Gao Zhisheng in seinem Büro noch in Freiheit 2005.
Gao Zhisheng in seinem Büro noch in Freiheit 2005.
Foto: Verna Yu/AFP/Getty Images

Gao lebt

Gao Zhisheng durfte im Gefängnis kurzen Besuch empfangen

von Irene Luo / The Epoch Times, Samstag, 26. Januar 2013 19:07

Es ist länger als ein Jahr her, dass der Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng in dem abgelegenen Gefängnis Shaya in der Provinz Xinjiang inhaftiert wurde und erst kürzlich durfte ihn seine Familie ein zweites Mal sehen. Seit März 2012 hatte sie ihn nicht besuchen dürfen. Familie heißt in diesem Fall: sein jüngerer Bruder und sein Schwiegervater.

Gao, auch unter dem Namen „Chinas Gewissen“ bekannt, wurde seit 2005 immer wieder verhaftet, schikaniert und gefoltert, seitdem er die Verteidigung verfolgter Falun Gong-Anhänger (Falun Gong ist eine traditionelle spirituelle Disziplin) und anderer vom Regime ins Visier genommener Gruppen übernommen hatte.

Am 18. Januar berichtete Gaos ältester Bruder dem Sender „Sound of Hope“, dass er lange Zeit versucht hatte, seinen inhaftierten Bruder zu besuchen, aber erst als er damit gedroht hatte, in Peking Beschwerde einzulegen, gaben die Behörden ihm die Erlaubnis, seinen Bruder im Gefängnis zu besuchen.

Gaos Frau Geng He, die seit ihrer Flucht aus China im Jahre 2009 mit ihren Kindern in den Vereinigten Staaten lebt, gibt an, dass die chinesischen kommunistischen Behörden sich fürchten, ihre Familie würde die Situation ihres Ehemannes bei der internationalen Gemeinschaft offenlegen, falls sie ihn besuchen könnten.

Sein jüngerer Bruder und sein Schwiegervater unternahmen eine lange Reise in das weit abgelegene Gefängnis, um ihn zu besuchen.

Der Besuch wurde auf eine halbe Stunde beschränkt und fand unter strenger Beobachtung und Kontrolle statt.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Gaos Worte für seine Frau

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