szmtag
Wenige Tage nach der Durchsuchung im Büro und in der Wohnung ihres Chefreporters will die "Berliner Morgenpost" gegen die Berliner Justiz vorgehen.
Wenige Tage nach der Durchsuchung im Büro und in der Wohnung ihres Chefreporters will die "Berliner Morgenpost" gegen die Berliner Justiz vorgehen.
Foto: dapd

"Berliner Morgenpost" weist Bestechungsvorwürfe zurück

Epoch Times, Sonntag, 2. Dezember 2012 17:17

Hamburg – Wenige Tage nach der Durchsuchung im Büro und in der Wohnung ihres Chefreporters will die "Berliner Morgenpost" gegen die Berliner Justiz vorgehen. Ein Sprecher des Verlags Axel Springer bestätigte auf dapd-Anfrage einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Demnach heißt es in einer Beschwerde des betroffenen Journalisten, die Zeitung habe tatsächlich einem Beamten des Berliner Landeskriminalamts (LKA) 3.000 Euro gezahlt. Dies sei aber keine Bestechung, sondern ein Honorar inklusive Auslagen gewesen, da der Mann bei gefährlichen Recherchen des Reporters im niederländischen Kinderhändler-Millieu als Begleitschutz gearbeitet habe.

Der Verlagssprecher sagte weiter, eine offizielle Beschwerde sei unterwegs. Ausgearbeitet worden sei sie von dem Anwalt Alexander Ignor, der nach der Durchsuchung der Redaktionsräume des Politmagazins "Cicero" 2005 die Chefredaktion der Zeitschrift erfolgreich vertreten hatte. Die Durchsuchung hatte am Mittwoch stattgefunden.

dapd

Schlagworte

en, Medien, Razzia
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
 

Service