Bericht: Mittel für Einbruchschutz werden im Windhundverfahren vergeben

Titelbild
PolizeiFoto: über dts Nachrichtenagentur
Epoch Times4. Juli 2015

Zu der von der Regierung geplanten Förderung für Einbruchschutz sind erste Einzelheiten bekannt geworden: Die Förderanträge werden im sogenannten Windhundverfahren vergeben, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Demnach werden die Anträge in der Reihenfolge, in der sie bei der Genehmigungsbehörde eingehen, bearbeitet und nach Prüfung bewilligt, teilte das Bundesministerium für Umwelt, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf Nachfrage mit. Das BMUB gehe davon aus, dass die vom Bundestag bewilligten 30 Millionen Euro ausreichen werden.

Derzeit ist noch nicht klar, welche Stelle die Prüfung der Anträge durchführen wird. Laut zuständigem Ministerium soll die Förderung spätestens im vierten Quartal dieses Jahres starten. Die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne), sieht die Pläne der Regierung skeptisch: Nicht jeder sei finanziell in der Lage aufzurüsten. „Zudem werden wahrscheinlich hauptsächlich gut verdienende Haushalte diese Förderung nutzen, die ohnehin schon eine Einbruchsicherung installieren wollen“, sagte Höhn.

(dts Nachrichtenagentur)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion