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Keine Panik

Fieberkrämpfe in Kindheit bleiben meist ohne Folgen

Epoch Times, Freitag, 29. August 2008 07:26

Frankfurt/Main – Fieberkrämpfe in der Kindheit stehen in keinem Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod oder einer erhöhten Sterblichkeit im späteren Leben. Darauf weist Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte unter Berufung auf eine großangelegte dänische Untersuchung hin: „Diese Studienergebnisse zeigen deutlich, dass ein Fieberkrampf meist harmlos ist und ohne Folgen bleibt.“

Zwei bis fünf Prozent aller Kinder unter fünf Jahren bekommen einen Fieberkrampf, etwa ein Drittel von ihnen auch mehrmals. Ursache ist laut Niehaus in der Regel ein Infekt mit schnell ansteigendem Fieber: „Das Kind zuckt rhythmisch oder fällt in eine kurze Bewusstlosigkeit, es verdreht die Augen und die Lippen verfärben sich blau. Nach ein paar Minuten ist der Zwischenfall meist überstanden“, erklärt die Medizinerin.

Dauert ein Anfall länger als 15 Minuten, sprechen Experten von einem komplizierten Fieberkrampf. „Da komplizierte Fieberkrämpfe auf eine andere Störung hinweisen können, sollten diese Kinder eine gründliche Nachuntersuchung erhalten“, betont Niehaus.

http://www.kinderaerzte-im-netz.de (AP)

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Fieberkrampf, Gesundheit
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