Nur bei Männern
Genveränderung erhöht Risiko für manisch-depressive Erkrankung
Heidelberg – Eine bestimmte Genveränderung erhöht das Risiko für eine manisch-depressive Erkrankung – allerdings nur bei Männern. Die Genvariante führt dazu, dass sich die Funktion des sogenannten Serotonin-Rezeptor Typ 3 ändert. Dieses ist im Gehirn an der Steuerung von Prozessen wie Lernen, Erkennen und Emotionen beteiligt und wurde...
08.05.2012
Effekte der Meditation
Meditation kann Psychosen verhindern
„Die Augen zu schließen und sich zu entspannen …“ ist etwas, das die Menschen versuchen sollten, steht in einer neuen Studie, die im Journal Psychological Science veröffentlicht wurde. Laut dieser Studie bewirken kurze Meditationen positive Stimmungsänderungen.
18.12.2011
Vorbeugen mit genügend UV-Lichteinwirkung
Spaziergänge bei Tageslicht schützen vor Winterdepression
Frankfurt/Main – Mit Beginn der dunklen Jahreszeit beginnt für Viele auch eine Zeit der trüben Gedanken: Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und ein Gefühl der Unausgeschlafenheit gelten als typische Symptome einer Winterdepression. Betroffene sollten auf eine ausreichende UV-Lichteinwirkung achten, bereits ein einstündiger Aufenthalt...
14.10.2011
Weniger Kohlehydrate
Ungleichgewicht von Blutzucker macht müde
Schlafmangel ist nicht immer die Ursache für Tagesmüdigkeit
16.07.2011
Studie von RWI und Allianz
Verheimlichte Depressionen kosten Wirtschaft Milliarden
München – Depressionen von Mitarbeitern kommen die deutschen Unternehmen teuer zu stehen. Die Krankheit kostet die Volkswirtschaft 22 Milliarden Euro jährlich und ist einer Studie der Allianz-Versicherung und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zufolge inzwischen die "Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit und...
13.04.2011
Risiko für Labile
Ärzte warnen vor Facebook-Depression
Chicago – Ärzte warnen vor Gefahren durch Facebook. Das soziale Netzwerk könne anfällige Jugendliche in eine schwere Depression treiben, mahnt die einflussreiche Amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP). Aber ob diese Facebook-Depression wirklich durch die Internet-Seite verursacht wird, darüber gehen die Meinungen auseinander. Manche...
04.04.2011
Kurz-Info
Freudlosigkeit, Antriebsmangel, wenig Selbstvertrauen oder Suizidgedanken: Fast jeder fünfte Bundesbürger erleidet in seinem Leben mindestens einmal eine Depression. Bei Frauen ist das Risiko doppelt so hoch wie bei Männern. Erkranken etwa zwölf Prozent aller Männer, liegt diese Gefährdung bei Frauen bei rund 24 Prozent. Auffällig ist die...
04.04.2011
Seelenriss
Das Schweigen unter dem Mantel der Depression
Ohne Berührungsängste steigt Ines Geipel ein in die Tiefen und Untiefen der Zeitkrankheit Depression. Nicht wie in einem Sachbuch, als das ihr neuestes Werk „Seelenriss“ angekündigt wurde, sondern durchaus mit ihren literarischen Qualitäten und in einer Sprache, die kein Entkommen duldet. Sie nimmt den Leser mit wie in einem Film, lässt...
08.10.2010
Stimmungsmuffel
Durch Rauchen in die Depression
Bei Teenagern kann Rauchen laut einer Langzeituntersuchung der Universitäten Montreal und Toronto zu Depressionen führen. Eine Befragung von 670 kanadischen Schülern ergab, dass Teenager aufgrund häufiger Frustrationen zur Zigarette greifen. Die Studie zeigte, dass die gewünschte Wirkung nicht eintritt. Rauchen ist kein Stimmungsaufheller,...
23.09.2010
Nagende Gedanken stoppen
Grübel-Therapie gegen Depressionen
Bochum (apn) Zermürbendes Grübeln ist häufig Symptom von Depressionen und begünstigt Rückfälle, wenn die Depression überwunden schien. Das Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum testet deshalb eine neue Behandlungsform gegen das Grübeln. Mit Erfolg, wie die Hochschule berichtet: 80 Prozent der bislang behandelten...
18.04.2010
Krankheit Depression
Teresa Enke Vorstandsvorsitzende der Enke-Stiftung
Der entscheidende Schritt zur Gründung der Robert-Enke-Stiftung ist getan: Teresa Enke wird Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung. Diesen Beschluss fassten der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Ligaverband und Bundesligist Hannover 96 als Stiftungsgründer am vergangenen Freitag im Rahmen der Sitzung des DFB-Präsidiums in München. Zudem...
17.01.2010
Anhaltende Traurigkeit
Hamburg – Depressionen zählen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zu den häufigsten psychischen Leiden. Allein in Deutschland sind laut Bundesgesundheitsministerium schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung betroffen, also etwa vier Millionen Menschen. Depressionen, an denen auch der verstorbene Nationaltorwart Robert Enke litt,...
11.11.2009
Lange Ausfallzeiten
Depressionen häufigste psychische Erkrankung
Hamburg – Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland und gehen vielfach mit langen Ausfallzeiten einher. „Depressiv erkrankte Menschen brauchen oftmals mehrere Wochen oder Monate, bis sie wieder arbeitsfähig sind“, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag in Hamburg mit. Durchschnittlich...
08.10.2009
Placebo-Effekt
Antidepressiva bei leichten Depressionen ohne großen Nutzen
Frankfurt/Main – Antidepressiva wirken nach Einschätzung von Experten bei leichten Depressionen kaum besser als ein Placebo. Nur bei schweren Krankheitsverläufen sei ihr Nutzen gesichert, erklärt Tom Bschorr von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft in der „Apotheken Umschau“. Diese Einschätzung gehe unter anderem auf...
07.09.2008
Depressionen bei Herzmuskelschwäche laut Experten unterschätzt
Mannheim – Bei Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche wird nach Einschätzung eines Expertenteams der Universität Würzburg die Gefahr einer gleichzeitigen Depression deutlich unterschätzt. Bei einer Untersuchung von 598 Herzinsuffizienz-Patienten litten 24 Prozent an einer Depression und 15 Prozent an einer depressiven Verstimmung, wie...
30.03.2008
Grönemeyer: „Das Lachen und die Lebensfreude wiedergefunden“
Uchtspringe – Prominenter Besuch in der psychiatrischen Fachklinik Uchtspringe nahe Stendal in Sachsen-Anhalt: Sänger Herbert Grönemeyer und Schauspieler Thomas Rühmann, alias Chefarzt Roland Heilmann aus der MDR-Serie „In aller Freundschaft“, waren gekommen und unterhielten sich mit Patienten und Mitarbeitern über Berührungsängste...
26.01.2008
Psychiatrische Gutachten laut Studie unzuverlässig
Stuttgart – Psychiatrische Gutachten zur Frühberentung bei Depressionen scheinen nicht sehr zuverlässig zu sein. In einer Studie wurden 22 Nervenärzte und Psychiater gebeten, einen konstruierten Fall zu begutachten. In der Zeitschrift „Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie“ nannten die Autoren das Ergebnis der Untersuchung...
28.09.2007
Bei Depressionen spielen Gene und Erfahrungen eine Rolle
Heidelberg – Bei der Entwicklung von Depressionen spielen sowohl Lebenserfahrungen als auch biologische Veranlagungen eine Rolle. So enthält nach einem Bericht der Fachzeitschrift „Gehirn & Geist“ der Erbfaktor 5-HTT die Bauanleitung für ein Eiweiß, das im Gehirn den Botenstoff Serotonin transportiert. Dieses Gen existiere in zwei...
21.09.2007
Depression erhöht Diabetes-Risiko
Chicago – Eine chronische Depression erhöht bei Senioren das Diabetes-Risiko. Erstmals deutet eine große amerikanische Untersuchung darauf hin, dass die psychische Erkrankung alleine schon ein unabhängiger Risikofaktor für die Stoffwechselkrankheit ist. Übergewicht, Fettleibigkeit oder Bewegungsmangel gelten als Hauptfaktoren, die die...
11.05.2007
Hirnschrittmacher gegen schwerste Depressionen
Bonn – Die so genannte tiefe Hirnstimulation gibt schwerst depressiven Menschen neue Hoffnung. Die Behandlung mit Elektroden, die gezielt in bestimmte Hirngebiete eingepflanzt und über einen elektrischen Impulsgeber gereizt werden, kann innerhalb weniger Tage das Befinden von Patienten verbesser, die zuvor ihre Depressionen weder mit...
27.04.2007
Wenn die schlechten Gedanken kommen
Jena – Sie kann nicht vorhersagen, wann sie kommt. Plötzlich legt sich die Depression wie ein dunkles Tuch auf ihre Brust und macht das Leben grau. An manchen Tagen kann sich die ehemalige Ärztin, die ihren Beruf wegen der Krankheit aufgeben musste, noch nicht einmal zum Aufstehen zwingen. Tagelang ist die Mittvierzigerin unfähig, aus dem...
06.01.2007
Fürsorge für depressive Mitarbeiter nützt Unternehmen auch wirtschaftlich
Chicago – Von einer guten Fürsorge für depressive Mitarbeiter können Unternehmen auch wirtschaftlich profitieren. Laut einer amerikanischen Kosten-Nutzen-Analyse sparen Unternehmen dadurch im Lauf von fünf Jahren pro 1.000 Beschäftigte etwa 3.000 Dollar (rund 2.300 Euro). Zwar entstünden dem Arbeitgeber durch die Behandlung Kosten,...
15.12.2006
Mit Hirnscans zur besten Therapie bei Depressionen
Bonn – Hirnscans können bei der Suche nach der besten Therapie gegen Depressionen helfen. Das haben Mediziner der Universität Bonn in einer aktuellen Studie nachgewiesen. Dabei wurden 65 depressive Patienten für vier Wochen mit dem Medikament Citalopram behandelt, das auch als „Glückshormon“ bezeichnet wird. Allerdings hellte sich...
24.11.2006