Großen Anklang fanden die Tänze. (Jason Wang/The Epoch Times)
Großen Anklang fanden die Tänze. (Jason Wang/The Epoch Times)

"Die chinesische Geschichte hat sich auf der Bühne abgespielt"

von Nina Hamrle, Samstag, 18. April 2009 09:34

AMSTERDAM - Linda Vodegel-Matsen, ist Psychologin in einer Firma, welche die Angestellten und Manger von Unternehmen coacht. Ihr Mann, Maurice Hellebrekers, arbeitet als Internet- und Kommunikationstechnolge. Seine Mutter wurde auf einen Flyer der Shen Yun Performing Arts aufmerksam, als sie ins Theater ging. Sie rescherschierte im Internet und entschied sich, die Eintrittskarten zur Show ihrer Schwiegertochter zum Geburtstag zu schenken.

Epoch Times: Wie fanden Sie die Show?

Linda Vodegel-Matsen: Mir hat die Show sehr gefallen. Ich persönlich mag den Tanz. Der ist sehr raffiniert. Der große Unterschied zwischen der chinesischen Aufführungspraxis und der Westlichen ist, dass sie sehr direkt ist, während die unsrige von der Interpretation lebt. In der Show wurde alles sehr direkt gezeigt. So wie es tatsächlich gemeint ist. Die Geschichte hat sich wirklich auf der Bühne abgespielt, was sehr intelligent und beeindruckend war. Außerdem hat mich die politische Aussage sehr fasziniert. Es gab ein ganz klares politisches Statement. Das hat mich sehr beeindruckt. Obwohl ich wusste, dass es eine New Yorker Gruppe ist, hat es mich tief beeindruckt.

Epoch Times: Was ist das politische Statement und denken Sie, dass es angemessen ist...?

Vodegel-Matsen: Es ist eine gute Aussage. Das Statement besagt, dass es China an Demokratie mangelt. Es gab eine klare Haltung zu Tibet und was dort passiert. Es ging um politische Unterdrückung. Ich denke, dass ist sehr mutig von den Leuten ein solches Statement zu bringen. Es ist offensichtlich, warum die Show in China verboten ist.

Epoch Times: Was hat Ihnen an der Show am meisten gefallen?

Vodegel-Matsen: Ich mag am meisten Ballett. Von der Technik her gesehen, ist der klassische chinesische Tanz sehr raffiniert. Das sah technisch sehr schwierig aus. Es war ausdrucksstark und virtuos. Obwohl es sehr unmittelbar ist, ist es sehr bewegend, sehr bewegend. Und die modernen Stücke, zum Beispiel die Geschichte mit der Familie waren äußerst bewegend und ausdrucksstark. Das hat bei mir starken Anklang gefunden. Das war der Moment, in dem ich wirklich in die Show hineingezogen wurde. Die anderen Teile waren spektakulär und unterhaltsam. Aber bei diesem Stück wurde ich wirklich in die Show hineingezogen.

Epoch Times: Wie hat Ihnen die Show gefallen?

Maurice Hellebrekers: Am meisten mochte ich die Tänze. Der Moderator erklärte, dass Akrobatik ein Teil der Tanz-Geschichte und Erziehung ist. Das war wirklich Bestandteil des Tanzes und nicht wie einzelnes

Epoch Times: Mögen Sie den Ausdruck bei den Tänzen?

Hellebrekers: Die Tänzer, die ich am bewegendsten finde, sind der Vater und das Kind. Ich glaube, er tanzte auch den Polizisten, der bereute. Ich finde, dass er wirklich gut Emotionen zum Ausdruck bringen kann.

Epoch Times: Was denken Sie über die spirituelle Botschaft?

Hellebrekers: Ich persönlich mochte die letzte Aussage der Vorstellung am meisten. Oder kurz gesagt, dass das absolut wahr ist. Damit kann ich definitiv übereinstimmen.

Vodegel-Matsen: Was wirklich überwältigend war, und ich wirklich beeindruckend fand, war, als ich begriff, dass die chinesische Kultur viel profunder ist, als unsere westliche Kultur. Zu begreifen, dass das Bewusstsein eines Menschen in der Lage ist, sich über sich selbst zu erheben, über unsere ursprünglichen menschlichen Instinkte wie Aggression etc. das kommt in der Show und in der Lyrik sehr deutlich zum tragen. Eigentlich sind sie der westlichen Kultur sehr weit voraus. Das ist viel älter, das kann man sehen.

Und das sehr klar.

Epoch Times: Denken Sie, dass diese spirituelle Botschaft als Leitfaden für die heutige Menschheit dienen kann?

Vodegel-Matsen: Oh ja. Menschen können das wirklich annehmen, definitiv. Das ist sehr gut. Und was daran gut ist, dass es keinen Gott im christlichen Sinne gibt.

Hellebrekers: Es wird Gott sehr oft erwähnt. Ich dachte immer der Buddhismus hat keinen Gott. Ich frage mich jetzt, wie das zusammenpasst. Ich weiß es leider nicht. Man hört Teile einer Geschichte und man spürt, dass eine größere Geschichte dahinter ist, aber wir können sie nicht wissen. Wir müssen uns tiefer damit befassen, um die ganze Geschichte zu erfahren. Ich hoffe es gibt noch mehr Informationen in den Programmbüchern oder auf der Webseite.

 

Die Epoch Times Deutschland freut sich, als Medienpartner von Divine Performing Arts World Tour 2009 ihren Leserinnen und Lesern einen exklusiven Einblick in ein einzigartiges Kulturereignis bieten zu können.

http://divineperformingarts.eu

Letzte Vorstellungen 2009 in Europa:

Amsterdam / Niederlande

TERMINE

Fr., 17. April, 20:00 Uhr
Sa., 18. April, 20:00 Uhr
So., 19. April, 15:00 Uhr

VERANSTALTUNGSORT

RAI Theater

Europaplein 2-22

Amsterdam, 1078 GZ

ONLINE : Ticketmaster.nl
HOTLINES: 0900 300 1250 (45ct/min)
中文: 06-31098951

 



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