Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will offenbar mit einem Rechtsgutachten persönliche Haftungsrisiken seiner Mitglieder beim Bahnprojekt "Stuttgart 21" prüfen lassen.
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will offenbar mit einem Rechtsgutachten persönliche Haftungsrisiken seiner Mitglieder beim Bahnprojekt "Stuttgart 21" prüfen lassen.
Foto: dapd

Bahn-Aufsichtsrat will Haftungsrisiken bei "Stuttgart 21" prüfen

Epoch Times, Freitag, 14. Dezember 2012 10:46

Stuttgart – Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will offenbar mit einem Rechtsgutachten persönliche Haftungsrisiken seiner Mitglieder beim Bahnprojekt "Stuttgart 21" prüfen lassen. Die Kontrolleure befürchten, für die Fehlentwicklungen und Mehrkosten des Milliardenprojekts zur Verantwortung gezogen zu werden, wie die "Stuttgarter Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet.

Anzeige

Das Rechtsgutachten solle unter anderem klären, ob eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung, die der Bahn-Konzern für die Mitglieder des Aufsichtsrats bezahlt, mögliche Schadenersatzansprüche von Dritten abdecken würde.

Die Bahn hatte am Mittwoch eingeräumt, dass das Projekt "Stuttgart 21" um mindestens 1,1 Milliarden Euro teurer wird. Der Finanzierungsrahmen erhöht sich dadurch auf rund 5,6 Milliarden Euro. Der Stuttgarter Hauptbahnhof soll von einem Kopf- in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut werden.

dapd



Schlagworte

Verkehr, Bahn, Stuttgart 21
Anzeige


Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige