Stasi-Unterlagenbehörde hat neuen Chef
Roland Jahn übernimmt von Marianne Birthler nach zehn Jahren
Berlin – Der DDR-Bürgerrechtler Roland Jahn ist neuer Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde. Jahn übernahm am Montag offiziell das Amt des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR von Marianne Birthler, die zehn Jahre an der Spitze der Behörde stand.Der Bundestag hatte den ehemaligen...
14.03.2011
Zehn Jahre im Dienste der Aufklärung
Marianne Birthler hat in ihrem Leben schon einiges bewegt
Berlin – Sie wollte die Stasi-Vergangenheit "schonungslos aufarbeiten", und das ist ihr zu großen Teilen wohl auch gelungen. Lob für Marianne Birthler gab es schon aus berufenem Munde. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) würdigte die Arbeit der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen kürzlich mit der Wertung "vorbildlich". Vor...
10.03.2011
Information und Aufklärung
Pofalla will kein Schlussstrich unter Stasi-Aufarbeitung
Leipzig (apn) Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat die Fortführung der Arbeit der Stasiunterlagenbehörde über die im kommenden Jahr endende Amtszeit von Behördenchefin Marianne Birthler hinaus zugesichert. Es gebe nach wie vor ein Bedürfnis nach Information und Aufklärung und viele Anträge zur Akteneinsicht, sagte der CDU-Politiker der...
22.01.2010
Im Jahr des Mauerfall-Jubiläums
Zahl der Anträge auf Stasi-Akteneinsicht nochmals gestiegen
Berlin (apn) Die Zahl der Anträge auf Einsicht in Stasi-Unterlagen ist 20 Jahre nach dem Mauerfall noch einmal gestiegen. Im Jahr 2009 gingen bei der Berliner Birthler-Behörde rund 103.000 Anträge auf persönliche Einsicht ein, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies teilte die Stasi-Unterlagenbehörde am Donnerstag mit und bestätigte damit einen...
14.01.2010
Birthler spricht von "Kartell des Schweigens"
Stolpe weist Kritik an Stasi-Verstrickungen zurück
Potsdam (APD) Der frühere Brandenburger Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) hat Kritik am Umgang mit seinen Stasi-Verstrickungen zurück gewiesen. „Ich selbst habe meine Kontakte zum DDR-Machtapparat, auch zum Ministerium für Staatssicherheit, offen gelegt“, erklärte der 73-Jährige in der „Märkischen Oderzeitung“. Er verteidigte...
04.01.2010
DDR-Vergangenheit nicht schönreden
Birthler kritisiert Platzecks Verhalten in Stasi-Affäre
Hamburg – Die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat den Umgang des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck mit der Stasi-Vergangenheit mehrerer Potsdamer Linken-Politiker kritisiert. „Platzeck hat eine Koalition mit der Partei, deren Vorläufer als SED verantwortlich für Unterdrückung und Unfreiheit...
02.01.2010
DDR-Bürgerrechtlerin
Birthler hält Stasi-Akten-Behörde noch auf Jahre für nötig
Baden-Baden – Die Leiterin der Stasi-Akten-Behörde, Marianne Birthler, hält die Arbeit ihrer Einrichtung noch auf Jahre hinaus für notwendig. Aufgrund der besonderen Nachfrage nach den Akten der DDR-Staatssicherheit werde sich der Auftrag „in den nächsten zehn Jahren noch nicht erledigt“ haben, sagte sie in einem Interview des...
26.12.2008
Heute im Bundestag
Birthler bekräftigt Stasi-Vorwürfe gegen Gysi
Berlin – Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat ihre Stasi-Vorwürfe gegen Linksfraktionschef Gregor Gysi bekräftigt. „Nach unseren Unterlagen sind diese Unterlagen die zu einem IM. Und der kann nach Aktenlage nur Gregor Gysi gewesen sein“, sagte sie am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Das Thema wird am...
28.05.2008
Birthler für Namensnennung von Stasi-Spitzeln
Berlin – Die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat die Veröffentlichung von Klarnamen früherer Stasi-Spitzel verteidigt. „Es ist eine klare Entscheidung des Gesetzgebers, dass Aufarbeitung nicht anonym erfolgt, dass der Verrat benannt wird und die, die früher für das MfS (DDR-Ministerium für Staatssicherheit)...
21.04.2008
Stasi-Behörde muss laut Birthler noch 15 Jahre weiter bestehen
Chemnitz - Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat sich gegen eine baldige Überführung der Akten in das Bundesarchiv gewandt. Die Behörde müsse in der gegenwärtigen Struktur und Organisation mindestens» noch weitere 15 Jahre bestehen bleiben, sagte Birthler der Chemnitzer «Freien Presse». Als Gründe nannte...
19.10.2006