abschalten, weil einmal ein Beschluss zu einer Zeit, wo man sich weniger Sorgen um den Klimawandel gemacht hat, gefasst wurde“, sagte Glos mit...
04.02.2007
Diplomaten: Iran bereitet Installation tausender Zentrifugen vor
Wien – Der Iran bereitet nach Angaben von Diplomaten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die Installation von 3.000 Zentrifugen zur Urananreicherung vor. In der unterirdischen Anlage Natans hätten hunderte Techniker ein Leitungssystem, Schalttafeln und Kabel installiert, erklärten Gewährsleute am Freitag in Wien. Die ersten...
02.02.2007
Neue Nordkorea-Gespräche am 8. Februar
Peking – Die internationalen Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm werden am Donnerstag kommender Woche in Peking fortgesetzt, wie das chinesische Außenministerium am Dienstag offiziell mitteilte. Der 8. Februar war zuvor auch schon von anderen Ländern als möglicher Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen genannt worden,...
30.01.2007
Wiederaufnahme der Nordkorea-Gespräche am 8. Februar geplant
Tokio – Die auf Eis liegenden Gespräche über das umstrittene nordkoreanische Atomprogramm könnten einem Bericht zufolge am 8. Februar in Peking wieder aufgenommen werden. Die sechs Teilnehmerstaaten – Nord- und Südkorea, China, Japan, die USA und Russland – träfen derzeit entsprechende Vorbereitungen, meldete die japanische...
26.01.2007
Iran verweigert UN-Inspektoren Einreise
Teheran/Brüssel – Der Iran hat 38 Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) die Einreise verweigert. Dies sei legal, sagte Außenminister Manutschehr Mottaki am Montag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA. Einige IAEA-Mitarbeiter hätten die Grenze übertreten dürfen. Das Parlament in Teheran hat die...
22.01.2007
Fünf vor zwölf für die Menschheit
London – Die Welt rückt näher auf eine nukleare Katastrophe und ein Klimainferno zu: Wegen dieser Einschätzung stellen internationale Wissenschaftler die Zeiger ihrer Doomsday-Uhr auf fünf Minuten vor zwölf. Die Gruppe des „Bulletin of Atomic Scientists“ gab ihre Entscheidung, den Zeiger um zwei Minuten nach vorne zu drehen, am Mittwoch...
17.01.2007
Vorbereitungstreffen in Berlin für Atom-Gespräche mit Nordkorea
Washington – Der US-Gesandte für die Atomgespräche mit Nordkorea, Christopher Hill, ist am Dienstag in Berlin mit dem nordkoreanischen Verhandlungsführer Kim Gye Gwan zusammengetroffen. Bei dem Treffen sollte die nächste Runde der Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm vorbereitet werden, wie ein Sprecher des...
16.01.2007
Berlin – Nach dem Bekenntnis von Kanzlerin Angela Merkel zum Atomausstieg zumindest für die Zeit bis 2009 fordert die SPD ein Ende der Debatte. Der geordnete Atomausstieg sei machbar, „ohne dass irgendwo eine Lampe ausgeht“, sagte SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am Montag. Der deutsche EU-Kommissar Günter Verheugen griff unterdessen...
16.01.2007
Radioaktives Wasser in japanischem Atomkraftwerk ausgetreten
Tokio – In einem japanischen Atomkraftwerk sind rund 370 radioaktiv verstrahltes Wasser ausgetreten. Der Betreiber des Kraftwerks, Kansai Electric Power, erklärte am Montag, Spritzer hätten vier Mitarbeiter des Reaktors Takahama 1 in Fukui getroffen. Untersuchungen hätten jedoch keine Auswirkungen auf ihre Gesundheit ergeben. Außerhalb der...
15.01.2007
Diskussion um Atomenergie nach Pipeline-Blockade neu entfacht
Frankfurt/Main – Der Stopp russischer Öllieferungen nach Mitteleuropa hat die Diskussion über die Zukunft der Atomenergie in Deutschland neu entfacht. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte vor einseitigen Liefer-Abhängigkeiten und deutete ein Abrücken vom Atomausstieg an. Widerspruch kam am Dienstag aus den Reihen von SPD und Grünen. Im...
09.01.2007
Südkorea hat keine Hinweise auf bevorstehenden Atomtest
Seoul – Südkorea ist Spekulationen über einen bevorstehenden nordkoreanischen Atomtest entgegengetreten. Es gebe „keine bestimmten Hinweise“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums, Cho Hee Yong, am Freitag der Nachrichtenagentur AP. Der US-Fernsehsender ABC hatte zuvor berichtet, Nordkorea treffe offenbar Vorbereitungen für die...
05.01.2007
Klimaschutz und Atomausstieg für Wulff zusammen nicht machbar
Frankfurt/Main – Atomenergie bleibt nach Ansicht führender Unionspolitiker unverzichtbarer Bestandteil eines klimafreundlichen Energiemixes. Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff forderte deswegen, bis zur Bundestagswahl 2009 kein Kraftwerk aus Gründen des Energiekonsenses vom Netz zu nehmen und danach neu zu verhandeln. Die...
30.12.2006
Südkorea wirft dem Norden Besitz von 50 Kilo Plutonium vor
Seoul – Nordkorea verfügt nach Angaben der südkoreanischen Regierung vermutlich über 50 Kilogramm Plutonium, was für den Bau von bis zu sieben Atombomben reichen würde. In einem Bericht des südkoreanischen Verteidigungsministeriums vom Freitag heißt es weiter, man nehme an, dass Pjöngjang auch in der Lage sei, biologische Waffen...
29.12.2006
Sicherheitsrat beschließt Sanktionen gegen Teheran
New York/Teheran – Nach monatelangem Ringen hat der UN-Sicherheitsrat einstimmig Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Das höchste UN-Gremium stellte sich am Samstag geschlossen hinter eine entsprechenden Resolution zum Atomstreit mit Teheran. Das iranische Außenministerium wies die Entschließung umgehend zurück und nannte sie ungültig und...
23.12.2006
Chronik des Konflikts über das iranische Atomprogramm
Frankfurt/Main – Seit über drei Jahren setzt sich die internationale Gemeinschaft mit dem Iran über dessen Atomprogramm auseinander. Teheran hat stets versichert, seine nuklearen Pläne dienten ausschließlich der zivilen Nutzung. Im Folgenden eine Chronik der wichtigsten Ereignisse: Februar – Mai 2003: Inspektoren der IAEA inspizieren...
23.12.2006
Gespräche über nordkoreanisches Atomprogramm ergebnislos
Peking – Die ersten Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm seit mehr als einem Jahr sind am Freitag in Peking ohne greifbare Ergebnisse beendet worden. In einer Abschlusserklärung vereinbarten die Beteiligten, sich „zur frühest möglichen Gelegenheit“ wieder zu treffen, ein Termin wurde aber nicht genannt. Die Delegierten...
22.12.2006
EnBW kämpft für längere Laufzeit eines alten Kernkraftwerks
Berlin – Nach dem Stromkonzern RWE hat auch der Karlsruher Versorger EnBW beim Bundesumweltministerium eine Laufzeitverlängerung für ein altes Kernkraftwerk beantragt. So soll der 30 Jahre alte Atommeiler Neckarwestheim I nicht wie geplant 2009, sondern 2017 vom Netz gehen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin bekannt gab. Zugleich...
21.12.2006
US-Gesandter will mit Nordkorea nicht über Finanzsanktionen reden
Peking – Die USA sehen in der Forderung Nordkoreas nach einer Aufhebung der amerikanischen Finanzsanktionen gegen Pjöngjang ein Ablenkungsmanöver im Atomstreit. Er sei dagegen, die dringenden Gespräche über das nordkoreanische Nuklearprogramm mit Verhandlungen über Finanzfragen zu verwässern, sagte am Donnerstag der US-Gesandte...
21.12.2006
USA und Nordkorea führen während Atomverhandlungen bilaterale Gespräche
Peking – Die USA und Nordkorea haben während der Atom-Verhandlungen in Peking am Dienstag erstmals bilaterale Gespräche geführt, wie aus chinesischen Kreisen verlautete. Die amerikanische Gesandte Christopher Hill traf demnach mit Kim Kye Gwan als Vertreter Pjöngjangs zusammen. Zum Auftakt der neuen Runde der Sechser-Gespräche hatte...
19.12.2006
Bush setzt umstrittenes Atomabkommen mit Indien in Kraft
Washington – US-Präsident George W. Bush hat am Montag ein umstrittenes Atomabkommen mit Indien unterzeichnet. Das Gesetz erlaubt in Abkehr von der bisherigen US-Politik Lieferungen von Nuklearbrennstoff nach Indien, das den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Die US-Regierung lässt mit dem Abkommen auch den Transfer von Know-how...
18.12.2006
Keine Bewegung bei Atom-Gesprächen mit Nordkorea
Peking – Nordkorea hat zum Auftakt internationaler Gespräche über sein Atomprogramm wenig Verhandlungsbereitschaft erkennen lassen. Die Delegation aus Pjöngjang bekräftigte am Montag in Peking ihre Forderungen nach einer Aufhebung aller Sanktionen sowie Unterstützung im Energiesektor. Der amerikanische Gesandte Christopher Hill erklärte,...
18.12.2006
Frachtmaschine mit radioaktivem Material in Dresden abgehoben
Dresden – Ein Frachtflugzeug mit 300 Kilogramm radioaktivem Material ist am Montagmorgen vom Flughafen Dresden aus Richtung Russland gestartet. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Die 18 Behälter mit 200 Kilogramm hoch angereichertem und 100 Kilogramm schwach angereichertem Uran waren in der Nacht unter starker Bewachung aus dem ehemaligen...
18.12.2006
Neue Runde der Nordkorea-Gespräche nach 13 Monaten Unterbrechung
Peking – Nach 13-monatiger Unterbrechung sind am Montag in Peking die internationalen Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm wieder aufgenommen worden. Der chinesische Delegationsleiter Wu Dawei erklärte zur Eröffnung: „Diese Runde hat eine große Bedeutung dabei, auf bereits Erreichtem aufzubauen und den Weg in die Zukunft zu...
18.12.2006
Olmert nach Atomäußerung im Kreuzfeuer der Kritik
Jerusalem – Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist nach seinen Äußerungen über eine atomare Bewaffnung seines Landes von der Opposition scharf kritisiert worden. Der frühere Außenminister Silvan Schalom von der Likud-Partei sagte, Olmert habe den Feinden Israels im Atomkonflikt mit dem Iran in die Hände gespielt. Die liberale...
12.12.2006
Nordkorea-Gespräche werden am 18. Dezember wieder aufgenommen
Peking/Seoul – Die internationalen Verhandlungen über das Atomprogramm von Nordkorea werden am 18. Dezember wieder aufgenommen. Dies bestätigte das chinesische Außenministerium am Montag in Peking. Die Verhandlungen bringen die beiden koreanischen Staaten, China, Russland, die USA und Japan an einen Tisch. Nordkorea hatte die Gespräche...
11.12.2006
Iran weitet Urananreicherung aus
Teheran – Der Iran hat seine umstrittene Urananreicherung nach Angaben von Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad auf eine weitere Anlage in der Mitte des Landes ausgeweitet. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars zitierte Ahmadinedschad am Samstag mit den Worten, dort sei mit dem Bau von 3.000 Zentrifugen begonnen worden. „Das ist der erste...
09.12.2006
Ahmadinedschad droht Europa mit Verschlechterung von Beziehungen
Sari/Iran – Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Europa mit einer Verschlechterung der Beziehungen gedroht. Die Regierung in Teheran werde jede Entscheidung der Europäer gegen das iranische Atomprogramm als feindseligen Akt betrachten, sagte Ahmadinedschad am Dienstag vor mehreren tausend Teilnehmern einer Kundgebung in der...
05.12.2006
Blair stellt Modernisierungsplan für britische Atomwaffen vor
London – Der britische Premierminister Tony Blair hat im Unterhaus einen milliardenschweren Modernisierungsplan für die britischen Atomstreitkräfte vorgestellt. Auch noch dem Ende des Kalten Kriegs bestünden weiterhin gefährliche Drohungen, sagte Blair am Montag und nannte ausdrücklich Nordkorea und den Iran. „Unter diesen Umständen...
04.12.2006
Demonstranten blockierten aus Protest gegen AKW Temelin die Grenze
Wien – Aus Protest gegen das tschechische Atomkraftwerk Temelin haben am Sonntag rund 250 Demonstranten in Österreich einen Grenzübergang blockiert. Der sechsstündige Protest war nach Polizeiangaben friedlich. Bevor die Demonstranten die Blockade beendeten, stellten sie laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA noch eine rund zwei...
03.12.2006
Gespräche zur Wiederaufnahme der Atomgespräche mit Nordkorea
Peking – Führende Diplomaten der USA, Chinas und Nordkoreas haben am Mittwoch ihre Gespräche zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm fortgesetzt. Dazu kamen der US-Gesandte Christopher Hill und die stellvertretenden Außenminister Chinas und Nordkoreas, Wu Dawei und Kim Kye Kwan im Gästehaus Diaoyutai...
29.11.2006
Propaganda-Aktion feiert Nordkoreas Status als Atommacht
Seoul – Die nordkoreanische Führung hat sich in einer Propaganda-Aktion erneut als Atommacht feiern lassen. In Pjöngjang waren am Samstag Plakate und Spruchbänder zu sehen, in denen es zum Beispiel hieß: „Lasst uns ewig strahlen dafür, dass wir eine Atommacht geworden sind – das historische Ereignis in der 5.000-jährigen Geschichte...
25.11.2006
IAEA lehnt iranischen Antrag auf technische Hilfe für Reaktorbau ab
Wien – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat am Donnerstag einen iranischen Antrag auf technische Hilfe für den Bau eines Atomreaktors abgelehnt. Alle anderen mehr als 800 Anträge nahm der Gouverneursrat der UN-Organisation hingegen an. Nach der Entscheidung in Wien waren sich Diplomaten allerdings uneins in der Bewertung. Der...
23.11.2006
80 Prozent der Japaner lehnen Atomwaffen ab
Tokio – Trotz einer möglichen nuklearen Bedrohung durch Nordkorea lehnt eine große Mehrheit der Japaner ein eigenes Atomwaffenprogramm weiter ab. In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage erklärten rund 80 Prozent, Japan solle seine Politik beibehalten und keine Atomwaffen auf seinem Staatsgebiet zulassen. Knapp 46 Prozent der Befragten...
21.11.2006
Schwedisches Atomkraftwerk stand laut Bericht kurz vor dem GAU
Hamburg - Beim Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark am 25. Juli wäre es nach Einschätzung von Experten beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Der «Spiegel» berichtete am Samstag vorab, aus einem internen Bericht der deutschen Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gehe hervor, die Anlage wäre nach dem Ausfall der...
18.11.2006
Kernkraftwerk Brokdorf vom Netz genommen
Kiel - Das Kernkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein ist vom Netz genommen worden. Wegen Abweichungen der vorhandenen Konstruktion von Vorgaben sei das Kraftwerk am Dienstagabend in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde abgefahren worden, teilte die für Reaktorsicherheit zuständige Landessozialministerin Gitta Trauernicht am Mittwoch in Kiel...
15.11.2006
Erklärung für Plutonium und Uran in Atomanlage im Iran gefordert
Wien/Teheran - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat in einer iranischen Anlage für radioaktive Abfälle neue Spuren von Plutonium und angereichertem Uran entdeckt. Für beide Stoffe gebe es keine Erklärung, hieß es am Dienstag in einem Bericht der Behörde in Wien. IAEA-Chef Mohamed ElBaradei wirft der Regierung in Teheran darin...
15.11.2006
Wieder Zwischenfall in schwedischem Atomkraftwerk
Stockholm - Wegen eines Brandes auf dem Kraftwerksgelände ist in der Nacht zum Dienstag ein schwedischer Atomreaktor heruntergefahren worden. Das Feuer brach kurz nach Mitternacht in einem Transformator außerhalb des Reaktors 3 des Kernkraftwerks Ringhals aus. Ein Unternehmenssprecher erklärte, zu keiner Zeit habe Gefahr bestanden, das...
14.11.2006
Schwedischer Atomreaktor nach Brand heruntergefahren
Stockholm - Nach einem Brand auf dem Kraftwerksgelände ist in der Nacht zum Dienstag ein schwedischer Atomreaktor heruntergefahren worden. Das Feuer brach kurz nach Mitternacht in einem Transformator außerhalb des Reaktors 3 des Kernkraftwerks Ringhals aus. Ein Unternehmenssprecher erklärte, zu keiner Zeit habe Gefahr bestanden, das...
14.11.2006
Castor-Transport in Gorleben angekommen
Gorleben - Begleitet von Protesten hat der zehnte Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben nach zweieinhalb Tagen Fahrt durch Frankreich und Deutschland am Montagmorgen sein Ziel erreicht. Nach Angaben der Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg beteiligten sich vor der Ankunft 2.000 Menschen an Blockadeaktionen. Der niedersächsische...
13.11.2006
Castor-Transport erreicht Zwischenlager Gorleben
Gorleben - Der zehnte Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben hat am Montagmorgen nach mehr als 58 Stunden Fahrt durch Frankreich und Deutschland sein Ziel erreicht. Der erste der zwölf Castor-Behälter mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich fuhr um 06.05 Uhr auf einem Tieflader auf das...
13.11.2006
Tausende protestieren gegen Castor-Transport
Dannenberg - Der zehnte Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben hat am Sonntag begleitet von zahlreichen Protestaktionen Dannenberg erreicht. Dort wurden bis zum Abend bereits acht der zwölf Atommüllbehälter auf Tieflader umgesetzt. Der Weitertransport der Behälter auf der Straße wurde am Montagmorgen erwartet. Bis zur...
12.11.2006
Robin-Wood-Aktivisten blockieren Castor-Transport
Dannenberg - Der zehnte Castor-Transport nach Gorleben ist durch Blockaden der Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg zeitweilig gestoppt worden. In der Nähe der Ortschaft Leitstade zehn Kilometer westlich von Dannenberg ketteten sich zwei Aktivisten der Umweltorganisation «Robin Wood» an Seilen fest, die in zehn Meter Höhe zwischen zwei...
12.11.2006
Castor-Transport erreicht Großraum Hannover
Dannenberg - Der Castor-Transport hat am Sonntagmorgen den Großraum Hannover erreicht. Nach Angaben der Polizei konnte der Zug mit zwölf Atommüllbehältern Deutschland bis dahin relativ störungsfrei durchfahren. Es habe an der Castor-Strecke lediglich kleine Aktionen gegeben, sagte ein Sprecher der Einsatzleitung in Lüneburg. Einzelne...
12.11.2006
Tausende demonstrieren gegen Castor-Transport
Tausende Atomkraftgegner haben am Samstagnachmittag in Gorleben gegen den zehnten Castor-Transport in das dortige Zwischenlager demonstriert. Nach Angaben der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg beteiligten sich 5.000 Atomkraftgegner, darunter 200 Bauern, mit Traktoren an einem Protestmarsch von Gorleben zum Zwischenlagergelände. Die Polizei...
11.11.2006
Gabriel kritisiert Stromkonzerne in Diskussion über Atomausstieg
Mannheim - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat das Verhalten der Stromkonzerne in der Diskussion um die mögliche Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke kritisiert. Der SPD-Politiker sagte am Samstag in Mannheim bei der Bundesvertreterversammlung des NABU, die Konzerne zeigten, dass sie im Zweifel nicht vertragstreu seien. Das sei...
11.11.2006
Castor-Transport in Frankreich vorübergehend blockiert
Paris - Der am Freitagabend bei La Hague Richtung Gorleben gestartete Castor-Transport ist in der Nacht von französischen Atomkraftgegnern vorübergehend blockiert worden. Bei Serqeux in den Ardennen hätten sich Demonstranten auf die Gleise begeben, sagte der Sprecher der Organisation «Sortir du Nucleaire», Stéphane Lhomme, am Samstagmorgen....
11.11.2006
Proteste gegen Castor-Transport nach Gorleben
Karlsruhe/La Hague - Wenige Stunden vor dem Start des zehnten Castor-Transportes zum Zwischenlager Gorleben haben in Lüchow 500 Schüler und Eltern gegen die Einlagerung von Atommüll demonstriert. Von einigen Eierwürfen abgesehen sei die Demonstration friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.Bereits am Donnerstagabend wurde ein...
10.11.2006
Iran droht mit Abbruch seiner Kontakte zur IAEA
Moskau - Der Iran setzt angesichts drohender Sanktionen im Atomstreit auf die weitere Unterstützung Russlands. Zugleich drohte er indirekt mit dem Abbruch seiner Kontakte zur Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Wenn die russischen Änderungsvorschläge zum vorliegenden Resolutionsentwurf nicht berücksichtig würden, werde man die...
10.11.2006
AKW-Gegner kündigen Blockade von Castor-Transport an
Hannover - Vor dem Start des zehnten Castor-Transportes zum Zwischenlager Gorleben haben Atomkraftgegner aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg hartnäckigen Protest gegen die Atommülllieferung angekündigt. Der Atommüllzug mit zwölf Castor-Behältern soll nach Angaben der Atomkraftgegner am Freitagabend um 19.47 Uhr nahe der französischen...
09.11.2006
AKW-Gegner wollen Castor-Transport nach Gorleben blockieren
Hannover - Vor dem Start des zehnten Castor-Transportes zum Zwischenlager Gorleben haben Atomkraftgegner Proteste gegen die Atommülllieferung angekündigt. Es stehe ein langes Protestwochenende mit hartnäckigem Widerstand bevor, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Francis Althoff, am Donnerstag in Hannover. Neben...
09.11.2006
Gabriel lehnt weltweiten Ausbau der Atomenergie ab
Berlin - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel lehnt den Rat der Internationalen Energieagentur zum weltweiten Ausbau der Kernkraft ab. Statt auf Kernkraft müsse man stärker auf erneuerbare Energien setzen, sagte der SPD-Politiker der «Berliner Zeitung». «Atomkraftwerke haben eine Restlaufzeit von wenigen Jahren. Die Restlaufzeit der Sonne...
08.11.2006
Australischer Ministerpräsident Howard stellt Ausbau der Kernenergie zur Diskussion
Brisbane - Australien sollte nach Ansicht von Ministerpräsident John Howard die Kernenergie ausbauen. Angesichts der gewaltigen Uranvorkommen im Land wäre es unsinnig, diese Möglichkeit nicht in Betracht zu ziehen, sagte Howard am Freitag vor Vertretern seiner Liberalen Partei. Australien ist einer der weltweit größten Produzenten von Uran,...
04.11.2006
Nordkorea lehnt Teilnahme Japans an Sechsergesprächen ab
Seoul - Nordkorea hat sich gegen eine Teilnahme Japans an den internationalen Sechsergesprächen über sein Atomprogramm ausgesprochen. Das nordkoreanische Außenministerium erklärte am Samstag in einer Stellungnahme, Japan sei lediglich ein US-Staat. Es reiche daher völlig aus, wenn die Regierung in Tokio von Washington über die Ergebnisse...
04.11.2006
Russland weiter gegen europäischen Resolutionsentwurf zu Iran
Moskau - Russland hat weiterhin Vorbehalte gegen den europäischen Resolutionsentwurf zum iranischen Atomprogramm. Moskau werde den Entwurf in der vorliegenden Form im UN-Sicherheitsrat nicht unterstützen, zitierte die Nachrichtenagentur Interfax den stellvertretenden Außenminister Sergej Kisljak am Freitag. Über den von Deutschland,...
03.11.2006
Sicherheitsrat einigt sich auf Liste verbotener Güter für Nordkorea
New York - Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf eine Liste von Gütern geeinigt, die Nordkorea nicht ein- und ausführen darf. Der Vorsitzende des zuständigen Nordkorea-Ausschusses, der slowakische UN-Botschafter Peter Burian, erklärte, er habe alle 192 Mitgliedsländer über die Liste informiert. Darauf finden sich Materialen, die zum Bau von...
02.11.2006
AKW Biblis bleibt für Monate abgeschaltet
Biblis - Das Problem falsch montierter Dübel im Atomkraftwerk Biblis ist weit größer als zunächst angenommen. Wie die hessische Atomaufsicht am Mittwoch berichtete, haben Stichproben in beiden Kraftwerksblöcken ergeben, dass rund 50 Prozent aller Schwerlastdübel falsch montiert worden sind. In Biblis A und B seien insgesamt rund 15.000...
01.11.2006
Nordkorea zu Wiederaufnahme von Atomgesprächen bereit
Peking/Tokio - Drei Wochen nach dem nordkoreanischen Nuklearwaffentest ist überraschend ein erster Durchbruch im Atomstreit mit Pjöngjang gelungen. Nordkorea erklärte sich nach amerikanischen und chinesischen Angaben am Dienstag zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche bereit. Die seit rund einem Jahr auf Eis liegenden Verhandlungen...
31.10.2006
Auffällige Bewegungen auf Atomtestgelände in Nordkorea gemeldet
Seoul - Auf dem Atomtestgelände von Nordkorea haben die südkoreanischen Streitkräfte auffällige Fahrzeug- und Truppenbewegungen beobachtet. Dies könnte auf Vorbereitungen für einen zweiten Atomwaffenversuch hindeuten, meldete am Samstag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Die Bewegungen auf dem Gelände nahe der Stadt Kilchu im...
28.10.2006
Atomreaktor bei St. Petersburg nach Kurzschluss abgeschaltet
Moskau - Nach einem Kurzschluss in einem russischen Atomkraftwerk bei St. Petersburg hat sich ein Reaktor automatisch abgeschaltet. Die Aufsichtsbehörde Rosenergoatom betonte am Samstag, dass keine Radioaktivität ausgetreten sei. Die Ursachen des Kurzschlusses wurden nicht mitgeteilt, doch haben Unwetter in der Region in den letzten Tagen zu...
28.10.2006
Hochangereichertes Uran soll nach Russland geflogen werden
Frankfurt/Main - Per Flugzeug sollen 200 Kilogramm radioaktiver Atommüll noch in diesem Jahr aus einem ehemaligen DDR-Forschungsreaktor nach Russland gebracht werden. Beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) liegt ein entsprechender Antrag auf Erteilung einer atomrechtlichen Genehmigung vor, wie das Bundesumweltministerium am Samstag der...
28.10.2006
Iran weitet Kapazitäten für Urananreicherung aus
Teheran - Ungeachtet internationaler Sanktionsdrohungen hat der Iran offenbar die Arbeiten an seinem Atomprogramm ausgeweitet. Teheran verdoppelte laut einer Meldung der halbamtlichen studentischen Nachrichtenagentur ISNA seine Kapazitäten für die Anreicherung von Uran. In eine vor 14 Tagen installierte zweite Zentrifuge sei das Gas...
27.10.2006
Südkorea bereitet Sanktionen gegen den Norden vor
Seoul - Die südkoreanische Regierung will den Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Nordkorea folgen und bereitet entsprechende Reisebeschränkungen vor. Vereinigungsminister Lee Jong Seok kündigte am Donnerstag nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Yonhap an, dass neben einem Einreiseverbot für bestimmte Funktionäre des Nachbarstaates...
26.10.2006
USA wollen Resolutionsentwurf zum Iran verschärfen
New York - Der von Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorgelegte Entwurf für eine Iran-Resolution der Vereinten Nationen geht den USA offenbar nicht weit genug. Der Sprecher der US-Botschaft bei den Vereinten Nationen, Richard Grenell, kündigte am Mittwoch Änderungsvorschläge seiner Regierung an. Dazu sollen dem Vernehmen nach auch...
26.10.2006
Iran weitet atomare Aktivitäten aus
Wien - Ungeachtet drohender UN-Sanktionen hat der Iran hat nach Angaben aus Diplomatenkreisen seine atomaren Aktivitäten ausgeweitet. In den vergangenen Wochen sei ein zweiter Satz Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb genommen worden, verlautete am Montag am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien. Die 164 Zentrifugen...
23.10.2006
Glos fordert striktere Strompreiskontrollen
Frankfurt/Main - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat sich für eine striktere Kontrolle der Energiepreise ausgesprochen und davor gewarnt, sichere Atomkraftwerke vorzeitig abzuschalten. «Wir können es uns nicht leisten, die höchsten Strompreise in Europa zu haben», sagte der CSU-Politiker am Sonntag in Wiesbaden. SPD-Fraktionsvize...
22.10.2006
Nordkorea macht weiteren Atomtest von US-Politik abhängig
Tokio - Nordkorea macht laut einem Medienbericht einen weiteren Atomtest von der US-Politik gegenüber dem kommunistischen Land abhängig. Pjöngjang plane unmittelbar keinen weiteren Test, versicherte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge kürzlich dem chinesischen Gesandten Tang Jiaxuan. Ein...
22.10.2006
Nordkorea macht zweiten Atomtest von US-Reaktion abhängig
Tokio - Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il hat laut einem Medienbericht einen zweiten Atomtest von der US-Politik gegenüber seinem Land abhängig gemacht. Pjöngjang plane unmittelbar keinen weiteren Test, sagte Kim der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge dem chinesischen Gesandten Tang Jiaxuan bei einem Treffen am vergangenen...
22.10.2006
Iran will mögliche Sanktionen im Atomstreit nicht tatenlos hinnehmen
Teheran - Der Iran will nach offiziellen Angaben mögliche Sanktionen im Streit über sein Atomprogramm nicht tatenlos hinnehmen. Teheran werde in dem Fall entsprechend reagieren, erklärte der Sprecher des Außenministerium, Mohammed Ali Husseini, am Sonntag. Auf die Frage, ob dies auch Auswirkungen auf die Öllieferungen durch die Straße von...
22.10.2006
Iran fordert Westen im Atomstreit zur Rückkehr zu Verhandlungen auf
Teheran - Der Iran will mit Vertretern des Westens Gespräche darüber führen, warum das Land an der Anreicherung von Uran festhält. Teheran sehe keine Logik darin, die Anreicherung auszusetzen, sagte Außenminister Manutschehr Mottaki am Samstag. Es handele sich um eine legale Tätigkeit, die sich aus der Mitgliedschaft im...
21.10.2006
Rice: Keine Bestätigung für Verzicht Nordkoreas auf zweiten Atomtest
Moskau - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat Medienberichte über eine Bereitschaft Nordkoreas, auf weitere Atomwaffentests zu verzichten, nicht bestätigt. Der chinesische Gesandte Tang Jiaxuan habe sich bei einem Treffen mit ihr nicht dazu geäußert, erklärte Rice am Samstag in Moskau. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap hatte...
21.10.2006
Kim Dae Jung warnt vor Vergeltung Nordkoreas gegen UN-Sanktionen
Seoul - Der frühere südkoreanische Präsident Kim Dae Jung hat vor Vergeltungsmaßnahmen Nordkoreas gegen die vom Weltsicherheitsrat verhängten Wirtschaftssanktionen gewarnt. Militärische Gewalt des Nordens sei nicht auszuschließen, sagte Kim am Samstag im Interview der Nachrichtenagentur AP. Diese Gefahr bestehe insbesondere, wenn die...
21.10.2006
USA und China für neuen Anlauf zu Verhandlungen mit Nordkorea
Peking - Die USA und China dringen nach dem dem ersten Atomtest Nordkoreas auf einen neuen Anlauf zu den seit einem Jahr unterbrochenen Sechsergesprächen. Nach einem Treffen mit US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte der chinesische Außenminister Li Zhaoxing am Freitag in Peking, der am Vortag nach Pjöngjang entsandte Diplomat sei bei der...
20.10.2006
Botschaft des chinesischen Präsidenten an Kim
Peking/Seoul - Im Konflikt über den nordkoreanischen Atomwaffentest hat China seine diplomatischen Aktivitäten verstärkt. Ein hochrangiger Gesandter Pekings, Tang Jiaxuan, traf am Donnerstag in Pjöngjang mit Staatschef Kim Jong Il zusammen und überbrachte ihm eine Botschaft von Staatspräsident Hu Jintao, wie das chinesische Außenministerium...
19.10.2006
US-Außenministerin Rice in Seoul eingetroffen
Seoul - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat ihre Bemühungen um eine einheitliche Umsetzung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea in Südkorea fortgesetzt. Im Anschluss an eine Begegnung mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe traf sie am Donnerstag in Seoul ein.In Einklang mit der UN-Resolution kündigte Südkorea eine Verschärfung...
19.10.2006
Nach Biblis-Stilllegung erwägt RWE Stromzukauf aus dem Ausland Erste Zusammenfassung
Essen/Karlsruhe - Der Essener Energie-Konzern RWE erwägt wegen der Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis offenbar, Strom aus dem Ausland hinzuzukaufen. Das berichtet der «Tagesspiegel» (Donnerstagausgabe). Block B des Atomkraftwerks musste am Montagabend auf Grund falsch montierter Dübel außerplanmäßig abgeschaltet werden. Biblis A ist...
18.10.2006
USA plädieren für Deeskalation im Konflikt mit Nordkorea
Tokio/Seoul - Aus Sorge vor einem atomaren Wettrüsten in Ostasien bemühen sich die USA um eine Deeskalation im Konflikt mit Nordkorea. Außenministerin Condoleezza Rice warb zum Auftakt ihrer Asienreise am Mittwoch in Tokio zwar für eine entschlossene Umsetzung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea. Sie betonte aber auch: «Die Vereinigten Staaten...
18.10.2006
Anerkennung als Atommacht ein Prestigegewinn für Nordkorea
Seoul - Für die Regierung in Pjöngjang hätte es gar nicht besser kommen können: Ausgerechnet der Geheimdienst der USA lieferte die Bestätigung, dass Nordkorea am 9. Oktober tatsächlich einen Atomwaffentest durchgeführt hat. Damit wurde das Land auf der «Achse des Bösen», wie US-Präsident George W. Bush es einmal nannte, auf eine Stufe...
18.10.2006
Rice warnt vor atomarem Wettrüsten in Ostasien
Tokio - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat zum Auftakt ihrer Reise nach Japan, Südkorea und China vor einem atomaren Wettrüsten in Ostasien gewarnt. Deshalb sei es nach dem Atomtest in Nordkorea äußerst wichtig, die amerikanische Verteidigungsgarantie für Japan und Südkorea zu bekräftigen, sagte Rice auf ihrem Flug nach Tokio. In...
18.10.2006
Spekulationen über Vorbereitungen für zweiten Atomwaffentest
Seoul - Gut eine Woche nach dem ersten mutmaßlichen Atomtest Nordkoreas gibt es offenbar vage Hinweise auf die Vorbereitung eines zweiten derartigen Versuchs. Südkorea verwies am Dienstag auf Geheimdienstinformationen, deren Verlässlichkeit aber noch nicht erwiesen sei. Die USA wollten entsprechende Berichte zunächst nicht bestätigen....
17.10.2006
Steinmeier: Es darf keine weiteren Atomwaffentests Nordkoreas geben
Luxemburg - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier nimmt die Drohungen Nordkoreas mit einem weiteren Atomwaffentest offenbar sehr ernst. Nach der Verhängung von Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat «wird es jetzt darauf ankommen, den Nordkoreanern klarzumachen, dass es nach diesem Test keine weiteren Tests geben darf», sagte Steinmeier...
17.10.2006
Nordkoreanisches Außenministerium nennt Sanktionen Kriegserklärung
Seoul - Mit scharfen Worten hat Nordkorea die wegen seines Atomwaffentests verhängten Sanktionen des UN-Sicherheitsrats zurückgewiesen. Die Strafmaßnahmen kämen einer Kriegserklärung gleich, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums, die am Dienstag über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA verbreitet wurde. Nordkorea werde...
17.10.2006
US-Luftproben bestätigen nordkoreanischen Atomtest
Washington/Seoul - Luftproben der USA haben bestätigt, dass Nordkorea in der vergangenen Woche tatsächlich einen unterirdischen Atomtest durchgeführt hat. Bei den Untersuchungen sei radioaktives Material festgestellt worden, teilte das Büro des Nationalen Geheimdienstchefs John Negroponte am Montag mit. Mit einer diplomatischen Offensive in...
16.10.2006
China errichtet Stacheldrahtzaun an Grenze zu Nordkorea
Washington/Seoul - China hat nach dem mutmaßlichen Atomtest Nordkoreas mit der Sicherung seiner Grenze zu dem Nachbarland durch einen meterhohen Zaun aus Beton und Stacheldraht begonnen. Dutzende Soldaten arbeiteten am Bau des bis zu vier Meter hohen Walls, erklärten Bauern am Montag. Die USA und Japan sprachen sich dafür aus, neben der...
16.10.2006
US-Luftproben bestätigen nordkoreanischen Atomtest
Washington - Amerikanische Luftproben haben bestätigt, dass Nordkorea in der vergangenen Woche tatsächlich einen unterirdischen Atomtest durchgeführt hat. Das teilte das Büro des Nationalen Geheimdienstchefs John Negroponte am Montag in Washington mit. Die Stärke des Versuchs habe weniger als eine Kilotonne betragen, hieß es in einer auf der...
16.10.2006
Welternährungsprogramm warnt vor Hungersnot in Nordkorea
Peking - Millionen Nordkoreaner sind nach Ansicht des Welternährungsprogramms (WFP) in diesem Winter von einer Hungersnot bedroht. Schuld daran sei ein Rückgang der Lebensmittelhilfe aus dem Ausland, erklärte WFP-Sprecher Mike Huggins am Montag in Peking. Das größte Risiko, wegen Mangelernährung Schaden zu nehmen, bestehe für junge Mütter...
16.10.2006
Seoul: Innerkoreanische Projekte von UN-Sanktionen nicht betroffen
Seoul - Südkorea sieht innerkoreanische Wirtschaftsprojekte nicht von den beschlossenen UN-Sanktionen betroffen. Die am Wochenende vom Sicherheitsrat verabschiedete Resolution fordere nicht den Stopp der gemeinsamen Wirtschaftszone in der nordkoreanischen Stadt Kaesong und eines Tourismusprojekts am Diamantberg im Norden, erklärte der...
16.10.2006
Australien will Häfen für nordkoreanische Schiffe sperren
Canberra - Australien will seine Häfen für Schiffe aus Nordkorea sperren. Das Embargo ergänze die von den Vereinten Nationen verhängten Sanktionen, sagte Außenminister Alexander Downer am Montag. Ausnahmen sollten nur in akuten Notfällen gemacht werden. Australien reagiert mit dem Schritt auf den mutmaßlichen nordkoreanischen Atomwaffentest...
16.10.2006
USA messen Radioaktivität nach mutmaßlichem Atomtest Nordkoreas
Washington/New York - Die USA haben nach dem mutmaßlichen Atomtest Nordkoreas in Luftproben radioaktive Partikel gefunden. Noch sei aber nicht endgültig klar, ob Pjöngjang wirklich wie behauptet am Montag eine Bombe gezündet habe, hieß es am Samstag in US-Regierungskreisen. Eine andere Untersuchung, deren Ergebnisse am Freitag bekannt wurden,...
14.10.2006
Russischer Gesandter nennt Nordkorea-Besuch nützlich
Peking - Ein russischer Gesandter hat seine Gespräche in Nordkorea über dessen Atomprogramm als nützlich bezeichnet. Der stellvertretende Außenminister Alexander Alexejew sagte bei einer Zwischenlandung in Peking am Samstag, er habe in Pjöngjang auf eine Wiederaufnahme der Sechs-Staaten-Gespräche und die atomare Abrüstung der koreanischen...
14.10.2006
UN-Sicherheitsrat einigt sich auf Sanktionen gegen Nordkorea
New York - Vier Tage nach dem mutmaßlichen Atomwaffentest hat sich der UN-Sicherheitsrat auf Sanktionen gegen Nordkorea verständigt. Die Resolution soll am (morgigen) Samstag verabschiedet werden. Der amerikanische UN-Botschafter John Bolton bezeichnete die Einigung als ein «Zeichen der Entschlossenheit des Sicherheitsrats, angesichts der...
13.10.2006
Barroso fordert klare Antwort auf nordkoreanischen Raketentest
Helsinki - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat eine «klare Antwort» auf den Atomwaffentest in Nordkorea gefordert. «Die Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft steht auf dem Spiel», sagte Barroso am Freitag am Rande des EU-Indien-Gipfels in Helsinki. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten die EU und Indien den...
13.10.2006
Japan verschärft Sanktionen gegen Nordkorea
Tokio/Peking - Während die internationale Gemeinschaft weiter über Sanktionen gegen Nordkorea debattiert, hat Japan seine einseitigen Strafmaßnahmen gegen das kommunistische Regime weiter verschärft. So werden alle Häfen für nordkoreanische Schiffe gesperrt, der Import nordkoreanischer Produkte wird ausgesetzt. Russland entsandte den...
13.10.2006
USA schwächen Sanktionsforderungen gegen Nordkorea ab
New York - Im Ringen um eine Sicherheitsresolution gegen den von Nordkorea gemeldeten Atomwaffentest haben die USA ihre Sanktionsforderungen gegen das kommunistische Land abgeschwächt. In einem neuen Resolutionsentwurf, der der Nachrichtenagentur AP am Donnerstagabend in New York bekannt wurde, fordern sie nur noch nicht militärische Maßnahmen...
13.10.2006
China weiter zurückhaltend bei Sanktionen gegen Nordkorea
Seoul/New York - China lehnt allzu harte Sanktionen gegen Nordkorea ab. «Bestrafung sollte nicht das Ziel sein», erklärte am Donnerstag der Sprecher des Außenministeriums, Liu Jianchao, zum Atomtest vom Montag. Er fügte hinzu, der Regierung in Pjöngjang müsse aber deutlich gemacht werden, dass ihr Vorgehen ein Fehler war. Die USA dringen...
12.10.2006
USA dringen auf rasche Nordkorea-Resolution im Sicherheitsrat
New York/Tokio - Nach dem mutmaßlichen Atomtest Nordkoreas dringen die USA auf eine Verschärfung der Sanktionen im UN-Sicherheitsrat bis zum (morgigen) Freitag. Washington legte einen neuen Resolutionsentwurf vor, der russischen und chinesischen Einwänden entgegen kommt. Japan, das bereits einseitig weitere Strafmaßnahmen gegen das...
12.10.2006
Japan verhängt Einfuhrstopp gegen Nordkorea
Seoul/Tokio - Nordkorea hat die USA vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Falls Washington seinen Druck erhöhe, werde die Regierung in Pjöngjang dies als Kriegserklärung betrachten und «spürbare Gegenmaßnahmen ergreifen», drohte das Außenministerium am Mittwoch laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA. Noch vor einer...
11.10.2006
Bush: USA wollen Nordkorea nicht angreifen
Washington - US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch nochmals bekräftigt, dass die USA keinen Angriff auf Nordkorea planen. Die USA setzten auf die Diplomatie, würden aber auch ihre «Freunde in der Region» verteidigen, erklärte Bush. Die USA wollten dabei auch die militärische Zusammenarbeit mit ihren Verbündeten verstärken. Wegen des...
11.10.2006
Russland: Nordkorea «de facto» Nuklearmacht
Moskau - Russland ist nach den Worten von Verteidigungsminister Sergej Iwanow «de facto» die neunte Nuklearmacht der Welt. Das Regime habe eine Atombombe getestet und damit den Bemühungen um die Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen einen schweren Schlag versetzt, sagte Iwanow am Dienstag vor Journalisten in Moskau. Der Minister bestätigte...
10.10.2006
Nordkoreanischer Abgeordneter bittet EU um Entwicklungshilfe
Brüssel - Ein nordkoreanischer Abgeordneter hat während eines Besuchs in Brüssel die Europäische Union um Entwicklungshilfe gebeten. Die US-Sanktionen «ersticken unser politisches System», sagte Ri Jong Hyok am Dienstag vor dem zuständischen Ausschuss des EU-Parlaments. Sein Land werde der internationalen Kritik an dem erfolgten Atomtest...
10.10.2006
Nordkorea muss mit harten Sanktionen rechnen
Seoul - Trotz drohender Sanktionen bietet Nordkorea der internationalen Gemeinschaft weiter die Stirn. Einen Tag nach dem ersten Atomwaffentest drohte der kommunistische Staat mit der Zündung einer atomar bestückten Rakete. Der Sicherheitsrat beriet unterdessen über Strafmaßnahmen. Selbst China, traditionell ein enger Verbündeter des Regimes...
10.10.2006
Von einsatzfähiger Atomwaffe noch weit entfernt
Wien - Dass Nordkorea erstmals einen Atomsprengsatz gezündet hat, scheint so gut wie sicher. Die Frage, die sich nun stellt, lautet: Ist das kommunistische Land auch in der Lage, nukleare Sprengköpfe für Raketen zu bauen? Nach allgemeiner Einschätzung wird dies noch mehrere Jahre dauern. Denn auch die nordkoreanischen Raketen sind alles andere...
10.10.2006
Nordkorea droht mit Abschuss von Atomrakete
Seoul - Nach seinem ersten Atomwaffentest hat Nordkorea am Dienstag den Abschuss einer Rakete mit Nuklearsprengkopf angedroht. Zu einem solchen «bedauerlichen Vorfall» könne es kommen, wenn die USA ihre Haltung nicht aufgäben, sagte ein nordkoreanischer Beamter laut einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Die Mitglieder...
10.10.2006
Nordkorea droht mit Abschuss von Rakete
Seoul - Nordkorea hat am Dienstag mit dem Abschuss einer atomar bestückten Rakete gedroht. Zu einem solchen «bedauerlichen Vorfall» könne es kommen, wenn die USA ihre harte Haltung nicht aufgäben, sagte ein nordkoreanischer Regierungsvertreter laut einem Bericht der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. Nordkorea hoffe aber, dass der...
10.10.2006
USA und Japan dringen auf Sanktionen gegen Nordkorea
New York - Mit harten Sanktionen wollen Mitglieder des Weltsicherheitsrats auf den nordkoreanischen Atomwaffentest reagieren. Die USA brachten am Montagabend in New York einen Resolutionsentwurf in Umlauf, in dem detaillierte Strafmaßnahmen gegen das kommunistische Land aufgeführt werden. Der ursprüngliche Text wurde nach der Intervention...
10.10.2006
«Tage und Dutzende Stunden im Labor»
Paris - Wissenschaftler haben in der Region, in der Nordkorea nach eigenen Angaben einen Atomwaffentest durchgeführt hat, eine erderschütternde Explosion registriert. Aber ob die Ursache tatsächlich ein Nukleartest war, lässt sich nicht so leicht beantworten. Ähnlich wie Erdbeben senden starke Explosionen kräftige und von Seismographen...
10.10.2006
Erfolg von nordkoreanischem Atomtest noch nicht absehbar
Seoul - Der Erfolg des von Nordkorea gemeldeten Atomwaffentests lässt sich nach südkoreanischen Angaben erst in etwa zwei Wochen feststellen. Man gehe inzwischen davon aus, dass der Test tatsächlich stattgefunden habe, sagte der südkoreanische Minister für Wiedervereinigung, Lee Jong Seok, am Dienstag vor dem Parlament in Seoul. Das Ergebnis...
10.10.2006
Nordkorea zündet Atomsprengsatz
Seoul/Moskau - Trotz internationaler Warnungen hat Nordkorea am Montag einen Atombombentest durchgeführt. Das unterirdische Experiment sei mit «einheimischer Weisheit und Technologie hundertprozentig durchgeführt worden», meldete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Nach Berichten aus Südkorea wird möglicherweise ein...
09.10.2006
Südkorea warnt vor weiteren Atomtests in Nordkorea
Seoul - Der südkoreanische Geheimdienst hat am Montag vor möglichen weiteren Atomtests in Nordkorea gewarnt. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap wurden ungewöhnliche Aktivitäten in der Nähe des Geländes des ersten Tests entdeckt. 30 bis 40 Leute und Fahrzeuge seien in Punggye-ri im Nordosten des Landes unterwegs, hieß es. Der...
09.10.2006
Wettlauf um Atomwaffen in Ostasien befürchtet
Seoul - Nach dem ersten Atomwaffentest in Nordkorea wächst die Besorgnis weiter, dass in der Region nun auch andere Länder nach Nuklearwaffen streben könnten. Dies wird nicht heute oder morgen gestehen, längerfristig besteht die Gefahr aber durchaus. Neu wären derartige Ambitionen nicht, nur haben sie mit der Erklärung Nordkoreas, dass es...
09.10.2006
EU verurteilt nordkoreanischen Atomtest scharf
Brüssel - Die Europäische Union hat am Montag den nordkoreanischen Atomtest als «provokativen Akt» verurteilt. Der Test gefährde die regionale Stabilität und stelle eine Bedrohung für den Frieden und die Sicherheit dar, hieß es in einer Erklärung der finnischen EU-Ratspräsidentschaft. Nordkorea wurde aufgefordert, sofort einen Stopp...
09.10.2006
NATO-Generalsekretär verurteilt nordkoreanischen Atomtest
Brüssel - NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hat den nordkoreanischen Atomwaffentest als «Schlag ins Gesicht der internationalen Gemeinschaft» bezeichnet. Der nach nordkoreanischen Angaben am Montagmorgen durchgeführte Test sei «eine Bedrohung für den Weltfrieden». De Hoop Scheffer erklärte, die NATO werde Nordkorea aufrufen, an...
09.10.2006
Russland bestätigt nordkoreanischen Atomtest
Moskau/Washington - Russland hat am Montag den nordkoreanischen Atombombentest bestätigt. Die russischen Überwachungssysteme haben «den Test einer Atomwaffe in Nordkorea entdeckt», zitierte die Nachrichtenagentur Itar-Tass Generalleutnant Wladimir Werchowzew aus dem Verteidigungsministerium. «Es ist hundert Prozent sicher, dass es eine...
09.10.2006
Russland bestätigt nordkoreanischen Atomtest
Moskau/Washington - Russland hat am Montag den nordkoreanischen Atombombentest bestätigt. Die russischen Überwachungssysteme haben «den Test einer Atomwaffe in Nordkorea entdeckt», zitierte die Nachrichtenagentur Itar-Tass Generalleutnant Wladimir Werchowzew aus dem Verteidigungsministerium. «Es ist hundert Prozent sicher, dass es eine...
09.10.2006
Nordkoreanischer Atomtest entsprach einer Sprengkraft von 550 Tonnen TNT
Seoul - Der nordkoreanische Atomtest hatte nach Angaben aus Südkorea eine Sprengkraft von 550 Tonnen TNT. Das erklärte ein Sprecher des staatlichen Koreanischen Instituts für Geowissenschaften, Park Chang Soo, am Montag. Kurz zuvor hatte Nordkorea erklärt, es habe erstmals eine Atomwaffe erfolgreich getestet. Radioaktivität sei dabei nicht...
09.10.2006
US-Amt misst Erschütterung der Stärke 4,2 in Nordkorea
Seoul - Das amerikanische Amt für geologische Beobachtungen hat in Nordkorea eine Erderschütterung der Stärke 4,2 auf der Moment-Magnitude registriert. Diese habe sich zum Zeitpunkt des von Pjöngjang gemeldeten Atomwaffentests ereignet, erklärte ein Sprecher des Instituts in Colorado am Montag. Vorerst sei es allerdings unmöglich zu...
09.10.2006
China und Japan wollen gemeinsam Druck auf Nordkorea ausüben
Peking - China und Japan wollen gemeinsam Druck auf Nordkorea ausüben, damit das kommunistische Regime auf einen angekündigten Atomtest verzichtet. Der chinesische Präsident Hu Jintao und der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe zeigten sich am Sonntag «tief besorgt» über einen möglichen Nukleartest und kündigten an, man wolle...
08.10.2006
USA und Spanien wollen 40 Jahre nach Atomunglück Böden reinigen
Madrid - Mehr als 40 Jahre nach dem versehentlichen Abwurf von US-Atombomben über Südspanien haben sich beide Länder auf die Beseitigung der Folgeschäden geeinigt. Die Zeitung «El País» berichtete am Sonntag, Madrid und Washington wollten sich die Kosten für die Entseuchung des Bodens in der Umgebung des Dorfes Palomares teilen. Über dem...
08.10.2006
Sicherheitsrat ruft Nordkorea zum Verzicht auf Atomwaffentest auf
New York - Der Weltsicherheitsrat hat Nordkorea zum bedingungslosen Verzicht auf den angekündigten Atomwaffentest aufgerufen. Das Gremium zeigte sich am Freitag «zutiefst besorgt» über das Vorhaben, das der einstimmig verabschiedeten Erklärung zufolge den Frieden und die Sicherheit in der Welt gefährdet. Zugleich wurde die Regierung in...
06.10.2006
Solana hält Verhandlungslösung mit Iran noch für möglich
Paris - Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hält eine Verhandlungslösung im Atomstreit mit dem Iran weiter für möglich. «Die Tür für Gespräche ist und bleibt geöffnet», sagte Solana am Freitagmorgen in Paris. Die fünf UN-Veto-Mächte und Deutschland wollten sich wenig später in London treffen, um über das weitere Vorgehen im...
06.10.2006
Kim lässt sich vor angekündigtem Atomtest bei Militärparade feiern
Washington/Seoul - Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il hat sich vor dem angekündigten Atomtest seines Landes auf einer Militärparade feiern lassen. Wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag meldete, zeigte er sich mit der Militärführung auf einer Kundgebung, bei der die Menschen begeistert «Menschliche Kugeln und...
06.10.2006
Atomunfall in Kalifornien von 1959 könnte Krebs verursacht haben
Los Angeles - Ein Unfall in einem Atomreaktor im Jahr 1959 könnte einer neuen Studie zufolge die Ursache für hunderte Fälle von Krebserkrankungen in Kalifornien gewesen sein. In einem am Donnerstag veröffentlichten unabhängigen Untersuchungsbericht heißt es, wahrscheinlich sei die damals in einem Forschungslabor nahe Los Angeles freigesetzte...
06.10.2006
London erwartet Beratungen über Sanktionen gegen Teheran
Rom/New York - Im Streit über das iranische Atomprogramm wird nach den weitgehend ergebnislosen Gesprächen von EU-Chefdiplomat Javier Solana mit dem iranischen Unterhändler Ali Laridschani der Ruf nach Sanktionen wieder lauter. Der britische UN-Botschafter Emyr Jones Parry erklärte am Donnerstag in New York, er erwarte, dass der Sicherheitsrat...
05.10.2006
Ende im Streit über Zukunft der Atomkraft nicht in Sicht
Berlin - Ein Ende im Streit über die Zukunft der Atomkraft in Deutschland scheint nicht in Sicht: Die Kernenergie stehe am kommenden Montag auf der Tagesordnung des zweiten Energiegipfels bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, sagte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Joachim Wuermeling (CSU), am Donnerstag in Berlin vor...
05.10.2006
Sicherheitsrat berät über Nordkoreas Atomtest-Ankündigung
New York/Peking - Der Weltsicherheitsrat ist am Mittwoch in New York zu Beratungen über die nordkoreanische Ankündigung eines Atomwaffentests zusammengekommen. Der japanische UN-Botschafter und amtierende Ratspräsident Kenzo Oshima forderte vor Beginn der nicht öffentlichen Sitzung eine rasche und eindeutige Reaktion des Gremiums. China rief...
04.10.2006
Südkorea will besonnene Reaktion auf Atomtest-Ankündigung
Seoul/Tokio - Der südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun hat am Mittwoch eine «besonnene und strenge» Antwort auf die nordkoreanische Ankündigung eines Atomwaffentests gefordert. Roh äußerte sich nach einer Dringlichkeitssitzung des Sicherheitskabinetts, wie das Präsidialamt mitteilte. Zuvor hatte die südkoreanische Regierung das...
04.10.2006
Russland setzt im Atomstreit mit dem Iran weiter auf weiter Dialog
Teheran - Russland hat sein Interesse an einer Beilegung des Atomstreits mit dem Iran durch Dialog statt Sanktionen bekräftigt. Der Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, Igor Iwanow, sagte am Dienstag nach Gesprächen mit dem iranischen Unterhändler Ali Laridschani, das Problem müsse am Verhandlungstisch gelöst werden. Russland werde...
04.10.2006
Nordkorea will Atomsprengsatz testen
Seoul - Das Regime in Nordkorea hat am Dienstag erstmals seine Absicht verkündet, einen Atomsprengsatz zu testen. Dies sei im Interesse der Selbstverteidigung angesichts von Drohungen aus den USA, erklärte das Außenministerium in Pjöngjang über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA. Der Atomwaffentest werde so vorbereitet, dass die...
03.10.2006
Iran schlägt Urananreicherung unter französischer Kontrolle vor
Paris - Der stellvertretende Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Mohammad Saidi, hat eine Urananreicherung unter französischer Kontrolle ins Gespräch gebracht. Frankreich solle ein «Konsortium für die Produktion von angereichertem Uran im Iran» gründen, schlug Saidi am Dienstag im Radiosender France-Info vor. So könne Frankreich über...
03.10.2006
Trotz Atomausstiegs soll weiter an Kerntechnologie geforscht werden
Berlin - Trotz des beschlossenen Ausstiegs aus der Atomkraft soll in Deutschland weiter an Kerntechnologie geforscht werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Montag nach dem Energiegipfel, bis März solle eine «Roadmap» für Energie-Forschungsvorhaben erstellt werden, bei der es auch um Kernenergiesicherheit gehen...
01.10.2006
Wieder Panne im schwedischen Atomreaktor Forsmark
Stockholm - Der Neustart eines im Juli nach einem Störfall heruntergefahrenen schwedischen Reaktors im Atomkraftwerk Forsmark verzögert sich wegen erneuter Pannen. Wie Kraftwerkssprecher der schwedischen Nachrichtenagentur TT am Samstag sagten, wurden beim Anfahren der Anlage am Freitagabend Fehler beim Spaltprozess beobachtet. Der Neustart sei...
30.09.2006
Iran schließt Verschärfung seines Atomprogramms nicht aus
Berlin - Der Iran schließt nach den Worten von Chefunterhändler Ali Laridschani eine Verschärfung seines umstrittenen Atomprogramms nicht aus. Der Teheraner Politiker sprach in am Samstag veröffentlichten Berichten von Urananreicherung in großen Stil und zu höheren Graden als der üblichen 3,5 Prozent für die friedliche Nutzung der...
30.09.2006
China testet Reaktor zur Kernfusion
Peking - China hat laut der Nachrichtenagentur Xinhua erstmals einen Reaktor für die Kernfusion erfolgreich getestet. Einzelheiten über den Ablauf teilte die amtliche Agentur in ihrer Meldung vom Donnerstag nicht mit. Es hieß lediglich, der Test sei in der Tokamak-Anlage in Hefei in der östlichen Provinz Anhui ausgeführt worden. Der...
28.09.2006
Verbraucher sollen keinen Atomstrom mehr kaufen
Berlin - Umwelt- und Verbraucherschützer haben die Bundesbürger aufgerufen, keinen Atomstrom mehr zu kaufen. Aus Protest gegen die Aufkündigung des Atomkonsenses durch RWE, E.ON, Vattenfall und Energie Baden-Württemberg sollen die Verbraucher zu den Anbietern von Ökostrom wechseln, forderten neun Organisationen am Donnerstag in Berlin. Nur...
28.09.2006
Atomgespräche mit Iran in Berlin fortgesetzt
Berlin - Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Erwartung geäußert, dass die am Mittwoch in Berlin fortgesetzten Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm Erfolg haben werden. «Ich denke, dass wir heute dazu keine abschließenden Nachrichten bekommen werden, aber hoffentlich im Laufe des morgigen Tages», sagte Steinmeier...
27.09.2006
Atomgespräche mit Iran in Berlin fortgesetzt
Berlin - EU-Chefdiplomat Javier Solana und der iranische Unterhändler Ali Laridschani sind am Mittwoch in Berlin zusammengekommen, um ihre Gespräche über das umstrittene Atomprogramm Teherans fortzusetzen. Das Treffen gehört nach den Worten von Außenamtssprecher Martin Jäger zu den Bemühungen um eine diplomatische Lösung des...
27.09.2006
Nordkorea lehnt neue Gespräche über Atomprogramm ab
New York - Nordkorea hat neue Gespräche über sein umstrittenes Atomprogramm abgelehnt. Angesichts der von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen sei man nicht zu weiteren Verhandlungen bereit, sagte der stellvertretende nordkoreanische Außenminister Choe Su Hon am Dienstag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York....
26.09.2006
Deutschlands Energieversorger stellen Atomausstieg in Frage
Essen - Deutschlands große Stromversorger stellen den im Jahr 2000 vereinbarten Atomausstieg in Frage: Der Energiekonzern RWE beantragte am Dienstag in einem Pilotverfahren beim Bundesumweltministerium eine längere Nutzung von Biblis A, Deutschlands ältestem Atomkraftwerk. Der Stromversorger EnBW will für sein Kernkraftwerk Neckarwestheim I...
26.09.2006
Iranischer Außenminister sieht Atomgespräche «auf dem richtigen Weg»
New York - Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki hält eine Verhandlungslösung im Streit über das umstrittene Atomprogramm seines Landes für möglich. Die europäisch-iranischen Verhandlungen insbesondere zum Stopp der Urananreicherung seien «auf dem richtigen Weg», sagte Mottaki am Montag in New York der Nachrichtenagentur...
25.09.2006
Ägypten plant Bau von Atomkraftwerken
Kairo - Ägypten will nach Aussage eines Kabinettsministers bald mit dem Bau von Atomkraftwerken beginnen. Zehn Jahre nach dem Projektstart werde das Land eine betriebsfähige Anlage haben, zitierte die staatliche Zeitung «Al Ahram» den Minister für Elektrizität und Energie, Hassan Junes, am Sonntag. Ägypten plane den Bau eines...
24.09.2006
Greenpeace protestiert gegen Laufzeitverlängerung für Biblis A
Biblis - Mit einer Protestaktion vor dem Atomkraftwerk Biblis A hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace gegen eine mögliche Laufzeitverlängerung für den über 30 Jahre alten Meiler protestiert. Aktivisten der Organisation projizierten in der Nacht zum Freitag den Schriftzug «Atomkraftwerk Biblis endgültig abschalten» auf die...
22.09.2006
Chirac will Sicherheitsrat aus Iran-Verhandlungen heraushalten
Paris/Wien - Der französische Staatspräsident Jacques Chirac will die zentrale Bedingung für neue Verhandlungen mit dem Iran fallen lassen: Teheran müsse seine Urananreicherung nicht vor neuen Gesprächen beenden, sondern erst nach der Aufnahme neuer Kontakte, sagte Chirac am Montag in einem Radio-Interview. Zudem sprach sich Chirac dafür...
18.09.2006
Iran sieht Gespräche mit EU als guten Ansatz im Atomstreit
Wien/Washington - Die Gespräche zwischen der EU und Teheran sind nach iranischer Überzeugung der richtige Ansatz für eine Lösung des Atomkonflikts. Dies sei «ein Schritt in die richtige Richtung», erklärte der iranische Gesandte Ali Ashgar Soltanieh vor einem am Donnerstag geplanten Treffen zwischen Vertretern der EU und des Irans in...
14.09.2006
Putin kritisiert iranische Forderung nach Zerstörung Israels
Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit Blick auf das iranische Atomprogramm vor übereilten Sanktionen gewarnt. Zugleich kritisierte Putin nach Angaben des Kremls Forderungen aus Teheran nach einer Zerstörung Israels. Russland dringe gemeinsam mit anderen Staaten darauf, dass der Iran seine Urananreicherung einstelle. Die Iraner...
13.09.2006
Reaktorbetreiber reagieren auf Informationspannen
Hamburg - Die Betreiber der deutschen Kernkraftwerke wollen offenbar Konsequenzen aus den Informationspannen rund um den Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark ziehen. Nach einem Bericht der «Financial Times Deutschland» (Mittwochausgabe) werden die vier Betreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW in den nächsten sechs bis acht Wochen...
13.09.2006
Keine gemeinsame Erklärung im Atomstreit mit dem Iran
Wien - Die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschland haben sich bei einer Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nicht auf eine gemeinsame Kritik am Iran geeinigt. Das inoffizielle Angebot Teherans, die Anreicherung von Uran vorübergehend auszusetzen, habe die Differenzen über mögliche...
12.09.2006
Fortschritte bei Verhandlungen über iranisches Atomprogramm
Wien - Bei den Gesprächen zwischen EU-Chefdiplomat Javier Solana und dem iranischen Atom-Unterhändler Ali Laridschani hat es am Sonntag in Wien Fortschritte gegeben. Laridschani sagte nach einer zweiten Gesprächsrunde, viele Missverständnisse seien beseitigt worden. Das zweitägige Treffen in Wien galt als möglicherweise letzte Chance für...
10.09.2006
Brunsbüttel bleibt womöglich länger am Netz als geplant
Frankfurt/Main - Der umstrittene Atommeiler Brunsbüttel bleibt womöglich länger am Netz als im Energiekonsens vorgesehen. Betreiber Vattenfall prüft einen Antrag auf Laufzeitverlängerung über das Jahr 2009 hinaus, wie Konzern-Vorstand Reinhardt Hassa der «Frankfurter Rundschau» sagte. Derweil sorgt die Suche nach einem Standort für das...
10.09.2006
Atomstreit mit Teheran entscheidender Phase
Wien - Unterhändler haben sich am Samstag im Atomstreit mit Teheran auf ein Treffen in Wien vorbereitet, das als möglicherweise letzte Chance für eine diplomatische Lösung des Konflikts gilt. Das Gespräch zwischen dem iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani und EU-Chefdiplomat Javier Solana sollte nach Angaben europäischer und...
09.09.2006
USA erwarten Einigung auf mögliche Iran-Sanktionen in nächsten Wochen
Berlin - Bei einem Festhalten des Irans an seiner Urananreicherung erwarten die USA eine UN-Resolution zu Sanktionen innerhalb weniger Wochen. Sollte die Regierung in Teheran nicht in letzter Minute einlenken, gehe er von einer baldigen Entschließung aus, erklärte der US-Unterhändler im Atomstreit, Nicholas Burns, am Freitag in Berlin. Über...
08.09.2006
Chirac würdigt atomare Abschreckung
Bruyères-Le-Châtel - Acht Monate nach seiner Drohung, Terrorstaaten notfalls mit Atomwaffen anzugreifen, hat Staatspräsident Jacques Chirac abermals das nukleare Abschreckungspotenzial Frankreichs gewürdigt. Darin liege der beste Schutz für die Sicherheit und Unabhängigkeit des Landes, sagte er am Donnerstag in der Militärzentrale der...
07.09.2006
Atomgespräche zwischen EU und Iran verschoben
Wien - Die für (den heutigen) Mittwoch geplanten Atomgespräche zwischen der Europäischen Union und dem Iran sind verschoben worden. Der iranische Delegierte Ali Aschgar Soltanieh erklärte in Wien, beide Seiten hätten sich auf eine Verschiebung von mehreren Tagen geeinigt. Zur Begründung nannte er Verfahrensfragen.Der iranische Außenminister...
06.09.2006
USA sehen Zeit für Sanktionen gegen Iran gekommen
Wien/Teheran - Die USA sehen die Zeit gekommen, im Atomstreit Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Der Delegationsleiter der USA bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, Gregory Schulte, sagte, Teheran habe eine «strategische Entscheidung zum Erwerb von Atomwaffen» getroffen. Daher müsse der Sicherheitsrat Sanktionen...
06.09.2006
USA bekräftigen Forderung nach Sanktionen gegen Iran
Washington/Moskau - Die USA haben ihre Forderung nach Sanktionen gegen den Iran bekräftigt. Der Sprecher des Außenministeriums, Sean McCormack, sagte am Dienstag, der Weltsicherheitsrat habe in einer Resolution klar gemacht, dass er bereit sei, für Sanktionen zu stimmen, wenn Teheran nicht bis zum 31. August die Urananreicherung einstelle. Die...
05.09.2006
Treffen EU-Iran voraussichtlich am Mittwoch in Wien
Wien - Die EU und Iran wollen voraussichtlich am kommenden Mittwoch in Wien noch einmal versuchen, den Streit über das iranische Atomprogramm zu entschärfen. Das nach Informationen aus diplomatischen Kreisen noch nicht endgültig bestätigte Treffen zwischen dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana und dem iranischen Chefunterhändler Ali...
05.09.2006
Iran fordert Verhandlungen ohne Vorbedingungen
Teheran/Lappeenranta - Nach dem Votum von EU und Vereinten Nationen für eine Verhandlungslösung im Atomstreit hat sich der Iran für die Aufnahme von Gesprächen ohne alle Vorbedingungen ausgesprochen. «Wir sind bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und alle Zweifel an unseren nuklearen Aktivitäten auszuräumen», sagte der...
03.09.2006
Solana erhält unbefristetes Mandat für Gespräche mit dem Iran
Lappeenranta - Die EU-Außenminister haben dem Außenbeauftragten Javier Solana keine Frist für die Suche nach einer Lösung des Atomkonflikts mit dem Iran gesetzt. «Es gibt keine Deadline», sagte Solana am Samstag nach Beratungen mit den Ministern in Finnland. Er werde «in den nächsten Tagen» mit dem iranischen Chefunterhändler Ali...
02.09.2006
EU setzt im Atomstreit mit Iran weiter auf Diplomatie
Lappeenranta/Moskau - Nach dem Ablauf der vom Weltsicherheitsrat gesetzten Frist will die Europäische Union offenbar keine raschen Sanktionen gegen den Iran. Für die EU bleibe Diplomatie der erste Weg, sagte der finnische Außenminister Erkki Toumioja am Freitag. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, Moskau wolle im Atomstreit...
01.09.2006
Iran hat Urananreicherung laut IAEA fortgesetzt
Wien/Teheran - Ungeachtet eines Ultimatums des Weltsicherheitsrats zeigt der Iran laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) keine Anzeichen für einen Stopp seiner Urananreicherung. In dem Bericht, der der Nachrichtenagentur AP vorlag, wurde nichts darüber gesagt, ob der Iran die Anreicherung auch am Donnerstag - dem...
31.08.2006
Teheran/Washington - Im Atomstreit mit dem Iran hat der Westen kurz vor Ablauf des UN-Ultimatums am Donnerstag zunächst milde Sanktionen gegen Teheran ins Gespräch gebracht. Die USA und die Europäer könnten im Sicherheitsrat auf Reisebeschränkungen gegen iranische Funktionäre und ein Exportverbot für Produkte dringen, die sowohl zivil als...
31.08.2006
Berichte von anhaltender Urananreicherung im Iran
Teheran/Wien - Unmittelbar vor Ablauf des UN-Ultimatums im Atomstreit mit Teheran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad seinen Konfrontationskurs bekräftigt. Auch Sanktionen könnten den Iran nicht davon abbringen, sein Atomprogramm weiter zu verfolgen, betonte er am Mittwoch laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens. Der...
30.08.2006
UN berichten von anhaltender Urananreicherung im Iran
Wien/Peking - Ungeachtet des ablaufenden Ultimatums des Weltsicherheitsrats reichert der Iran nach UN-Angaben weiter Uran an. Noch am Dienstag seien entsprechende Aktivitäten beobachtet worden, verlautete am Mittwoch aus UN-Kreisen in Wien. Die iranische Regierung hat die Forderung des Sicherheitsrats, die Urananreicherung auszusetzen, wiederholt...
30.08.2006
Ahmadinedschad lehnt Aussetzung der Urananreicherung ab
Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Dienstag jegliche Aussetzung des Atomprogramms abgelehnt. Dies gelte auch, wenn UN-Generalsekretär Kofi Annan ihn bei seinem bevorstehenden Besuch in Teheran darum bitte, sagte Ahmadinedschad auf einer Pressekonferenz. Der UN-Sicherheitsrat hat dem Iran eine Frist bis Donnerstag...
29.08.2006
Betreiber erklärt AKW Brunsbüttel für sicher
Hamburg - Das umstrittene Atomkraftwerk Brunsbüttel verfügt nach Darstellung des Betreibers Vattenfall über eine gesicherte Notstromversorgung für alle denkbaren Störfälle. Das geht aus der Antwort des Stromkonzerns auf einen Fragenkatalog des Bundesumweltministeriums hervor, der am Montag der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem...
28.08.2006
Gabriel für frühere Abschaltung von AKW Brunsbüttel
Frankfurt/Main - Im Streit über das Atomkraftwerk Brunsbüttel hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine vorgezogene Stilllegung des Meilers ins Gespräch gebracht. «Es ist sinnvoll, solche Altanlagen früher vom Netz zu nehmen. Das Atomgesetz ermöglicht, die Reststrommenge auf jüngere Anlagen zu übertragen», sagte der SPD-Politiker der...
27.08.2006
Gabriel will AKW Brunsbüttel früher abschalten als geplant Erste Zusammenfassung
Frankfurt/Main - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will das umstrittene Atomkraftwerk Brunsbüttel früher als geplant stilllegen. «Es ist sinnvoll, solche Altanlagen früher vom Netz zu nehmen. Das Atomgesetz ermöglicht, die Reststrommenge auf jüngere Anlagen zu übertragen», sagte der SPD-Politiker der Berliner «tageszeitung»...
27.08.2006
Vattenfall sieht AKW Brunsbüttel zu Unrecht in der Kritik
Düsseldorf - Der Energiekonzern Vattenfall sieht sein Atomkraftwerk Brunsbüttel zu Unrecht in der Kritik. Es dränge sich der Eindruck auf, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Streit über die Sicherheit nutze, «um Brunsbüttel sicherheitstechnisch zu diskreditieren, um auf diesem Umweg eine Laufzeitverlängerung zu erschweren», sagte...
27.08.2006
Iran nimmt Anlage zur Produktion von Schwerwasser in Betrieb
Chondab/Iran - Wenige Tage vor Ablauf eines Ultimatums des Weltsicherheitsrats hat der Iran sein umstrittenes Atomprogramm weiter vorangetrieben. Präsident Mahmud Ahmadinedschad nahm am Samstag in Arak eine Anlage zur Produktion von so genanntem Schwerwasser in Betrieb, das in einem Nuklearreaktor eingesetzt werden kann. Der UN-Sicherheitsrat hat...
27.08.2006
Steinmeier nennt iranische Bedingungen für Atomgespräche inakzeptabel
Brüssel/Tokio - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat vom Iran genannte Bedingungen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Atomprogramm des Landes am Freitag als inakzeptabel bezeichnet. Der Iran fordere vor dem Beginn der Gespräche Garantien, dass es keine Sanktionen geben werde, sagte Steinmeier in Brüssel. Der...
25.08.2006
Russland lehnt Sanktionen gegen Iran im Atomstreit weiter ab
Moskau - Russland strebt im Atomstreit mit dem Iran weiter eine diplomatische Lösung an. Für Strafmaßnahmen sei es noch zu früh, sagte Vize-Ministerpräsident Sergej Iwanow am Freitag. «Die Diskussion über Sanktionen ist verfrüht und nicht zweckmäßig», erklärte er laut einer Meldung der Nachrichtenagentur ITAR-Tass in der Stadt Magadan...
25.08.2006
Nordkorea verfügt nach Einschätzung aus Seoul über Atombombe
Seoul - Nordkorea verfügt nach Einschätzung des südkoreanischen Verteidigungsministers Yoon Kwang Ung über ein oder zwei Atombomben. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am Freitag, der Minister habe sich während einer Sitzung des Parlaments entsprechend geäußert. Bislang hatte Südkorea stets erklärt, der...
25.08.2006
Frankreich prüft iranische Antwort auf Atom-Angebot
Paris - Das französische Außenministerium prüft die iranische Antwort auf das diplomatische Angebot des Westens zur Beilegung der Atom-Krise. «Es ist ein sehr langes, kompliziertes Dokument, und wir müssen es prüfen und dann mit unseren Partnern beraten, was wir darüber denken», sagte Außenminister Philippe Douste-Blazy am Mittwoch dem...
23.08.2006
Südkorea warnt Pjöngjang vor Atomwaffenversuch
Seoul - Die Regierung in Südkorea hat den kommunistischen Norden eindringlich vor einem Atomwaffenversuch gewarnt. Ein solcher Schritt würde die internationalen Bemühungen um die Eingrenzung der Atomrüstung untergraben und das kommunistische Regime weiter isolieren, sagte der südkoreanische Außenminister Ban Ki Moon am Mittwoch in Seoul. In...
23.08.2006
Knapp zwei Drittel der Bürger für Atomausstieg
Berlin - Knapp zwei Drittel der Bundesbürger befürworten einer Umfrage zufolge den Atomausstieg. Wie eine Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des Bundesumweltministeriums drei Wochen nach dem Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ergab, wollen 62 Prozent der Bundesbürger das Tempo des Atomausstiegs beibehalten oder sogar noch...
18.08.2006
RWE will längere Laufzeit für Biblis A beantragen
Essen - Der Energiekonzern RWE will noch in diesem Sommer eine längere Laufzeit für das Atomkraftwerk Biblis A beantragen. «Wir möchten für Biblis kämpfen, weil wir es unseren Aktionären schuldig sind», sagte RWE-Chef Harry Roels am Donnerstag in Essen. Die Anlage sei sicher. Nach dem Atomkonsens zwischen Bundesregierung und...
10.08.2006
Strahlender Atommüll soll seinen Schrecken verlieren
Bochum - Der Schrecken, der von der Atomkraft ausgeht, nährt sich nicht nur aus der Sorge, ein Reaktor im fernen Schweden oder im nahen Biblis könnte versagen. Zusammen mit dem GAU und der Bombe ängstigt die Menschen vor allem die Jahrtausende anhaltende radioaktive Strahlung des atomaren Mülls aus zurzeit 442 Kernkraftwerken weltweit.Doch...
09.08.2006
Frankfurt/Main - Der von der rot-grünen Bundesregierung gewünschte Atomausstieg wurde im Jahr 2000 in einem Vertrag mit den Energieversorgern ausgehandelt und anschließend gesetzlich verankert. Das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität trat am 27. April 2002 in Kraft.Darin wird...
09.08.2006
Frankfurt/Main - Im Zusammenhang mit Atomkraftwerken wird der Begriff «Störfall» für alle Vorkommnisse verwendet, die den normalen Betriebsablauf stören. Dabei handelt es sich um Ereignisse von kleinen technischen Pannen bis zum denkbar schwersten Unfall. Eingestuft werden Störfälle nach der internationalen Ines-Skala (International...
09.08.2006
Frankfurt/Main - Immer wieder kommt es in Atomkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen weltweit zu gravierenden Störfällen - auch mit Todesfällen. AP dokumentiert die wichtigsten Zwischenfälle:Dezember 1952: In einem Reaktor im kanadischen Chalk River bei Ottawa kommt es zu einer schweren Explosion. Der Reaktorkern wird bei einer partiellen...
09.08.2006
Niedersächsische AKWs gegen Stromausfall gesichert
Hannover - Ein Störfall wie im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark ist nach Angaben von Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) in niedersächsischen Reaktoren nicht möglich. Eine Überprüfung der drei Anlagen Emsland, Grohnde und Unterweser habe ergeben, dass ein besseres Sicherheitskonzept einen ähnlichen Vorfall ausschließe, sagte...
08.08.2006
Radioaktives Wasser aus Atomkraftwerk Temelin ausgetreten
Prag - Aus dem umstrittenen tschechischen Atomkraftwerk Temelin sind mehrere tausend Liter verstrahltes Wasser ausgetreten. Ein Sprecher des Kraftwerks erklärte am Donnerstag, das Wasser sei in einen Spezialtank gelaufen. Nichts davon sei in die Umwelt gelangt. Der Zwischenfall ereignete sich am Mittwoch nur wenige Stunden, nachdem der zweite...
03.08.2006
Iran weist UN-Resolution zurück
Teheran - Der Iran zeigt sich im Streit um sein Atomprogramm weiter unnachgiebig: Präsident Mahmud Ahmadinedschad wies am Dienstag die Resolution des UN-Sicherheitsrats zurück, die dem Land eine Frist bis zum 31. August für die Aussetzung der Urananreicherung setzt. Teheran werde an seinem Atomprogramm festhalten, erklärte Ahmadinedschad in...
01.08.2006
UN-Sicherheitsrat setzt Iran Frist für Stopp von Urananreicherung
New York - Der Weltsicherheitsrat hat dem Iran zur Aussetzung der Urananreicherung eine Frist bis zum 31. August eingeräumt. Anderenfalls drohen der Regierung in Teheran laut der am Montag verabschiedeten Resolution wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen. Aufgrund russischen und chinesischen Widerstands gegen sofortige Sanktionen für den...
31.07.2006
Teheran weist Entwurf für neue Iran-Resolution zurück
New York/Teheran - Mit einer neuen UN-Resolution soll der Iran zur Einstellung der Urananreicherung bis Ende August gezwungen werden. Andernfalls drohen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen. Der Weltsicherheitsrat könnte schon in der kommenden Woche über den Vorschlag seiner fünf ständigen Mitglieder abstimmen. Im iranischen Rundfunk...
29.07.2006
New York - Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates haben sich auf den Entwurf einer Iran-Resolution geeinigt. Demnach hat die Regierung in Teheran bis Ende August Zeit, die Urananreicherung einzustellen. Andernfalls drohen wirtschaftliche und diplomatische Sanktionen. Der Vorschlag wurde am Freitagabend an die 15 Mitglieder des...
29.07.2006
Indien unterzeichnet Konvention gegen atomaren Terrorismus
Neu-Delhi - Indien hat die Internationale Konvention zur Unterdrückung nuklearer Terrorakte unterzeichnet. Man sehe in dem Vertragswerk einen wichtigen Schritt zur Stärkung der internationalen Anti-Terror-Gesetzgebung, erklärte Außenamtssprecher Navtej Sarna am Mittwoch in Neu-Delhi. Der Konvention, die im April 2005 von der UN-Vollversammlung...
26.07.2006
Keine Atomgespräche mit Nordkorea am Rande von ASEAN-Konferenz
Kuala Lumpur - Am Rande einer ASEAN-Konferenz in dieser Woche in Malaysia wird es nicht zu einer Fortsetzung der so genannten Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm kommen. Nordkorea sei dazu nicht bereit, sagte der malaysische Außenminister Syed Hamid Albar am Montag in der Hauptstadt Kuala Lumpur. Der nordkoreanische...
24.07.2006
Umweltstaatssekretär für schnelleren Atomausstieg
Dortmund - In der SPD gibt es Forderungen nach einem beschleunigten Atomausstieg. «Die Atomkraft ist die größte Bremse beim Einstieg in die Energiemärkte der Zukunft», sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, den Dortmunder «Ruhr Nachrichten». «Ein beschleunigter Ausstieg wäre vernünftig»,...
24.07.2006
Russischer Widerstand gegen neue Iran-Resolution erwartet
Wien - Eine neue UN-Resolution gegen den Iran scheint auf den Widerstand Russlands zu stoßen. Damit droht ein einheitliches Vorgehen der internationalen Staatengemeinschaft im Atomstreit mit Teheran zu scheitern, wie die Nachrichtenagentur AP am Samstag von Diplomaten am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien erfuhr. Russland...
22.07.2006
Alle drei Atommeiler in Schleswig-Holstein drosseln Produktion wegen Hitze
Kiel - Wegen der steigenden Wassertemperatur der Elbe haben alle drei Atomkraftwerke in Schleswig-Holstein die Leistung gedrosselt. Das schleswig-holsteinische Sozialministerium als Reaktorsicherheitsbehörde teilte am Donnerstag mit, dass in Krümmel die Leistung um 25 Prozent zurückgefahren werde, in Brunsbüttel um 20 Prozent und in Brokdorf...
20.07.2006
Ahmadinedschad schrieb an Merkel
Berlin - Vor dem Hintergrund des iranischen Atomstreits hat Präsident Mahmud Ahmadinedschad an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben. Das Bundespresseamt bestätigte am Donnerstag den Eingang eines Briefes im Kanzleramt. Das Schreiben werde derzeit ausgewertet. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Der Iran hatte kurz zuvor...
20.07.2006
Glos attackiert deutschen «Sonderweg» beim Atomausstieg
Frankfurt/Main - Spitzenpolitiker der CSU haben sich erneut gegen einen deutschen «Sonderweg» beim Atomausstieg ausgesprochen und entgegen dem Koalitionsbeschluss für eine weitere Nutzung der Kernkraft geworben. Unmittelbar vor Beginn des G-8-Gipfels in St. Petersburg erklärte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, fast alle anderen...
15.07.2006
Atomstreit mit Iran geht zurück an Weltsicherheitsrat
Paris - Der Atomstreit mit dem Iran soll wieder vor den Weltsicherheitsrat. Die Initiatoren des jüngsten Kompromissangebots an Teheran entschieden am Mittwoch bei einem Treffen in Paris, das Dossier an den UN-Sicherheitsrat zurückzugeben. «Wir haben keine andere Wahl», sagte der französische Außenminister Philippe Douste-Blazy nach dem...
12.07.2006
Großbritannien plant den Bau neuer Atomkraftwerke
London - Großbritannien will zur Sicherung der Energieversorgung neue Atomkraftwerke bauen. Aber auch erneuerbare Energien wie Wind, Wasser und Gezeiten sollen stärker zur Anwendung kommen, wie Handelsminister Alistair Darling am Dienstag vor dem Londoner Unterhaus erklärte. Diese Mischung sei das Kernstück des neuen Grundsatzpapiers der...
11.07.2006
Iran dämpft Hoffnungen auf Fortschritte im Atomstreit
Brüssel - Der Iran will sich auch weiterhin nicht zu einer schnellen Antwort auf das internationale Kompromissangebot im Atomstreit drängen lassen. «Wir müssen uns mehr Zeit zugestehen, wenn die Verhandlungen erfolgreich sein sollen», erklärte der Teheraner Chefunterhändler Ali Laridschani am Dienstag nach Gesprächen mit der Europäischen...
11.07.2006
Laridschani dämpft Hoffnungen auf Fortschritte im Atomstreit
Brüssel - Der Iran hat am Dienstag Hoffnungen auf schnelle Fortschritte im Streit über sein Atomprogramm gedämpft. Chefunterhändler Ali Laridschani erklärte am Dienstag nach einem Treffen mit dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana in Brüssel, bei den Gesprächen handele es sich um einen «langen Prozess». Er rief die internationale...
11.07.2006
EU wertet Treffen Solanas mit Laridschani als guten Beginn
Brüssel/Berlin - Die EU hat das informelle Treffen ihres Chefdiplomaten Javier Solana mit dem Teheraner Unterhändler Ali Laridschani über das umstrittene iranische Atomprogramm als «einen guten Beginn» gewertet. Das Gespräch habe in einer «konstruktiven Atmosphäre» stattgefunden, sagte EU-Sprecherin Cristina Gallach am Freitag in...
07.07.2006
Nordkorea setzt trotz internationaler Proteste Raketentests fort
Seoul - Ungeachtet internationaler Proteste hat Nordkorea am Mittwoch eine Raketentestserie fortgesetzt. Es war der siebte Test seit dem Abfeuern von fünf Kurz- und einer Interkontinentalrakete am Dienstag, wie aus südkoreanischen und japanische Verteidigungskreisen verlautete. Der russische Generalstabschef Juri Balujewski sprach unter Berufung...
05.07.2006
Iran weist Forderungen nach schneller Antwort zum Atomangebot zurück
Washington/Moskau - Trotz verstärkten internationalen Drängens zu einer baldigen Antwort auf das jüngste Atomangebot hält der Iran an einer Bedenkzeit bis Mitte August fest. Außenminister Manutscheh Mottaki wies am Dienstag Forderungen nach einer schnelleren Reaktion zurück. Der genannte Termin stehe fest, und Teheran brauche Zeit, um das...
04.07.2006
Forschung von Strahlenschutzamt wird begutachtet
Salzgitter - Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat mit der Berufung einer Expertengruppe auf die Kritik des Wissenschaftsrates an der Forschungstätigkeit des Bundesamtes für Strahlenschutz reagiert. Bei einem Besuch des Amtes in Salzgitter wies Gabriel am Montag zugleich die Kritik des Wissenschaftsrates als weitgehend unberechtigt zurück....
03.07.2006
China schlägt laut Bericht Nordkorea-Gespräche für Juli vor
Tokio - China will offenbar neuen Schwung in die festgefahrenen Gespräche um das nordkoreanische Atomprogramm bringen. Der stellvertretende Außenminister Wu Dawei habe den sechs an den multinationalen Gesprächen beteiligten Ländern ein inoffizielles Treffen noch im Juli vorgeschlagen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am...
01.07.2006
Iranischer Außenminister rechnet mit baldiger Antwort auf Atomangebot
Hamburg - Der Iran wird möglicherweise noch vor dem G8-Gipfel Mitte Juli in St. Petersburg auf das Atomangebot Deutschlands und der fünf ständigen Mitgliedsländer des Weltsicherheitsrats antworten. Dafür sehe er gute Chancen, sagte der Teheraner Außenminister Manutschehr Mottaki in einem am Mittwoch vorab veröffentlichten Interview des...
28.06.2006
Gabriel kritisiert Reaktorbaupläne in Nordrhein-Westfalen
Chemnitz - Bundesumweltminister Volkmar Gabriel hat scharfe Kritik an der Ankündigung der nordrhein-westfälischen Landesregierung geübt, den Bau eines neuen Atomkraftwerks zu prüfen. Es sei ein Skandal, wenn ein stellvertretender Ministerpräsident wie Andreas Pinkwart von der FDP öffentlich zum Rechtsbruch aufrufe, sagte Gabriel der...
27.06.2006
Annan fordert mehr Engagement gegen Ausbreitung von Atomwaffen
Genf - UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die Entwaffnungskonferenz der Vereinten Nationen zu größerem Engagement im Kampf gegen die Ausbreitung von Atomwaffen aufgefordert. Annan verwies vor den Delegierten am Mittwoch in Genf darauf, dass die Konferenz seit dem Atomwaffentestverbot vor zehn Jahren keine größeren Fortschritte mehr erzielt...
21.06.2006
Steinmeier fordert Atommächte zur Abrüstung auf
Berlin - In der Diskussion um das iranische Nuklearprogramm hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auch die Atomwaffenstaaten zur Abrüstung aufgefordert. In einem am Samstag vorab veröffentlichten «Spiegel»-Interview sagte Steinmeier: «Wir sind dafür, den Nichtverbreitungsvertrag effektiv anzuwenden. Der enthält das...
17.06.2006
Weiteres Tauziehen um Lösung im Atomstreit mit Teheran
Schanghai/Wien - Versöhnliche ebenso wie kritische Töne bestimmen weiterhin den Atomstreit mit dem Iran. Nach einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad bei einer Regionalkonferenz in Schanghai hob Russland am Donnerstag die Verhandlungsbereitschaft Teherans hervor. Gleichzeitig betonte das geistliche Staatsoberhaupt...
15.06.2006
Ahmadinedschad lädt China und Russland zu Energie-Kooperation ein
Schanghai - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat China, Russland und andere zur so genannten Schanghai-Gruppe gehörende Staaten zu einer intensiveren Zusammenarbeit im Energiesektor eingeladen. Auf einer Sitzung der aus elf Mitgliedern bestehende Gruppe sagte Ahmadinedschad in Schanghai, die Energieminister sollten sich in Teheran...
15.06.2006
Iran bezeichnet internationales Angebot als «Schritt nach vorn»
Madrid - Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki hat das internationale Kompromissangebot zur Beilegung des Atomstreits als «Schritt nach vorn» bezeichnet. Mottaki wollte sich am Mittwoch bei seiner Ankunft in Madrid jedoch nicht dazu äußern, wann Teheran über die Annahme oder Ablehnung des Angebots entscheiden wird. Zunächst wolle...
14.06.2006
DIHK-Chef Braun will Atomkonsens kippen
Chemnitz - Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, hat eine Änderung des von Rot-Grün ausgehandelten Atomkonsenses verlangt. «Ohne eine Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke wird es nicht gehen», sagte Braun der Chemnitzer «Freien Presse» (Mittwochausgabe). Davon sei er fest...
14.06.2006
Iranischer Chefunterhändler im Atomstreit sagt Europa-Reise ab
Brüssel - Der iranische Chefunterhändler im Atomstreit hat nach Angaben der EU eine geplante Europa-Reise abgesagt. Das teilte der Außenbeauftragte der Europäischen Union, Javier Solana, am Dienstag in Brüssel mit. Nähere Einzelheiten nannte er nicht, deutete jedoch an, dass gesundheitliche Gründe die Ursache für die Absage Laridschanis...
13.06.2006
Atomreaktor in der Ukraine nach Alarm abgeschaltet
Kiew - Ein Atomreaktor in der Ukraine ist am Dienstag nach einem Alarm automatisch abgeschaltet worden. Die Strahlenwerte des Kraftwerks Saporischska lagen jedoch im Normalbereich, wie das Notfallministerium in Kiew mitteilte. Die Behörden untersuchten die Ursache für die Abschaltung der elf Jahre alten Anlage. Vier weitere Reaktoren arbeiteten...
13.06.2006
ElBaradei mahnt vertrauensbildende Schritte Teherans an
Wien/Luxemburg - Ungeachtet der jüngsten Bewegung in der Iran-Krise hält die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) das Atomprogramm des Landes nach wie vor als verdächtig ein. Die Untersuchung der noch offenen Punkte mache kaum Fortschritte, erklärte der Chef der UN-Behörde, Mohamed ElBaradei, am Montag zu Beginn einer Sitzung des...
12.06.2006
Iran erklärt sich zu neuen Atomgesprächen bereit
Teheran - Der Iran hat sich am Donnerstag zu neuen Gesprächen über sein Atomprogramm bereit erklärt. Darin sollten «wechselseitige Bedenken» angesprochen werden, um Missverständnisse auszuräumen, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Kaswin westlich von Teheran. Zugleich betonte er aber, dass der Iran «niemals Verhandlungen über seine...
08.06.2006
Vetomächte und Deutschland wollen Iran Urananreicherung erlauben
Wien/Washington - Die fünf Veto-Mächte und Deutschland wollen dem Iran im Atomkonflikt offenbar weit entgegenkommen. So würden sie nicht mehr ein grundsätzliches Stopp der Urananreicherung fordern, sondern nur ein Aussetzen des Programms während der Verhandlungen, erfuhr die AP am Mittwoch aus Diplomatenkreisen in Wien. Auch solle Teheran die...
07.06.2006
Iran sieht «positive Schritte und Unklarheiten»
Teheran - Die positive Reaktion des Irans auf ein Angebot der fünf Veto-Mächte und Deutschlands haben am Dienstag neue Hoffnung auf eine friedliche Lösung des Atom-Konflikts geweckt. Die Diplomatie ist nach den Worten von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier möglicherweise «in eine entscheidende Phase» getreten. Zuvor hatte der...
06.06.2006
USA bieten Iran Atomtechnologie an
Wien - Die USA sind nach Angaben eines Diplomaten bereit, dem Iran in beschränktem Maß Atomtechnologie zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung sei, dass der Iran auf die Anreicherung von Uran verzichte. Wie am Dienstag weiter verlautete, ist dies Teil des Angebots der fünf Veto-Mächte im Sicherheitsrat und Deutschlands, das der...
06.06.2006
Merkel telefonierte mit Wen Jiabao wegen Iran
Berlin - Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Dienstag in einem Telefongespräch die «große Bedeutung» betont, die sie einer Rückkehr des Irans an den Verhandlungstisch beimessen. Das teilte das Bundespresseamt in Berlin mit. In dem ausführlichen Gespräch am Morgen unterstrichen Merkel und...
06.06.2006
Iran will Angebot im Atomstreit Punkt für Punkt prüfen
Teheran - Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hat dem Iran am Dienstag ein mit zahlreichen wirtschaftlichen Anreizen ausgestattetes Angebot vorgelegt, das die Regierung in Teheran zum Verzicht auf die Urananreicherung bewegen soll. Der Iran werde den Vorschlag Punkt für Punkt prüfen und dann antworten, verlautete aus Regierungskreisen in...
06.06.2006
Chronik des Konflikts über das iranische Atomprogramm
Frankfurt/Main - Seit über drei Jahren setzen sich Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), EU und USA mit dem Iran über dessen Atomprogramm auseinander. Teheran hat stets versichert, seine nuklearen Pläne dienten ausschließlich der zivilen Nutzung. Im Folgenden eine Chronik der wichtigsten Ereignisse: Februar - Mai 2003: Inspektoren der...
06.06.2006
Ölpreis wegen Atomstreits mit Teheran gestiegen
London/Singapur - Die iranische Warnung vor einer Ölkrise bei einer Zuspitzung des Atomstreits hat zu einem neuerlichen Anstieg des Ölpreises geführt. Nach der Drohung des geistlichen Staatsoberhaupts Ayatollah Ali Chamenei am Sonntag in Teheran zog der Preis am Montag als erstes in Singapur im elektronischen Handel um 90 Cent auf 73,23 Dollar...
05.06.2006
Teheran im Atomstreit unter Zugzwang gesetzt
Wien - Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland haben Iran im Atomstreit unter Zugzwang gesetzt: Sie stellten Teheran vor die Alternative, ein Verhandlungsangebot anzunehmen oder mit Sanktionen rechnen zu müssen. Die iranische Führung reagierte am Freitag noch nicht auf das Angebot. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sieht nach eigenen...
02.06.2006
Veto-Mächte und Deutschland erörtern erneut Atomstreit mit Iran
Wien - Im Streit über das iranische Atomprogramm haben sich die fünf Veto-Mächte des UN-Sicherheitsrats und Deutschland offenbar auf die Grundzüge eines Angebotspakets an Teheran verständigt. Das verlautete am Donnerstag zu Beginn eines Außenministertreffens der sechs Staaten in Wien. US-Präsident George W. Bush bekräftigte derweil in...
01.06.2006
Iranischer Ölminister: Keine Verhandlungen über Nuklearprogramm
Caracas - Der iranische Ölminister hat die Bedingungen der USA für direkte Verhandlungen im Atomkonflikt zurückgewiesen. Sein Land werde «niemals» über sein nukleares Forschungsprogramm verhandeln, sagte Sajed Kasem Wasiri Hamaneh am späten Mittwochabend (Ortszeit) auf einer Konferenz in Venezuela. Der Brennstoffkreislauf, den der Iran...
01.06.2006
Französischer Atommüll sickert laut Greenpeace ins Grundwasser
Paris - Flüssiger Atommüll aus einem französischen Zwischenlager in der Champagne sickert nach Angaben von Greenpeace ins Grundwasser. Davon würden auch die Weinberge für den berühmten Schaumwein aus der Region bedroht, hieß es in einem Bericht, den die Umweltschutzorganisation am Dienstag dem Senat in Paris vorlegte. Demnach wurde nur zehn...
30.05.2006
Iran fürchtet keinen US-Angriff
Putrajaya/Malaysia - Die USA können den Iran nach Einschätzung von Außenminister Manutschehr Mottaki nicht angreifen. Die amerikanischen Streitkräfte hätten bereits viele Probleme im Irak und in Afghanistan, sagte Mottaki am Dienstag am Rande eines Ministertreffens der Blockfreien Bewegung in Malaysia. Washington könne den Steuerzahlen daher...
30.05.2006
Schweiz unzufrieden mit US-Hilfe in Atomschmuggel-Affäre
Bern - Die Schweiz wartet in einer Affäre um Unterstützung des libyschen Atomwaffenprogramms seit einem Jahr auf Rechtshilfe aus den USA. Ein bekannter US-Atomwaffenexperte forderte die US-Regierung jetzt auf, die Schweizer Gesuche so rasch wie möglich zu beantworten. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft (BA), Hansjürg Mark Wiedmer, wollte die...
28.05.2006
USA weiter gegen direkte Gespräche mit Iran über Atomprogramm
Washington - Die USA haben ihr Nein zu direkten Gesprächen mit Teheran über das iranische Atomprogramm bekräftigt. Erst wenn der Iran den Beweis erbringe, dass alle Arbeiten an einem militärischen Atomprogramm dauerhaft eingestellt seien, könnte es zu Gesprächen kommen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Tony Snow, am Mittwoch. Solange...
24.05.2006
Neuer Kompromissvorschlag für Verhandlungen mit dem Iran
London - Zur Erörterung des weiteren Vorgehens im Atomstreit mit Teheran sind Delegierte der fünf Vetomächte im Weltsicherheitsrat sowie Deutschlands in London zusammengetroffen. Bei den Gesprächen an einem geheimen Ort stand am Mittwoch ein neuer Kompromissvorschlag der Europäer zur Diskussion. Darin wird nach Angaben aus Diplomatenkreisen...
24.05.2006
Früheres Atomkraftwerk Greifswald frei von Kernbrennstoff
Greifswald - Das frühere DDR-Atomkraftwerk Greifswald-Lubmin ist frei von Kernbrennstoffen. Die letzten 19 Brennelemente sowie anderes Material aus der Reaktorzone traten am Montag verschlossen in einem Castorbehälter die Fahrt ins Zwischenlager Nord an, wie die Energiewerke Nord (EWN) mitteilten. Damit befinde sich der gesamte Kernbrennstoff,...
22.05.2006
Ruhen von Iran-Akte im Sicherheitsrat bei Einlenken Teherans erwogen
Wien - Die internationale Gemeinschaft will dem Iran bei einem Stopp seiner Urananreicherung möglicherweise ein Aussetzen der Debatte im UN-Sicherheitsrat anbieten. Diplomaten am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien zitierten am Samstag aus einem vorläufigen Entwurf zum weiteren Umgang mit dem iranischen Atomprogramm, bei...
20.05.2006
EU erwägt lukratives Reaktor-Angebot für den Iran
Wien - Der Iran könnte bei einem Verzicht auf die Urananreicherung möglicherweise einen Leichtwasserreaktor erhalten. Ein solches Angebot sei Teil von Beratungen der EU-Dreiergruppe aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich, verlautete am Dienstag aus diplomatischen Kreisen am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien....
16.05.2006
Iran zu weiteren Gesprächen mit IAEA über Urananreicherung bereit
Teheran/Bali - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich zu weiteren Gesprächen über das umstrittene Atomprogramm seines Landes bereit erklärt. Er werde jedoch nicht mit Regierungen verhandeln, die «Bomben über unsere Köpfe» halten, sagte Ahmadinedschad auf einer Konferenz acht islamischer Staaten in Bali. Forderungen nach...
14.05.2006
Malaysischer Außenminister fordert diplomatische Lösung im Atomstreit
Bali - Im Streit über das iranische Atomprogramm hat der malaysische Außenminister Syed Hamid Albar eine diplomatische Lösung gefordert. «Dialog ist der beste Weg», sagte Albar am Samstag nach einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad während einer Konferenz auf der indonesischen Insel Bali. Das umstrittene...
13.05.2006
IAEA findet im Iran neue Spuren von hoch angereichertem Uran
Wien/Jakarta - UN-Inspektoren haben im Iran neue Spuren von hoch angereichertem Uran gefunden. Dies verstärkt nach Angaben von Diplomaten am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien den Verdacht, dass Teheran heimlich doch an einem militärischen Atomprogramm arbeiten könnte. Der Anreicherungsgrad des entdeckten Materials...
12.05.2006
USA bestehen auf Botschaft der Härte an Teheran
New York - Dem Iran sollen nach Verlautbarungen aus UN-Kreisen wirtschaftliche Anreize für ein Einlenken im Atomstreit angeboten werden. Darauf einigten sich die Vertreter der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands nach Angaben eines europäischen Diplomaten am Dienstagabend in New York. Gleichzeitig soll Teheran unverhohlen mit...
10.05.2006
Ahmadinedschad schlägt Bush «neue Lösungen» vor
Teheran - Vor neuen Beratungen der Vetomächte des Sicherheitsrats und Deutschlands über das Vorgehen im Atomstreit mit Teheran hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den USA Vorschläge zur Beilegung der gegenwärtigen Differenzen unterbreitet. In einem Brief an Präsident George W. Bush schlage Ahmadinedschad «neue Lösungen als...
08.05.2006
Teheran warnt den Westen vor Konfrontationskurs
New York/Teheran - Die iranische Regierung hat Zugeständnisse im Atomstreit erneut abgelehnt und den Westen vor einem Konfrontationskurs gewarnt. «Eine Intervention des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen wäre ein Schritt von der Kooperation zur Konfrontation», sagte am Sonntag der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hamid Resa...
07.05.2006
Villepin gegen militärische Lösung im Atomstreit mit Teheran
Paris - Ein Militärschlag ist nach Ansicht des französischen Premierministers Dominique de Villepin keine Lösung im Atomstreit mit dem Iran. «Wir haben ein solches Szenario schon durchlebt, und wir wissen, dass so etwas keine Probleme aus der Welt schafft, sondern die Risiken nur noch erhöhen kann», sagte Villepin auf seiner monatlichen...
04.05.2006
Beratungen über iranisches Atomprogramm in Paris
Paris/New York - Die fünf ständigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat und Deutschland haben in Paris über eine UN-Resolution zum Konflikt über das iranische Atomprogramm beraten. Alle Teilnehmer hätten ihre Besorgnis über die Entwicklung geäußert, erklärte der französische Außenamtssprecher Jean-Baptiste Mattei am Dienstagabend. Die...
03.05.2006
Bush und Putin sprechen über Atomstreit mit dem Iran
Moskau - US-Präsident George W. Bush und sein russischer Kollege Wladimir Putin haben sich nach Angaben des Kremls am Montag am Telefon über den Atomstreit mit dem Iran ausgetauscht. Das Gespräch habe auf Wunsch von Bush stattgefunden, hieß es in der Erklärung der russischen Regierung. Bush und Putin hätten eine Reihe dringender...
01.05.2006
Tausende protestieren gegen geplantes Atomkraftwerk in der Türkei
Ankara - Rund 4.000 Menschen haben am Samstag in der Türkei gegen den geplanten Bau des ersten Atomkraftwerks im Land protestiert. «Wir wollen keine Kernreaktoren, wir wollen Schulen» und «Wir wollen keinen Tod», war auf Transparenten zu lesen, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Unterstützt wurden die Demonstranten...
29.04.2006
Teheran - Im Streit um ihr Atomprogramm hat die iranische Regierung am Samstag unterschiedliche Signale ausgesandt. Während sie sich einerseits bereit erklärte, unter bestimmten Voraussetzungen wieder UN-Inspektoren ins Land zu lassen, demonstrierte sie andererseits Unnachgiebigkeit. Der Iran reagiere nicht gut auf Druck, sagte der Botschafter...
29.04.2006
Merkel für geschlossenes Vorgehen im Atomstreit mit Iran
Tomsk - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für ein geschlossenes Vorgehen der Staatengemeinschaft im Atomstreit mit dem Iran ausgesprochen. Für Deutschland sei es «von allerhöchstem Interesse», dass die internationale Gemeinschaft gemeinsam agiere, sagte Merkel am Donnerstag bei den deutsch-russischen Konsultationen in Tomsk. Nach dem...
27.04.2006
20 Jahre nach Tschernobyl: Erneuerbare Energien statt Atomenergie
Aus Anlass des 20. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erklärte der Bundestagsabgeordnete und EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer auf einer Pressekonferenz in Bonn: „Mit der Realisierung des Atomausstiegs und einer auf Erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz ausgerichteten landespolitischen...
26.04.2006
Streit um iranisches Atomprogramm spitzt sich weiter zu
Teheran - Wenige Tage vor Ablauf des Ultimatums des UN-Sicherheitsrats hat sich der Streit um das iranische Atomprogramm weiter zugespitzt. Der Iran drohte am Dienstag mit dem Ende jeglicher Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), sollte der Sicherheitsrat Sanktionen gegen das Land verhängen. Im Fall «harter...
25.04.2006
Lecks im Atomkraftwerk Biblis B entdeckt
Biblis - Im südhessischen Atomkraftwerk Biblis B sind Lecks an zwei Messleitungen entdeckt worden. Wie das hessische Umweltministerium am Dienstag in Wiesbaden berichtete, wurden an den Leitungen, die zu Messungen am Haupt- sowie am Notkühlsystem dienen, Ablagerungen des Elements Bor entdeckt. Da Bor im Kühlmittel enthalten sei, weise der Fund...
25.04.2006
Iran bezeichnet Atomprogramm als unumkehrbar
Teheran - Die iranische Regierung hat ihr Atomprogramm als unumkehrbaren Prozess bezeichnet. Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi wies die Forderung des UN-Sicherheitsrats nach einer Einstellung der umstrittenen Urananreicherung am Sonntag erneut zurück: «Eine Suspendierung steht nicht auf unserem Programm. Diese Sache ist nicht rückgängig zu...
23.04.2006
Iran laut IAEA-Botschafter mit Russland über Urananreicherung einig
Teheran - Der Iran hat sich nach eigenen Angaben mit Russland grundsätzlich auf eine gemeinsame Urananreicherung verständigt. Beide Seiten hätten ein «Basisabkommen» zur Produktion von Brennstoff auf russischem Territorium vereinbart, sagte der iranische Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Ali Asghar Soltanieh, am...
22.04.2006
«Tagesspiegel» berichtet von ernstem Störfall in bulgarischem AKW
Berlin - Im bulgarischen Kernkraftwerk Kosloduj ist es laut einem Bericht des Berliner «Tagesspiegel» Anfang März zu einem riskanten Störfall gekommen. Nach dem Ausfall einer Hauptkühlmittelpumpe habe das Schnellabschaltsystem im Block Fünf der Anlage weitgehend versagt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf den bulgarischen Kernphysiker...
22.04.2006
Bundesregierung erwartet Verhandlungslösung im Atom-Konflikt mit Iran
Berlin - Die Bundesregierung erwartet derzeit offenbar keine kriegerische Lösung des Atomkonflikts mit Iran. Diese Frage stelle sich nicht, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin. Anliegen der Bundesregierung sei «größtmögliche Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft». Damit reagierte der Sprecher auf...
21.04.2006
USA erhöhen im Atomstreit mit Teheran Druck auf Sicherheitsrat
New York - Die USA haben den Streit über das iranische Atomprogramm zu einer Bewährungsprobe für den UN-Sicherheitsrat erklärt. Vor weiteren Beratungen der fünf ständigen Mitglieder über die nuklearen Ambitionen Teherans am Freitag sagte der amerikanische Botschafter John Bolton, die Vereinigten Staaten drängen auf eine Antwort, die so...
10.03.2006
Iran warnt Westen vor weiterem Druck im Atomstreit
Teheran - Unmittelbar vor einer entscheidenden Sitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat der Iran den Westen vor weiterem Druck im Atomstreit gewarnt. Der Westen sollte das Recht des Iran akzeptieren, dann könne es zu einer Zusammenarbeit kommen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Irna Präsident Mahmud Ahmadinedschad am...
06.03.2006
Iranischer Außenminister: Atomprogramm dient friedlichen Zwecken
Tokio - Der Iran sucht nach Angaben von Außenminister Manutschehr Mottaki nach einem geeigneten Standort für ein geplantes Joint-Venture mit Russland für die Urananreicherung, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Das russische Angebot würde das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft in das iranische Atomprogramm stärken, sagte...
28.02.2006
Iranische Delegation zu Atomverhandlungen in Moskau
Moskau - Eine ranghohe Delegation aus Teheran ist am Montag zu Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Moskau eingetroffen. Im Zentrum der Gespräche sollte ein Vorschlag des Kremls stehen, Uran für den Iran in Russland anzureichern. Am Sonntag bekräftigte Teheran sein Interesse an dem Angebot. Außenminister Manutschehr Mottaki sagte,...
20.02.2006
Iran signalisiert Kompromissbereitschaft
Teheran - Einen Tag vor Beginn iranisch-russischer Atomgespräche in Moskau hat Teheran Kompromissbereitschaft signalisiert. Unter bestimmten Bedingungen könnte der Iran sein Uran in Russland anreichern lassen, sagte Außenminister Manuchehr Mottaki am Sonntag nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA. Bundesaußenminister...
19.02.2006
Iran deutet im Atomstreit Kompromiss an
Paris - Im Streit um sein Atomprogramm hat der Iran über seine Botschaft in Paris Kompromissbereitschaft anklingen lassen. In einer am Freitagabend veröffentlichten Erklärung bezog sich die Botschaft auf den iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani und auf ein Interview, das dieser am Vortag einem französischen Radiosender gegeben...
18.02.2006
Iran will weiter über russischen Kompromissvorschlag verhandeln
Teheran - Der Iran hat am Freitag bekräftigt, dass ein russisches Kompromissangebot zur Beilegung des Atomstreits in seiner aktuellen Form nicht akzeptabel sei. Teheran sei aber bereit, weiter darüber zu verhandeln, sagte der iranische Chefunterhändler Ali Laridschani laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens. Der Umfang des russischen...
27.01.2006
Putin - Russische Position in Iran-Konflikt nahe an EU und USA
Moskau - Russland teilt im Atomkonflikt mit dem Iran nach den Worten von Präsident Wladimir Putin weitgehend die Positionen der Europäischen Union (EU) und der USA. Nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte Putin am Montag in Moskau: "Russland und Deutschland sowie unsere europäischen Partner und die Vereinigten Staaten - wir...
16.01.2006
Iran will trotz drohenden UN-Verweises nicht einlenken
Teheran - Der Iran will im Atomstreit trotz eines drohenden Verweises an den UN-Sicherheitsrat und der vom Westen signalisierten Bereitschaft zu einer diplomatischen Lösung nicht von seiner Haltung abrücken. "Wenn sie die Rechte der iranischen Nation mit diesem Kurs zerstören wollen, werden sie keinen Erfolg haben", sagte Irans Präsident...
14.01.2006
Atomgespräche mit Nordkorea gehen in die zweite Woche
Peking - Die Pekinger Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm sind in die zweite Woche gegangen. Der Dienstag markierte den achten Verhandlungstag, was von der Dauer her einen bisherigen Rekord bedeutete. Gleichwohl zeichneten sich weiterhin kaum Fortschritte ab, wie der amerikanische Delegationsleiter Christopher Hill vor...
02.08.2005
Nordkorea signalisiert Bereitschaft zu Atomgesprächen
Seoul - Nordkorea ist anscheinend zu neuen Gesprächen über sein Atomprogramm bereit. Der führende Politiker des Landes, Kim Jong Il, habe einem hochrangigen Vertreter der kommunistischen Partei Chinas grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, die multinationalen Gespräche über sein Atomprogramm wieder aufzunehmen, berichtete die staatliche...
22.02.2005