Sprachen

Bundesrat will italienische Sprache nicht vernachlässigen

Epoch Times, Donnerstag, 11. September 2008 09:38

Bern – Der Bundesrat will der italienischen Sprache auch in Zukunft einen gebührenden Platz innerhalb der Mehrsprachigkeit der Schweiz zukommen lassen. Er ist deshalb bereit, im Rahmen der Ausführungsbestimmungen zum neuen Sprachengesetz gezielte Massnahmen zu prüfen, um Mängel bei der Verwendung des Italienischen als Amtssprache zu beseitigen, wie die Bundeskanzlei am Donnerstag mitteilte. Die Stellungnahme des Bundesrats ist eine Reaktion auf ein Schreiben der Tessiner Kantonsregierung, in dem unter anderem auf die als „problematisch“ beurteilte Behandlung des Italienischen in öffentlichen Institutionen und auf die latente Untervertretung der italienischsprachigen Schweiz innerhalb der Bundesverwaltung hingewiesen wurde. Ihre Veröffentlichung fiel mit dem dritten Sprachentag zusammen, den die Bundeskanzlei am Donnerstag unter dem Titel „Sprache und Identität“ in Bern durchführte. Zu dem Anlass wurden gegen 200 Fachleute von Verwaltungen aus allen Sprachregionen erwartet. Der Sprachentag findet alle zwei Jahre statt und soll den Sprachfachleuten der Bundesverwaltung wie auch der mehrsprachigen Kantone eine Möglichkeit bieten, sich gemeinsam weiterzubilden und über die Sprachgrenzen hinweg den beruflichen Austausch zu pflegen. Er fiel in diesem Jahr mit dem UN-Jahr der Sprachen zusammen. (AP)



Schlagworte

Sprache, Bundesrat, Schweiz
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