EU will grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr erleichtern

Epoch Times, Montag, 26. März 2007 09:03

Brüssel – Die EU will grenzüberschreitende Überweisungen und andere Zahlungen erleichtern, um Unternehmen und Verbrauchern erhebliche Kosten zu ersparen. Bei einem Treffen der EU-Finanzminister am (morgigen) Dienstag in Brüssel wird eine Einigung über einen entsprechenden Gesetzentwurf erwartet, der nach Schätzung der EU-Kommission Einsparungen von 50 bis 100 Milliarden Euro jährlich bringen könnte. Die Richtlinie soll 2009 in Kraft treten, der Bankensektor will aber schon im kommenden Jahr mit der Vereinfachung grenzüberschreitender Zahlungen beginnen.

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Mit der Richtlinie sollen EU-weite Mindeststandards für Überweisungen, Lastschriftverfahren und Zahlungen per Kredit- oder EC-Karte geschaffen werden. So sollen Überweisungen innerhalb der Eurozone spätestens bis Ende des nächsten Arbeitstags ausgeführt werden. Bislang dauert dies in einigen EU-Ländern drei Tage. Zudem müssten Verbraucher etwa bei einem Verlust der EC-Karte im Ausland nicht mehr befürchten, dass ihr Konto geleert wird: Sofern sie die Bank rechtzeitig informieren, haften sie nach dem Richtlinienentwurf nur noch bis zu einem Betrag von 150 Euro. (AP)



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Finanzminister, Europa
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