Elbphilharmonie: ReGe-Geschäftsführer räumt Fehleinschätzungen ein
Elbphilharmonie: ReGe-Geschäftsführer räumt Fehleinschätzungen ein
Foto: dapd/Philipp Guelland

Elbphilharmonie: ReGe-Geschäftsführer räumt Fehleinschätzungen ein

Epoch Times, Dienstag, 20. November 2012 21:36

Hamburg – Beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie hat die stadteigene Realisierungsgesellschaft (ReGe) nach Aussage ihres Geschäftsführers Dieter Peters Risiken nicht ernst genommen und so enorme Kostensteigerungen mit verursacht.

Er halte es inzwischen für einen Fehler, den Bauauftrag für das Konzerthaus vergeben zu haben, bevor die Planung fertig gewesen sei, sagte Peters am Dienstag vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Hamburger Rathaus. Warnungen der Planer und des Bieters Strabag habe die ReGe nicht ernst genommen. "Ich habe das eher als taktisches Manöver gewertet", sagte Peters.

Der Ausschuss soll die Kostenexplosion und die Verzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie aufklären. Die Kosten für die Steuerzahler sind von anfangs 77 Millionen Euro auf inzwischen 323,5 Millionen Euro gestiegen.

dapd





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