Bezahlsender Sky will weiter wachsen

Epoch Times, Dienstag, 26. Februar 2013 01:00

Der Bezahlsender Sky Deutschland will in diesem Jahr die Zahl der Abonnenten noch stärker steigern. "Wir werden weiter wachsen, vielleicht sogar noch ein wenig schneller als 2012", sagte der Vorstandsvorsitzende von Sky Deutschland, Brian Sullivan, der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe). 2012 hatte die Zahl der Kunden bereits um zwölf Prozent auf 3,36 Millionen zugenommen.

Mittelfristig sieht Sullivan sogar noch mehr Möglichkeiten. "Warum soll sich in Deutschland das Bezahlfernsehen nicht so wie in anderen Ländern durchsetzen? In Italien, Frankreich oder Großbritannien haben zwischen 30 bis 50 Prozent aller Haushalte ein Pay-TV-Abo, hier sind es derzeit gerade einmal 14 Prozent", sagte Sullivan Sky-Deutschland-Chef Sullivan betont, dass der Sender in diesem Jahr Gewinne machen will. "Für 2013 haben wir uns nun vorgenommen, dass wir operativ einen Gewinn erwirtschaften", betonte Sullivan. Auch unter dem Strich seien bald positive Zahlen zu erwarten. Sullivan sagte: "Bis dahin sollte es nicht mehr allzu lang dauern, denn ein überwiegender Teil unserer Fixkosten, also zum Beispiel die Kosten für Film- oder Sportrechte, sind über einen längeren Zeitraum konstant. Wenn wir dann die Zahl der Abonnenten und damit die Einnahmen steigern, kann das Ganze relativ schnell ins Positive drehen." Der Bezahlsender ist seit der Gründung 1991 fast immer defizitär gewesen. Der US-Medienkonzern News Corp hält derzeit 54,8 Prozent der Sky-Aktien. Ein Abschied von der Börse sei nicht geplant. "Hier gibt es aber für eine Einstellung der Börsennotierung keine Pläne. Ich sehe das positiv, denn die Börsennotierung bringt Disziplin und Transparenz. Das ist wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund der Geschichte von Sky", so Sullivan. Er sagte zudem, dass das Durchschnittsalter der bestehen Abonnenten 41 Jahre ist, das der Neukunden aber 35 Jahren. "Wir werden also jünger - und das können wirklich nicht viele Medienunternehmen von sich behaupten", meinte Sullivan.

(dts Nachrichtenagentur)

 

 



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